Christopher W. Gortner Die florentinische Prinzessin

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Inhaltsangabe zu „Die florentinische Prinzessin“ von Christopher W. Gortner

Opulent, packend, unvergesslich: das faszinierende Porträt der Caterina de Medici Mit gerade mal acht Jahren wird Caterina de Medici im Zuge der republikanischen Unruhen zur Geisel genommen und gefangen gehalten, als junges Mädchen wird sie Heinrich dem II. versprochen und nach Frankreich, in eine ihr feindlich gesinnte, fremde Umgebung, geschickt. Am französischen Hof ist sie dann jahrelang den Demütigungen der Liebhaberin ihres Mannes ausgesetzt. Doch Caterina lässt sich nicht einschüchtern, und sie konzentriert all ihre Energien auf ein Ziel: den Thron für ihre Söhne zu sichern. Auch wenn dies bedeutet, ihre eigenen Ideale und die Leidenschaft ihres Herzens zu opfern …

Eine tolle Zusammenfassung über das Leben von Caterina de' Medici.

— libreevet

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  • Renaissance wird lebendig!

    Die florentinische Prinzessin

    Jaelle

    22. March 2015 um 10:32

    Caterina de' Medici ist mit Sicherheit eine der umstrittensten Frauen der Renaissance. In diesem Buch darf sie ihre Geschichte selbst erzählen. Solche historischen Bücher schätze ich sehr, denn man bekommt eine andere Sichtweise präsentiert. Daher war ich sehr neugierig auf »Die florentinische Prinzessin« - und ich wurde nicht enttäuscht. Bereits als Baby wird Caterina zur Vollwaise und von diversen Vormündern taktisch hin und her geschoben. Besonders prägend sind die Jahre in Florenz, als sie als Geisel genommen und im Kloster gefangen gehalten wird. Einerseits wird sie in mehreren Sprachen und diversen höfischen und religiösen Umgangsformen unterrichtet. Andererseits wird ihr bewusst, dass sie in einem goldenen Käfig sitzt und dem Wohlwollen vieler mächtiger Männer ausgeliefert ist. Caterina wird nach Frankreich an den zweitältesten Sohn Henri von Orleans des Königs Francois I verheiratet. Obwohl mit einem recht ansprechenden Äußeren, sanften Charakter und guten Manieren ausgestattet, begegnet ihr der Hof und das französische Volk mit Hass und Verachtung. Einzig ihr königlicher Schwiegervater ist von ihr angetan und verhilft ihr in seinen engeren Vertrautenkreis. Caterina entwickelt sich von der gefühlvollen Prinzessin aus Florenz über die starke Königin zur hingebungsvollen Regentin ihrer Söhne. Der Leser bekommt nicht nur historische Fakten (die – soweit ich es beurteilen kann – korrekt sind), sondern Geschichte lebendig geschildert. Besonders beeindruckend fand ich die sehr persönlichen Erinnerungen Caterinas. Ihre tiefe Trauer um ihren Schwiegervater, ihre pure Verzweiflung über ihre Nebenbuhlerin, ihr totales Entsetzen über die dramatischen Ereignisse der Bartolomäusnacht – all das erlebt der Leser hautnah und intensiv mit. Dieser Roman eröffnet eine neue Perspektive auf die mächtigen Frauen der Renaissance und insbesondere auf Caterina de' Medici, Königin von Frankreich.

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  • Schillernd: Katharina de Medici

    Die florentinische Prinzessin

    Lesemaus85

    30. May 2014 um 18:28

    Man nannte mich Möderin, Opportunistin, Retterin und Opfer. Und im Lauf der Jahre wurde so viel mehr aus mir, als man es je von mir erwartet hatte, auch wenn die Einsamkeit immer da war... In Wahrheit ist keiner von uns unschuldig. Wir alle haben Sünden zu beichten. ************************************************************************** Katharina de Medici wird als blutjunges Mädchen an Heinrich den II verheiratet und nach Frankreich in eine ihr feindlcih gesinnte Umgebung geschickt. Sie leidet Jahrelang unter der Liebhaberin ihres Mannes. Doch Katharina lässt sich nicht einschüchtern, uns konzentriert all ihre Kraft darauf den Thron Frankreichs für ihre Söhne zu sichern. Für ihr Kinder und für Frankreich verzichtet sie auf ihre Ideale, ihre Hoffnungen und auch auf ihre Liebe... ***************************************************************************** Vor diesem Buch wusste ich nichts über die Medici. Und nichts über Katharina. Mit dem Lesen dieser Biografie lernt man ein mutiges, tapferes Mädchen kennen, das zu einer schillernden und mächtigen Frau heranwächst, die trozt aller Widrigkeiten, trotz den Kriegen und Intrigen, versucht ihr Bestes zu geben. Auch wenn es bedeutet, dass sie buchstäblich über Leichen gehen muss. Man begleitet sie gerne durch ihr Leben und drückt ihr die Daumen, dass sie ihre Ziele erreicht. Nach dem ersten Drittel fragt man sich zwar kurz, was denn noch kommen soll, wie die Seiten, die übrig sind, gefüllt werden sollen, aber dann hat einen die Geschichte schnell wieder in ihren Bann gezogen. Das höfische Leben und die Kriege, die Affären, die Intrigen, all das verfolgt man gespannt und fürchtet um Katharina. Leider schaffen es die Nebenrollen nicht, mich ebenso zu fesseln, wie Katharina. Darum erhält dieses Buch auch nicht die vollen Punkte. Und da man keine 3,5 Sterne vergeben kann, vergebe ich immer zu Gunsten des Buchs: hier eben 4 von 5 Sternen. Ein schönes Abenteuer, aus dem man doch noch etwas mehr hätte machen können.

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  • Die florentinische Prinzessin

    Die florentinische Prinzessin

    Tigerbaer

    04. March 2014 um 20:36

    Mit dem vorliegenden Buch habe ich schon länger geflirtet und zum Geburtstag hat es dann endlich seinen Weg zu mir gefunden ;-) Der Autor hat sich mit Caterina de Medici und ihrer Epoche kein einfaches historisches Thema ausgesucht, doch merkt man das dem Roman nicht an. „Die florentinische Prinzessin“ ist ein toll recherchierter historischer Roman, der sehr kurzweilig daher kommt und flüssig zu lesen ist. Ein klein wenig hat mir bei den Figuren bzw. bei der Hauptfigur Tiefe gefehlt und so konnte ich keine allzu intensive Verbindung zu Caterina aufbauen, aber das hat dem Lesevergnügen keinen zu großen Abbruch getan. Dass ich vor Jahren die Roman-Biographie von Cornelia Wuswoski über Katharina von Medici gelesen habe, war bei „Die florentinische Prinzessin“ ein kleiner Nachteil, da sich mir beim Lesen immer wieder kleine Vergleiche aufgedrängt haben. Das Werk von Christopher W. Gortner kann diesem Vergleich nicht standhalten, aber das sollte es auch nicht müssen. Wer sich näher mit Katharina von Medici, ihrer Zeit und ihrem Leben beschäftigen möchte, dem kann ich die Roman-Biographie von Cornelia Wusowski ans Herz legen. Wer lieber einen kurzweiligen historischen Roman über diese historische Persönlichkeit lesen möchte, der sollte zu „Die florentinische Prinzessin“ greifen.

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  • Rezension zu "Die florentinische Prinzessin" von Christopher W. Gortner

    Die florentinische Prinzessin

    Buecherwurm2punkt0

    16. September 2011 um 13:44

    Inhalt: Mit acht Jahren wird Caterina de Medici zur Geisel genommen und gefangen gehalten. Nach den republikanischen Unruhen wird sie als junges Mädchen Heinrich dem II. versprochen, der jedoch keinerlei Interesse an ihr bekundet. Am französischen Hof muss sie dann zusätzlich jahrelang die Demütigung erleiden, dass ihr Ehemann lieber eine Mätresse hat, anstatt mit ihr ein Kind zu zeugen. Nachdem Sie endlich Kinder gebar, schenkte sie all ihre Aufmerksamkeit dem Ziel, den Thron für ihre Söhne zu sichern. Umschlag/Preis: Wie immer ist auf dem Umschlag eine Frau bloß ohne Kopf und Beine dargestellt.. Nicht unbedingt passend, aber typisch für einen Historischen Roman! Der Preis von fast 10€ ist absolut gerechtfertigt! Inhalt: Der Autor erzählt unglaublich einfühlsam und überzeugend die Geschichte von Catarina de medici! Ich fand es schön, dass es die äußeren Umstände und Personen wirklich gegeben hat und nur die Gedanken der Prinzessin und spätere Königin erfunden sind... Beim Lesen bekam ich das Gefühl, das Geschichte sehr gut recherchiert ist. Außerdem gibt der Autor am Ende Tipps für weitergehende Literatur. Fazit: Ich bin beeindruckt von diesem Buch und hätte nie gedacht, dass es so toll ist! Absolute Leseempfehlung!

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