Christopher Ross Sophie-Elisabeth: Die Gesandte des Zaren, Band 1

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Inhaltsangabe zu „Sophie-Elisabeth: Die Gesandte des Zaren, Band 1“ von Christopher Ross

Klappentext zu "Sophie-Elisabeth Band 1" Eigentlich ist Sophie Elisabeth in Sankt Petersburg nur zu Besuch, um die Hochzeit ihrer besten Freundin zu feiern. Doch dann begegnet sie im Winterpalais der Zarenfamilie Nikolai, einem eigenwilligen Offizier der Leibwache - sie weiß sofort, dass er ihre große Liebe ist. Aber Nikolai ist ein scharfer Kritiker von Zar Alexander und als er herausfindet, dass der Zar den mächtigen Gouverneur im fernen Russisch-Amerika ermorden lassen will, um noch mehr Reichtümer aus dem Pelzhandel für sich abzuzweigen, wird er verraten. Sophie Elisabeth erfährt, dass Nikolai aus dem Gefängnis fliehen konnte, und sie folgt ihm in ihrer Verzweiflung nach Osten. Ihre entbehrungsreiche Reise führt sie durch die weite und einsame Taiga, während der sie einem gefährlichen Banditen und kriegerischen Eingeborenen vertrauen muss. Ihre Liebe zu Nikolai und sogar die Zukunft Alaskas stehen auf dem Spiel. Ist sie stark genug, ihre adeligen Fesseln abzustreifen und den Gefahren der Natur zu trotzen?

Abenteuerliche Geschichte um eine badische Prinzessin in der russischen Wildnis - der Liebe wegen

— Klusi

Ein Roman, der einen die weiten Russlands vor Augen führt und das Herz erwärmt

— BonnieParker
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  • Sophie Elisabeth: Die Gesandte des Zaren, Band 1

    Sophie-Elisabeth: Die Gesandte des Zaren, Band 1

    Klusi

    29. May 2017 um 22:33

    Eigentlich begleitet die badische Prinzessin Sophie Elisabeth nur ihre beste Freundin nach Sankt Petersburg, denn Dorotheé von Hessen-Darmstadt wird dort den russischen Fürsten Dimitri heiraten. Bis zur Hochzeit sind die beiden jungen Frauen Gäste im Zarenpalast. Schon bald nach ihrer Ankunft begegnet Sophie Elisabeth jedoch dem attraktiven Leutnant Nikolai Danilowitsch und verliebt sich in ihn. Aber Nikolai, der bisher zur Leibwache gehörte, steht auf Zar Alexanders Abschussliste, weil er ein hinterhältiges Komplott gegen den Gouverneur von Russisch-Amerika entdeckt hat und verhindern will. Wegen seiner offenen Kritik an Zar Alexanders Vorgehen scheint Nikolais Schicksal besiegelt, und er wird festgenommen. Als Sophie Elisabeth erfährt, dass er aus dem Gefängnis fliehen konnte, lässt sie alles hinter sich und folgt dem Geliebten ohne Zögern in den wilden Osten des Landes. Es geht alles sehr schnell, denn bei Sophie Elisabeth und Nikolai ist es Liebe auf den ersten Blick. Für den Geliebten gibt die junge Frau alles auf. Sie entsagt jeglicher Bequemlichkeit und begibt sich in die Wildnis. Auf ihrer Reise durch die Taiga erlebt sie vieles, was sich die im Luxus aufgewachsene Prinzessin noch vor kurzem nicht einmal in ihren kühnsten Träumen vorgestellt hatte. Sie wird mit vielen Gefahren konfrontiert und lernt Hunger und Kälte kennen. Christopher Ross beschreibt die Abenteuer der jungen Prinzessin in sehr lebendiger und fesselnder Weise. Die Geschichte zieht den Leser sehr schnell in ihren Bann. Man hofft, bangt und leidet mit der Protagonistin. Die detailreichen Schilderungen des Landes zeigen, dass der Autor hier gründliche Recherchearbeit geleistet hat, so dass man sich in viele Situationen sehr gut hineinversetzen kann. Aber manchmal kamen mir doch leise Zweifel, denn so manches, was Sophie Elisabeth erlebt, klingt doch sehr phantastisch. So ganz glaubwürdig fand ich es nicht, dass eine junge Frau, die bisher im puren Luxus aufgewachsen ist und sich keine Gedanken uns Überleben machen musste, plötzlich so allein und selbständig in der Wildnis Russlands zurecht kommen soll. Die Handlungen der Prinzessin waren manchmal allzu praktisch und zielsicher für eine Frau, die in den Bereichen, um die sie sich nun kümmern muss, bisher gar keine Erfahrung hatte. Andere ihrer Aktionen wirkten auf mich dann aber wieder unüberlegt und sehr spontan. Lange hat sich mir auch der Titel des Romans „Die Gesandte des Zaren“ nicht erschlossen. Es klärt sich am Ende auf, aber ich persönlich fand den Bezug doch ziemlich irreführend. Dem Lesevergnügen tun diese Kritikpunkte jedoch keinen Abbruch, und wenn man sich auf die Geschichte einlässt, erlebt man einige spannende Schmökerstunden. Der Beschreibung des Romans konnte ich entnehmen, dass dies wohl der erste Band einer neuen Saga um die Prinzessin Sophie Elisabeth ist. Man darf also neugierig auf weitere Abenteuer der Prinzessin sein.

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  • Ein Abenteuer, dem man nur schwer entkommen kann

    Sophie-Elisabeth: Die Gesandte des Zaren, Band 1

    Rebel_Heart

    26. March 2017 um 22:34

    Sophie Elisabeth ist eigentlich nur in St. Petersburg, um dort die Hochzeit ihrer besten Freundin zu feiern. Bereits kurz nach ihrer Ankunft begegnet ihr Nikolai, in den sie sich verliebt. Ausgerechnet sie, die an so etwas wie Liebe nicht mal richtig glaubt. An Liebe auf den ersten Blick schon lange nicht. Ihre Liebe steht von anfang an unter keinen guten Stern, denn Nikolai ist ein großer Kritiker des Zaren. Als er herausfindet, dass der Zar den mächtigen Gouverneur im fernen Russisch-Amerika ermorden lassen will, um noch mehr Reichtümer aus dem Pelzhandel für sich abzuzweigen, wird er verraten. Nach seinem Ausbruch aus dem Gefängnis kann er entfliehen. Sophie Elisabeth folgt ihm in ihrer Verzweiflung nach Osten. nicht wissend, wem wsie wirklich vertrauen kann, schlägt sie sich durch die eisige Taiga. Immer mit der Hoffnung, Nikolai zu finden. Nicht nur ihre Liebe zu dem jungen Offizier, sondern auch die Zukunft Alaskas scheint auf dem Spiel zu stehen. Beide Tatsachen würden nicht nur ihr Leben von Grund auf verändern. Kann sie genau das verhindern? Ich muss sagen, dass mir der Autor bis dato wirklich gänzlich unbekannt war. Ich kann behaupten, dass ich mich inzwischen nicht nur einmal nach dem "Warum" gefragt habe. Der Schreibstil hat mir von Anfang an gefallen.  Mit Sophie Elisabeth hat er eine Person geschaffen, die mir wirklich von Anfang an ans Herz gewachsen ist. Obwohl man anfangs das Gefühl bekommt, dass sie eine dieser typischen Prinzessinnen ist, wie man sie oft in Büchern zu lesen bekommt, entwickelt sie sich doch ganz anders. Nach dem sie sich in Nikolai verliebt hat und ihrem Herzen folgt, lernt sie ein Leben außerhalb der Palastmauern kennen. Obwohl sie sich anfangs vielleicht ein wenig dagegen wehrt, nimmt sie ihr Schicksal quasi an. Die Wandlung, die sie vollzogen hat, hat mir wirklich gut gefallen.  Diese Willensstärke, die sie an den Tag legt, hätte ich zu anfang des Buches nun wirklich nicht erwartet. Der Charakter, der mir am wenigsten gefallen hat, durfte natürlich auch nicht fallen. Dieser Mann hat es echt mit dem ersten Auftreten geschafft, dass ich ihn an die Wand klatschen wollte. Tut mir leid, mein Lieber.. ist aber so. Er war mir so unsympatisch, dass ich mehr als nur verstehen konnte, dass Sophie ihn regelrecht abweist. Und das nicht nur einmal.  Nikolai. Zu ihm fällt mir im ersten Moment nur ein "Hach...." ein. Ich hatte schon seit dem ersten Erscheinen ein genaues Bild von ihm im Kopf. Er hat gezeigt, wieviel Respekt er einer Frau entgegen bringt. Seine Charaktereigenschaften spiegeln das Bild wieder, dass ich von ihm im Kopf hatte. Auf ihrer beiden Reisen lernen sich Nikolai und vor allem auch Sophie fast schon neu kennen. Sophie entdeckt Seiten an sich, von denen sie nie wusste, dass sie diese überhaupt bestzt. Das Buch gleicht einer Abenteuerreise, der man unmöglich entkommen kann und auch gar nicht will. Gerade auch was die geschichtlichen Aspekte angeht, hat mir das Buch sehr gefallen. Der russische Zar Alexander spielt eine große Rolle und man hat deutlich gemerkt, dass sich Christopher Ross vorher Gedanken über das gemacht hat, was er schreibt. Ich werden den Autor auf jeden Fall im Auge behalten und auch sehnsüchtig auf den Folgeband warten, denn die Geschichte von Sophie und ihrem Nikolai ist noch lange nicht zu Ende.

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  • Eine Reise ins Ungewisse

    Sophie-Elisabeth: Die Gesandte des Zaren, Band 1

    kira35

    17. February 2017 um 14:49

    : (Klappentext) In Sankt Petersburg findet die badische Prinzessin Sophie Elisabeth ihre große Liebe. Im Winterpalais der Zarenfamilie begegnet sie Nicolai, einem eigenwilligen Offizier der Leibwache. Doch ihre junge Liebe steht unter keinem guten Stern. Denn als scharfer Kritiker Zar Alexanders entdeckt Nikolai eine hinterhältige Intrige gegen den Gouverneur im ferneen Russisch-Amerika - und wird verraten. Als Sophie Elisabeth erfährt, dass er aus dem Gefängnis geflohen ist, folgt sie ihm in ihrer Verzweiflung auf einer entbehrungsreichen Reise durch die einsame und wilde Taiga. Um die Gefahren der Natur zu überstehen und Nikolai und die Zukunft Alaskas zu retten, muss sie ihre adeligen Fesseln abstreifen und all ihre Stärke aufbringen. Meinung / Fazit: Zuerst war ich nicht so angetan von der Geschichte, doch mit der Zeit konnte ich mich mit Sophie Elisabeth, der Prinzessin aus dem Großherzogtum Baden, anfreunden. Zu Besuch im Zarenpalast verliebte sie sich - ausgerechnet - in den smarten Offizier Nikolai, der beim Zaren in Ungnade fiel. Doch die eigenwillige Sophie Elisabeth nimmt den Kampf um ihre große Liebe auf. Sie lernt ein Leben außerhalb der Palastmauern kennen, was ihr bis dato unbekannt war, meistert schwierige und gefährliche Situationen mit einer Willensstärke, die ich so nicht erwartet hatte. In leichtem und angenehmen Schreibstil nahm mich der Autor mit auf eine Reise quer durch Russland zur Zarenzeit. Gut beschriebene Protagonisten und bildhafte Beschreibungen der Handlungsorte haben der Geschichte einen guten Rahmen. Auch wenn es mal einige Längen gab, so war es für mich ein Roman, den man gut zwischendurch lesen kann. Da die Geschichte von Sophie Elisabeth und Nikolai noch nicht beendet ist, warte ich auf den nächsten Teil.

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  • Ein bildreiches Abenteuer

    Sophie-Elisabeth: Die Gesandte des Zaren, Band 1

    BonnieParker

    16. February 2017 um 13:31

    Dieses Buch klang für mich spannend und wie ein Abenteuerroman. Mit 320 Seiten ist das Buch nicht sonderlich dick und liegt beim Lesen gut in der Hand. Der Klappentext verrät schon, dass es hier um eine Reise quer durch Russland geht. Sophie Elisabeth ist hier unser Hauptcharakter und zu Beginn dachte ich, dass ich mit ihr nicht so richtig warm werde. Aber im Verlauf der Handlung wurde sie mir immer sympathischer. Sie ist eine typische Prinzessin, die von der Welt außerhalb ihrer Mauern nur wenig Ahnung hat. Sie ist jedoch, untypisch für eine Frau, an der Politik interessiert. Je länger ich sie auf ihrem Weg begleitete, desto mehr wuchs sie mir ans Herz. Nikolai ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen und ich habe immer um ihn gebangt. Er ist ein toller Mann, der einer Frau Respekt entgegenbringt. Er hält den Wert der Freundschaft hoch und vergisst nicht, was manche Menschen in der Vergangenheit für ihn getan haben. Ich mag ihn sehr gerne. Als ich mit dem Lesen begann hatte ich das Gefühl ich würde einen guten alten Schmöker lesen, aber das änderte sich je mehr ich in die Geschichte abtauchte. Die Handlung konnte mich sehr fesseln und teilweise kam mir dieses Buch wie eine Abenteuerreise vor. Der Autor beschreibt hier bildreich das weite Russland und seine Bewohner. Die Kälte konnte ich teilweise spüren und die beiden Hauptprotagonisten auf ihrer Flucht zu begleiten ließ manchmal meinen Puls hochschnellen. Die Gefahren der Natur und die heiklen Situationen der Flucht zogen mich in seinen Bann. Manchmal wirkte das ein oder andere kitschig, gerade im Bezug auf das Kennenlernen von Nikolai und Sophie Elisabeth. Manchmal hatte der Roman auch seine Längen, die aber auch schnell überwunden waren. Ob wirklich mehrere Bände notwendig gewesen sind wird sich dann beim nächsten Teil zeigen. Ich werde diesen auf jeden Fall lesen, denn ich möchte wissen wie es mit Sophie Elisabeth und Nikolai weitergeht. Leider weiß ich noch nicht, wann dieser erscheinen wird. 

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