Christopher West

 3,3 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Der Verräter vom Schlangental, Der rote Mandarin und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Christopher West

Cover des Buches Theologie des Leibes für Anfänger (ISBN: 9783928929714)

Theologie des Leibes für Anfänger

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Erschienen am 19.05.2017
Cover des Buches Die Liebe, die erfüllt (ISBN: 9783939977100)

Die Liebe, die erfüllt

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Erschienen am 01.07.2011
Cover des Buches CANADA AND SEA POWER (ISBN: 9780217820714)

CANADA AND SEA POWER

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Erschienen am 23.03.2010
Cover des Buches The Third Messiah (ISBN: 9780749005139)

The Third Messiah

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Erschienen am 10.04.2002

Neue Rezensionen zu Christopher West

Cover des Buches Der rote Mandarin (ISBN: 9783841217615)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der rote Mandarin" von Christopher West

Wer hat den "roten Mandarin" auf dem Gewissen und warum?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Dieses Buch ist der dritte Band einer bislang vierteiligen Reihe rund um den chinesischen Ermittler Wang Anzhuang. 

Wir befinden uns im Jahre 1997, kurz bevor die ehemalige Kronkolonie Hongkong an China zurückgegeben werden soll.

Zhang Fei, auch der „rote Mandarin“ genannt, wird ermordet in Hongkong aufgefunden. Die Umstände seines Todes sind mehr als fragwürdig. Während in Hongkong eher lockere (also westliche) Sitten herrschen, sind Zhang Feis Vorgesetzte peinlich berührt, denn für die Parteimitglieder der Volksrepublik China gelten andere, viel strengere Moralbegriffe.

Man ist überzeugt, dass nur Wang die Hintergründe der Tat aufklären kann und schickt ihn und ein paar Parteigenossen nach Hongkong. 

Meine Meinung: 

Es dauert, bis der Krimi so richtig Fahrt aufnimmt. Sehr viel Raum nehmen die für uns Europäer seltsam anmutenden Umgangsformen zwischen den Chinesen ein. Dazu kommt noch, dass die Namen für unsere Augen/Ohren nicht sehr geläufig sind. Obwohl Wang ein gewitzter Ermittler ist und an ein nicht so offensichtliches Motiv glaubt, stochert er recht lange im Trüben. 

Gut gefällt mir seine Frau Lin Rosina, Wangs Ehefrau, die ihrem Mann nachreist und mit ihren liberalen und klugen Ansichten Licht ins Dunkel bringt. 

Andere Charaktere sind ein wenig klischeehaft gezeichnet. So ist Großmaul Fu ein Gangster aus Shanghai und einige Mitglieder der Pekinger Delegation benehmen sich so, wie man es von Kadersoldaten erwartet - mit offenem Mund bestaunen sie Hongkong, machen es gleichzeitig schlecht und verherrlichen „ihr“ Peking. 

Er recht spät, in den letzten Kapiteln findet Wang heraus, warum Zhang Fei ermordet wurde. Das Ende kommt für mich ziemlich unerwartet. 

Aber, vielleicht sollte man hier besser mit Band 1 beginnen, um die Gedankengänge von Wang besser verstehen zu können. 

Die Beschreibung der Metropole, ihrer Küche und das schier babylonische Sprachengewirr der zahlreichen chinesischen Dialekte, stellen ein farbenfrohes Bild von Hongkong vor.  

Fazit: 

Ein eher gemächlicher Krimi vor einer exotischen Kulisse. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.


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Cover des Buches Der Meister vom Goldenen Berg (ISBN: 9783746620084)tedescas avatar

Rezension zu "Der Meister vom Goldenen Berg" von Christopher West

Rezension zu "Der Meister vom Goldenen Berg" von Christopher West
tedescavor 11 Jahren

Mit dem vierten und leider letzten Teil der Kommissar-Wang-Reihe führt uns der Autor in die Welt der chinesischen Religionsanschauungen und Sekten, die gerade im großstädtischen Bereich von Molochen wie Peking viel fruchtbaren Boden finden. Gebeutelt zwischen Tradition, jüngster Doktrine und modernen Einflüssen aus dem Westen verlieren viele (nicht nur) junge Leute die Orientierung auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens. So auch die Schwägerin des uns bereits bekannten Kommissars Wang, der sich nur schwer mit den vielen Neuerungen anfreunden kann, die der wirtschaftliche Aufschwung in seinem Land mit sich bringt. Sogar seiner sonst so modernen Ehefrau Rosina sind viele Dinge nicht geheuer, so z.B. die unendliche Welt des WWW, in die sie auf der Suche nach ihrer Schwester von einer jungen Kollegin entführt wird.

Parteitreue, logisches Denken und der Sinn für Gerechtigkeit lassen sich für einen Kommissar der Pekinger Kriminalpolizei nicht immer unter einen Hut bringen, aber Wang schafft es trotzdem, das Geheimnis um das Verschwinden seiner Schwägerin zu lüften, ohne dass jemand sein Gesicht verliert. Ein nicht zu unterschätzender Faktor im Umgang mit chinesischen Bonzen und Geschäftsleuten!

"Der Meister des Goldenen Berges" ist eine weitere sensible Momentaufnahme dieses vielseitigen und sich ständig verändernden Landes, durchaus spannend, aber kein wilder Reisser, sondern eher die richtige Lektüre für Leser, die sich für mehr als blutige Details interessieren.

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Cover des Buches Der rote Mandarin (ISBN: 9783746619767)tedescas avatar

Rezension zu "Der rote Mandarin" von Christopher West

Rezension zu "Der rote Mandarin" von Christopher West
tedescavor 11 Jahren

Der dritte Teil der Kommissar-Wang-Reihe führt uns wieder nach Hongkong, das kurz vor seiner Rückgabe an die Volksrepublik China steht. Ein hohes Tier wird ermordet aufgefunden, peinliche Details werden bekannt, und das REgime fürchtet um seinen guten Ruf. Da kann nur mehr Kommissar Wang helfen, der gemeinsam mit seiner klugen Frau Rosina das Unterste nach oben kehrt und letztendlich eine grausame Wahrheit ans Licht bringt.

Die Figur Wang gefällt mir immer besser. Getrieben von seinem eigenen Gewissen, aber auch den liberalen Ansichten seiner Ehefrau, gerät er immer öffter in diesen Zwiespalt zwischen Pflicht und besseres Wissen. Ein Mensch, der bemüht ist, dem Regime zu dienen, der aber im richtigen Moment sein Hirn nicht abschalten kann und will, und der immer wieder auf sein Herz hört. Ein sehr sympathischer Charakter.

Die Geschichte selbst ist spannend und schon allein aufgrund der Location interessant, vor allem, wenn man selbst schon auf Wangs Spuren gewandelt ist. Was am Schluss aufgedeckt wird ist einfach nur schrecklich und kaum zu glauben, entspricht aber leider der Wahrheit. Es geht um die Waisenhäuser in der VR China, in der weggelegte Babies, hauptsächlich erstgeborene Mädchen und behinderte Kinder, nicht einmal notdürftig versorgt werden. Ich hab mal im "Stern" Bilder gesehen, die ein Reporter heimlich geschossen hat, und die hatte ich jetzt wieder so deutlich vor Augen, dass mir fast wieder die Tränen gekommen sind. Unglaublich, dass wir Geschäfte mit einem Land betreiben, in dem derartige Dinge legal möglich sind!

Alles in allem ist "Der rote Mandarin" ein spannender Krimi mit Tiefgang, den ich nicht nur Fans der Serie empfehlen würde, sondern allen Leuten, die sich für China und seine Menschen begeistern können.

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