Christopher Ross Hinter dem weißen Horizont

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Inhaltsangabe zu „Hinter dem weißen Horizont“ von Christopher Ross

Clarissa Swenson, die junge Witwe eines Buschpiloten, ein Polizist der Royal Canadian Mounted Police und die Treue eines geheimnisvollen Wolfes stehen im Mittelpunkt dieses romantischen Abenteuers um Gefahr, Liebe, Leidenschaft und das größte Schlittenhundrennen in der Wildnis Kanadas.

Ein richtig guter Schmöker, der alles hat, was man sich für einen gemütlichen Leseabend im Winter wünscht.

— Klusi

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  • Hinter dem weißen Horizont

    Hinter dem weißen Horizont

    Klusi

    31. January 2016 um 00:00

    1930 im Norden Kanadas: Bei einem Flugzeugabsturz inmitten der Wildnis, irgendwo in den Ogilvie Mountains, kommt Clarissa Swensons Mann ums Leben. Sie selbst überlebt mit einem gebrochenen Bein. Nur mit knapper Not kann sich die verletzte Frau zu einer verlassenen Blockhütte schleppen. In den folgenden Wochen ist ihre einzige Gesellschaft ein geheimnisvoller Wolfshund. Nanuk, wie Clarissa ihn nennt, wird im Lauf der Zeit immer zutraulicher und sucht immer wieder ihre Nähe. Als ihr Bein verheilt ist, erkundet Clarissa nach und nach die Umgebung der Blockhütte. Auf einem ihrer Streifzüge findet sie einen angeschossenen Mountie. Sie pflegt Frank gesund und kehrt anschließend mit ihm nach Dawson City zurück. Hier möchte sie sich ein neues Leben aufbauen, denn in ihrer alten Heimat würde sie nur alles schmerzlich an ihren verstorbenen Mann Jack erinnern. In Dawson findet sie eine Aufgabe, indem sie sich um die Huskys eines katholischen Pfarrers kümmert. Hier erfährt sie auch vom härtesten Schlittenhunderennen der Welt, das im folgenden Februar stattfinden soll. Als einzige Frau nimmt sie die Herausforderung an und möchte an der Yukon Trophy teilnehmen. Clarissas Geschichte ist Abenteuer pur. Die Protagonistin ist eine starke Frau, die inmitten der Wildnis überlebt und immer wieder über sich hinauswächst. Die Liebe zu den Huskys bestimmt ihre Zukunft, und Nanuk, der rätselhafte Wolfshund, der mehrmals ihren Weg kreuzt, hat eine Schlüsselrolle und bestimmt immer wieder ihr Schicksal. Eindrucksvolle Schilderungen bringen dem Leser die Schönheit der Wildnis Kanadas nahe. Man vermag fast die Kälte zu spüren und den Schnee knistern zu hören, und man kann Clarissas Leidenschaft für das Land am Yukon sehr gut nachvollziehen. Die junge Witwe trauert nach wie vor um ihren geliebten Mann Jack. Sie fühlt sich in der Stadt nicht wohl und konzentriert sich ganz auf die faszinierende Arbeit mit den Schlittenhunden. Mit ihnen unternimmt sie ausgedehnte Fahrten und genießt die Stille und Einsamkeit in der Natur. Auch eine zarte Liebesgeschichte gibt es im Roman, aber diese steht nicht im Mittelpunkt, sondern entwickelt sich sehr dezent und beiläufig. Für mich gehört dieses Buch ins Genre der Abenteuerromane, wenn auch mit romantischen Elementen, die mir gut gefallen, da sie sehr natürlich und zurückhaltend in die Handlung eingeflochten sind. Im Vordergrund steht Clarissas, für die damalige Zeit sicher ungewöhnliches, Schicksal und die Tatsache, dass sie sich in einer Männerdomäne bewegt und auch behauptet. Dieser Roman hat alles, was man sich von einem fesselnden Schmöker für einen gemütlichen Winterabend wünscht. 

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  • Dieses Mal war es leider nichts...

    Hinter dem weißen Horizont

    Fleur91

    27. August 2014 um 23:18

    Die junge und attraktive Clarissa stürzt mit ihrem Ehemann in einem Flugzeug ab und wird zur Witwe. Sie überlebt mit einem gebrochenen Bein und kann sich nur durch die Hilfe eines wilden Wolfshundes retten. Während ihrer Zeit in der Wildnis freundet sie sich nicht nur mit ihm an, sondern sie rettet auch einem attraktiven Polizisten das Leben. Ich lese gerne die Bücher von Christopher Ross, da ich schon immer von Alaska fasziniert war, aber dieses Mal hat es mir nicht gefallen.  Zum einen wurden Erklärungen immer und immer wieder wiederholt. Das hat irgendwann doch ganz schön genervt. Dann wurde ich leider mit der Protagonistin absolut nicht warm. Ich empfand sie eher als ziemlich nervig. Das Buch las sich recht zäh und Spannung kam gar nicht auf, obwohl ich mir von dem Klappentext etwas ganz anderes versprochen hatte. Die Beschreibungen der Wildnis haben mir aber wieder sehr gut gefallen. Daher gibt es von mir noch zwei Sterne.

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  • Rezension zu "Hinter dem weißen Horizont" von Christopher Ross

    Hinter dem weißen Horizont

    sarahsbuecherwelt

    08. February 2012 um 19:44

    Clarissa ist mit ihrem Mann und seinem Flugzeug unterwegs als es im Nebel zu Problemen kommt. Sie müssen Notlanden, finden jedoch keine Lücke, um den Boden zu erkennen. Es kommt zum Absturz, den Clarissa, die aus dem Flugzeug geschleudert wird, mit einem gebrochenen Bein überlebt. Ihr Mann, Jack, der mit dem Kopf in der Frontscheibe gelandet ist, stirbt augenblicklich. Bei Minus 40 Grad, einem gebrochenen Bein und weit und breit keine Menschen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie erfriert. In dieser heiklen Situation trifft sie auf Nanuk, einem Wolf, der bei den Indianern als Geister-Wolf bekannt ist. Er führt sie zu einer Blockhütte, die, wie sich später raus stellt, von einem gerade verstorbenen Trapper, mit allem aufgefüllt wurde. So überlebt sie mehrere Monate, bis sie zufällig auf den verletzten Mountie Frank trifft. Sie pflegt ihn und er nimmt sie dafür mit in die Stadt. Dort wird sie als Heldin gefeiert, die einen Flugzeugabsturz überlebte, in der Wildnis überleben konnte und dazu noch Frank gerettet hat. Die Monate der Pflege haben sie zusammengeschweißt, sodass es nur verständlich ist, dass sie sich verlieben. Nur kann und will Clarissa Jack nicht vergessen. Sie kommt sich hinterhältig vor, und kann erst zu ihren Gefühlen stehen, als Frank einen anderen Posten angenommen hat. Der einzige Lichtblick für sie ist das Husky-Rennen bei dem sie gewinnen will. Auf der letzten Etappe erfährt sie, dass Frank vermisst wird. Für sie ist klar, dass sie ihn suchen muss. ===Sarahs Meinung=== Gerade bei dem aktuellen Wetter, Januar und warm, ist ein Buch, welches im tiefsten Schnee spielt eine gelungene Sache. Christopher Ross ist für seine nordamerikanischen Werke bekannt, sodass die Wahl nicht schwer fiel. Der Einstieg in das Buch beginnt mit dem Flug und dem Flugzeugabsturz in der Wildnis. Durch die dramatischen Ereignisse ist der Leser sofort gefesselt, und möchte mehr erfahren. Mittels zahlreicher Rückblenden erfährt der Leser das Kennenlernen zwischen der Protagonistin Clarissa und ihrem Mann Jack. Ross gelingt es die Liebe und innere Verbundenheit mit wenigen Worte so zu beschreiben, dass der Leser sie selbst spürt. Dadurch glückt es dem Autor auf perfekte Art und Weise seine Protagonistin zum Leben zu erwecken. Liebenswert, stark, kämpferisch, romantisch, treu und liebevoll wird Clarissa als Hauptfigur beschrieben. Sie ist eine Figur mit der es leicht fällt sich zu identifizieren. An manchen Stellen wirkt sie zwar übermenschlich, aber in gewissen Situationen, wird jeder feststellen, dass er über seine Grenzen wächst und vielleicht so von anderen gesehen wird. Auch die anderen Charaktere, wie zum Beispiel Frank, werden charakterstark, einfühlsam und sympathisch geschildert. Es sind Personen wie du und ich, sodass das Lesen in diesem Punkt ein echter Genuss ist. Besonders die Gefühle und Handlungen sind so realistisch und verständlich geschildert. Alleine, wie lange Clarissa gegen ihre Gefühle ankämpft, aus Treue zu ihrem verstorbenen Mann, ist erstklassig umgesetzt worden. Nicht nur die Charaktere geben dem Buch das gewisse Etwas. Die Handlung ist ebenfalls von Anfang bis Ende durchdacht. Der Kampf ums Überleben in der Wildnis, die zarte Liebesgeschichte bis zum spannenden Höhepunkt beim Rennen. Von Abenteuer bis hin zur Romantik ist alles vertreten. Zudem wird die Landschaft hervorragend in Szene gesetzt und die historischen Hintergründe in Nordamerika, denn das Buch spielt 1930, berücksichtigt. Im Grunde ist dieses Werk sehr realitätsnah umgesetzt. Damit wäre ich jedoch beim einzigen Kritikpunkt, den ich finden konnte, nämlich Nanuk. Immer wenn die Protagonistin alleine ist, in eine brenzlige Situation gerät oder einen Rat braucht, es taucht dieser Geister-Wolf auf. Dieses mystische passt einfach nicht zum Rest der Umsetzung. Wäre es zum Beispiel ein Wolf gewesen, der vom verstorbenen Trapper großgezogen wurde oder aus einem anderen Grund menschenfreundlich gewesen wäre, ich hätte diesen Teil sogar sehr gut gefunden, aber Mystik passt hier nicht hinein. Es sind Indianer-Legen, wirken jedoch leicht Fehl am Platze. „Nanuk! Nanuk!“, wiederholten die anderen Jäger ehrfürchtig. „Der Wolfshund, der mit den Geistern im Bunde ist!“ Ihr Anführer wich einen Schritt zurück und blickte Clarissa erstaunt an. „Bist du eine Geist-Frau?“ (Zitat S. 63) Nichtsdestotrotz macht das Lesen von Anfang bis Ende riesigen Spaß. Dies liegt unter anderem an dem flüssigen, modernen, beschreibenden und keineswegs langatmigen Stil. Obwohl vieles bis ins kleinste Detail beschrieben wird, hatte ich nie das Gefühl, dass diese Details überflüssig waren, oder der Text langgezogen wirkte. Bis auf diesen mystischen Anteil, der den Wolfshund umgibt, ist das Buch durchweg Abenteuer pur. Wer das wilde, raue und kalte Kanada des Jahres 1930 erleben will, sollte sich dieses Buch kaufen.

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  • Rezension zu "Hinter dem weißen Horizont" von Christopher Ross

    Hinter dem weißen Horizont

    mabuerele

    10. January 2011 um 15:39

    Clarissa Swenson fliegt mit ihrem Mann, einen Buschpiloten, nach Kanada. Über unberührter Landschaft stürzt das Flugzeug ab. Der Pilot stirbt. Clarissa überwintert in der Einsamkeit und macht sich dann auf den Weg zurück in die Zivilation. Es ist spannend und berührend zu lesen, wie die junge Frau in der Wildnis zurechtkommt und wie sie ihr Leben unter den neuen Verhältnissen meistert. Ein besonderer Wolf spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Es fällt überhaupt auf, dass Christopher Ross dem Zusammenleben von Mensch und Tier in seinen Büchern einen besonderen Stellenwert gibt. Für Naturliebhaber sind seine Bücher immer wieder zu empfehlen.

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