Christos Tsiolkas

 3.5 Sterne bei 120 Bewertungen
Autor von Nur eine Ohrfeige, Barrakuda und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Christos Tsiolkas

Nur eine Ohrfeige

Nur eine Ohrfeige

 (75)
Erschienen am 12.08.2013
Barrakuda

Barrakuda

 (39)
Erschienen am 08.09.2015
The Slap

The Slap

 (6)
Erschienen am 01.05.2010
Barracuda

Barracuda

 (0)
Erschienen am 09.09.2014
Loaded. Unter Strom, englische Ausgabe

Loaded. Unter Strom, englische Ausgabe

 (0)
Erschienen am 14.03.2012
Dead Europe

Dead Europe

 (0)
Erschienen am 01.04.2011
Dead Europe

Dead Europe

 (0)
Erschienen am 10.03.2012

Neue Rezensionen zu Christos Tsiolkas

Neu
ichundelaines avatar

Rezension zu "The Slap" von Christos Tsiolkas

Auf welcher Seite stehst du?
ichundelainevor 2 Jahren

Ein Grillfest in der schnuckeligen Vorstadt von Melbourne, ein Zusammenkommen von Freunden und Familie von Aisha und Hector. Plötzlich eskaliert die Situation und Hectors Cousin ohrfeigt ein Kind - nicht sein Kind, sondern das von Rosie (Aishas bester Freundin) und Gary. Was dann folgt, spaltet den Kreis der ach so perfekten, politisch korrekten Besuchergruppe. Während Hector hinter seiner griechischen Sippe steht, schlägt sich Aisha auf die Seite ihrer leicht trashigen australischen Freundin Rosie. Es entstehen Konflikte, tun sich Abgründe auf und gipfeln in einem Gerichtssaal.

Prinzipiell ist die Rahmenhandlung bei "The Slap" eher nebensächlich, viel wichtiger ist die Gesellschaftskritik die dieses Buch übt. Ob Helikoptereltern, die ihre Kindern zu kleinen Despoten erziehen, die Arroganz der Besserverdienenden, die Intoleranz gegenüber Aborigines und die Nonchalance mit der Ehefrauen und-männer mit Affairen betrogen und Drogen konsumiert werden, nichts bleibt vor der ungnädigen Lupe des Autors verborgen. 

So plakativ ätzend wie das Kind auf dem Cover, so plakativ sind auch die Figuren in dem Buch. Er versammelt eine Menge Stereotype, die in den unterschiedlichen Kapiteln zu Wort kommen.
Dieses Buch wimmelt nur so von Unsympathen, angefangen bei dem geohrfeigten Kind und seinen Eltern und zum Schluss auch Aisha und Hector, die eine leer Hülse von Ehe führen und nur deshalb beieinander bleiben, weil sie so ein optisch schönes Paar sind. 


Dieses Buch schockiert, frustriert und lässt einen nicht mehr los. Eine definitive Leseempfehlung. Allerdings nicht unbedingt für "leidenschaftliche" Eltern...

Kommentieren0
12
Teilen
Callsos avatar

Rezension zu "Barrakuda" von Christos Tsiolkas

Mal schwimmt man oben, mal taucht man ganz tief ab...
Callsovor 2 Jahren

Ein Buch mit sehr, sehr viel Kraft - ein Werk mit enormer Power.

Von einem der auszog, um in der Welt Akzente zu setzen. Doch wer schnell schwimmt, der kann auch fix untertauchen. Bei Daniel Kelly dem Protagonisten ist dies der Fall. Aus dem enorm ehrgeizigen Schwimmer wird einer, der abstürzt, der zweifelt und sich ganz stark selbst sucht.
Als junger Schwimmer gibt es für ihn nur Training und gewinnen, als andere ist für Danny nicht relevant. Doch die Herausforderungen für den einfachen Jungen an der australischen Elitesschule nehmen zu. Als Danny dann einmal nicht gewinnt, kommt es zum Fiasko.
Nahezu der Anfang vom Absturz, der deutlich später nach einer Gewalttat im Gefängnis endet.
Doch das Buch erzählt noch weitere Geschichten. Danny ist schwul und lebt im Laufe des Romanes seine Freizügigkeit ordentlich aus.
Aber auch die Konflikte in der Familie, mit Freunden und dem Trainer finden Raum in der feinen Geschichte.

Dabei macht es der Autor dem Leser nicht immer ganz leicht. Der Autor hantiert mit vielen Zeitsprüngen, und lässt den Leser somit in verschiedene Wasserbecken und in verschiedene Epochen eintauchen. Manchmal wird angedeutet und spärlich berichtet, beispielsweise die Zeit im Gefängnis wird nur sehr kurz beleuchtet.

Gleichwohl ein starker Roman, der Spuren hinterlässt. Daniel Kelly wird so intensiv begleitet. Beim Sex, in der Familie oder im Job, wir sind immer dabei, wenn der jungen Mann auf der Suche nach sich, nach Liebe und nach Anerkennung ist. Und wenn er am Beckenrand steht um in sein Wohnzimmer einzutauchen.

Die finalen Seiten haben mich das Werk noch um ein Sternchen mindern lassen, dennoch ein Buch, das dank seiner Kraft und seiner hohen Emotionalität sehr zu empfehen ist.

Kommentieren0
9
Teilen
Aoibheanns avatar

Rezension zu "Barrakuda" von Christos Tsiolkas

Christos Tsiolkas - Barrakuda
Aoibheannvor 2 Jahren

Eigentlich schreibt man eine Rezension zu einem Buch ja erst dann, wenn man das Buch fertig gelesen hat. Bei diesem Buch möchte ich das jedoch schon vorher tun. Warum? Weil ich nicht vorhabe das Buch zu beenden.

 Ich habe jetzt etwa die Hälfte des Buches hinter mir und weder kann ich mich in die Geschichte hineinversetzen, noch kann ich Sympathien für den Protagonisten entwickeln. Ich empfinde Danny als so gehässig und negativ, dass ich mir dieses ewige Genöle schon über viel zu viele Seiten hinweg angetan habe. Ich habe auch versucht nachzuvollziehen, warum Danny so viel Hass auf alles und jeden zu haben scheint. Warum es – mit Ausnahme des Schwimmens – nichts weiter Schönes oder Angenehmes in seinem Leben gibt. Ich kann es nur nicht. Für mich ergibt sich aus keiner Handlung heraus der Grund. Also: warum?

Darum sind seine Handlungen für mich immer nicht nachvollziehbar.

Der Autor hat in diesem Buch oftmals eine sehr drastische Ausdrucksweise, die mich unter anderen Umständen wohl abgeschreckt hätte, zu der Figur des Danny aber gut passt. Die Beschreibungen über den Sport selbst, über das Schwimmen, fand ich beeindruckend und auch das entsprechende Gefühl vermittelnd. Aber das ist mir einfach zu wenig und daher ist an dieser Stelle mit diesem Buch auch Schluss für mich.

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
rumble-bees avatar
Ihr Lieben, hier noch ein Wanderbuch-Angebot von mir!
Meine liebe Lesefreundin Queenelyza hat sich schon gemeldet, und da dachte ich, es könnten sich ruhig noch mehr Leser hinter ihr einreihen. Das Buch ist recht dick, und es wird sich nicht jeder gleich kaufen wollen - zumal es nicht gerade leichte Kost ist. Ich würde es als - beinahe - klassischen Gesellschaftsroman bezeichnen, der aus 8 verschiedenen Perspektiven das Leben nach der verhängnisvollen Ohrfeige schildert. Und dabei kommt langsam, aber sicher heraus, dass nicht alles so heil ist, wie es scheint... Man sollte allerdings keine Scheu vor direkten Schilderungen und drastischen Ausdrücken haben. Im Klappentext wird das Buch z.B. mit Philip Roth verglichen, und ich finde, das trifft es recht gut! (Besonders, was die ständigen sexuellen Schilderungen angeht. Das ist nichts für Zimperliesen.)

Also, wer möchte? Ich gehe davon aus, dass ihr die Regeln für Wanderbücher kennt...?
Ach, übrigens. Es ist ja ein ziemlich dickes Buch, das auch einige Aufmerksamkeit vom Leser verlangt. Ich würde daher die übliche Frist von 2 oder 3 Wochen für ein Wanderbuch gerne verlängern. Sagen wir mal, nach etwa 6 Wochen würde ich mich dann bei euch melden und nachfragen...OK? ;-)

Hier noch der Link zum Buch:
http://www.lovelybooks.de/autor/Christos-Tsiolkas/Nur-eine-Ohrfeige-819337867-w/

1) Gackelchen
2) Queenelyza
3) Fruehlingsgewitter
4) KiSa
5) Annelchen
6) SharonBaker
7) agnieszka
8) Themistokeles
9) Morgoth666
10) buchstabentraeume
11) Linny
12) fallacy => von hier aus reist es bald nach Hause

.
.
.
Zum Thema

Community-Statistik

in 184 Bibliotheken

auf 23 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks