Christopher Nehring Millionär in der DDR

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Inhaltsangabe zu „Millionär in der DDR“ von Christopher Nehring

Der Antiquitätenhändler Siegfried Kath war der wohl einzige Selfmade-Millionär der DDR und dabei ein Grenzgänger zwischen Ost und West. Wenige Monate nach Schließung der innerdeutschen Grenze wanderte er im Jahr 1961 in die DDR ein – scheinbar aus Versehen. Innerhalb von zehn Jahren baute er sich vom sächsischen Pirna aus ein extrem lukratives Kunsthandels­imperium auf und geriet damit ins Visier des Ministeriums für Außenhandel: Alexander Schalck-Golodkowskis Kommerzielle Koordinierung, die legendäre KoKo. Der Historiker Christopher Nehring hat die Archiv­quellen zu Siegfried Kath ausgewertet und im familiären Umfeld geforscht. Mit »Millionär in der DDR« legt er die erste Biografie dieser schillernden Figur vor. Vom Tellerwäscher zum Antiquitätenmogul – Kath lebte mitten im Sozialismus den American Dream. Dafür musste er auf drastische Weise bezahlen, als er 1974/75 von der KoKo abserviert, von der Stasi verhaftet und dann abgeschoben wurde. Doch Kath ließ sich nicht lange fernhalten. Schon kurze Zeit später betrat er wieder den Boden der DDR, konnte allerdings weder im Osten, noch im Westen Deutschlands jemals wieder an alte Zeiten anknüpfen. Nehring folgt Kaths Geschichte in all ihren erstaunlichen Wendungen. Ihm gelingen spannende Einblicke in eine unkonventionelle deutsch-deutsche Geschichte, in der die historischen Hintergründe von Bundesrepublik und DDR in ihrer Unterschiedlichkeit, aber auch in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit hervortreten.

anstrengend zu lesen, interessante Einblicke in den DDR-Staat

— Lesewunder

interessante Biographie

— Vampir989

Interessanter Teil deutscher Geschichte

— Anja_Pilz

Durchschnittliche Biographie, interessante Geschichte mit DDR-Nostalgie, sehr erklärungsbedürftiger Protagonist

— Andreas-Sch

Interessanter, faktenreicher und spannender Einblick in das Leben eines neureichen Emporkömmlings nach seiner Übersiedlung aus dem Westen

— Tulpe29

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    Millionär in der DDR

    Lesewunder

    14. May 2018 um 18:17

    Erzählt wird die Geschichte von Siegfried Kath, 1961 seine Verwandten in der DDR besuchen will und dann an der Rückkehr in die BRD gehindert wird. Nun ist er gezwungen, sich in der DDR eine Existenz aufzubauen. Er lernt seine zukünftige Frau Gisela kennen. Gemeinsam versuchen sie ihr Glück zuerst in der Gastronomie und dann im Antiquitätenhandel. Unterstützt durch das Regime, das dringend Devisen benötigt, kann er das Geschäft erfolgreich ausbauen. Der Erfolg macht ihn zum Millionär. Das Glück dauert aber nur 2 Jahre, weil dann das Regime beschließt, den Handel alle weiter zu führen. Kath wird verhaftet, ohne angeklagt zu werden. Er wird gezwungen sein Vermögen an den Staat zu überschreiben und wird dann in die BRD abgeschoben. Seine Frau folgt ihm einige Monate später. Im Westen kann er nicht an seine wirtschaftlichen Erfolge anknüpfen. Er bemüht sich sogar um eine erneute Zusammenarbeit mit seinen ehemaligen DDR-Geschäftspartnern. Auch der Mauerfall verhilft ihm nicht zu einer Entschädigung. Er stirbt 2008. Ich habe mich schwer getan, in die Geschehnisse einzutauchen. Mein Problem war die allzu sachliche Erzählweise, die lediglich Fakten aneinander reiht. Mir wäre das Lesen leichter gefallen, hätte der Autor auch Ausführungen zur Person des Siegfried Kaths gemacht und wäre etwas mehr auf die persönlichen Lebensumstände eingegangen. So bleibt die Geschichte für mich als Laien blutleer. Die Geschichte selbst ist spannend und für mich ein Lehrstück für den Unrechtsstaat DDR. Kath, wäre er in der BRD geblieben, hätte vermutlich eine  Karriere als Unternehmer gemacht und möglicherweise sein Geld auch behalten. Sein Verhängnis war, dass sie staatliche Stelle, das Geschäft alleine machen wollte und er keine Protektion von ganz oben hatte. Bezeichnenderweise konnte Kath nie strafrechtlich relevante Verfehlungen nachgewiesen werden. Mag er auch menschlich nicht besonders sympathisch gewesen sein, so ist sein Schicksal für mich trotzdem tragisch. Sein größter Fehler war, dass er den falschen Leuten vertraut hat.

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  • interessante Biographie

    Millionär in der DDR

    Vampir989

    07. May 2018 um 20:33

    Klapptext: Der Antiquitätenhändler Siegfried Kath war der wohl einzige Selfmade-Millionär der DDR und dabei ein Grenzgänger zwischen Ost und West. Wenige Monate nach Schließung der innerdeutschen Grenze wanderte er im Jahr 1961 in die DDR ein – scheinbar aus Versehen. Innerhalb von zehn Jahren baute er sich vom sächsischen Pirna aus ein extrem lukratives Kunsthandels­imperium auf und geriet damit ins Visier des Ministeriums für Außenhandel: Alexander Schalck-Golodkowskis Kommerzielle Koordinierung, die legendäre KoKo. Der Historiker Christopher Nehring hat die Archiv­quellen zu Siegfried Kath ausgewertet und im familiären Umfeld geforscht. Mit »Millionär in der DDR« legt er die erste Biografie dieser schillernden Figur vor. Vom Tellerwäscher zum Antiquitätenmogul – Kath lebte mitten im Sozialismus den American Dream. Dafür musste er auf drastische Weise bezahlen, als er 1974/75 von der KoKo abserviert, von der Stasi verhaftet und dann abgeschoben wurde. Doch Kath ließ sich nicht lange fernhalten. Schon kurze Zeit später betrat er wieder den Boden der DDR, konnte allerdings weder im Osten, noch im Westen Deutschlands jemals wieder an alte Zeiten anknüpfen. Nehring folgt Kaths Geschichte in all ihren erstaunlichen Wendungen. Ihm gelingen spannende Einblicke in eine unkonventionelle deutsch-deutsche Geschichte, in der die historischen Hintergründe von Bundesrepublik und DDR in ihrer Unterschiedlichkeit, aber auch in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit hervortreten. Ich selbst bin in der DDR aufgewachsen und war zur Wendezeit 18 Jahre alt.Aber ich hatte bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nie etwas von Siegrfried Kath gehört.Deshalb hatte ich großes Interesse dieses Buch zu lesen .Auch waren meine Erwartungen sehr hoch. Christopher Nehrung erzählt uns hier den Lebensweg von Siegfried Kath.Er berichtet von seiner Kinder und Jugendzeit.Es war für mich sehr beeindruckend zu erfahren wie er es geschafft hat in der DDR einen Kunsthandel aufzubauen und Millionär zu werden.Dies war damals alles andere als einfach.Sehr detailliert berichtet der Autor davon.Ich habe gemerkt das er sehr gut recherchiert hat.Auch habe ich wieder einmal in alten Erinnerungen geschwebt.Gedanken,Gefühle und Emotionen kamen in mir auf.Das politsche System und natürlich ganz besonders die  Stasi waren mir ja auch bekannt.Und so konnte ich mir richtig gut vorstellen wie es Siegfried Kath ergangen sein muss.Auch die vielen weiteren Stationen wurden vom Autor sehr gut beschrieben. Erwähnenswert sind auch die Fotos die ich im Buch vorgefunden habe.Diese machen die Biographie noch lesenswerter. Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu diesem Werk. Mir hat die Geschichte von Siegfried Kath sehr gut gefallen und ich wurde wieder einmal in die alte DDR Zeit und ihrem politischem System entführt.Ich vergebe glatte 5 Sterne.

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  • Ein interessante Biografie

    Millionär in der DDR

    Florian850

    07. May 2018 um 01:07

    Bei dem Buch Millionär in der DDR handelt es sich um einen Roman, was die Abläufe in der Politik der DDR sehr gut wieder gibt. Geschrieben wurde es von Christopher Neh-ring.InhaltDer Antiquitätenhändler Siegfried Kath war der wohl einzige Selfmade-Millionär der DDR und dabei ein Grenzgänger zwischen Ost und West. Wenige Monate nach Schlie-ßung der innerdeutschen Grenze wanderte er im Jahr 1961 in die DDR ein – scheinbar aus Versehen. Innerhalb von zehn Jahren baute er sich vom sächsischen Pirna aus ein extrem lukratives Kunsthandels­imperium auf und geriet damit ins Visier des Ministeri-ums für Außenhandel: Alexander Schalck-Golodkowskis Kommerzielle Koordinierung, die legendäre KoKo. Der Historiker Christopher Nehring hat die Archiv­quellen zu Siegfried Kath ausgewertet und im familiären Umfeld geforscht. Mit »Millionär in der DDR« legt er die erste Biografie dieser schillernden Figur vor. Vom Tellerwäscher zum Antiquitätenmogul – Kath lebte mitten im Sozialismus den American Dream. Dafür musste er auf drastische Weise bezahlen, als er 1974/75 von der KoKo abserviert, von der Stasi verhaftet und dann abgeschoben wurde. Doch Kath ließ sich nicht lange fernhalten. Schon kurze Zeit später betrat er wieder den Boden der DDR, konnte allerdings weder im Osten, noch im Westen Deutschlands jemals wieder an alte Zeiten anknüpfen. Nehring folgt Kaths Geschichte in all ihren erstaunlichen Wendungen. Ihm gelingen spannende Einblicke in eine unkonventionelle deutsch-deutsche Geschichte, in der die historischen Hintergründe von Bundesrepublik und DDR in ihrer Unterschiedlichkeit, aber auch in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit hervortreten. Meinung:Das Cover des Buches ist sehr einfach aber gleichzeitig ziemlich passend gewählt. Und ist deshalb sehr ansprechend. Zusätzlich wird das Buch durch einzelne Fotos etwas aufgelockert, was mir sehr gut gefällt. Das Buch ist zwar sehr interessant geschrieben, aber leider erfährt man über die Kindheit von Siegfried Kath nicht sehr viel, was ich sehr schade finde. Auch sind viel zu viele Abkürzungen enthalten, auch wenn Sie am Ende teilweise erläutert werden. Die vielen Abkürzungen und Fakten machen das Buch an manchen Stellen etwas schwer zu lesen. Das politische System der DDR und die DDR selbst werden allerdings von Autor sehr gut dargestellt.Fazit:Wer mehr über das Thema DDR erfahren will oder aber Biografien liebt, könnte an dem Buch seine Freude haben.

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  • Interessanter Teil deutscher Geschichte

    Millionär in der DDR

    Anja_Pilz

    03. May 2018 um 21:37

    Inhaltsangabe: Der Antiquitätenhändler Siegfried Kath war der wohl einzige Selfmade-Millionär der DDR und dabei ein Grenzgänger zwischen Ost und West. Wenige Monate nach Schließung der innerdeutschen Grenze wanderte er im Jahr 1961 in die DDR ein – scheinbar aus Versehen. Innerhalb von zehn Jahren baute er sich vom sächsischen Pirna aus ein extrem lukratives Kunsthandels­imperium auf und geriet damit ins Visier des Ministeriums für Außenhandel: Alexander Schalck-Golodkowskis Kommerzielle Koordinierung, die legendäre KoKo. Der Historiker Christopher Nehring hat die Archiv­quellen zu Siegfried Kath ausgewertet und im familiären Umfeld geforscht. Mit »Millionär in der DDR« legt er die erste Biografie dieser schillernden Figur vor. Vom Tellerwäscher zum Antiquitätenmogul – Kath lebte mitten im Sozialismus den American Dream. Dafür musste er auf drastische Weise bezahlen, als er 1974/75 von der KoKo abserviert, von der Stasi verhaftet und dann abgeschoben wurde. Doch Kath ließ sich nicht lange fernhalten. Schon kurze Zeit später betrat er wieder den Boden der DDR, konnte allerdings weder im Osten, noch im Westen Deutschlands jemals wieder an alte Zeiten anknüpfen. Nehring folgt Kaths Geschichte in all ihren erstaunlichen Wendungen. Ihm gelingen spannende Einblicke in eine unkonventionelle deutsch-deutsche Geschichte, in der die historischen Hintergründe von Bundesrepublik und DDR in ihrer Unterschiedlichkeit, aber auch in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit hervortreten. Cover: Das Cover ist ansprechend. Durch die abgebildetes Fotos wirkt das Buch authentisch und realistisch. Bewertung: Das Thema als solches hat mich sofort angesprochen. Ich selbst habe meine Kindheit in der DDR erlebt, war jedoch zu jung, um die politischen Ausmaße zu spüren. Trotzdem konnte ich mir einen Millionär zu diesen Zeiten außerhalb der politischen Riege nicht vorstellen. Dahingehend ist die Darstellung der Lebensgeschichte von Siegfried Kath absolut lesenswert und spannend. Da vieles sehr politisch begründet ist, hätte ich als „Laie“ stellenweise Probleme, Personen und Zeitgeschehnisse einzuordnen. Hier wäre ein zusätzliches Verzeichnis, ein Zeitstrahl o.ä. sehr hilfreich gewesen. Offenbar stammen viele Beleg und Informationen von der Ehefrau. Der Rest der Darstellungen basiert auf reinen Fakten, angereichert mit Vermutungen des Autors. Um sich ein menschliches Bild von Siegfried Kath zu machen, hat mir das nicht gereicht. Hier hätte ich mehr Zeitzeugenberichte gewünscht. In Summe absolut empfehlenswert. Alleine schon wegen der Skurillität eines Millionärs innerhalb eines Systems, welches den Materialismus absolut verteufelt hat.

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  • Geld macht nicht glücklich, es beruhigt nur die Nerven

    Millionär in der DDR

    TochterAlice

    29. April 2018 um 19:30

    und man muss es schon besitzen, ums zum Fenster rauszuwerfen... so sang einst der große Rio Reiser - und wie recht er hatte.Einer, der das nachhaltig zu spüren bekam, war Siegfried Kath, ein verwegener Tausendsassa, dessen Geschichte von den 1960ern bis in die 2000der der Historiker Christopher Nethring in vorliegendem Band aufgezeichnet hat. Ein ganz besonderes Schicksal, hat es den in den Nachkriegswirren - er war noch ein Kind - mit seiner Familie in Westdeutschland gelandeten doch 1961 dauerhaft in die DDR verschlagen. Nach einigen Jahren in der Gastronomie begann er - inzwischen verheiratet - einen schwungvollen Antiquitätenhandel. So schwungvoll, dass er weit über die innerdeutsche Grenze schwappte und "hohe Tiere" ein Interesse an ihm bekamen und ihn gewissermaßen förderten. So wurde er zu einem der nicht allzuvielen Millionäre in der DDR - wenn auch nur für sehr, sehr kurze Zeit. So kometenhaft, wie sein Aufstieg war, gestaltete sich dann auch sein Abstieg.Ein spannendes Schicksal, das jedoch mit seltsamen Sprüngen und Lücken erzählt wird, so dass die Person des Siegfried Kath wie auch sein Umfeld mir als Leserin seltsam fremd geblieben ist. Ich hatte den Eindruck, als wolle der Autor nicht so recht zugeben, dass er nicht allzuviel Material hat, um daraus zu schöpfen. Dabei ist es doch keine Schande und man hätte auch wesentlich mehr aus dem Ganzen machen können, wenn man das Umfeld mit einbezogen hätte, die zeithistorischen Entwicklungen und Ereignisse. Ich habe auch das Fehlen eines Personenverzeichnisses mit Erläuterungen sowie einer Literaturliste bedauert. Ein spannendes Unterfangen, das leider in den Ansätzen stecken blieb - finde ich!

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  • Leserunde zu "Millionär in der DDR" von Christopher Nehring

    Millionär in der DDR

    Buechner-Verlag

    Vom Tellerwäscher zum Antiquitätenmogul – Siegfried Kath lebte mitten im Sozialismus den American Dream!Liebe Lovelybooker_innen,gerne möchte ich Euch zu einer ganz besonderen Leserunde einladen, denn unser Titel  »Millionär in der DDR« von Siegfried Kath ist gleichermaßen für Geschichtsinteressierte als auch für Krimileser interessant. Zudem habt ihr die Chance bereits vor dem offiziellen Erscheinungstermin am 11. April das Buch in Eurer Leseecke zu finden und dem Schicksal von Siegfried Kath, einem der wenigen Selfmade-Millionäre der DDR zu folgen:Der Antiquitätenhändler Siegfried Kath war ein Grenzgänger zwischen Ost und West, seine Lebensgeschichte liest sich wie ein spannender Krimi. Wenige Monate nach Schließung der innerdeutschen Grenze wanderte er im Jahr 1961 in die DDR ein – scheinbar aus Versehen. Innerhalb von zehn Jahren baute er sich vom sächsischen Pirna aus ein extrem lukratives Kunsthandels­imperium auf und geriet damit ins Visier des Ministeriums für Außenhandel: Alexander Schalck-Golodkowskis Kommerzielle Koordinierung, die legendäre KoKo. Der Historiker Christopher Nehring hat die Archiv­quellen zu Siegfried Kath ausgewertet und im familiären Umfeld geforscht. Mit »Millionär in der DDR« legt er die erste Biografie dieser schillernden Figur vor. Vom Tellerwäscher zum Antiquitätenmogul – Kath lebte mitten im Sozialismus den American Dream. Dafür musste er auf drastische Weise bezahlen, als er 1974/75 von der KoKo abserviert, von der Stasi verhaftet und dann abgeschoben wurde. Doch Kath ließ sich nicht lange fernhalten. Schon kurze Zeit später betrat er wieder den Boden der DDR, konnte allerdings weder im Osten, noch im Westen Deutschlands jemals wieder an alte Zeiten anknüpfen. Nehring folgt Kaths Geschichte in all ihren erstaunlichen Wendungen. Ihm gelingen spannende Einblicke in eine unkonventionelle deutsch-deutsche Geschichte, in der die historischen Hintergründe von Bundesrepublik und DDR in ihrer Unterschiedlichkeit, aber auch in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit hervortreten.Ich freue mich auf eine austauschintensive, spannende Leserunde und auf zahlreiche Bewerbungen!Frohe Ostern und bis bald!Ina vom Team des Büchner-Verlags

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    • 105
  • Faktenreiche Biographie

    Millionär in der DDR

    verruecktnachbuechern

    17. April 2018 um 19:57

    Dieses Buch erzählt von Leben, einen schnellen Aufstieg und von einem tiefen Fall.Mittelpunkt des Buches ist Siegfried Kahl. Ein Mann, welcher es geschafft hat in der DDR zu den Millionären zu gehören. In einem System, in dem eigentlich alles gleich sein sollte, zum Millionär aufzusteigen, hat eine interessante Geschichte. Dieses Buch beleuchtet das Leben Kahls vor, während und nach seiner Zeit in der DDR.Kath siedeltet nicht ganz freiwillig in die DDR über, aber hier stieg er schnell auf. Er machte sich im Antiquitätenhandel einen großen Namen und auch einige Feinde. Im Laufe seines Lebens traf Kath einige gefährliche Menschen und er bezahlte auch für seinen schnellen Aufstieg.Unterstützt wird die Geschichte von Fotos aus dem Privatalbum seiner Frau.Das Buch ist interessant geschrieben. Es wird nur das nötigste aus seinem Leben erzählt, so wird nicht viel über seine Kindheit berichtet, dies ist meiner Meinung nach auch nicht nötig gewesen. Es wimmelt nur so von Fakten und es gab viele Seiten da waren es mir zu viele. Ich wurde mit Abkürzungen überhäuft und hatte große Probleme den Überblick zu behalten.Neben Kahl lernte ich auch die DDR noch etwas besser kennen. Das ganze System ist interessant dargestellt.Leser, welche sich für Biographien und/oder die DDR interessieren, kann ich dieses Buch nahe legen.Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde von lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür bei dem Verlag und dem Autoren.

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  • Aufstieg und Fall

    Millionär in der DDR

    Tulpe29

    16. April 2018 um 19:04

    Millionär in der DDR, wer hätte das gedacht? Sollten dort nicht alle Menschen gleich sein? Aber manche waren eben doch gleicher, und das doppelt und dreifach. Der mittellose Übersiedler Siegfried Kath erlebt einen kometenhaften Aufstieg und ebenso tiefen Fall, zwischendrin eine mehrjährige, nahezu  beispiellose Karriere als Kunst- und Antiquitätenhändler.  Beziehungen zu damaligen Größen in Ost und West waren Kaths Garant für schnellen Reichtum und raschen Aufstieg. Aber wehe dem, der bei Partei und Stasi in Ungnade fiel. Genau das mußte auch der ehemalige Bergmann und Kellner erleben. Zu Prunksucht und Selbstüberschätzung neigend, lehnte er sich zu weit aus dem Fenster und mußte es bitter bereuen, beruflich wie auch beim Rasen auf der Straße.Ein interessanter Einblick in das Leben vor einigen Jahrzehnten in Ost- und Westdeutschland, der wieder einmal aufzeigt, wie verlogen das gesamte System war und wie menschenverachtend.

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