Christopher Ross Jenseits der großen Stille

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Inhaltsangabe zu „Jenseits der großen Stille“ von Christopher Ross

Super schönes Buch. Ließ sich einfach gut lesen.

— eli199
eli199

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  • Rezension zu "Jenseits der großen Stille" von Christopher Ross

    Jenseits der großen Stille
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    18. February 2012 um 11:37

    „Jenseits der großen Stille“ ist die Fortsetzung des Abenteuer-Romans „Hinter dem weißen Horizont“. Dort hat Clarissa Frank kennen und lieben gelernt. Wie es mit dem Paar weitergeht, soll der Leser nun in diesem Roman erfahren. Der erste Teil hat mir bis auf einen mysterischen Wolfshund recht gut gefallen. Stilistisch, inhaltlich und spannungstechnisch einwandfrei. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Der Einstieg des Buches beginnt mit dem Flugzeugabsturz von Frank, sodass die Neugierde des Alt-Leser sofort geweckt ist. Wieso ist Frank kein Mountie mehr, sondern Buschpilot? Wenige Seiten später wird dies per Rückblende mehr als ausführlich erklärt. Für Quereinsteiger wird in wenigen Worten die Geschichte des ersten Teils noch einmal erzählt, sodass die Figuren auch für diesen Leser verständlich sind. Die Protagonisten waren mir wieder komplett vertraut, obwohl das Buch an einem anderen Schauplatz spielt, und zahlreiche neue Gesichter vorhanden sind. Jede neue Figur wird genauso liebevoll eingeführt, wie die Hauptfiguren im ersten Teil. Nun erwartet man, dass der Autor die Protagonisten aus dem ersten Band gekonnt weiterentwickelt oder zumindest genauso sympathisch ist. Dies ist leider nicht der Fall. Ob der Autor aufzeigen wollte, dass sich eine Frau innerhalb von zehn Jahren verändert oder mit rund 40 Jahren anders denkt, weiß ich nicht, aber nach einigen Kapitel war ich von der Entwicklung der Protagonistin einfach nur enttäuscht. Während sie im ersten Band noch monatelang trauerte, sich schäbig vorkam, wenn sie nur einen Gedanken an Frank verschwendete, vergiss sie hier ihren Mann regelmäßig, obwohl dieser nicht verstorben ist, sondern nur im Koma liegt. Sie geht aus und schwärmt sogar für den Mechaniker. Selbst einen Kuss ist sie anfänglich nicht abgeneigt. Erst danach ist ihr bewusst, was sie eigentlich tut. Trotzdem passt diese Haltung nicht zu der Clarissa, die ich kennengelernt hatte. Der Kuss war ein Fehler gewesen. Er war ein netter Junge mit einem einnehmenden Wesen und hatte ihr den Kopf verdreht.Ihr lief jetzt noch ein angenehmer Schauer über den Rücken, wenn sie an seine Berührung dachte. (Zitat S. 418) Die Handlung selbst weckt bei mir geteilte Meinung. Flugzeugabsturz, Mann schwer verletzt und neuer Schwarm, irgendwie erinnert dies an den ersten Teil. Auf der anderen Seite werden die Zeit des zweiten Weltkrieges und die damaligen Kenntnisse zur Krankheit „Koma“ so interessant beschrieben. Und dann ist da wieder Aspekt, dass ich ganz oft das Gefühl hatte, das der Autor gar nicht wirklich nachgedacht hat, sondern einfach nur an den ersten Erfolg anknüpfen wollte. Es bleiben bis zum Schluss fragen offen. Zum Beispiel fragt sich der Leser warum Frank so abrupt den Job gewechselt hat. In der Rückblende wird nur kurz erwähnt, dass er wenige Tage nach seiner Rettung kündigte und Buschpilot wurde.Seine Ambitionen, die mir persönlich sehr wichtig gewesen waren, blieben komplett im Dunkeln. Auch sonst ist die Handlung etwas abgehackt. Der Schluss kommt überraschend schnell und völlig plump und kitschig daher. Während vorher die gesamte Geschichte ausführlich, detailliert aufgebaut war, würde man theoretisch noch zahlreiche Seiten erwarten, da dies nicht der Fall ist, wartet man gespannt, was nun kommt. Völlig abgehackt, als hätte Ross plötzlich bemerkt, dass seine Seitenzahl sich dem Ende neigt. Kitschig, übertrieben und schwach in meinen Augen. Dazu kommt noch der mystische Wolfshund. Auch nach zehn Jahren, wo selbst die Protagonistin davon ausgeht, dass der damals schon ausgewachsene Wolfshund, inzwischen verstorben ist, taucht er immer wieder auf. Mystik pur und immer wieder taucht er auf, wenn sie Rat braucht. Manche Dinge sagen etwas bestimmtes aus, was sogar Clarissa interpretiert und trotzdem zieht sie immer wieder Ansätze, zu ihrem aktuellen Problem, was damit gar nichts zu tun hatte. Ganz nach dem Motto: Es muss eingebaut werden, ich konnte nicht anders. Vom Stil her gewohnt detailliert, flüssig und keineswegs langweilig, konnte mich die Fortsetzung nicht begeistern. Wenig neue Ideen, eine Entwicklung die so gar nicht zur Protagonistin passt. Es ist nett, aber definitiv kein Higlight. Wer es lesen möchte, kann es versuchen, da es sicherlich nicht schlecht ist, aber mich konnte es nicht überzeugen.

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  • Rezension zu "Jenseits der großen Stille" von Christopher Ross

    Jenseits der großen Stille
    mabuerele

    mabuerele

    25. September 2010 um 17:56

    Clarissa, die ihren ersten Mann durch einen Unfall verloren hatte, muss mit ansehen, wie auch ihr zweiter Mann mit seinem Flieger abstürzt. Er überlebt, liegt aber im Wachkoma. Die Geschichte spielt in Alaska im Jahre 1941. Der behandelnde Arzt macht Clarissa Hoffnung, dass ihr Mann wieder aufwacht, mahnt sie aber zu Geduld. Mit der Zeit wird das Geld knapp. Die Versicherung will nicht zahlen; die medizinische Behandlung ist teuer und Clarissa hat keinen Job. Da entschließt sie sich, den Flugschein zu machen und das Geschäft ihres Mannes fortzuführen... Es handelt sich hier um eine Art Fortsetzung des Buches „Hinter dem weißen Horizont“. Christopher Ross hat die Lebensumstände in Alaska anschaulich dargestellt. Er lässt auch anklingen, dass es notwendig bleibt, in Einheit mit der Natur zu leben. Ein lesenswertes Buch!

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