Christopher Nuttall Die Bibliothek der Schwarzen Magie

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Inhaltsangabe zu „Die Bibliothek der Schwarzen Magie“ von Christopher Nuttall

Sie allein kennt alle Geheimnisse der verbotenen Magie Elaines magische Gabe ist bestenfalls durchschnittlich und reicht gerade aus, um ihr eine Stellung in der Großen Bibliothek der Goldenen Stadt zu verschaffen. Aus Versehen löst sie dort einen uralten Zauber aus, der das gesamte Wissen der Bibliothek in ihren Kopf überträgt. Obwohl Elaine die dazugehörige Magie fehlt, lenkt ihre Kenntnis der stärksten Zaubersprüche die Aufmerksamkeit der Mächtigen auf sie. Doch noch während sie darum ringt, mehr als eine Trophäe des Adels zu sein, kommt ihr ein schrecklicher Verdacht. War der Vorfall von langer Hand geplant?

Klasse!

— bea76
bea76

Extrem langwieriger Anfang und lächerliche Namen, aber Durchhalten lohnt sich! :)

— SofiaMa
SofiaMa

Eine interessant geschriebene Serie auf die mich mein Schatz aufmerksam gemacht hat

— Kerstin_Lohde
Kerstin_Lohde

Leider abgebrochen. War so gar nicht meins...

— MsBookpassion
MsBookpassion

Ziemlich langweilig, erst ab der Mitte spannend!

— vicisbuecherwelt
vicisbuecherwelt

Mit mehr Aktion anstatt Erzählung hätte der Roman sein Potential entfalten können.

— Esme--
Esme--

Anfangs leider recht zäh, zum Ende hin aber echt spannend.

— CasusAngelus
CasusAngelus

Ich bin ein wenig hin und her gerissen. Teil spannend, teils nicht mein Fall...

— tuesdayblind
tuesdayblind

Eine spannende Geschichte die mir sehr gut gefällt!!! :D

— Solara300
Solara300

Eine tolle Fantasy Geschichte :) mit allem was dazu gehört

— Felan
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  • „Die Wissende“ atmet Magie

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    Wortmagie

    Wortmagie

    14. December 2016 um 11:23

    Als mir „Die Wissende“ das erste Mal in einer Buchhandlung ins Auge sprang, hätte ich niemals vermutet, dass Christopher Nuttall ein Indie-Autor ist. Obwohl er in Deutschland einen traditionellen Vertrag erhielt, arbeitet er in Großbritannien ausschließlich mit kleinen, unabhängigen Verlagen zusammen und konzentriert sich auf das E-Book-Format. Er hält klassische Verlagshäuser für rückständig und misst den Rezensionen normaler Leser_innen auf Amazon höhere Bedeutung zu als der Meinung professioneller Kritiker_innen. Auf seiner Website veröffentlichte er ein paar seiner Werke zum kostenlosen Download. Er wirkt wie ein Autor, dem sein Bekanntheitsgrad weit wichtiger ist als finanzieller Erfolg. Dadurch ist er mir unleugbar sympathisch. Ich freute mich darauf, seine vierteilige Reihe „Bookworm“ zu beginnen. Elaine ist eine graue Maus. Im Waisenhaus aufgewachsen und mit geringem magischen Talent gesegnet, wurde sie ihr Leben lang herumgeschubst. Sie hatte sich damit abgefunden, ihr Dasein als unbedeutende Bibliothekarin der Großen Bibliothek in der Goldenen Stadt zu fristen. Doch als sie eines Tages den Nachlass eines verstorbenen Aristokraten untersucht, löst sie einen mächtigen Zauber aus, der das gesamte Wissen der Großen Bibliothek in ihren Kopf transferiert. Auf einmal verfügt Elaine über Fähigkeiten, die sich mit denen des Erzhexers messen können. Sie wird in das Gerangel um Macht und Einfluss hineingezogen, mit dem sie nie etwas zu tun haben wollte und muss einsehen, dass der Zauber kein Unfall war. Elaine erkennt, dass sie eine Spielfigur in einer uralten Verschwörung ist, die die Ordnung des gesamten Reiches bedroht. Wird sie über sich selbst hinauswachsen und Pläne vereiteln, die weit vor ihrer Geburt begannen? „Die Wissende“ atmet Magie. Magie durchdringt jede Seite und ist das unbestreitbare Zentrum der Handlung. Dadurch umgibt diesen Roman ein traditioneller, nahezu altmodischer Charme, der mir gut gefiel. Kaum zu glauben, dass das Buch 2013 erstveröffentlicht wurde. Es fühlte sich beim Lesen älter an, weil mich die Herangehensweise an die Fantasy der 70er und 80er erinnerte. Christopher Nuttall konstruiert sein Universum um die Magie herum. Magisch Begabte bestimmen, lenken und leiten seine Welt, prägten ihre Vergangenheit und formen ihre Zukunft. Die Goldene Stadt dient als vielfältige, lebendige Metropole der Zauberei, als Herz der Macht und Residenz des Erzhexers, der wiederum die oberste Institution darstellt. Ich fand es interessant, dass Nuttall ein schlichtes Magiesystem mit einer ausgeklügelten, um die Ecke denkenden politischen Ordnung kombiniert, die sich überraschend realitätsnah in Legislative, Judikative und Exekutive unterteilen lässt. Obwohl diese Regierungsform zuverlässig funktioniert, hat sie eine kritische Schwachstelle: die Legislative, der Erzhexer, kann nicht ohne Weiteres ersetzt werden. Da diese Position ungeheure magische Macht voraussetzt, entsteht ein Vakuum, sobald der aktuelle Erzhexer das Zeitliche segnet. Bis der neue Erzhexer bzw. die neue Erzhexe feststeht, ist das Reich quasi führungslos, was in „Die Wissende“ unglücklicherweise der Fall ist. In dieser schwierigen, heiklen Phase des Umbruchs treffen die Leser_innen die Protagonistin Elaine, die unfreiwillig in eine spannende Verschwörung involviert wird, welche darauf abzielt, die vorübergehende Autoritätslosigkeit des Reiches auszunutzen. Ich konnte mich nur zu einem gewissen Grad mit Elaine identifizieren, da wir außer der Liebe zu Büchern kaum etwas gemeinsam haben. Ihr Charakter zeichnet sich vor allem durch ihren Mangel an Lebenserfahrung aus; sie ist naiv, unsicher und nahezu mittelalterlich prüde. Frauen, die Haut zeigen und aussprechen, was sie wollen? Skandalös! Sie zeigt wenig Tiefgang und wirkte auf mich hin und wieder arg hormongesteuert, weil sie sich insgeheim wünscht, selbstbewusst wilde Abenteuer mit dem männlichen Geschlecht zu erleben. Diese sexuelle Komponente des Buches erschien mir irritierend und unnötig. Aufgrund des Bücherwissens in ihrem Kopf erfährt Elaine eine grundsätzlich erfreuliche Entwicklung, die weit überzeugender gewesen wäre, hätte sie sich nicht durch ein plötzliches Bedürfnis, fremde Betten kennenzulernen, manifestiert. Auch fand ich es erstaunlich, wie gut Elaine mit der Informationsflut in ihrem Hirn zurechtkommt. Ich empfände all das Wissen als sehr belastend, weil es in jeder (wirklich jeder) Lebenslage auf sie einprasselt. Sie kann es nicht abschalten. Stellt euch vor, jede Situation eures Lebens hätte zahllose Fußnoten, die sich in eurem Bewusstsein ungefragt abspulen. Brr. Nein, danke. Ich mochte „Die Wissende“, weil es ein sympathisch klassischer High Fantasy – Roman ist. Magie in Hülle und Fülle übt noch immer einen starken Reiz auf mich aus. Gewiss hätte Christopher Nuttall seine Protagonistin Elaine glaubwürdiger charakterisieren können, doch da mich die Andeutung eines gewaltigen Intrigennetzes, das jahrhundertelang geplant und vorbereitet wurde, einfach neugierig macht, kann ich über meine lasche Bindung an sie hinwegsehen und möchte „Bookworm“ trotzdem weiterlesen. Der Puppenspieler im Hintergrund wird sicher an weiteren Fäden zupfen, um dem Reich zu schaden und das möchte ich keinesfalls verpassen. Ich hoffe, dass die Große Bibliothek in Zukunft eine bedeutendere Rolle einnimmt – schließlich ist sie eindeutig mehr als nur ein Gebäude und deshalb mein liebstes Detail in Nuttalls faszinierender Welt. Wer weiß, vielleicht schlägt Elaine in den Folgebänden aufgrund ihrer Verbundenheit mit der Bibliothek sogar eine Richtung ein, mit der ich mich besser identifizieren kann. Wer das Wissen von Millionen Büchern mit sich herumträgt, kann wohl kaum eine graue Maus bleiben, oder?

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  • Eine interessant geschriebene Serie auf die mich mein Schatz aufmerksam gemacht hat

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    24. April 2016 um 12:48

    Um dieses Buch bin ich schon etwas länger rumgeschlichen denn mein Schatz meinte immer schau dir doch mal das Buch an und irgendwann hab ich mir mal das Buch in der Buchhandlung geschnappt und hab es wenigstens mal angelesen und siehe da es gefiel mir sogar ein bißchen. Ich hab dann mal auf dem Bloggerportal nachgeschaut und es sogar gefunden und auch gleich angefragt. Ein paar Tage später hatte ich die Zusage und dann kurze Zeit später kam auch das Buch bei mir an und ich habe es nach und nach gelesen und bin total begeistert von diesem Buch. Ich würde dieses Buch jedem Fantasy Fan empfehlen wenigstens mal in die Hand zu nehmen denn es liest sich wirklich gut und vor allem flüssig.

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  • Klasse Buch Spannung ohne Ende

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    bea76

    bea76

    21. January 2016 um 16:19

    Tolles Cover  - klasse Buch!  Die Bibliothek der schwarzen Magie  ist von der ersten  bis zur letzten  Seite spannend.  Das Leben von Elaine beginnt eher traurig im Waisenhaus, geht traurig und gepeinigt in der Schule   weiter und endet  im Chaos und in einer neuen Position.  Anfangs noch die frage nach den Eltern, endet es mit dem Wissen  das man es eigentlich  nicht wissen  möchte. Oder besser gesagt: Elaine es besser  nicht erfahren  hätte. Dieses Buch ist einfach spannend  geschrieben man fängt an  und hört gar nicht mehr auf zu lesen.  Es liest sich einfach  absolut flüssig.  Ich hoffe sehr, dass da noch etwas nachkommt und da dieses Buch ja  einen Untertitel  hat gehe ich ja fest davon aus. Hoffentlich  bald.  Muss wissen  wie es weiter  geht.  Es ist sooooo toll Danke für dieses wunderbare  Buch!

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  • [REZENSION] "DIE BIBLIOTHEK DER SCHWARZEN MAGIE" VON CHRISTOPHER NUTTALL

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    Nele91

    Nele91

    11. December 2015 um 17:21

    Link zur vollständigen Rezension: http://time-for-nele.blogspot.de/2015/12/rezension-die-bibliothek-der-schwarzen.html → INHALT ← In dem Buch geht es um Elaine, welche zusammen mit ihrer Freundin Daria in der Goldenen Stadt wohnt. Als Waisenkind großgeworden hat sie die Schule der Einzigartigen besucht und dort alles über ihre sehr wenig ausgeprägte Magiebegabung gelernt. Später hat diese Begabung gerade ausgereicht um eine Anstellung in der Großen Bibliothek zu bekommen. Dort war sie u. a. dafür zuständig, gespendete oder hinterlassene Bücher zu überprüfen. Doch eines der Bücher löste einen uralten Zauber aus, der das gesamte Wissen der Bibliothek in ihren Kopf überträgt. Elaine kennt nun die mächtigsten Zaubersprüche, Magie die lenkst verloren geglaubt war, auch wenn sie diese aufgrund ihrer geringen Begabung selbst nicht nutzen kann. Dieses Wissen macht sie für alle machthungrigen Zauberer besonders wertvoll, da Elaines Wissen ihnen unendliche Macht zusichern würde. Sie erzählt keinem von ihrem neu gewonnenen Wissen, das ihren sicheren Tod bedeuten würde, denn auch die Inquastio wäre hinter ihr her, sollte sie Wind davon bekommen. Doch schon bald werden Personen auf sie aufmerksam, denen sie lieber nie begegnet wäre und immer mehr Hinweise lassen darauf schließen, dass es sich Zauber nicht um einen Unfall handelte, sondern alles von langer Hand geplant war. → FAZIT ← Der Einstieg ins Buch war sehr leicht und ich fand mich sofort in der Geschichte wieder. Auch wenn Namen wie Elaine Elternlos etwas gewöhnungsbedürftig waren, hat mich die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil hingegen ließ mich das ein oder andere mal straucheln, da Sätze teilweise endlos in die Länge gezogen wurden oder wirr übersetzt wurden, was den Lesefluss ziemlich gestört hat. Oft hatte ich deshalb Probleme eine Situation gleich richtig zu verstehen bzw. musste einen Absatz mehrmals lesen um mir dann zusammenzureimen, was der Autor gemeint hat. Die Charaktere wurden von Christopher Nuttall grob umschrieben, jedoch nicht so, dass ich mir irgendeine Art von Bild machen konnte. Hier gab es eine Menge Potenzial, dass einfach nicht genutzt worden ist. So hat ihre Freundin Daria ein Geheimnis, welches durch das Aussehen vielleicht schon vorher angedeutet hätte werden können. Und auch der Inspektor Zorn, welcher durch Magie sein Aussehen verschleiert, wurde nicht weiter umschrieben, was ich persönlich ziemlich schade fand. Auch konnte ich nicht wirklich eine sehr große emotionale Bindung zu einem der Protagonisten aufbauen und mich in sie hineinversetzen. Ich war zwar bei der Geschichte dabei, aber wirklich mitgefühlt habe ich sie leider nicht. Der Verlauf der Handlung war für mich eigentlich fast immer spannend und ich war gespannt was als nächstes geschehen würde. Was mich allerdings gestört hat, waren die häufigen Wiederholungen, wie z. B. das Elaine nur eine geringe Magiebegabung hatte oder wie unerfahren und schüchtern sie doch gegenüber Männern ist. Das hat zum Schluss wirklich genervt. Und dennoch war die Geschichte wirklich spannend und hat die ein oder andere Überraschung geboten. Der Schluss hat keinen direkten Cliffhanger, sodass man nach dem Buch aufhören könnte, allerdings gibt es im englischen bereits zwei weitere Bände, die noch viel Spielraum lassen. Zusammenfassend kann ich deshalb sagen, dass mich das Buch, trotz einiger Schwächen, definitiv von sich überzeugt hat und neugierig auf mehr macht. Denn die Geschichte hat sehr viel potential und ist mir so bisher auch nicht bekannt gewesen.

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  • Durchhalten lohnt sich

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    SofiaMa

    SofiaMa

    15. November 2015 um 15:15

    Das Cover gefällt mir recht gut. Auf jeden Fall passt es mit dem Bild der Magierin und dem schwarzen Rahmen darum zum Inhalt, und die goldene Schrift verleiht dem Ganzen etwas Edles. Was mir gut gefällt, ist, dass man das Gesicht der Person auf dem Bild nicht erkennen kann, sondern nur ihre zaubernden Hände. Gesichter hat man in letzter Zeit ja oft, und sie können zwar schön sein, aber nicht allzu selten zerstören sie das Cover auch. Ist also ganz erfrischend, mal kein Gesicht zu sehen. ;) Der Titel "Die Wissende" passt auch wie die Faust aufs Auge, jedoch finde ich den Originaltitel "Bookworm" noch  besser, da er, zusammen mit dem Inhalt, doppeldeutig wird. Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang. Also, als ich das Buch gesehen habe, hat der Titel zuerst einmal meine Aufmerksamkeit erregt. Ich meine, wenn es da schon um eine Bibliothek geht, kann doch eigentlich nichts schief gehen oder? :D Dazu dann noch die Magie und das Buch hatte mich endgültig in seinem Bann. Tja, als ich dann angefangen habe, war ich zuerst doch ein wenig enttäuscht. Der Anfang ist nämlich sehr  schleppend. Nicht nur, dass einen die Namen ziemlich irritieren - bspw. heißt die Protagonistin Elaine Elternlos, und jetzt ratet mal, was sie nicht hat. Die Bibliothekarin heißt Miss Pingel und der Polizist Inquestor Zorn. Am schlimmsten jedoch fand ich den Namen von Biene, der kein Spitzname ist, sondern sein richtiger. Und wisst ihr, wieso? Weil seine Mutter Bienen mag. Weil seine Mutter Bienen mag.  Hoffen wir mal, dass das doch ein wenig an der Übersetzung liegt... Dass ich relativ schwer in das Buch gefunden hab, lag allerdings auch daran, dass mich die Protagonistin, abgesehen von ihrem Namen, extrem genervt hat. Sie ist einfach unglaublich  unsicher und hat keinerlei Selbstbewusstsein, nur weil sie nicht soo viele magische Kräfte hat. Elaine lässt sich einfach von jedem niedermachen (meistens von ihrer Erzfeindin Millicent) und insbesondere am Anfang macht sie gar keine Anstalten, sich dagegen zu wehren. Wie gesagt, kein Selbstvertrauen. Dazu kommt, dass sie sich fast die ganze Zeit darüber beschwert, dass sie nichts kann und dass Millicent sie ständig fertigmacht und dass sie sich nicht zu irgendetwas traut, blablabla.. Ja, Entschuldigug, jammer doch nicht ständig nur, sondern mach auch mal irgendetwas dagegen! Als wäre das noch nicht genug, wirkt das alles nicht nur unglaublich nervig, sondern auch sehr unglaubwürdig und konstruiert. Das wird noch dadurch verstärkt, dass Daria, ihre beste Freundin, das genaue Gegenteil von ihr ist, was die beiden zu einem typischen, klischeehaften 08/15-Beste-Freunde-Duo macht. Im Gegensatz zu Elaine ist Daria nämlich alles andere als unsicher und hat unzählige Freunde. Dazu macht sie aus allem, was sie oder irgendjemand anderes sagt, eine sexuelle Anspielung, wohingegen Elaine prüder als eine Nonne ist. Ja ja, sehr glaubwürdig und auch gaar nicht komisch oder so.. Die einzige Figur, die mir gefallen hat, ist Inquestor Zorn, auch wenn sein Name noch so lächerlich ist (vor allem, da er nahezu immer zornig ist..). Ich weiß zwar nicht wieso, weil Zorn jetzt auch nicht gerade die tiefsinnigste, interessanteste Figur ist, von der ich je gelesen habe, allerdings war er mir trotzdem sympathisch. Außerdem hat mir diese Harmonie zwischen ihm und Elaine so gut gefallen, ich wollte permanent, dass die beiden sich plötzlich verlieben oder so. Was dann ja doch irgendwie zunichte gemacht wurde, als sie ihn mit einem Vater verglichen hat... Trotzdem! :D "Ein wenig Wissen konnte eine sehr gefährliche Sache sein; gewöhnliche Bücher richteten nicht direkt Schaden an, aber sie enthielten Wissen, das sehr schnell tödlich werden konnte, wenn es in die falschen Hände geriet." (S. 372) Das Buch hat also nicht nur negative Seiten (*ähem* die Namen.. *ähem*). Die Idee dahinter ist interessant und auch noch nicht so abgenutzt, und obwohl es sehr lange dauert, bis sich auch nur etwas Spannung aufbaut - die ersten paar 100 Seiten passiert so gut wie gar nichts -, konnte ich, nachdem dann endlich auch etwas passiert ist, Die Bibliothek der Schwarzen Magie  bis zum Ende nur schwer aus der Hand legen. Teilweise ist die Geschichte zwar echt vorhersehbar und wirkt durchgehend auch nicht wirklich realistisch, sondern eher konstruiert, aber sie ist dennoch fesselnd. Und das Ende ist auch echt... gut.. o.o Zuletzt muss ich jedoch sagen, dass mir beim Lesen immer wieder einige Logikfehler aufgefallen. So reden sich die Figuren bspw. durchgehend mit "Ihr" an. An einer Stelle jedoch duzt Zorn Elaine. Da dort die Geschichte schon um einiges fortgeschritten ist, hätte es eigentlich gepasst, allerdings reden sich die beiden danach wieder ausschließlich mit "Ihr" an und es bleibt bei dem Du. Natürlich hätte es sein können, dass dem Inquestor das rausgerutscht ist oder so, aber Elaine ist es anscheinend nicht einmal aufgefallen, da es später mit keinem Wort weiter erwähnt oder aufgegriffen wird, der Inquestor entschuldigt sich auch nicht oder so. Das fand ich dann doch etwas komisch, wobei man natürlich sagen muss, dass auch das mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit wieder an der Übersetzung liegen kann. Das Buch hat wirklich seine Schwächen, insbesondere der echt langatmige Anfang. Dazu kommen die lächerliche Namensgebung (Biene...) und einige Logikfehler, was beides teilweise allerdings auch an der Übersetzung liegen kann. Trotz allem lohnt sich das Buch besonders zum Ende hin und macht neugierig auf den zweiten Teil (in dem Elaine das mit dem Vater-Vergleich hoffentlich vergisst... :|). 3,5/5 Sterne.

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  • Eine interessant geschriebene Serie auf die mich mein Schatz aufmerksam gemacht hat

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    18. October 2015 um 14:30

    Um dieses Buch bin ich schon etwas länger rumgeschlichen denn mein Schatz meinte immer schau dir doch mal das Buch an und irgendwann hab ich mir mal das Buch in der Buchhandlung geschnappt und hab es wenigstens mal angelesen und siehe da es gefiel mir sogar ein bißchen. Ich hab dann mal auf dem Bloggerportal von Randomhouse nachgeschaut und es sogar gefunden und auch gleich angefragt. Ein paar Tage später hatte ich die Zusage und dann kurze Zeit später kam auch das Buch bei mir an und ich habe es nach und nach gelesen und bin total begeistert von diesem Buch. Mein Fazit: Ich würde dieses Buch jedem Fantasy Fan empfehlen wenigstens mal in die Hand zu nehmen denn es liest sich wirklich gut und vor allem flüssig.

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  • Toller Auftakt der Fantasyreihe

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. October 2015 um 09:32

    Elaine arbeitet in der Großen Bibliothek und führt ein eher Bescheidenes Leben. Zusammen mit ihrer quirligen Freundin Daria bewohnt sie eine kleine Wohnung deren Miete sie nicht immer bezahlen können. Auch sonst scheint es für Elaine außerhalb ihrer Arbeit nicht viel zu geben. Sie nimmt kaum an Partys ect. teil und schottet sich eher ab. Wir erfahren zu Beginn das sie ohne Eltern aufgewachsen ist und so unter die Fittiche eines Adeligen gekommen ist, der ihre Ausbildung zur Magierin finanziert hat. Leider hat Elaine aber auch da keine allzu große Begabung, ihm Gegenteil, ihre Magie ist eher gering und so muss sie sich auch des öfteren den bösen Streichen von Magierin Millicent aussetzen. Doch an dem Tag als sie das gesammte Wissen der Bücher aus der Bibliothek in ihren Kopf bekommt, ändert sich alles.  Sie lernt einen Jungen kennen, geht aus und wird alles in allem langsam viel Selbständiger. Da wo sie damals noch eher zurückhaltend war, ist sie nun mutiger und wagt es sich nachzufragen. Als schließlich der Erzhexer stirbt und nach einem Nachfolger gesucht wird, gerät Elaine immer mehr in einen Strudel aus Gefahr und undurchsichtigen Feinden. Was mir bis dahin nicht gefallen hat ist der Name; Elaine Elternlos..das klingt einfach nicht schön aber ok, das muss wohl so sein. Leider wurde das ziemlich oft wiederholt und dem Leser regelrecht vorgekaut. Noch ein Kritikpunkt ist, das es im Buch streckenweise immer wieder Stellen gibt die sich zäh lesen lassen, was im ersten Drittel des Buchen öfters mal der Fall war. Ab der Mitte nimmt es dann jedoch an Fahrt auf und die Spannung kann sich endlich auch aufbauen. Am Schreibstil habe ich nicht viel auszusetzen außer das bereits erwähnte langatmige, aber ansonsten gelingt es dem Autor eine schöne stimmige Welt vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Ganz besonders die Beschreibungen zu Anfang von der goldenen Stadt haben mir gut gefallen. Ein schönes Buch, wenn auch an manchen Stellen ein wenig zäh.Gegen Ende des Buches wird es richtig Spannend. Da darf man wohl darauf hoffen, das sich diese Entwicklung im Folgeband weiter fortsetzen wird. Für Freunde von Fantasy kann man dieses Buch schon empfehlen. Es gibt zwar mittendrin ein paar längere Passagen die langatmig wirken,aber das tut dem Gesamteindruck keinen allzu schlimmen Abbruch. Eine Punkt hierfür ziehe ich jedoch ab, Die schwarze Bibliothek (1) erhält 4 von 5 Sternen

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  • Die Bibliothek der schwarzen Magie- Die Wissenden

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    Sapi

    Sapi

    27. September 2015 um 17:35

    Sie allein kennt alle Geheimnisse der verbotenen Magie Elaines magische Gabe ist bestenfalls durchschnittlich und reicht gerade aus, um ihr eine Stellung in der Großen Bibliothek der Goldenen Stadt zu verschaffen. Aus Versehen löst sie dort einen uralten Zauber aus, der das gesamte Wissen der Bibliothek in ihren Kopf überträgt. Obwohl Elaine die dazugehörige Magie fehlt, lenkt ihre Kenntnis der stärksten Zaubersprüche die Aufmerksamkeit der Mächtigen auf sie. Doch noch während sie darum ringt, mehr als eine Trophäe des Adels zu sein. kommt ihr ein schrecklicher Verdacht. War der Vorfall von langer Hand geplant? (Quelle: Klappentext) Mein Fazit: In gewisser weise erinnert mich dieses Buch an Trudi Canavan aber dann auch wieder nicht. Christopher Nuttall hat es aber trotzdem geschafft seine eigenen Note mit rein zu bringen. Sein Schreibstiel ist sehr leicht zu lesen und sehr gut verständlich. Beim Ende hätte ich mir aber gewünscht das es nicht so schnell geht. Am Anfang hat er sich viel Zeit gelassen. Seine Welt die Goldene Stadt hat er sehr gut ausgebaut, so das man siech wirklich vorstellen kann da zu sein. (Mir fiel das nicht schwer) Auch die ganzen Charaktere sind sehr vielschichtig und man lernt viele von ihnen kennen. Zu Elaine dem Hauptcharakter sie war mir von Anfang an sehr sympatisch sie mag Bücher und arbeitet in der Großen Bibliothek. Sie ist Elternlos und hat einen Vormund der sich nicht um sie kümmert. Ihre magische Gabe ist nicht gerade die stärkste und am Anfang der Geschichte hat sie auch kein großes Selbstvertrauen. Dies ändert sich aber alles im laufe der Geschichte und man erlebt eine Entwicklung. Vom Hässlichen Entlein zum wunderschönen Schwan würde ich fast sagen. Elaine war mir von Anfang an sehr sympatisch und ich habe mit ihr mit gefiebert. Auch gut fand ich das was den Bösewicht an geht und auch ihre Eltern im laufe der Geschichte viele Anregungen kamen. Zum Beispiel der der als erstes für den Bösewicht gehalten wurden ist dachte ich auch erst der ist es aber dann dachte ich mir nein das ist irgendwie nicht richtig. Und dann kam ich so vom hundert ins tausendste und dachte mir ja der könnte es sein aber dann kam doch alles anders als gedacht.  Ein wirklich sehr schönes Buch aber irgendwas hat mir einfach gefehlt das i Tüpfelchen. Von mir gibt es deswegen 4 von 5 Sternen. Einen zweiten Teil gibt es schon im Englischen so weit ich das mitbekommen habe sollte der übersetzt werden werde ich ihn auf alle fälle auch lesen. sapis-blog.de

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  • Ziemlich langweilig!

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    vicisbuecherwelt

    vicisbuecherwelt

    19. July 2015 um 11:11

    Erst einmal DANKE an das Bloggerportal, dem ich das Buch zu verdanken habe! InhaltElaine Elternlos ist eine halbwegs gute Magierin und liebt ihren Job in der Großen Bibliothek. Doch eines Tages nimmst all das Wissen, das in der Bibliothek steck, auf, dank eines Fluches. Wer hat ihn ausgelöst? Wer sind eigentlich ihre Eltern? Was das alles vielleicht geplant? Elaine begibt sich auf die Suche dieser Antworten und erlebt ein großes, aber gefährliches Abenteuer! BewertungDas Buch ist Ok! Erst ab der Hälfte wird es spannend, und das ist viel zu spät! So ist das Buch eigentlich ziemlich langweilig! Am Ende kommt eine unerwartete Wendung! Trotzdem gebe ich nur 3 von 5 Sternen!

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  • Interessanter Auftakt

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    engelsmomente

    engelsmomente

    31. May 2015 um 17:17

    Es beginnt mit der Vorstellung von Elaine. Sie arbeitet in der Großen Bibliothek, hat aber keine besondere Stellung inne. Ihr magisches Potential hat sie zu dem Job gebracht, allerdings ist dieses Potential kaum vorhanden. Zu höheren magischen Tätigkeiten wäre sie kaum fähig. Insgesamt ist sie aber mit ihrem Job zufrieden, bis sie die magischen Bücher eines Herzogs durchgeht und von einen Fluch getroffen wird, der sämtliches Wissen der Bibliothek in ihren Kopf presst. Aus Angst vor der Inquestio sagt sie nichts, sondern versucht sich selbst einen Reim auf die Sache zu bilden, was sie bald in Gefahr bringt. Den Einstieg fand ich etwas langweilig. Es dauert zwar nicht lang, bis der Fluch ausgelöst wird, aber durch viele Wiederholungen, die einem nicht wirklich mehr Erkenntnisse geliefert haben, hatte ich das Gefühl, dass es sich sehr hinzieht. Das Wissen selbst und wie Elaine es handhabt, fand ich aber wieder gut, sodass ich bald besser ins Buch fand. Die Charaktere gefielen mir ganz gut, nur mit Elaine hatte ich am Anfang so meine Probleme. Sie ist erst ein sehr schwacher Charakter. Zurückhaltend, schüchtern und auch einsam. Sie ist als Waise aufgewachsen, in der Schule der Einzigartigen (für Magier) gemobbt worden und konnte sich durch ihr geringes magisches Potential nicht wehren. Man könnte Mitleid mit ihr haben, ich fand es leicht anstrengend, was wohl auch an den Wiederholungen lag. Nach dem Fluch ändert sich aber auch ihre Persönlichkeit. Obwohl sich an ihrer wenigen Macht nichts geändert hat, besitzt sie jetzt umfangreiches Wissen und ein Verständnis für Magie, dass es ihr ermöglicht, in ihrem eher bescheidenen Rahmen eine große Wirkung zu erzielen. Dadurch wird sie selbstbewusster und kommt öfter aus sich raus, was mir dann auch besser gefallen hat. Da fing ich an sie richtig zu mögen. Daria, ihre beste Freundin und Mitbewohnerin, ist sehr offen und wirkt wesentlich erwachsener als Elaine. Zudem hat sie mehr Erfahrung mit Männern und versucht Elaine dazu zu bringen, mehr aus sich herauszukommen. Ihre lebensfrohe und lockere Art passt ganz gut ins Buch und gleicht Elaines anfänglich passives Verhalten aus. Inquestor Zorn ist nicht so leicht zu durchschauen. Er bekleidet eine hohe Machtposition, die ihn selbstsicher macht. Ansonsten wirkt er überlegen, aber gelangweilt. Die Inquestio ist für magische Verbrechen zuständig, weshalb es vermutlich nichts gibt, dass er nicht schon gesehen hat, oder dass ihn beunruhigen könnte. Trotz seines kalten und abweisenden Verhaltens mochte ich ihn irgendwie. Insgesamt waren die Charaktere gut gestaltet und ich konnte sie die meiste Zeit gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, die guten wie die Bösen gleichermaßen. Ein paar weniger Wiederholungen und die Personen wären noch runder gewesen, da sie so einfach entsprechend ihres Charakters hätten handeln können, statt dass es einem noch jedes Mal gesagt werden muss. Der Stil war in Ordnung und ich konnte die Geschichte recht flott lesen. Es ist nicht das spannendste Buch, dass ich je gelesen habe, aber durch die Informationen ist es dennoch ganz interessant, sodass ich zwischendrin eigentlich nie die Lust verloren habe, auch wenn einige Passagen eher mäßig spannend waren. Großes Manko waren die von mir schon oft erwähnten Wiederholungen. Am Anfang wird auf gefühlt jeder Seite betont, dass Elaine im magischen Sinne sehr schwach ist und diverse Sachen nicht kann. Später ändert sich das ein wenig. Nach dem Fluch ist jedes Mal, auch nach 300 Seiten (!) immer noch von dem Wissen die Rede »das gewaltsam in ihren Kopf gepresst wurde« oder sie nicht haben wollte, oder dass sie gegen ihren Willen erhalten hatte. Der Leser war bei jenem Ereignis dabei, ein einfaches »das neue Wissen« hätte da definitiv gereicht, die Erklärung hätte sich der Autor sparen können. Als Leser kam ich mir bei dem Buch wieder sehr dumm vor. Diese Wiederholungen haben mich einige Nerven gekostet und meinen Gesamteindruck des Buches geschmälert. Die Idee gefiel mir wirklich sehr gut. Wie schon beschrieben mochte ich den Umgang mit dem Wissen. Immer wieder schieben sich Flüche o.ä. in Elaines Gedanken mit denen sie ziemlich viele schlimme Dinge anstellen oder andere Leute in ihre Schranken weisen könnte. Zudem erfährt man durch sie einiges mehr von der Geschichte der Welt, als »offiziell« erzählt wurde. Bei dem Wissen in Elaines Kopf handelt es sich nicht nur um Zauber aller Art, sondern auch um Wissen aus anderen Bereichen. Eben zur Geschichte oder zu bestimmten Wesen. So bekommt man einen ziemlich guten Blick auf die Welt, der mir gut gefallen hat. Das Ende hat mich dann noch überraschen können. Es war spannend und magisch. Ein guter Abschluss des Buches, der noch eine große Frage offen ließ, was aber nicht weiter störend war, da ja das Thema bzw. die Handlung des Buches gut abgeschlossen wurde. Fazit: Mit weniger Wiederholungen hätte es mir wesentlich besser gefallen. Die Idee konnte mich direkt ansprechen und auch die Umsetzung fand ich ganz gut. Es mag ab und an etwas tempoärmer sein, insgesamt konnte es mich aber gut unterhalten. Von mir gibt es solide 3,5 von 5 Herzen. 

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  • Die Suche nach Elaines Eltern

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    Aglaya

    Aglaya

    11. May 2015 um 19:24

    Eine leicht magisch begabte Bibliothekarin wird durch einen Unfall mit dem gesamten in der Bibliothek gesammelten Wissen überschwemmt und macht sich auf die Suche nach dem Verursacher – und ihren Eltern.   Die Geschichte wird aus der Sicht der nur mässig magisch begabten Elaine erzählt, die in einer Bibliothek arbeitet. Schon bei der Beschreibung von Elaines Arbeitsort ist mir aufgefallen, dass der Autor Christopher Nuttall wohl Fan der britischen Sci Fi Serie „Doctor Who“ zu sein scheint: die Bibliothek ist innen grösser als aussen und wird von Statuen bewacht, die sich bewegen können, solange sie niemand anschaut… Elaine ist mir nicht unsympathisch, sie erschien mir jedoch, wie auch die anderen Charaktere, eher blass. Ihre Motivation ist nur zum Teil nachvollziehbar, und sie wirkt recht emotionslos. Was mich im Laufe des Buches ziemlich gestört hat, ist das ewige Gejammere um ihre Eltern. Ja, es muss schrecklich sein, ohne Eltern aufzuwachsen, aber sie hat sie ja nie gekannt und damit 23 Jahre ohne Eltern gelebt, da sollte sie sich ja nun wirklich langsam daran gewöhnt haben. Dass ihre Eltern unbekannt sind und Elaine gerne wissen möchte, wer sie sind oder waren, darf ja durchaus mal erwähnt werden (insbesondere, da dies für den Verlauf der Geschichte durchaus noch einen Einfluss hat), aber dass Elaine auch als Erwachsene noch jeden Tag daran denken muss, dass sie ihre Eltern nie gekannt hat, ging mir nach der fünften Wiederholung dann doch auf die Nerven…   Die Handlung selbst ist spannend aufgebaut, wenngleich auch an einigen Stellen etwas übermässig kompliziert, mit ineinandergeschachtelten Verschwörungen, bei denen sich Hintermänner hinter Hintermänner reihen. Trotz all dieser Kritikpunkte hat mich „Die Bibliothek der schwarzen Magie 1“ gut unterhalten, und ich werde mir mit Sicherheit auch die beiden Nachfolger besorgen, wenn sie auf Deutsch erschienen sind. Auf Englisch sind bereits alle drei Teile der Trilogie erhältlich, für die deutsche Veröffentlichung konnte ich aber kein Datum ausmachen. Empfehlen möchte ich das Buch an Fans von Magie und Fantasy-Jugendliteratur, denn obschon die Protagonistin bereits erwachsen ist, lässt sich der Roman von der Stimmung und vom Schreibstil her noch gut in das „Jugend-Regal“ einreihen.

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  • Tolle Idee, mäßige Umsetzung

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    CasusAngelus

    CasusAngelus

    Inhalt: Die Bibliothekarin Elaine, eine Magierin mit nur geringer Kraft, stößt eines Tages bei der Arbeit auf ein Buch, das beim Öffnen einen Fluch auslöst. Als sie Tage später wieder erwacht, scheint erst alles normal zu sein, doch plötzlich wird das gesamte Wissen der Großen Bibliothek in ihren Kopf gepresst. Aus Angst, wegen verbotenen Wissen hingerichtet zu werden, hält Elaine diese Auswirkung des Fluches erst einmal geheim, beginnt aber Nachforschungen anzustellen. Meine Meinung: Um Christopher Nuttalls ersten Band der "Bibliothek der Schwarzen Magie" bin ich schon rumgeschlichen, seit ich es in der Vorschau das erste Mal entdeckt hatte. Bücher mit viel Magie reizen mich immer, wenn es dann auch noch selbst um Bücher, oder in diesem Fall das Wissen aus vielen Büchern, geht, ist das natürlich noch besser. Die Story klang also sehr interessant, die Umsetzung hat mich aber leider ein wenig enttäuscht. Die Idee zu dem Buch hat mir gut gefallen. Es gibt zwar keinen ausgefallenen Weltenentwurf, wie in manch anderen Fantasy-Büchern, so dass auch keine Karte vorhanden war, aber insgesamt bietet die Welt eine gute Grundlage für die Geschichte. Es gibt verschiedene kleine Reiche mit ihren eigenen Regenten, die aber, aufgrund schlimmer Ereignisse in der Vergangenheit, alle unter magischer Oberaufsicht, vom Erzhexer und seiner Inquestio stehen. Die Protagonistin Elaine ist selbst Magierin, allerdings verfügt sie nur über geringe Kräfte. Hier habe ich auch schon den ersten Kritikpunkt an der Geschichte. Am Anfang wurde diese Tatsache so oft wiederholt, dass es schon fast genervt hat. Im Laufe der Geschichte wurde es zwar weniger, aber trotzdem wurde es immer mal wieder erwähnt. Diese Tatsache ist zwar schon wichtig für die Geschichte, da durch den Fluch die Möglichkeit bestände, dass sich dies verändert, was große Gefahr birgt, doch trotzdem hat man als Leser auch nach dem ersten, spätestens zweiten Mal verstanden, dass Elaine nicht über viel Magie verfügt. Wiederholungen scheint der Autor aber leider gerne zu haben, denn auch andere Sachen wurden öfter als nötig erwähnt. Wenn bei jedem weiteren Mal neue (wichtige!) Informationen dazu gekommen wären, wäre das ja in Ordnung gewesen, aber so war es schon irgendwie manchmal nervig. Insgesamt gab es in dem meiner Meinung nach eh zu viele Informationen auf einmal, so dass es oft ellenlange Absätze zu bewältigen gab, wodurch das Buch anfangs sehr zäh zu lesen war, so dass es bei mir gedauert hat, bis wirklich Spannung aufkam. Es hat zwar alles zur Geschichte gepasst, da wir ja aus Elaines Perspektive gelesen haben und ihr Kopf durch den Fluch ja auch fast vor Wissen platzen muss und ihr immer wieder neue Informationen in den Kopf kamen, aber für meinen Lesefluss war das nicht förderlich. Nach dem ersten Drittel kam bei mir dann endlich wirkliche Spannung auf und im letzten Drittel das Buches habe ich wirklich an den Seiten geklebt, so dass ich es auch nicht mehr weglegen konnte. Ich war gespannt, wem man alles trauen könne und wer eher Intrigen schmiedet und seine eigenen Pläne verfolgt. Der Autor wusste es dabei immer wieder, mich zu überraschen. Beim großen Showdown hab ich mich die ganze Zeit gefragt, wie dies bloß alles enden solle. Fazit: "Die Wissende", Christopher Nuttalls erster Teil der "Bibliothek der Schwarzen Magie", lässt mich zwiespältig zurück. Die Idee finde ich echt toll, die Umsetzung war aber anfangs erstmal gewöhnungsbedürftig und hätte mich vielleicht auch zum abbrechen gebracht, wenn ich nicht so gespannt auf die Geschichte gewesen wäre. Am Ende habe ich aber regelrecht an den Seiten geklebt. Insgesamt kann ich aber nur 3 von 5 Muscheln für dieses Buch vergeben.

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    • 2
  • Eine spannende Geschichte, die für mich jedoch nicht ganz rund war

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    tuesdayblind

    tuesdayblind

    14. April 2015 um 14:02

    // Was passiert // Elaines Leben ist nicht gerade etwas, um das man sie beneidet. Als Baby in einem Waisenhaus abgegeben, hat sie ihr Leben in eben solchen verbracht, ehe sie auf die “Schule der Einzigartigen” gekommen ist. Dank ihrer Herkunft und ihrer leider eher weniger intensiv ausgeprägten magischen Fähigkeiten muss sie sich nicht nur mit dem Unterricht herum schlagen, sondern auch mit eingebildeten Tussis, die sie tagein, tagaus mobben. Mittlerweile ist Elaine Anfang Zwanzig, lebt zusammen mit ihrer Freundin Daria in einer herunter gekommenen Wohnung und arbeitet als Mädchen für alles in der “Großen Bibliothek”. Doch sie hat sich damit arrangiert und ist, trotz der Geldsorgen, weitestgehend zufrieden mit ihrem Leben. Zumindest bis zu dem Tag, an dem sie den Nachlass eines verstorbenen Magiers auspackt und dank eines in einem Buch versteckten Fluches das komplette Wissen der Bücherei in sich aufnimmt. Und damit ist sie eigentlich eine Kandidatin für den Scheiterhaufen. Also versucht Elaine, ihr Geheimnis für sich zu behalten und heraus zu finden, warum gerade sie von dem Fluch getroffen wurde. // Was ich denke // Als ich das Buch aufgeschlagen habe, wusste ich nicht so recht, was mich erwartete bzw. was ich erwarten sollte. Es war mein erster Fantasy-Roman überhaupt und ich hatte ein wenig Angst, dass es schwer für mich werden würde, in die Welt, die rund um die Goldene Stadt gesponnen ist, hineinzufinden. Tatsächlich lief das aber einfacher als gedacht, was ganz sicher daran lag, dass sie sich im Großen und Ganze wenig von unserer Realität unterscheidet. Es gibt Fernzüge, es gibt Tages- und Fachzeitungen, es gibt Theatervorstellungen. Die Grundstruktur der Gesellschaft besteht aus armen Menschen, reichen Herrschern, korrupten Politikern und einem Staatsoberhaupt. Nur eben alles mit einer Prise Magie… okay, es ist eher eine gute Hand voll, aber ihr versteht schon, was ich meine. Elaine lebt zusammen mit ihrer besten Freundin Daria in ärmlichen Verhältnissen, womit sie sich allerdings abgefunden hat. Trotz ihrer engen Freundschaft, die daraus resultiert, dass sie beide Aussenseiter sind, könnten die beiden Frauen nicht unterschiedlicher sein. Daria ist sehr lebensfroh, bringt gerne mal einen One Night Stand mit nach Hause und achtet auf Make-Up und Kleidung, während Elaine schon bei der Erwähnung des Wortes ‘Sex’ rot anläuft und mit dem Lebensstil ihrer Freundin nichts anfangen kann. Und an der Stelle kommen wir direkt mal zum ersten Kritikpunkt, den ich an Die Wissende habe: die Präsenz von sexuellen Themen im Buch. Zum einen muss ich sagen, dass ich Elaines Prüderie stellenweise ein wenig zu extrem empfand. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass sie – vielleicht auch aufgrund ihres bisherigen Lebens – keine Erfahrungen mit dem Thema hat und etwas unsicher reagiert, aber diese ewige Erröten ist irgendwann einfach nervig. Im Gegensatz ging es mir aber auch ziemlich auf den Sack, dass Daria anscheinend an nichts anderes denken kann und der Meinung ist, dass ihre Freundin nur einfach mal richtig durchgenommen werden müsste, um glücklicher zu werden. Versteht mich nicht falsch, ich habe überhaupt kein Problem mit diesem Thema, aber hier wirkte irgendwie teilweise einfach komplett fehl am Platz. Das beziehe ich auch ein wenig auf die gebrauchte Sprache. Generell kann man sagen, dass sich der Schreibstil ein wenig am Mittelalter orientiert, das heißt, die Menschen sprechen sich mit “Euch” an und gesamt wirkt alles ein wenig ‘gehobener’. Und dann kommen da Dialoge (meisten ausgehend von Daria), wo nur so mit Worten wie “Schwanz” um sich geschmissen werden. Wie gesagt: absolut kein Problem für mich persönlich, es passt nur so überhaupt nicht zum Rest. Natürlich sprechen Freundinnen miteinander über solche Themen, logisch, aber in Zusammenhang mit dieser Welt erscheint es mir einfach zu derbe. Vielleicht bin das wirklich nur ich, aber es hatmgestört. Davon abgesehen hat mir der Schreibstil aber wirklich gut gefallen. Um nicht zu sagen: er ist genauso, wie ich es mir bei einem Fantasy-Buch vorgestellt habe. Christopher Nuttall schreibt sehr flüssig, so dass man die Geschichte locker weg lesen kann. Tatsächlich habe ich für den 480-Seite-Wälzer (ja, für mich ist das schon ein Wälzer) weniger Zeit gebraucht als für vergleichbar dicke Bücher. Das liegt zu einem bestimmten Grad aber sicher auch an der Geschichte. Ich kann zwar nicht behaupten, dass die mich von Anfang bis Ende begeistert hat, aber doch zum größten Teil. Irgendwie erging es mir beim Plot genauso wie mit dem Schreibstil: bei manchen Passagen habe ich mich einfach gefragt, was genau das soll. Oder anders gesagt: die große Story rund um den Fluch ist super, spannend und interessant, fesselnd. Aber dann sind da so Punkte/Szenen, die für mich einfach nicht so ganz ins Konzept passen bzw. die für mich einfach keinen Mehrwert darstellen. Zum Beispiel der Love Interest von Elaine. Ja, das Mädel will unbedingt einen Freund, aber für meinen Geschmack entwickelt sich das einfach viel zu schnell, es wirkt (zu) gewollt. Eben noch schüchterne Jungfrau und plötzlich den Drang, aufs Ganze zu gehen? Es kann natürlich gut sein, dass das als Nebenwirkung des Fluches bzw. dessen Beeinträchtigung von Elaines Wesen gedacht ist, für mich ist es aber einfach nicht ganz rund. Wie man vielleicht merkt, bin ich ein wenig hin und her gerissen in meiner Meinung. Zum einen war das Buch wirklich gut und hat mir gefallen, aber diese ganzen Kleinigkeiten haben das Lesevergnügen irgendwie getrübt. Dafür kann ich zumindest sagen, dass ich die Charaktere an sich mochte. Mir waren sowohl Elaine als auch Daria sympathisch, mein Favorit dürfte aber Inquestor Zorn sein. Dieser heftet sich eigentlich an Elaines Fersehen, nachdem er merkt, dass etwas mit ihr nicht stimmt, wird mit der Zeit aber zum Verbündeten. Ich mochte, dass man zwischendurch immer wieder merkte, dass hinter der harten Fassade des Staatsdieners ein mitfühlender Mensch steckt. // Schlusswort // Die Wissende, der erste Band der Bibliothek der schwarzen Magie, ist ein guter Fantasy-Roman mit einer interessanten und innovativen Idee, die die Protagonistin in ein spannendes Abenteuer verwickelt. Es gab einige Kleinigkeiten, die für mich nicht ganz stimmig waren, weshalb ich leider nicht mehr als 3.5 (mit einer Tendenz zu 4) Sterne vergeben mag, aber für Fans des Fanatsy-Genres ist das Buch auf jeden Fall einen Blick wert.

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  • Mit mehr Aktion anstatt Erzählung hätte der Roman sein Potential entfalten können

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    Esme--

    Esme--

    12. April 2015 um 15:01

    Inhalt: Als eine neue Bücherlieferung in der Bibliothek eingeht, wird Elaine abgeordnet diese zu sichten. Ihr fällt ein unscheinbares Band in die Hände. Elaine öffnet es und wird von einem Fluch getroffen. Sämtliches Wissen der Bibliothek – hierzu gehören auch die verbotenen Bände, die teilweise so alt und unberührt sind, dass keiner von ihrem Inhalt Kenntnis erlangt hat – entlädt sich in dem Kopf des Mädchens. Sie erleidet einen Zusammenbruch, der für die Inquestoren nicht unbemerkt bleibt. Während diese sich dem Mädchen annehmen, stirbt nahezu zeitgleich der Erzhexer der Stadt. Ein paar einflussreiche und mächtige Kandidaten haben sich bereits um die neue Stellung beworben. Das Wissen, welches Elaine nun mit sich trägt, würde jeder von ihnen gewiss gerne sein Eigen nennen, wenn er davon erfahren würde. Für Elaine gilt es nun das Geheimnis zu hüten und herauszukriegen, was genau mit ihr passiert ist und warum es gerade sie getroffen hat. Wer steckt hinter dem Fluch und was will er damit bezwecken? Charaktere: Elaine arbeitet in einer Bücherei, sie ist magisch nicht besonders begabt und hat ein schlecht ausgeprägtes Selbstwertgefühl, welches dafür sorgt, dass sie bislang noch keinen Freund hatte und dass sie ein willkommenes Opfer für Millicent darstellt. Ihre einzige wirkliche Freundin ist Daria. Daria teilt sich mit Elaine eine Wohnung. Sie liebt Partys, hat ein gesundes Selbstwertgefühl und begegnet dem Leben mit einer Prise Humor. Millicent ist ein kleines Biest. Sie hackt auf Elaine rum, wo es nur geht. In der Bücherei sucht sie sich gerne Bücher aus, die gerade noch nicht verboten wurden, aber schon genug Potential dafür haben Schaden anzurichten. Da sie eine einflussreiche Tante zu ihrer Verwandtschaft zählen darf, wird sie für ihre Taten nicht oder nur milde bestraft. Zorn ist ein Inquestor. Er wird auf Elaine angesetzt und befasst sich mit ihrem Fall. Die Beiden werden bald schon zu einer Art Team. Biene begegnet Elaine im Laufe der Geschichte. Er ist Elaines erster Freund. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden bleibt jedoch immer etwas oberflächlich und bald stellt sich die Frage, ob es wirklich Liebe ist, was beide für einander empfinden oder ist es vielleicht doch eher nur eine sexuelle Zweckgemeinschaft? Die Welt: Haupthandlungsort bildet in diesem Roman die Goldene Stadt. Die wiederum von einem Erzhexer regiert wird. Für Ordnung sorgen die Inquestoren. In der Goldenen Stadt ist die Magie allgegenwärtig. Fast jeder hat ein magisches Potential, welches mal weniger, mal mehr ausgebildet ist. Aber nicht nur Personen sind in diesem Roman magisch. Auch Gebäude, wie z. B. die Bibliothek leben aufgrund von Magie. Schreibstil: Christopher Nutalls Roman wird von einem durchaus interessanten Handlungsstrang durchzogen. Der Anfang der Geschichte zieht den Leser in eine überaus magische Welt und rundet das Ganze mit einer stillen Leidenschaft für Bücher ab. Auch die Kapitelenden bringen mit einem offenen Ende einen guten Ansatz mit sich, den Leser zu verführen, noch ein wenig weiterzulesen. Bedauerlicherweise neigt der Autor jedoch dazu viel zu erzählen, anstatt direkt in die Handlung zu gehen. Hierdurch bleiben Großteile des Romans farblos und nehmen den Buch all das, was es an gutem Potential mit sich gebracht hat. Fazit: Die Bibliothek der schwarzen Magie ist ein Roman, der von Idee und Ansatz her, eine Menge Potential in sich birgt. Jedoch mangelt es dem Werk an Aktion und Handlung. Das Augenmerk legt der Autor bedauerlicherweise eher auf den Aufbau seiner Welt, die Erzählung der Geschichte und die Gedanken seiner Hauptcharakterin. Hierdurch bleibt der Roman selbst an Stellen wie einer Folterung fad und farblos. Buchzitate: Männer mögen es zu jagen, nicht gejagt zu werden. Das Geheimnis besteht darin, langsam genug zu laufen, um am Ende erwischt zu werden. „aber ich muss trotzdem dabei sein. Ich weiß mehr über dunkle Magie als jeder dunkle Hexer.“ - „Das ist nichts, was Ihr in Euren Lebenslauf schreiben solltet.“ Nicht Angst ist das Schlimmste auf der Welt; es ist die Art, wie man mit Angst umgeht, die einen ausmacht.

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  • Wenn man an diesem Tag bloß lieber im Bett geblieben wäre...

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie
    Solara300

    Solara300

    26. March 2015 um 10:19

    Cover Das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen mit dem Einblick einer jungen Frau wie es scheint die in ihren Händen eine Menge Magie hat. Und der Rest wie der Titel haben mich begeistert. Toll und harmonisch ausgewählt und für mich ein Eyecatcher.   Charaktere Elaine Elternlos ist zwar etwas magisch begabt, aber hat keine Eltern und keinen Stammbaum. Zudem ist sie auch noch sehr schüchtern und darauf bedacht keinem zur Last zu fallen. Daria ist Elaines beste Freundin und eine Reisende die von anderen eher gemieden werden. Sie ist spontan und lebt ihr Leben und weiß wie man sich vergnügt aber sie ist auch eine Freundin auf die Verlass ist.   Schreibstil Der Autor Christopher Nuttall hat einen tollen flüssigen Schreibstil der mich in Elaines Welt und in die goldene Stadt mitgenommen hat. Interessant fand ich die Erzählung von Elaine und ihrer Vergangenheit und die Spurensuche danach und wie die verschiedenen Regeln untereinander sind auch im Gesellschaftlichen Bereich.Und das sie sich im laufe der Geschichte wandelt. Meinung Wenn man an diesem Tag bloß lieber im Bett geblieben wäre... Das wäre für Elaine vielleicht besser gewesen. Aber erstmal zum Anfang. Elaine ist eine Waise und weiß nichts über ihre Herkunft, außer der Tatsache das Lord Howarth ihr Vormund wurde an ihrem 13 Geburtstag. Unsicher warum sie nur ein wenig magisch begabt ist und mit viel Glück die Schule der Einzigartigen absolvieren konnte ist Elaine froh nicht weiter aufzufallen und so arbeitet sie mit liebe in der Großen Bibliothek. Aber an diesem einen Tag ist alles anders. Nicht nur das sie auf ihre ehemalige Schulkommilitonin Millicent trifft die sich bei ihrem Adelstitel und ihrem Rang jedwede Frechheit herausnimmt und Elaine gerne mit den Spitznamen Froschauge tituliert. Ist auch noch in der Stadt ein großes Aufgebot an Magie, denn nicht nur Millicents Tante Lady Lichtspinner oder die anderen sind darauf bedacht der neue Erzhexer zu werden, denn der alte liegt im Sterben und der Thronfoler ist seit langem verschwunden. Sondern ihr Wissen vorher zu kräftigen. Aber Elaine bleibt korrekt und sucht Millicent die Bücher zusammen. Aber nachdem sie später dann die Kiste eine Herzogs aufmacht und in seinem Nachlass ein Buch findet und es versucht zu öffnen. Passiert etwas was uns wieder zu meinem Einstieg bringt mit dem wäre sie nur im Bettt geblieben. Denn genau dieses Buch enthält nicht nur einen Fluch sondern stellt mit Elaine etwas an, was im Grunde mit der Todesstrafe verbunden ist. Aber erstmal erwacht Elaine bei den Heilern auf der Krankenstation und kann froh sein lebend zu erwachen. Und zu allem Übel taucht auch noch Zorn auf, seines Zeichens Inquestor und befragt Elaine zu dem Vorfall. Und Elaine kann sich zum Glück erst später erinnern und zwar das sie nun das gesamte Wissen  der großen Bibliothek absorbiert hat mit Millionen von Büchern und Zaubern, dabei auch welche auf die eigentlich die Todesstrafe steht und genau das geht Elaine durch den Kopf. Denn der Zauber und das Wissen verschwinden nicht und Elaine ist sich der Geheimhaltung zum Schutz vor sich selbst und anderen bewusst. Aber Elaine wandelt sich und geht auf Spurensuche. denn nichts geschieht ohne Grund.... Fazit Für mich eine tolle Geschichte die ich sehr weiterempfehlen kann. 5 von 5 Sternen

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