Christopher Moore Fool

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Inhaltsangabe zu „Fool“ von Christopher Moore

Pocket ist der Hofnarr des Königs von Britannien – keine leichte Stellung. Denn schließlich handelt es sich um den sagenhaften König Lear! Und zu allem Überfluss will der alternde Herrscher seine drei Töchter auf die Probe stellen, bevor er ihnen sein Land übergibt. Doch das geht gründlich in die Hose. Wie gut, dass es den aufgeweckten Narren Pocket gibt, der sich der Sache mit viel Witz und Humor annimmt!

Die erste Hälfte ist unterhaltsam, dann lässt die Geschichte aber irgendwie nach.

— JanineT
JanineT

Die lustige Neufassung von Shakespeare´s "King Lear"

— SaintGermain
SaintGermain

Die Tragödie von König Lear als Komödie. Derb, zotig, schwarzhumorig - manchmal zu viel des Guten, aber originell umgesetzt...

— parden
parden

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Leseratt

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  • Nicht der beste Moore

    Fool
    JanineT

    JanineT

    07. February 2016 um 03:30

    Ich liebe Christopher Moore und Simon Jäger ist mein Lieblings-sprecher. Simon macht seine Sache wie immer fabelhaft,  nur Moore dieses Mal nicht so.  Am Anfang fesselt die Geschichte, ist lustig und spannend,  aber so ab der zweiten Hälfte verliert sie irgendwie den Biss. Musste mich eher bis zum Ende quälen,  weil es mich irgendwie nicht mehr wirklich interessierte. Trotzdem bleibe ich ein Moore-fan und werde mehr Bücher von ihm lesen,  denn auch ein Genie greift einmal neben die Kiste. 

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  • King Lear - lustig interpretiert

    Fool
    SaintGermain

    SaintGermain

    09. November 2015 um 23:01

    Als Mann nie endender Scherze ist Pocket der Lieblingsnarr von König Lear und kennt dessen drei Töchter von Kindesbeinen an. Daher weiß er auch, dass Ärger droht, als allein Lears jüngste, aber aufrichtigste Tochter dem Vater einen Schwur auf ihre unsterbliche Hingabe und Liebe zu ihm verwehrt. Kurzerhand wird sie enterbt und verbannt. Die einzige Person, die die Dinge wieder gerade biegen kann, ist Pocket. Er hat Erfahrung. Er wird ein paar wilde Manöver fahren müssen: Hier ein paar Flüche aussprechen, dort zu ein paar Meuchelmorden anstiften, ein oder zwei Kriege beginnen ... der übliche Kram. Denn Pocket mag ein Narr sein, aber er ist kein Idiot. All die Ränkespiele um Liebe, Macht, Eifersucht... alle die Moritaten, die William Shakespeare's Figuren in ihren Stücken vollführten... wer kennt sie nicht? Sind schon Shakespeare's Werke eine große Wonne zu lesen, so darf ich Christopher Moore und seine Neuinterpretation von "King Lear" aus der Sicht des Hofnarren Pocket wärmstens als höchst amüsante und frivole Addition zu den unschlagbaren Werken Willy's empfehlen!!! In diesem Roman wird auf höchst unterhaltsame Weise mit viel Wortspiel und leichter Obszönität die Geschichte um König Lear und seine drei Töchter erzählt. Der Roman liest sich flott mit permanentem Schmunzeln und macht sehr große Lust, sich auch die Originalvorlage vorzunehmen - die gewiß um einiges dunkler und blutiger ausfällt als dieser Roman! Fool ist eine König-Lear-Bearbeitung im Hans-Sachs-Stil. Gerade am Anfang ist das Buch in einer arg derb-sexualisierten Sprache geschrieben, sodass ich befürchtete, dass auf vulgäre Weise lediglich über Sex "gesprochen" wird. Dann allerdings "fängt sich" die Geschichte und ein Plot wird entwickelt. Der gute alte Shakespeare schimmert immer mal wieder durch. Aus Sicht des Narrs wird nicht nur die Handlung erzählt, sondern der Narr schürt die Intrigen, um seine Geliebte wieder zu bekommen, die dummerweise den König von Frankreich geehelicht hat. Die "Bösen" werden von den Schatten ihrer Vergangenheit verfolgt und die "Guten" bekommen den verdienten Lohn. Wer er es schafft, über die derbe Sprache am Anfang hinwegzukommen und nicht mehr als locker leichter Unterhaltung erwartet, ist mit dem Buch ganz gut bedient.

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  • Von der Tragödie zur Komödie...

    Fool
    parden

    parden

    VON DER TRAGÖDIE ZUR KOMÖDIE... Pocket ist der Hofnarr des Königs von Britannien – keine leichte Stellung. Denn schließlich handelt es sich um den sagenhaften König Lear! Und zu allem Überfluss will der alternde Herrscher seine drei Töchter auf die Probe stellen, bevor er ihnen sein Land übergibt. Doch das geht gründlich in die Hose. Wie gut, dass es den aufgeweckten Narren Pocket gibt, der sich der Sache mit viel Witz und Humor annimmt! Warnung (Vorwort) Dieses ist ein derber Schwank, randvoll mit entbehrlichem Beischlaf, Mord, allerlei Maulschellen, Verrat und einem ehedem ungeahnten Mass an Geschmacklosigkeit und Profanität, fürderhin unüblicher Grammatik, getrennten Infinitiven, und hier und da einem Onanisten. Solltet Ihr Euch an derlei stören, dann - edler Leser- wandelt Eures Weges, denn unser Streben gilt allein der Unterhaltung, nicht der Kränkung. Wenn Ihr aber glaubt, solcherlei könnte Euch Freude bereiten, dann haltet Ihr genau das rechte Buch in Händen! Der alternde König Lear beschließt, sein Reich unter seinen drei Töchtern Goneril, Regan und Cordelia aufzuteilen, da er sich einen ruhigen Lebensabend ohne die Verantwortung eines Herrschers wünscht. Hierzu veranstaltet er einen „Liebestest“, um zu erfahren, welche seiner Töchter ihn am meisten liebt. Er erwartet, dass seine Lieblingstochter Cordelia als Siegerin aus dem Wettbewerb hervorgehen wird, und will ihr dann den größten Teil seines Reiches vermachen. Während die anderen Schwestern ihre angebliche Liebe zum Vater mit falschen Schmeicheleien beteuern, erklärt Cordelia, der Unaufrichtigkeit zuwider ist, sie liebe ihn eben so, wie eine Tochter ihren Vater zu lieben habe, nicht mehr und nicht weniger. Aufgebracht über ihre seiner Ansicht nach lieblosen und undankbaren Worte, enterbt Lear seine jüngste Tochter und teilt ihren Anteil unter den beiden älteren Schwestern auf. Als der Graf von Kent für Cordelia Partei ergreift und Lear seine Ungerechtigkeit vorhält, verbannt Lear ihn aus seinem Reich. Obwohl Cordelia nun enteignet ist, nimmt der König von Frankreich sie zur Gemahlin, und beide verlassen England. So weit ähnelt die Erzählung Christopher Moores der shakespear'schen Vorlage der Tragödie von König Lear. Allerdings ist dies eine sehr freie Adaption des Stoffes. Während der Narr in dem Drama nur gelegentliche Auftritte hat, avanciert er in Moores Geschichte zum allwissenden Erzähler und in deren Verlauf vom reinen Beobachter zum Drahtzieher des Geschehens. Bei den Hoden der Venus... Dies ist nicht mein erstes Buch von Christopher Moore, und somit habe ich schon einiges an schwarzem Humor, Derbheiten und Obszönitäten erwartet. Doch was mich in den anderen Büchern durchaus unterhalten hat, war hier für meinen Geschmack doch oftmals des Guten zu viel. Insgesamt ist das Buch in meinen Augen eher ein schwächerer Moore, und ich lege wirklich jedem ans Herz, die oben zitierte Warnung zu beachten. Kann man nichts mit derben und vulgären Scherzen anfangen, wird man zwangsweise enttäuscht sein. Lässt man sich dagegen darauf ein, ist man anfangs erst überrascht, gewöhnt sich aber mit zunehmender Dauer an den Stil, zumal die Geschichte als solche schließlich mehr in den Mittelpunkt rückt als die zotigen Eskapaden. Die Idee, den alten Shakespeare-Stoff neu aufzugreifen, ist durchaus interessant, doch ist m.E. die Umsetzung durch die ständigen und überzogenen Obszönitäten leider nicht wirklich gelungen. Daran ändert auch die Sprecherleistung von Simon Jäger nichts, der das ganze Stück im Alleingang gekonnt mit unterschiedlichen Stimmlagen präsentiert. König Lear ist vielleicht in seiner schwerasthmatischen Art etwas übertrieben dargestellt, doch insgesamt verleiht Simon Jäger dem Geschehen Leben, bringt auch Ironie und Sarkasmus stimmlich gut rüber. Ein Hörbuch, dem eine interessante Idee zugrundeliegt, die jedoch oftmals mit Obszönitäten und Vulgärheiten zugeschüttet wird. Hier wäre weniger mehr gewesen... © Parden

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  • Rezension zu "Fool" von Christopher Moore

    Fool
    Cibo95

    Cibo95

    14. April 2011 um 07:46

    ich weiß nicht, warum die anderen Hörer das Hörbuch so lustig fanden ... mich hat es nicht begeistern können und ich habe es mehr "so nebenbei" gehört, kommt in die Ecke "muss man nicht zweimal hören" ... Sonst gefällt mir Simon Jäger als Leser ausgesprochen gut, dieses Mal war es für mich ein bisschen viel des Guten. Die schnarrige, rauhe, kaputte Stimme von Lear ging mir total auf die Nerven und auch die Stimme vom Geist war mir zu übertrieben gesprochen. Nee, nee ... ich fand das Hörbuch ziemlich blöd.

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  • Rezension zu "Fool" von Christopher Moore

    Fool
    AllesSchwarz

    AllesSchwarz

    06. February 2011 um 21:05

    In diesem Fall ist es die ungekürzte Lesung von audible.de Pocket ist der Hofnarr des Königs von Britannien - keine leichte Stellung. Denn schließlich handelt es sich um den sagenhaften König Lear! Und zu allem Überfluss will der alternde Herrscher seine drei Töchter auf die Probe stellen, bevor er ihnen sein Land übergibt. Doch das geht gründlich in die Hose. Wie gut, dass es den aufgeweckten Narren Pocket gibt, der sich der Sache mit viel Witz und Humor annimmt! Die Geschichte hat schon seinen eigenen Reiz, allerdings gibt Simon Jäger der ganzen Sache durch seine fantastische Interpretation noch einen oben drauf. Jeder Charakter hat wie immer seine eigene Stimmlage, mit 1000prozentigem Wiedererkennungswert, egal ob männlich, weiblich, hustender und nach Luft schnappender König Lear, einfach nur großartig!! Es ist kein Geheimnis, dass Simon Jäger mein absoluter Held unter den Hörbuchsprechern ist, deshalb höre ich mir alles von ihm an, und hier war er wieder in Hochform :) Und 2x taucht auch ganz kurz David Nathan auf :) Und man hört richtig, wieviel Spaß er wohl beim einlesen gehabt haben muss!! Weiter so, Simon, und bitte bitte liebes audible-Team, gebt ihm mehr solchen Stoff!! :)) Auf dass mein Simon-Archiv weiter wächst und gedeiht!!!

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