Christopher Paolini Eragon - Das Erbe der Macht

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Inhaltsangabe zu „Eragon - Das Erbe der Macht“ von Christopher Paolini

Das lang ersehnte, grandiose Finale der Eragon-Saga Ein schrecklicher Krieg wütet in Alagaësia. Alle Völker haben sich zusammengeschlossen und ziehen in den Kampf gegen Galbatorix, den grausamen Herrscher des Imperiums. Eragon weiß, dass er und Saphira ihm irgendwann gegenüberstehen werden. Treue Gefährten kämpfen an seiner Seite, allen voran die wunderschöne, kluge Elfe Arya. Doch der finstere König ist nahezu unbesiegbar, denn er besitzt die Macht zahlloser Drachen, deren Seelenhort, den Eldunarí, er an sich gerissen hat. Ein neuer Drache und ein neuer Drachenreiter verändern das Kräfteverhältnis. Wird Eragon Galbatorix besiegen können? Oder muss er sich geschlagen geben? Eine Prophezeiung besagt, dass Eragon Alagaësia für immer verlassen wird.

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    Eragon - Das Erbe der Macht
    Aglaya

    Aglaya

    16. July 2017 um 16:41

    "Das Erbe der Macht" ist der vierte und letzte Band der Reihe um den Drachenreiter Eragon. Die Handlung der Bände baut aufeinander auf, die Bücher sollten daher in der vorgesehenen Reihenfolge gelesen werden.Wie schon bei den Vorgängern wird auch "Das Erbe der Macht" aus wechselnder Perspektive erzählt, in erster Linie aus der Sicht von Eragon, Roran und Nasuada. Zum besseren Überblick wird die erzählende Person jeweils bei Kapitelbeginn genannt. Lieder gingen mit die meisten der Figuren auch im vierten Band ziemlich auf die Nerven. Sie wirkten oft arrogant und selbstmitleidig. So macht sich die stolze Kriegerin Nasuada, die das grösste Heer der freien Welt anführt, Gedanken darüber, dass ein paar Narben auf ihren Armen sie weniger attraktiv für potentiell Heiratswillige machen könnten, und Eragons Gedanken drehen sich hauptsächlich um die Schmerzen, die er erleiden muss (was auch angestossene Schienbeine und den Zusammenprall mit Insekten beinhaltet…). Roran metzelt munter hunderte von Gegnern nieder, macht sich dann bei einem Einzelnen aber böse Vorwürfe, dass er ihm das Leben genommen hat (um wenige Zeilen später schon wieder klare Mordpläne zu schmieden).Die Handlung von "Das Erbe der Macht" wäre eigentlich interessant, wurde aber wie auch bei den Vorgängern durch unnötig detaillierte Schilderung von absoluten Nebensächlichkeiten sehr zäh aufgeblasen. So verfolgt der Leser über mehrere Seiten, wie aus Schlamm eine schöne runde Kugel geformt wird. Wieso? Na weil es machbar ist! Relevante Handlungsteile, wie das Vorrücken der Armee auf die Hauptstadt, werden dann wieder mit einige wenigen Sätzen abgehandelt. Die grösste Enttäuschung diesbezüglich war der Kampf mit Galbatorix, auf den nun vier Bände hingearbeitet haben, und der eigentlich gar nicht wirklich stattfand. In einem Punkt hat mich der vierte Eragon-Band etwas an den "Herrn der Ringe" von J.R.R. Tolkien erinnert (aber nicht in guter Weise): nach dem eigentlichen Abschluss der Handlung ist die Geschichte nicht zu Ende, sondern dreht sich noch ewig darum, wer aus welchen Gründen nach der grossen Schlacht was macht. Diese Schlussszenen zogen sich ewig in die Länge und liessen die Spannung tief fallen, und dabei wurden die meisten Handlungsstränge nicht mal zu Ende erzählt und dutzende von Fragen offen gelassen.Die Kriegssituation, in der die Handlung grösstenteils spielt, ist zudem enorm unrealistisch dargestellt (ja, ich erwarte auch in Fantasyliteratur ein gewisses Mass an Realismus). So nehmen sich offenbar die Krieger abends jeweils die Zeit, ein Nachthemd anzuziehen, und wenn es dann einen nächtlichen Angriff gibt, rennen sie im Morgenmantel aus dem Zelt. Kettenhemden werden übergeworfen, als wenn es sich dabei um dünne Strickjacken handeln würde, dabei kann so ein Ding gut und gerne 20 Kilo wiegen. Dass manche Figuren auch mit abgehackten Gliedmassen weiterkämpfen kann ich hingegen verzeihen, schliesslich sind sie ja so etwas wie Superhelden.Der Schreibstil des Autors Christopher Paolini ist eher einfach gehalten, was mich grösstenteils nicht gestört hat. Störender fand ich die ewige Ausdehnung von Beschreibungen, die den Band auf gefühlt das vierfachte Volumen dessen ausdehnten, das zur Erzählung der Handlung nötig gewesen wäre. Formulierungen wie "der imposante Bau war in der Tat imposant" haben mich allerdings zum Schmunzeln gebracht.Wie immer hat der Sprecher Andreas Fröhlich seine Arbeit auch hier souverän erledigt, auch wenn mich die deutsche Aussprache der Namen (Murr-Tack, Angela wie Frau Merkel, Slo-An) durch alle vier Bände hinweg gestört hat.Mein FazitDie eigentlich spannenden Szenen sind zu kurz geraten, das zähe Drumherum dagegen viel zu ausführlich.

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  • Rezension zu "Eragon - Das Erbe der Macht" von Christopher Paolini

    Eragon - Das Erbe der Macht
    vormi

    vormi

    29. November 2012 um 22:10

    (Dies ist mein Eindruck zum Hörbuch, ab ungefähr der Mitte, mehr in der Rezi zum Buch) Und leider mußte ich für das Hörbuch noch einen Stern abziehen. Denn, obwohl mir das Hörbuch, ca ab der Hälfte gehört, zuerst richtig Spaß gemacht hat, kam nach ca 6 Stunden hören ein Punkt, ab da zog es sich immer mehr hin und entwickelte sich von langatmig zu zähflüssig. Und nach bestimmt noch 3 weiteren Stunden, in denen ich mich manchesmal echt gezwungen habe, weiterzuhören, wurde mir irgendwann klar (nach sooo vielen Seiten echtem Lesevergnügen): Es ist mir völlig egal, wie es ausgeht. Ich war mittlerweile echt enttäuscht und habe es dann, nach 1-2 weiteren Stunden überlegen abgebrochen. Ich hatte mir ein Happy-End gewünscht und nun stelle ich mir einfach vor, das hat es auch gegeben. Vielleicht war es in diesem Fall falsch, vom guten alten Druckerzeugnis auf ein Hörerlebnis umzuschwenken. Und, noch ein kleiner Vorteil, es war toll die Fantasynamen mal ausgesprochen zu hören. Aber ansonsten war es für mich wohl leider der falsche Zeitpunkt, zu wechseln.

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  • Rezension zu "Eragon - Das Erbe der Macht" von Christopher Paolini

    Eragon - Das Erbe der Macht
    cybersyssy

    cybersyssy

    14. May 2012 um 20:34

    *** Inhalt *** Ein schrecklicher Krieg wütet in Alagaësia. Alle Völker haben sich zusammengeschlossen und ziehen in den Kampf gegen Galbatorix, den grausamen Herrscher des Imperiums. Eragon weiß, dass er und Saphira ihm irgendwann gegenüberstehen werden. Treue Gefährten kämpfen an seiner Seite, allen voran die wunderschöne, kluge Elfe Arya. Doch der finstere König ist nahezu unbesiegbar, denn er besitzt die Macht zahlloser Drachen, deren Seelenhort, den Eldunarí, er an sich gerissen hat. Ein neuer Drache und ein neuer Drachenreiter verändern das Kräfteverhältnis. Wird Eragon Galbatorix besiegen können? Oder muss er sich geschlagen geben? Eine Prophezeiung besagt, dass Eragon Alagaësia für immer verlassen wird ... *** Meine Meinung *** Tja, wie soll ich das Buch bewerten? Ich bin echt unschlüssig. Wir reden hier über 960 Seiten bzw. 26 CD’s und das ist schon eine ganze Menge. Einerseits hat mir das Buch gut gefallen, denn Eragon hat sich weiter entwickelt und ist erwachsen geworden. Andererseits war das Buch von viele Längen und für mich langweiligen Passagen durchsetzt. Es wurde in allerkleinsten Details erzählt, wie Roran eine Stadt erobert und ich wollte doch wissen, wie es mit Eragon weiter geht. Überhaupt geht es in diesem Buch nicht nur um Eragon, sondern auch um einige Figuren, die bisher nicht so präsent dargestellt wurden. Das fand ich schon schade, weil es doch Eragons Geschichte ist. Ich finde, die Erlebnisse der anderen Figuren hätten auch in Retrospektiven oder Erzählungen gereicht. Auch wurden im Laufe der Handlung viele Fragen, die schon die letzten 3 Bücher offen waren, nicht geklärt bzw. beantwortet und ich finde, da wäre stellenweise mehr Potential gewesen, welches an anderer Stelle hätte gespart werden können. Leider wurde nicht eingehender über die Hexe Angela berichtet, was ich mir gewünscht habe, denn sie ist eine interessante Figur, die leider sporadisch auftauchte und mehr Fragen als Antworten hinterließ. Das Buch ist weder grottenschlecht noch supergut und so vergebe ich gute 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Eragon - Das Erbe der Macht" von Christopher Paolini

    Eragon - Das Erbe der Macht
    Windpferd

    Windpferd

    04. February 2012 um 10:20

    Endlich findet die Geschichte um Eragon, Saphira und all denen, die Gegen Galbatorix kämpfen ein Ende. Und nachdem ich die 1950 Minuten gelauscht habe, kann ich dieses "endlich" nur unterstreichen. Die Geschichte, die so fantastisch begann, die so zauberhaft und streckenweise sehr philosophisch war, endete für mich in einer langatmigen Aneinanderreihung von Kampfszenen, Blutspritzern und enttäuschenden Lücken. Achtung SPOILER: Als Beispiel nenne ich die Figur der Kräuterhexe Angela, die gemeinsam mit der Werkatze Solembum in allen Bänden auftaucht, aber immer geheimnisvoll bleibt. Ihre Macht und ihr Wissen wird immer deutlicher aber zuletzt verpufft die Figur. Ich hatte mir irgendwie erwartet, dass der Autor, der ja in sehr jungen Jahren dieses große Werk begonnen hat, mit seinen Figuren wachsen und reifen würde, aber Eragon bleibt irgendwie stecken, einige seiner Erkenntnisse verlieren sich im Nichts (erst isst er alles, was ihm schmeckt, dann erlangt er tiefes Mitgefühl mit allen Wesen und isst kein Fleisch mehr, dann isst er wieder munter irgendwelche gebratenen Bergziegen und sonst was). Und wieviele tausend Minuten habe ich vergeblich darauf gewartet, dass Aria und Eragon doch noch vielleicht wenigstens einen winzigen Kuss tauschen... keine Chance. Eragon bleibt der naive, asexuelle, bemühte "Mensch", der zwar Wissen dazulernt, aber irgendwie nicht viel daran wächst. SPOILERENDE Ich bewundere Paolini, denn er hat es wirklich geschafft, die meisten Fäden zu Ende zu spinnen, er hat eine Welt zum Leben erwacht, in die ich gerne eingetaucht bin. Aber dennoch bleibt eine Enttäuschung bei mir zurück und ich weiß nicht, ob ich die Geschichte noch ein zweites Mal anhören möchte (was ich bei tollen Fantasy-Geschichten sehr gerne tue). Zum Sprecher Andreas Fröhlich kann ich nur sagen, dass er ein begnadeter Vorleser ist. Er erweckt die Figuren zum Leben und gibt ihnen noch mehr Persönlichkeit, als sie durch die Geschichte allein erlangen könnten. Nur ihm ist es zu verdanken, dass ich wirklich bis zur letzten Minute aufmerksam gelauscht habe!

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  • Rezension zu "Eragon - Das Erbe der Macht" von Christopher Paolini

    Eragon - Das Erbe der Macht
    AislingBreith

    AislingBreith

    01. February 2012 um 01:03

    Kurzinhalt: Ein schrecklicher Krieg wütet in Alagaësia. Alle Völker haben sich zusammengeschlossen und ziehen in den Kampf gegen Galbatorix, den grausamen Herrscher des Imperiums. Eragon weiß, dass er und Saphira ihm irgendwann gegenüberstehen werden. Treue Gefährten kämpfen an seiner Seite, allen voran die wunderschöne, kluge Elfe Arya. Doch der finstere König ist nahezu unbesiegbar, denn er besitzt die Macht zahlloser Drachen, deren Seelenhort, den Eldunarí, er an sich gerissen hat. Ein neuer Drache und ein neuer Drachenreiter verändern das Kräfteverhältnis. Wird Eragon Galbatorix besiegen können? Oder muss er sich geschlagen geben? Eine Prophezeiung besagt, dass Eragon Alagaësia für immer verlassen wird ... Lange habe ich auf den vierten Teil gewartet. Ursprünglich hatte ich mit der Eragon-Reihe angefangen, weil es von einem meiner Lieblingssprecher, Andreas Fröhlich, gesprochen wird. Teil eins und zwei haben mir sehr gefallen. Als ich Teil drei hörte, war ich noch in dem Glauben, dass dies der letzte Teil sei, was sich dann als Fehlinfo herausstellte. Ich sage direkt: Teil drei war mir viel zu langatmig. Drei Jahre auf die Fortsetzung zu warten und endlich das Ende zu hören, war eine viel zu lange Zeit. Ich werde die Handlung nicht mit eigenen Worten wiedergeben, denn ich bin enttäuscht. Zu Anfang kommt man gleich in ein Schlachtengetümmel, dass sehr genau beschrieben wird. Zu genau, für meinen Geschmack. Schon in Teil drei gab es Passagen(z.B. die Schwertschmiederei) die mich gelangweilt haben. Hätte ich das Buch gelesen, hätte ich es gleich wieder weggelegt. Es passieren so unnötige Dinge. Muss ich wirklich haarklein beschrieben bekommen, wie Eragon eine ganze Nacht Lang eine Verkettung von Zaubern wirkt? Ich finde es zwar toll, das Paolini sich so viel Gedanken zu den Hintergründen macht, aber ich muss nicht an allem teilhaben. Man hätte das ganze Buch sicher um ein drittel kürzen können. Die langen Beschreibungen, die er über eine ganze Zeit macht, bleiben dann plötzlich in den Schlussszenen aus. Für mich bleiben Fragen offen: Achtung Spoiler: Was wird aus Murthag und Dorn? Was aus einem meiner Lieblingscharaktere Angela? Gerade bei ihr habe ich die ganze Zeit auf die Schlüsselszene gewartet, was im vierten Teil sogar noch unterstützt wurde, aber nichts! Warum bahnt sich zwischen Muthag und Nasuada etwas an und wird nicht ausgeführt? Vor allem: Warum passiert rein gar nichts zwischen Arya und Eragon? Nicht ein Kuss? Wann hört man endlich mal einen wahren Namen? Darum wird ein großes Geheimnis gemacht. Ich finde es immer gut, wenn man nach dem fulminanten Ende noch hören kann, was weiter mit den Helden passiert. Grundsätzlich ist bei solchen Geschichten der Weg "in" das Abenteuer immer ausführlich beschreiben, aber "heraus" oft nicht. Hier wird es auch erzählt, aber so kurz, im Gegensatz zu den vorangehenden Passagen, dass er es sich auch hätte sparen können. Meiner Meinung steht Eragon vor viel zu vielen Hürden. Achtung Spoiler: Erst die Schlacht, dann ein gescheiterter Plan, der viel zu sehr in die Länge gezogenen Flug durch das Unwetter zur Stadt der Drachenreiter. Als Hörer war es für mich so logisch und deshalb unverständlich, dass Eragon so lange braucht um herauszufinden, dass er dort seinen wahren Namen sagen muss. Dann diese Sache mit den Eldunari fand ich schon die ganze Zeit merkwürdig, aber dass es dann plötzlich mehr davon gibt und ganz viele Dracheneier … Das die Eldunari die ganze Zeit über alles vorraus gesehen haben. Genug gemeckert, es gibt auch positives. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man bemerkt die Entwicklung, die der Autor mitgemacht hat. Die Welt hat einen fundierten Hintergrund und weist viele Detais auf. Die hätten nicht immer ausgeschrieben werden müssen. Mit Andreas Fröhlich hat Eragon eine genialen ehrwürdigen Sprecher bekommen, der es versteht, die einzelnen Charaktere hervorzuheben. Gut war auch der Szenenwechsel, dass teilweise aus Nasuadas Sicht und aus Rorans Sicht geschrieben wurde. An Paolinis Stelle hätte ich mächtig gekürzt und Teil drei und vier in einem Band gemacht. Teil vier war besser als teil drei, aber dennoch unbefriedigend. Meine Enttäuschung mag vielleicht daran liegen, dass ich normalerweise nicht so viel Fantasy dieser Art höre/lese und es mir insgesamt zu lang war. Die Meinungen gehen bestimmt geteilt daher, aber für mich ist das Kapitel Eragon abgeschlossen.

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  • Rezension zu "Eragon - Das Erbe der Macht" von Christopher Paolini

    Eragon - Das Erbe der Macht
    tedesca

    tedesca

    16. January 2012 um 10:41

    Der lang erwartete vierte Teil der Eragon-Reihe hat alle Erwartungen voll erfüllt. Spannende Schlachten, listige Strategien und ein fulminantes Finale im Kampf gegen den Diktator Galbatorix, der letztendlich seinen eigenen Waffen ins Auge blicken muss. Und ein Ende, das eine Fortsetzung möglich macht. Auf die hoffen nämlich alle Fans, da bin ich mir sicher. Besonders fasziniert hat mich diese Idee des "wahren Namens", mit dem sich ein Wesen in seiner Gänze beschreiben muss. Da fängt man schon an nachzudenken, was einen denn eigentlich ausmacht. Schlüssig wird diese Idee auch dadurch, dass der Name sich über die Zeit verändern kann, also weitere Entwicklungen berücksichtigt werden müssen. Wie immer steigt man rasch in die Geschichte ein und freut sich über jedes einzelne Wiedersehen mit den vielen Figuren, die einem in den letzten drei Büchern schon ans Herz gewachsen sind. Manche davon sind für etliche Überraschungen gut, ich hab schön geschaut, was die Kräuterhexe Angela so auf Lager hat. Das Ende stimmt den Leser sicher traurig, es ist unerwartet und bringt viele Abschiede mit sich. Aber wie gesagt, es lässt auch Spielraum für eine Fortsetzung der Geschichte um Eragon und Saphira, von denen wir uns nur ungern für immer trennen würden. Zum Hörbuch kann ich noch sagen, dass Andreas Fröhlich auch diese 33 Stunden hervorragend meistert und wie immer durch seine animierte Art zu lesen der Geschichte noch zusätzlch Witz und Spannung verleiht.

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  • Rezension zu "Eragon - Das Erbe der Macht" von Christopher Paolini

    Eragon - Das Erbe der Macht
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    30. November 2011 um 13:08

    Finale des Drachenreiters Der nunmehr vorliegende vierte Band der Eragon Reihe bildet den Abschluss der epischen Geschichte dieser klassisch zu nennenden Fantasy-Welt, besiedelt von Elfen, Drachen und Menschen, zusammengebunden im Kampf zwischen Gut und Böse, der mittels Mut und Magie ausgefochten wird. Eine Szenerie, die durch die Bearbeitung als Hörbuch bestens in Szene gesetzt wird und die Stimmung des Buches sehr gut einfängt. In Alagaesiaa stehen die Zeichen auf Kampf gegen Galbatorix, hier schließt der vierte Band der Reihe nahtlos an den Vorgänger an. Doch aussichtslos fast erscheint das Vorgehen gegen Galbatorix, der seine Macht mit harter Hand gesichert hat. Dies zeigen schon die ersten Seiten des Buches, die den Kampf um Belatona schildern, bei dem selbst Saphira, Eragons Drache, fast durch eine magische Waffe getötet wird. Eragon selbst ist sich sicher, das nur in einer uralten Prophezeiung die Chance auf den Sieg gegen Galbatorix zu finden sein wird. So macht er sich auf, das 'Verlies der Seelen' zu suchen. Eine Suche, für die er Unterstützung von noch unbekannter Seite brauchen wird. In gewohnter Art und Weise folgt Christoph Polini im Buch vielen 'Fährten'. Aus der Perspektive verschiedener Erzählstränge und Personen heraus lässt er den Leser teilhaben am finalen Kampf gegen den 'Imperator'. In diese Kämpfe hinein erzählt Paolini natürlich auch die Geschichte von Eragon und Arya, der Elfe, weiter. Durchaus die ein oder anderen Szene aus den vorangegangen drei Büchern hat gezeigt, dass zwischen diesen beiden mehr möglich wäre, als nur Gefährten im Kampf gegen das Böse zu sein. Doch bisher hat es Paolini geschickt verstanden, die Entwicklung zwischen beiden offen zu halten. Im nun letzten Band wird auch diese Beziehung geklärt werden, ohne dass vorweggenommen werden soll, in welcher Weise. Durch die Einfügung der Prophezeiung, die zudem im Raume stehende Suche nach weiteren, unabhängigen Drachenreiter, der für den letztendlichen Sieg gegen Garbatorix unerlässlich sein wird, fügt Paolini zudem genügen 'Umwege' noch ein, die er zudem fantasievoll wie gewohnt ausgestaltet, um genügend Stoff für die gut 9050 Seiten des Buches zu finden. Das Finale selbst, soviel sei verraten, gerät leider in Relation zur gesamten Geschichte doch recht kurz, wenn auch intelligent und spannend mit einigen überraschenden Wendungen dargestellt. Durchaus befriedigend aber ist die 'Nachgeschichte', in der Paolini das weitere Ergehen seiner Figuren einem durchaus sinnvollen und logischen Ende zuführt. Paolini hat noch einmal ein farbenfrohes Fantasy Schauspiel abgerufen, dass sicher die ein oder andere Länge aufzuweisen hat, im Gesamten aber den Leser auch emotional mit hinein nimmt in die Welt Alagaesias mitsamt seiner Zwerge, Drachen, Drachenreiter, Elfen, Kämpfe, Verluste in einer durchaus spannenden Geschichte von Freundschaft, alten Prophezeiungen und dem Kampf gegen das Böse. Das Ganze hervorragend gelesen von Andreas Fröhlich, der es durch Stimmlagenänderungen und seine gesamte Intonation versteht, die Nuancen des Buches stimmlich präzise zu treffen, vom hektischen Schlachtgetümmel über spannungsreiche Momente der gefahrvollen Suche nach dem 'Verlies der Seelen' bis hin zu den ruhigen Momenten des Buches.

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