Christopher Ross Mein Bruder, der Bär

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(0)
(3)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mein Bruder, der Bär“ von Christopher Ross

Die Bärenflüsterin Nach dem Tod ihrer Mutter flieht die junge Claire vor ihrem zudringlichen Onkel aus der Stadt. Cliff, ein fröhlicher Lebenskünstler, hilft ihr bei einem Wanderzirkus unterzukommen. Dort legt sie sich mit dem rücksichtslosen Dompteur an, der seinen Bären durch Misshandlungen in den 'wildesten Grizzly der Welt' verwandelt. Claire kann sich auf rätselhafte Weise mit dem Tier verständigen, doch als der Bär in die dunklen Wälder der Sierras entkommt und alle seinen Tod wollen, scheint sie machtlos. Dennoch zieht sie allein in die Wildnis, um den Grizzly vor den aufgebrachten Jägern zu retten. Dramatik und Spannung vom Meister des romantischen Abenteuerromans

Eine actionreiche und für zwischendurch sehr nette Abenteuergeschichte.

— DrunkenCherry
DrunkenCherry

Traurig, romantisch, spannend. Schöne Geschichte. :)

— Alison-Fiona
Alison-Fiona

Das Buch ist toll aber nicht genial,es ist spannend, es gibt Romantik und tierliebe aber von allem etwas zu wenig :/ aber trotzdem 4Sterne:)

— HerzundSeeleleserin
HerzundSeeleleserin

Stöbern in Jugendbücher

Immer diese Herzscheiße

Besonders der authentische Schreibstil hat mir gut gefallen!

NaddlDaddl

AMANI - Verräterin des Throns

Fantasievoll, mitreißend und einfach magisch! Leider weist das Buch aber einige Längen auf, ist also minimal schwächer als Band 1

Lena_AwkwardDangos

Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe

wunderbare und humorvolle Liebesgeschichte

lillylena

Und du kommst auch drin vor

Eine schöne Geschichte, bei der mich leider die Hauptperson sehr genervt hat...

Kady

Moon Chosen

Wenn die Startschwierigkeiten überwunden sind, ist es ein gutes Fantasiewerk. Fürs Cover gibt's einen Extrapunkt!

oztrail

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Eine grandiose Fortsetzung. Besser als Teil 1

herzzwischenseiten

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein typischer Christopher Ross

    Mein Bruder, der Bär
    DrunkenCherry

    DrunkenCherry

    02. September 2016 um 11:04

    Diesmal bin ich wieder richtig positiv überrascht von Christopher Ross gewesen. In den letzten Büchern, die ich von ihm gelesen habe, habe ich immer bemängelt, dass er das Ende zu schnell runtergerattert hat als ob er keine Lust mehr auf die Geschichte gehabt hätte. Das ist bei diesem Buch nicht der Fall. Es ist eine mit 223 Seiten kurze, knackige Geschichte, die alles hat, was man bei Christopher Ross schätzt: Wildnis, Abenteuer, Tiere und ein Hauch Romantik. Tiefgehende Charaktere darf man hier nicht erwarten, aber dafür sind die Naturbeschreibeungen umso schöner. Diesmal fand ich sogar, dass die Liebesgeschichte nicht aufgesetzt, sondern einigermaßen realistisch gewirkt hat. Die Story spielt in den 1930er Jahren und Ross schafft es, einen wirklich in diese Zeit zu ziehen. Sicher bekommt man hier keine hochtrabende Literatur, aber eine nette Geschichte für zwischendurch.

    Mehr
  • Rezension zu "Mein Bruder, der Bär" von Christopher Ross

    Mein Bruder, der Bär
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    27. March 2012 um 16:38

    Claire ist glücklich. Trotz der Wirtschaftskrise in Amerika, wir schreiben das Jahr 1930, hat sie einen Job bekommen und wird in der nächsten Woche als Sekretärin in einem großen Verlagshaus anfangen. Doch es kommt alles anders für sie. Noch am gleichen Tag wird Claire mit dem plötzlichen Tod ihrer Mutter konfrontiert. Diese war gerade mal erst fünfundvierzig Jahre geworden. Nunmehr wird Claire immer mehr mit ihrem Onkel James, den Bruder ihres Vaters konfrontiert, seiner Zudringlichkeit ihr gegenüber. Er ist mehr als aufdringlich und greift bestimmend in Claires Leben ein. Diese macht genau das Richtige und verschwindet kurz nach der Beerdigung, ohne dass es der Onkel bemerkt. Sie schafft es bis zum Bahnhof, doch dort lauert schon der Onkel ihr auf. Sie schafft die Flucht, allerdings nicht weit. Wieder einmal muss sie sich vor James verstecken, also verlässt sie den Zug. Claire trifft Cliff, eine Art Lebenskünstler, und so findet sie Unterschlupf bei einem Wanderzirkus mit einem „wilden“ Grizzlybären. Doch der Bär ist nicht so, nur wenn er von seinem Dompteur Doug geschlagen wird, dann ist er wild, eben der „wildeste Grizzly der Welt“. Das Indianerblut in Claire, der Glaube an ihre Ahnen, so ist es ihr möglich, sich mit dem Tier zu verständigen. Doch als der Bär entkommt und alle auf ihn Jagd machen, ist es Claire, die ihn retten will. „Mein Bruder, der Bär“, wieder einmal ein besonderes Buch des Autoren Christopher Ross, dessen Reisen durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der Vielfalt seiner Kulturen hier ihren Platz finden. Eine spannende Handlung, aufgebaut auf den Hintergrund der harten 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, besitzt die Story trotzdem eine warme Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann. Die Charaktere Claire, von Anfang an schon als sehr eigenwillige Persönlichkeit geschildert, macht im Laufe der Handlung eine interessante Entwicklung durch. Der Sprachstil des Autors ist flüssig und das Cover passt wunderbar zum Inhalt. Die unendliche Weite Amerikas in all seiner Schönheit, der „Indian Summer“, ein tolles Bild. Wer träumt nicht davon, einmal durch diese Weite zu reisen. Fazit: Das Buch „Mein Bruder, der Bär“ ist ein empfehlenswertes Jugendbuch – für Leser ab 12 bis ???

    Mehr
  • Rezension zu "Mein Bruder, der Bär" von Christopher Ross

    Mein Bruder, der Bär
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    12. March 2012 um 17:49

    Claire hatte eine behütete Kindheit. Zwar hat ihr Vater sie und ihre Mutter sehr früh und ohne ein Wort verlassen, doch es mangelte ihr nie an etwas. Und selbst in der Wirtschaftskrise der 1920/30er Jahre gelingt es ihr, nach ihrem Highschool-Abschluss eine gut bezahlte und angesehen Anstellung in einem großen Verlagshaus zu ergattern. Doch bereits an ihrem ersten Arbeitstag ist es vorbei mit dem angenehmen Leben einer gut situierten Großstädterin – ihre Mutter stirbt unerwartet und wenn sie nicht bei ihrem aufdringlichen Onkel einziehen will, bleibt ihr nur die überstürzte Flucht aus der Stadt. Ein Glück gabelt sie gleich der smarte Cliff auf, denn eine junge Frau, mittellos und in Trauerkleidung, frisch von einer Beerdigung vor ihrem Onkel geflohen, das kann auch andere Begehrlichkeiten wecken... Unverhofft kommt sie mit Cliff in einem Wanderzirkus unter und fühlt sich schnell wie zu Hause. Sie entdeckt ihre ungeahnte Fähigkeit, mit Tieren auszukommen und wird schnell zum neuen Publikumsmagneten für die Menschen, die in so schlechten Zeiten Trost und Ablenkung im Zirkus suchen. Doch ihr Onkel lässt nichts unversucht und spürt sie sogar dort auf. Ihr bleibt abermals nur die Flucht – und jetzt steht sie wirklich vor dem Nichts... Der Verlag empfiehlt dieses Buch Lesern im Alter von 12-15 und ich denke, für diese Zielgruppe handelt es sich hier um einen wirklich spannenden Abenteuerroman, der den Leser auf eine Reise quer durch die USA mitnimmt. So viele ausweglose Situationen sich Claire auch stellen muss, sie erweisen sich letztendlich als nur scheinbare Sackgassen und sie findet in letzter Sekunde Rettung. Was mich persönlich stört ist jedoch die Tatsache, dass sie ihre Rettung eigentlich immer in der Gestalt eines beschützenden, starken Mannes findet. Freilich ist es mit der Emanzipation in den frühen 1930ern noch nicht so weit gediehen, wie heute, doch Claire hatte in ihrer Mutter doch eigentlich ein unabhängiges, weibliches Vorbild. Gut, wenigstens hat sie diese Erfahrung dazu animiert, sich nicht kampflos in ein unglückliches Schicksal bei ihrem Onkel zu ergeben. Auf den letzten paar Seiten wird mehr und mehr deutlich, dass jedes Detail der Geschichte eine wichtige Bedeutung für ihr Ende hat. Mehr, als dass Claire zu ihren Wurzeln findet, will ich aber nicht verraten. Dabei spielt natürlich auch ihr Bruder, der Bär eine große Rolle, obgleich sie nicht so groß ist, wie es Titel und Klappentext darstellen. Ein etwas treffenderer Titel wäre wohl einer, der Claires Weg beschreibt, das tut der jetzige Titel zwar auch, aber sehr versteckt ... Kalliope aus dem Team von Wir Lesen

    Mehr
  • Rezension zu "Mein Bruder, der Bär" von Christopher Ross

    Mein Bruder, der Bär
    Marie1990

    Marie1990

    04. February 2012 um 15:50

    Die Bärenflüsterin Nach dem Tod ihrer Mutter flieht die junge Claire vor ihrem zudringlichen Onkel aus der Stadt. Cliff, ein fröhlicher Lebenskünstler, hilft ihr bei einem Wanderzirkus unterzukommen. Dort legt sie sich mit dem rücksichtslosen Dompteur an, der seinen Bären durch Misshandlungen in den "wildesten Grizzly der Welt" verwandelt. Claire kann sich auf rätselhafte Weise mit dem Tier verständigen, doch als der Bär in die dunklen Wälder der Sierras entkommt und alle seinen Tod wollen, scheint sie machtlos. Dennoch zieht sie allein in die Wildnis, um den Grizzly vor den aufgebrachten Jägern zu retten. Mit "Mein Bruder, der Bär" hat es der Autor wieder einmal geschafft mich zu begeistern. Die Handlung ist spannend konstruiert und stets auf den Punkt gebracht. Jeder noch so kleine Aspekt trägt seinen Teil zu der Geschichte bei. In "Mein Bruder, der Bär" kommt dieser Zauber der Südstaaten Atmosphäre prima herüber und auch die Zeit, in der dieser Roman spielt, ist fundiert, sodass beides zu einer perfekten Einheit verschmilzt. In diesem Roman spielt auch der Glaube der Indianer eine wichtige Rolle, deren Zauber man sich nur schwerlich entziehen kann. Das Abenteuer, das Claire erlebt ist spektakulär und versprüht den Charme eines Wild-West-Romans und spiegelt das harte Leben der 30er Jahre sehr gut wieder. Der romantische Aspekt nimmt in diesem Roman eine leichtere Rolle ein, die sich aber nahtlos in die Handlung einfügt. Claire ist eine starke Persönlichkeit, die sich auf ihrer Reise durch die USA ihrer Vorfahren besinnt und etliche interessante Bekanntschaften macht. Am Ende hat sie eine echte Wandlung durchgemacht und für ihre Ideale und ihr Leben gekämpft, was sie nur noch stärker gemacht hat. Sprachlich ist es sehr flüssig und angenehm zu lesen. Es entsteht eine warme Atmosphäre, in der sich der Leser wohlfühlt und gerne verweilt. Das Cover ist wunderschön gestaltet und zeigt die endlose Weite, die in manchen Teilen der USA zu finden ist. Es besitzt eine gewisse Wärme und regt zum Träumen an.

    Mehr