Christopher Moore Ein todsicherer Job

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Inhaltsangabe zu „Ein todsicherer Job“ von Christopher Moore

Zum Brüllen komisch und absolut hinreißend – eine liebenswerte Komödie der besonderen Art. Charlie Ashers Welt ist perfekt, bis seine Frau Rachel bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt. Über Nacht ist Charlie nicht nur Vater, sondern auch Witwer. Und darüber scheint er den Verstand zu verlieren – anders kann er sich das Wesen in Minzgrün nicht erklären, das ihm immer wieder erscheint. Dann fallen auch noch wildfremde Menschen tot vor ihm um, und es stellt sich heraus, dass Charlie von ganz oben eine neue Aufgabe zugewiesen bekommen hat: Seelen einzufangen und sicher ins Jenseits zu befördern. Ein todsicherer Job, aber trotzdem nichts für Charlie …

Hat auch beim zweiten Mal Lesen wieder Spaß gemacht.

— Tatsu

Großartiges Buch! Der Tod wird mit Humor betrachtet und gleichzeitig bringt der Autor doch sehr viel Feingefühl in die Thematik.

— pailung

Für meinen Lesezirkel auf Facebook im Juni 2015 gelesen

— SerenaS

Welch Lesevergnügen,habe königlich gelacht!!DAS ist ein Buch mit Humor nach einem Geschmack: schwarz, trocken&nicht alles allzu ernst nehmen

— Janna_KeJasBlog

Das Buch hat mich darin bestärkt, dass es auch andere Leute gibt, die den Tod versuchen nicht zu ernst zu nehmen.

— MalaDewa

Buch hat mir gut gefallen, aber das Hörbuch toppt das Ganze noch. Pechschwarzer Humor vom Feinsten - grandios gelesen von Simon Jäger!

— Abendstern

Die Krönung des schwarzen Humors!!! Ich hab Tränen gelacht.

— LillMentirosa

Ganz lustig und doch mal etwas anderes

— janine_schmidt

Ich habe Tränen gelacht! In Anlehnung an das Ende: "Wow! Das muss man gelesen haben"

— PBollow

Mag die Art wie Moore seine Figuren beschreibt. Man lacht mit ihnen, fühlt mit ihnen und hofft mit ihnen...

— Inside1

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  • Ein todsicherer Job - Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    SonnenBlume

    13. November 2016 um 19:17

    Charlies Leben war ganz in Ordnung, bis seine Frau kurz nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter stirbt. Große Trauer kann er sich nicht leisten, denn irgendjemand muss Sophie großziehen.Eine Sache lässt ihm aber keine Ruhe: Der Mann in Mintgrün, der kurz vor dem Tod seiner Ehefrau in deren Krankenzimmer aufgetaucht ist. Niemand scheint ihn gesehen zu haben, und dafür gibt es auch einen Grund, denn der Mann war ein Todesbote, der die Seelen der Verstorbenen einsammelt, die sich immer in einem bestimmten Gegenstand festsetzen.Wie sich herausstellt, konnte Charlie ihn nur sehen, weil er auch ein Todesbote ist. Er wurde sozusagen zum Tod befördert.Leider gestaltet sich seine neue Berufung nicht so einfach mit seiner Tochter und dem Laden vereinbar. Und es wäre ja fast schon langweilig, wenn es keinen dunklen Gegenspieler geben würde, der alle auf Trab hält ...Das Buch ist wunderbar erfrischend und humorvoll, aber trotzdem geht es nicht, sagen wir mal, verantwortungslos mit dem Thema Tod um. Auch nach Jahren geht es Charlie noch nahe, wenn es an seine Frau denkt, und das macht ihn zutiefst menschlich.Nur zu Beginn fand ich es etwas langatmig, dieses ganze Betamännchen-Geschreibe fand ich einfach zu viel und Charlie kam mir wirklich zu durchgeknallt vor. Von Kapitel zu Kapitel wurde er mir aber zunehmend sympathischer und und die anderen Charektere hatten Tiefe und wirkten nicht konstruiert.Generell war die ganze Geschichte sehr unterhaltsam und forderte nicht allzu viel Konzentration. Genau das erwarte ich mir von einem "Freizeitbuch".Würde ich nicht wissen, dass es einen zweiten Teil gibt, würde ich sagen, dass alle schwerwiegenden Fragen geklärt wurden und das Buch in sich abschließt.

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  • Jobbeschreibung: plötzlich Tod...

    Ein todsicherer Job

    pailung

    26. October 2016 um 08:13

    Charlie Asher ist ein fahriger und nervöser Typ, immer etwas durch den Wind und eigentlich trotzdem mit einem guten Leben. Dann stirbt seine Frau im Krankenhaus kurz nach der Geburt ihrer Tochter - und Charlie ist plötzlich alleinerziehender Vater und Witwer. Doch das ist noch nicht alles, was in dieser Nacht sein Leben auf den Kopf stellt. Nachdem auf einmal Menschen in seiner Umgebung tot umfallen und er Gegenstände leuchten sieht, möchte er am liebsten seine Wohnung nicht mehr verlassen. Über kurz oder lang klärt sich aber die Situation etwas - Charlie ist nun einer der Stellvertreter des Todes und soll Seelenschiffchen sammeln. Selbige dürfen nämlich nicht in die Hände der "dunklen Mächte" fallen, denn die möchten gern wieder die Herrschaft auf der Erde und den Platz des Todes übernehmen. Gevatter Tod nämlich ist schon seit geraumer Zeit nicht mehr selbst am Ball. So muss Charlie jonglieren, seinen Laden, seine Tochter und seinen neuen Job in Einklang bringen und verhindern, das weitere Seelenschiffchen in die falschen Klauen fallen... Keine leichte Angelegenheit!Nicht leicht für den Protagonisten, aber humorvoll wie eh und jeh. Christopher Moore ist bekannt durch die Geschichte von Jesus' Jugendjahren in "Die Bibel nach Biff" und bewies dort eindrucksvoll seine humoristische Seite. Selbige bewegte mich auch zum Erwerb von "Ein todsicherer Job" und ich wurde nicht enttäuscht. Erneut präsentiert Moore ein Feuerwerk an Gags und Sprüchen auf nahezu sämtlichen Seiten seines Romans. Dabei gelingt es ihm jedoch, das sehr emotionale Thema des Sterbens trotzdem mit dem gebührenden Respekt und großer Sensibilität zu betrachten. Alle Charaktere neben Charlie Asher, z.B. seine Angestellten oder seine Schwester, aber auch die fiesen "Gullyhexen" sind großartig gezeichnet und bieten viel Gelegenheit, auch einfach mal herzhaft über ein Thema zu lachen, bei dem eigentlich den Wenigsten zum Lachen zumute ist. Und eben weil in diesem Buch geniale Komik und stille Sensibilität mit großem Einfühlungsvermögen so mühelos von Moore kombiniert werden, kann ich es uneingeschränkt weiterempfehlen. Der Schluss ist in Teilen etwas vorhersehbar, aber in dieser Geschichte ist ohnehin der Weg das Ziel.Weiterhin ist das Buch frühestens ab 14, eher ab 16 Jahren und natürlich darüber zu empfehlen. Für jüngere Leser ist der Humor sicher doch zu erwachsen.Christopher Moore ist indes nicht untätig und hat mittlerweile sogar schon (bzw. endlich, denn die Erstausgabe von "Ein todsicherer Job" erschien bereits 2006 in Deutschland) den Folgeroman am Start, einmal abgesehen von seinen anderen Geschichten. Am 22.8.2016 erschien "Ein todsicherer Plan" in den Buchläden... wenn das mal kein Grund ist, sich direkt zwei neue Bücher anzuschaffen... ;)

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  • Wirklich komisch mit verrücktem Ende

    Ein todsicherer Job

    SerenaS

    24. March 2016 um 23:24

    Eine gute Idee und ebenfalls gut umgesetzt. Nicht nur das Charlie mti Kind und er neuen Aufgabe Seelen einzufangen überfordert ist, auch seine Mitarbeiter seines Ladens und düstere Wesen bereiten ihm Ärger. Moore soll meist lustig sien, doch nicht alle Bücher gefielen mir bsiher von ihm. Dieses war meiern Meinung nach sein Bestes (Zumindest von denen, die ich gelesen habe)Fazit: Wirklich komisch mit verrücktem Ende

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  • Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    thursdaynext

    Gehirn vor Lesebeginn bitte an der Theke abgeben Charlie Asher ist ein, vom Schicksal gebeutelter, sympathischer, verwirrter alleinerziehender Vater, der jedem neuen Tiefschlag mit Pragmatismus begegnet. Irgendwie wird es schon weitergehen. So übernimmt er denn auch den aufgezwungenen Seelentransporterjob, sammelt Seelen um sie weiterzugeben und die Welt vor dem Untergang zu bewahren. Moore ist gewohnt derb, teils zotig und schwarzhumorig. Das muss man mögen. Sonst sollte man von diesem wilden Mix aus keltischen Morrigan und anderen Todesgöttern, mixerverschlingenden Höllenhunden, welche San Francisco und im speziellen den liebenswerten Charlie heimsuchen dringend die Finger lassen. Mich hat Moore, dessen "Lustmolch" und "Flossen weg" ich schon kannte, wieder aufs beste unterhalten. Seine direkte Sprache mit diesen herrlichen blöden Beschreibungen und skurrilen Figuren, besonders erwähnenswert : die Babysitterin Mrs. Ling , eine alte Chinesin deren Nahrungsmittelresteverwertung wirklich vorbildlich ist; Jane die nervende lesbische Schwester; Lily Gruftiebraut und Aushilfe mit großen Herzen deren "profunde Noirness ihrer Existenz ,sich im Französischen besonders treffend ausdrücken lässt ; der (Penner ) Kaiser von San Francisco und weitere seltsame Gestalten . Herrlich dämliche Situationen und Dialoge in einer für mich überschaubaren, und bis zum Ende, nachvollziehbaren (soweit man bei Fantasy davon sprechen kann ) Handlung mit zufriedenstellendem Happy End. Einzig die Redewendung "einen wegstecken" , da gibt es doch noch andere Wörter Herr Moore ! , ging mir auf die Nerven. Sinnfreier Trash im besten schlechten Stil, flüssig zu lesen.

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    • 5
  • makabrer Humor

    Ein todsicherer Job

    gst

    21. May 2013 um 21:10

    Charlie Asher wurde kurz nach der Geburt seiner Tochter Witwer. Für ihn macht die Welt keinen Sinn mehr. Aber er hat eine neue Aufgabe bekommen: er muss seine Tochter versorgen, den Antiquitätenladen weiterführen und vor allem: Seelen sammeln. Wie das geht? Das erfährt man in diesem ganz nett zu lesenden Roman. Ebenso wie die ausgefallene Entwicklung seiner Tochter, die mit "Mietzi" Haustiere tötet und schließlich von zwei angsterregenden Höllenhunden bewacht wird. Das Buch ist so geschrieben, dass ich es – trotz manch langatmiger Strecken – nicht zur Seite legen konnte. Ich wollte schon wissen, wie der Autor seine Phantasie weiter spielen lässt. Oftmals konnte ich laut auflachen, manchmal fielen mir über der Lektüre aber auch die Augen zu. Es ist ungewöhnlich, dass Geschichten um den Tod zum Lachen verführen. Aber die Figuren sind so herrlich überzeichnet, so phantasievoll gestaltet, verhalten sich so originell, dass das Ganze einen besonderen Reiz hat. Die Sprache ist sehr gut lesbar und bedarf keiner Eingewöhnungszeit, wie sie bei so manchen anderen Büchern vorkommt. Schon der erste Satz: „Charlie Asher wandelte auf Erden wie eine Ameise übers Wasser – als müsste er bei dem geringsten Fehltritt untergehen.“ führt den Leser in den Charakter des Hauptdarstellers ein und zieht ihn in die Geschichte hinein. Leider entspricht dieses Buch nicht ganz meinem persönlichen Lesegeschmack (ich habe es geschenkt bekommen), so dass nur drei Punkte drin sind.

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  • Ein todsicherer Job von Christopher Moore.

    Ein todsicherer Job

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2013 um 03:30

    Beta-Männchen und Trödel-Händler Charlie Asher ist Neu-Vater von Töchterchen Sophie, als er den Tod dabei erwischt, wie er die Seele seiner Frau “einsammelt”. Ab sofort führt Charlie ein gemütliches, wenn auch einsames, Leben als Witwer und allein-erziehender Vater. Bis zu dem Tag, an dem er erfährt, dass er den Job des Todes übernehmen soll. Mensch Herr Moore, was haben Sie mich wieder zum Lachen gebracht. Dafür lese ich seine Bücher schließlich. Und dieses ist, nach Die Bibel nach Biff wieder ur-komisch gewesen. Genau deshalb hab ich mir das Hörbuch überhaupt runter geladen, denn ich wollte etwas, dass mich aus meinem Alltag heraus nimmt in das Land der spannenden Unterhaltungsromane, und es hat mich nicht enttäuscht. Ich mag den Humor von Christopher Moore und seine leicht skurrilen, ein wenig frechen Charaktere. Die wachsen einem nämlich unglaublich schnell ans Herz und wo bei mir vorher noch ein “I heart Biff” prangte, hab ich mich jetzt Hals über Kopf in Charlie Asher, das Beta-Männchen vom Dienst, verguckt. Die Skurrilität der Charaktere findet man beim Lesen auch in der Geschichte selbst wieder. Wo am Anfang noch alles normal lief, ist plötzlich alles auf den Kopf gestellt. Kuriose Phantasie-Wesen tummeln sich in der Handlung und machen diese zu einer willkommenen Pause vom allzu realistischen Alltag. Der Humor von Christopher Moore ist mir ein ganz vertrauter geworden. Nach zwei seiner Bücher kann ich mittlerweile auch mal dezent weg hören, wenn es allzu platt wird. Denn es gibt der Zoten nicht gerade wenige. Der Witz in den Dialogen, die einzigartige Situationskomik und die liebenswerten Anti-Helden machen diesen kleinen Minuspunkt jedoch mehr als wett. Dieses Buch verspricht gute Unterhaltung für jeden, der auch mal einen deftigeren Witz verkraften kann.

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  • Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    SitataTirulala

    28. August 2012 um 13:51

    Inhalt: Charlie Asher und seine Frau Rachel sind gerade Eltern der kleinen Sophie geworden, als Rachel völlig unerwartet stirbt. Neben ihrem Krankenbett steht ein großer, schwarzer Mann in mintgrünem Anzug - und offenbar kann nur Charlie ihn sehen. Mit dieser besonderen Fähigkeit beginnt Charlie Ashers zweite Karriere als Totenbote. Während er also zugegebenermaßen ein wenig planlos versucht, seine Tochter allein großzuziehen und über den Verlust seiner Frau hinwegzukommen, ist er nun auch dafür verantwortlich, die Seelen Verstorbener, die sich in Gegenständen manifestieren, zu ihrem nächsten Bestimmungsort zu geleiten. Ein wichtiger Job, denn auch die Kreaturen der Finsternis lauern darauf, diese sogenannten Seelenschiffchen in die Finger zu kriegen - und mit jeder menschlichen Seele, die ihnen in die Hände fällt, erstarken sie und kommen der Prophezeiung, dass der Luminatus, der große Tod, sich in San Francisco erheben würde, ein Stückchen näher. ---------- Meine Meinung: "Ein todsicherer Job" stand jetzt schon eine Weile in meinem Regal, aber bisher kam immer noch ein anderes Buch vorher dazwischen. Jetzt endlich hab ich im Urlaub die Zeit gefunden, es zu lesen - und es nicht bereut. Wenn wir an jemanden denken, der dem Tod "dient", dann stellen wir uns düstere, finstere Gestalten vor. Feierlich. Unheimlich. Moores Protagonist Charlie hat nichts davon. Er ist ein sogenanntes "Betamännchen", das im Gegensatz zu den Alphamännchen vor allem deswegen überlegt, weil es Schwierigkeiten nicht meistert, sondern sie von vorneherein vermeidet. Er besitzt einen Secondhand-Laden, in dem ein Ex-Cop mit Vorliebe für Philippinas (oder auch einfach alles was Oberweite hat) und eine Schülerin mit Hang zur schwarzen Szene für ihn arbeiten. Dazu ist er frisch verwitwet und etwas planloser Vater einer kleinen Tochter. Kurzum: ein Typ mitten aus dem Leben. Neben einem überaus sympathischen und chaotischen Protagonisten schafft Moore in seinem Roman aber auch etliche nicht weniger liebenswerte Nebencharaktere, die einen ein ums andere Mal heillos zum Lachen bringen. Moore versorgt den Leser auch in diesem Roman mit dem für ihn typischen Humor, der selbst traurige, ernste Situationen auflockert, ohne dabei albern zu wirken. Das Ende war für mich weniger überraschend als es für Charlie im Buch war, aber nichts desto trotz gelungen. Es tut mir fast ein bisschen Leid, Abschied von Charlie und Konsorten zu nehmen, aber so ist das nunmal mit jedem Buch - irgendwann ist es zu Ende. ---------- Fazit: Wer gerne lacht und etwas für Protagonisten übrig hat, wie sie gleich in der Nachbarwohnung leben könnten, der sollte dieses Buch unbedingt zur Hand nehmen. Vier Sterne für kurzweilige, lustige, aber auch schöne Stunden des Lesens mit Charlie Asher.

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  • Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    Catwoman

    19. July 2012 um 10:04

    Auf dieses Fantasiebuch bin ich beim bummeln durch meine Buchhandlung gestoßen, das kleine, schwarze Taschenbuch mit dem netten Totenkopf drauf, ich musste es kaufen. Die Geschichte ist einfach überragend und fließend geschrieben, mit viel schwarzem Humor. Die Figuren sind so gut detailliert, dass man sie geradezu vor sich sieht und jeder hat seine eigenen, liebenswürdigen Marotten. Nach dem Tod seiner Frau Rachel steht Charlie vor der Aufgabe als Betamännchen das Leben alleine mit seiner kleinen Tochter Sophie zu bestehen. Doch dann kommt es anders als gewollt. Charlie sieht als einziger plötzlich verschiedene Gegenstände rot leuchten. Wie sich herausstellt ist Charlie ein sogenannter Totenbote, wovon es in San Francisco noch andere gibt z.B. der riesiger schwarzer Mann „Minty Fresh“ in grünen Anzug, und das rote Leuchten sind Seelen, die sich Gegenstände aussuchen um darin auf den nächsten Körper ohne Seele zu warten. Charlies Aufgabe ist es, diese Gegenstände zu finden und weiter zu verkaufen, wenn er das nicht schafft wird das Böse kommen. Es kommt und wie es kommt. Spannend und lesenswert!

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  • Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    rallus

    30. September 2011 um 13:01

    Charlie verliert seine Frau Rachel kurz nach der Geburt und sieht wie jemand in Mintgrün die Seele seiner Frau abholt, rotleuchtend in einem CD Sleeve. Eigentlich dürfte er diesen "Totenboten" gar nicht sehen, aber bald wird ihm klar dass dies nun sein "Todsicherer Job" ist. Allein nun mit einem Neugeborenen macht er sich an die Aufgabe die Seelen von Verstorbenen abzuholen und in seinem Seconhandladen weiterzugeben. Am Anfang noch recht lustig, manchmal etwas arg mit einem Holzhammerhumor ausgestattet führt mich Christopher Moore durch seine Geschichte. Die Charaktere sind gut gezeichnet, die Geschichte zwar etwas an den Haaren herbeigezogen, aber das ist ja auch kein Geschichtsbuch. Vergleiche mit Matt Ruff oder Pratchett sind angebracht, aber Moore hat weder den fein-und tiefsinnigen, subtilen oder auf der Geschichte aufbauenden Humor von Pratchett noch die interessante Art von Matt Ruff Geschichten zu erzählen. Er ist - nun etwas derb, und grobschlächtig, aber in Teilen blitzt doch etwas mehr in der Geschichte auf. Doch nach 300 Seiten haben sie ihn dann komplett verlassen. Ich habe plötzlich den Eindruck ein anderes Buch zu lesen. Die letzten 176 Seiten ziehen sich wie Kaugummi. Lustlos, mau, dummdoofe Dialoge alles versinkt im Chaos und mündet in ein plattes 20 seitiges planloses Ende. Mein erstes Buch von Moore, aber das war nix! Wegen dem noch akzeptablen Anfang bringt er es auf 5 von 10 Punkten, aber durch das blöde Ende gibts nur 2 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    Sherya

    23. September 2011 um 08:59

    Das "Betamännchen" Charlie verliert seine Frau bei der Geburt ihres ersten Kindes. Das stellt sein ganzes Leben auf den Kopf. Plötzlich sterben Menschen in seiner Umgebung und er gibt sich die Schuld an deren Tod. Hinzu kommt, dass einige Gegenstände in seinem Secondhandladen rot leuchten. Ein geheimnisvoller Mann in Mintgrün eröffnet ihm schließlich er sei ein Totenbote, der die Seelen Verstorbener abholen muss. Ansonsten würden sich die Mächte der Finsternis aus dem Untergrund erheben. Anfangs hat mir das Buch nicht gefallen, weil der Autor einen sehr ungewöhnlichen Humor hat. Ich fand ihn teilweise makaber und verwirrend. Jedoch zeigt sich auf den zweiten Blick eine ganz andere Sichtweise. Das zentrale Thema des Buches ist der Tod: wie wir sterben, wie wir mit dem Tod umgehen und besonders, was mit unseren Seelen geschieht. Christopher Moore gelingt es wunderbar ein so ernstes und trauriges Thema mit viel Humor zu behandeln und bringt seine Leser sogar zum Lachen. Ebenfalls sehr interessant ist die Entwicklung des Protagonisten Charlie von einem "Betamännchen" zu einem selbstbewussten Mann, der sich für den Tod höchstpersönlich hält und sich seinen Ängsten stellt. Es lohnt sich wirklich über die ersten 100 Seiten hinaus zu lesen und einen zweiten tieferen Blick in das Buch zu werfen. Wie bereits gesagt, mir hat das Buch zunächst nicht gefallen. Erst nach den ersten 100 Seiten fand ich es witzig und habe viel lachen können.

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  • Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    :Pandora:

    18. September 2011 um 12:58

    Wichtiger Hinweis: Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. Am Todestag seiner Frau begegnet Charlie einem Mann im mintgrünem Anzug. Ansich nichts besonderes, doch er stand neben Rachels Bett und sie war tot. Charlie ist sich ganz sicher dieser Mann hat etwas zu tun mit dem Tod seiner Frau, doch niemand anderes hat ihn gesehen. Zudem bleibt das nicht das einzige das Charlei sieht und sonst niemand. Was hat es auf sich mit den rot leuchtenden Gegenständen in seinem Laden und wie soll er nun ganz allein seine Tochter aufziehn während er scheinbar den Verstand verliert und wildfremden denTod bringt. Es ist ein Buch mit interessanter Handlung, sehr originell aber mit Einflüssen aus Mythologien von denen die meisten schon ein mal gehört haben dürften. Leider ist die Geschichte immer wieder von sehr perversen Humor unterlegt, manchmal kann das witzig sein, doch hier empfinde ich es als übertrieben und stellenweise wertet es die Geschichte ab. Störend sind außerdem ein wenig die imensen Zeitsprüngen von mehreren Jahren, allerdings auch nachvollziehbar. Der Leser ist sehr talentiert und lies einen die verschiedenen Charaktere problemlos unterscheiden.

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  • Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. July 2011 um 11:47

    Beta-Männchen und Trödel-Händler Charlie Asher ist Neu-Vater von Töchterchen Sophie, als er den Tod dabei erwischt, wie er die Seele seiner Frau „einsammelt“. Ab sofort führt Charlie ein gemütliches, wenn auch einsames, Leben als Witwer und allein-erziehender Vater. Bis zu dem Tag, an dem er erfährt, dass er den Job des Todes übernehmen soll. Mensch Herr Moore, was haben Sie mich wieder zum Lachen gebracht Dafür lese ich seine Bücher schließlich. Und dieses ist, nach Die Bibel nach Biff wieder ur-komisch gewesen. Genau deshalb hab ich mir das Hörbuch überhaupt runter geladen, denn ich wollte etwas, dass mich aus meinem Alltag heraus nimmt in das Land der spannenden Unterhaltungsromane, und es hat mich nicht enttäuscht. Ich mag den Humor von Christopher Moore und seine leicht skurrilen, ein wenig frechen Charaktere. Die wachsen einem nämlich unglaublich schnell ans Herz und wo bei mir vorher noch ein „I heart Biff“ prangte, hab ich mich jetzt Hals über Kopf in Charlie Asher, das Beta-Männchen vom Dienst, verguckt. Die Skurrilität der Charaktere findet man beim Lesen auch in der Geschichte selbst wieder. Wo am Anfang noch alles normal lief, ist plötzlich alles auf den Kopf gestellt. Kuriose Phantasie-Wesen tummeln sich in der Handlung und machen diese zu einer willkommenen Pause vom allzu realistischen Alltag. Der Humor von Christopher Moore ist mir ein ganz vertrauter geworden. Nach zwei seiner Bücher kann ich mittlerweile auch mal dezent weg hören, wenn es allzu platt wird. Denn es gibt der Zoten nicht gerade wenige. Der Witz in den Dialogen, die einzigartige Situationskomik und die liebenswerten Anti-Helden machen diesen kleinen Minuspunkt jedoch mehr als wett. Über das Hörbuch: Das die Bücher von Christopher Moore fast ausschließlich ungekürzt bei audible erhältlich sind, ist einerseits schön, denn man muss keine Angst haben einen Gag zu verpassen. Andererseits enthalten sie dadurch auch alle langweiligen Stellen, die ich gerne übersprungen hätte. Denn 10 Stunden Hörbuch sind doch arg lang. Auch hier ist wieder der Moore’sche Signatur-Sprecher Simon Jäger zum Einsatz gekommen, den ich noch als Biff, den Kumpel von Jesus in Erinnerung hatte. Wieder liest er sehr humorvoll, mit den schrägsten Stimmen, für die schrägsten Charaktere und passt somit sehr gut zum Ton des Buchs. Seine Stimme ist verhältnismäßig hoch und hat etwas aufgewecktes, etwas freches, das mir beim Hören gute Laune machte. Dieses Buch verspricht gute Unterhaltung für jeden, der auch mal einen deftigeren Witz verkraften kann.

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  • Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    broul

    19. April 2011 um 18:32

    Charlie Asher ist ein Todesbote, der dafür sorgen muss, dass die Seelen von gestorbenen Menschen neue Menschen finden, die bislang ohne Seele waren. Natürlich ist er davon überfordert, weil er ein Beta-Männchen ist. Natürlich geht die Fantasie mit ihm durch und er verschließt die Augen vor der Realität. Ein Beta-Männchen wundert sich halt nicht mehr, wenn zwei Höllenhunde auftauchen um seine Tocher zu bewachen... usw. :) Lustik, skuril, Christopher Moore. Für mich mit eines der besten Bücher von ihm. Ich hatte zwar lange Lesepausen, aber jedes Mal wenn ich wieder zu lesen angefangen hatte, musste ich weiterlesen, bis mir die Augen zugefallen sind. :)

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  • Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    sleepingbeauty

    18. March 2011 um 19:34

    Als Hörbuch einsame Klasse! Ich stelle mir dieses Buch in geschriebener Form ein wenig schwierig vor. Auch als Hörbuch habe ich 1 - 2 Stunden gebraucht bis ich richtig in der Geschichte drin war. Allen voran ein großes Lob an Simon Jäger als Leser: einfach wunderbar! Zum Inhalt: Charlie ist absolut verzweifelt nach dem Tod seiner Frau Rachel und muss sich ganz allein um seine kleine Tochter kümmern. Doch das ist nicht alles, er bekommt den miestesten Job aller Zeiten zugeteilt: der Tod. Am Anfang hat er so einige Schwierigkeiten mit seiner neuen Rolle fertigzuwerden. Doch dann drohen die dunklen Mächte die Welt zu übernehmen und Charlie muss sich ihnen stellen. Ich habe das Hörbuch als ungekürzte Version gehört, immerhin ganze 12 Stunden. Meistens im Auto auf dem Weg zur Uni oder Arbeit. Die Handlung selbst macht nicht unbedingt das tolle Hörerlebnis aus, es ist eindeutig der Humor des Autors. Zum Beispiel die beiden Ersatzmütter-Baybsitter: eine dollige Russin bei der alles "Wie Bär" ist und ihre asiatische Gegenspielerin, die jedes totes Haustier in ein Festmahl verwandelt. Sie sind zum schreien komisch, vor allem von Simon Jäger vertont. Der Totenbotenjob ist eine interessante Sichtweise des Übernatürlichem. Es geht hier wirklich um ein ernstes Thema, doch schafft es Moore dem immer eine witzige Pointe zu geben. Mich hat das Hörbuch Bestens unterhalten: von der süßen Sophie (der Tochter), über Minty Fresh (einem "Arbeitskollegen"), den Morrigans (den "Gullihexen") und allen weiteren witzigen Charakteren lässt man sich doch gerne die Zeit versüßen.

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  • Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

    lovely_ann

    06. March 2011 um 13:57

    Ein typischer Christopher Moore Roman: skurill, schräger Humor, eine Prise Realität und viel Phantasie. Diesmal geht es um eine kleinen Antiquitäten- und Secondhand- Händler, dessen Leben auf den Kopf gestellt wird, als seine Frau bei der Geburt seiner Tochter stirbt. War sein Leben mit seinen schrägen Angestellten und seiner lesbischen Schwester schon vorher alles andere als normal, wird es jetzt richtig schräg. Am Sterbebett seiner Frau sieht er eine mintgrün gekleidete Gestalt - und danach fangen die Ungereimtheiten erst so richtig an. Und es dauert eine Weile bis Charlie weiß, was das Schicksal von ihm erwartet: er soll Todesbote werden oder vielmehr, er ist es schon. Anfangs wehrt er sich gegen die neue Berufung, doch er arrangiert sich bald damit. Nur treiben da noch andere Mächte ihr Unwesen, die immer stärker werden und auch ihn und seine kleine Tochter zunehmend bedrohen. So recht weiß ich am Ende des Buches nicht, was ich davon halten soll. Als Leser war ich etwas überfordert damit. Nicht, daß es sprachlich oder inhaltlich anspruchsvoll ist... nein. Aber es ist gewöhnungsbedürftig traurige Themen mit fast schon brutalem Humor präsentiert zu bekommen und dann wieder fast schon philosophische, wunderschöne Bilder, wie das der Seelenschiffchen. (Als Leserin habe ich mich gerne mal gefragt, an welchem Gegenstand, der mich umgibt wohl meine Seele hängt). Liebevoll gezeichnete Charaktere und beißende Ironie. Und der Zeitverlauf ist auch ein bißchen rasant, was man nur an der Entwicklung der kleinen Sophie wirklich bemessen kann. Das Buch ist wie eine Achterbahnfahrt für die Gefühlswelt. Und genauso endet es auch. Gefallen hat mir, daß es keinen Superhelden gibt, der am Ende die Welt rettet, sondern einen Vater und Mann mit Macken, Komplexen und Neurosen. Gefallen hat mir eigentlich auch die Art des Humors. Nicht so gefallen hat mir das Ende, hat mir so manche Überspitzung und vor allem daß meine nachdenklichere Seite in mir eher ratlos zurückbleibt. Irgendwie bleibt ein fader Beigeschmack.

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