Christopher Ross Stella und der weisse Wolf

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Inhaltsangabe zu „Stella und der weisse Wolf“ von Christopher Ross

Die kanadische Kleinstadt-Journalistin Stella Davenport ist einer ganz großen Story auf der Spur: In Crimson Lake, das ansonsten im tiefen Winterschlaf zu liegen scheint, wurde ein Mann ermordet aufgefunden. Stella mit ihren guten Kontakten ins Indianerreservat hat Informationen, die ihr die Haare zu Berge stehen lassen: Eine alte Medizinfrau behauptet, der Mann sei von einem weißen Geisterwolf getötet worden, der die jahrhundertealten Verbrechen der Weißen bestraft. Was steckt hinter diesen Gerüchten? Heimlich mischt sich Stella in die Ermittlungen ein, doch als ein zweiter und schließlich ein dritter Mord geschieht, gerät sie selbst in tödliche Gefahr...

Leider wusste ich schon im ersten Drittel, wer der Mörder ist. Dennoch beschreibt Ross die kanadische Wildnis wunderbar.

— DrunkenCherry

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  • Rezension zu "Stella und der weisse Wolf" von Christopher Ross

    Stella und der weisse Wolf

    mabuerele

    16. July 2011 um 21:30

    Stella ist Journalistin in Davenport, einer Kleinstadt im Norden Kanadas. Da sie davon träumt, einmal bei einer großen Zeitung in Toronto arbeiten zu können, muss sie bewähren. Als ihr Chef sie eines kalten Wintermorgens zu Emma schickt, der ein Gast abhandengekommen ist, kann sie nicht ablehnen. Emma behauptet, sie habe einen Wolf heulen hören. Stella findet einen Toten, der aussieht, als wäre er von einem Tier angegriffen wurde. War es wirklich der weiße Geisterwolf, von dem die indianische Heilerin spricht? Doch es soll nicht der letzte Tote gewesen sein… Neben der spannenden Krimihandlung vermittelt das Buch einen realistischen Eindruck vom rauen Norden Kanadas. Kälte und Schnee bestimmen das Leben und Überleben. Der Autor stellt sich auf die Seite der Ureinwohner. Er zeigt, dass sei nur als billige Arbeitskräfte geduldet werden. Im Roman kommt aber auch zum Ausdruck, dass einige Indianer zunehmend um ihre Rechte kämpfen. Andere haben aufgegeben und suchen Trost im Alkohol. Ein positives Beispiel ist Louise. Die junge Indianerin hat ihre Arbeit als Prostituierte aufgegeben und sich eine Job im Einkaufscenter gesucht. Damit hat sie ihre Selbstachtung zurückgewonnen. Der Autor kennt sich in der Gegend, aber auch mit den Gebräuche und der Geschichte der Indianer aus. Das spürt man als Leser. Er zeigt auch, dass sich die jungen Indianer von ihren Wurzeln entfernen und die Geschichten der Alten belächeln. Die Journalistin Stella zeigt uns die Diskrepanz zwischen Erfolgsdruck und Wahrheitsgehalt einer Story. Ihre Gewissenkonflikte sind für mich als Leser nachvollziehbar. Gleichzeitig hat sie ein privates Problem. Ihr Einsatz rund um die Uhr gefährdet die Freundschaft mit Chuck.

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  • Rezension zu "Stella und der weisse Wolf" von Christopher Ross

    Stella und der weisse Wolf

    Gracey_V

    05. August 2008 um 17:05

    Stella und der Wolf handelt von einem Mord, den Stella Davenport aufzuklären versucht. Der Titel passt nicht ganz zum Buch (zum Glück), denn der Schwerpunkt liegt nicht auf einem Wolf, sondern es handelt u.a. von Indianern und deren Sagen, eingebettet in einen Kriminalfall. Mir gefällt das Buch sehr gut und ich fand auch den Schribsitl toll. Obwohl man erstmal denkt, es wäre ein Jugendbuch, ist es doch recht anspruchsvoll und realistisch, es werden z.B. auch Themen wie die Prostitution angesprochen. Die Auflösung des Falls erfolgte erst auf den letzten paar Seiten (ich dachte schon, es würde ein offenes Ende geben), wodurch es bis zum Ende spannend blieb.

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