Christos Tsiolkas Nur eine Ohrfeige

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Inhaltsangabe zu „Nur eine Ohrfeige“ von Christos Tsiolkas

Es hätte ein perfektes Fest werden können ...Ein heißer Sommertag, ein Barbecue mit Freunden und Familie - es hätte ein perfektes Fest werden können, doch dann verliert Harry die Beherrschung. Er verpasst dem dreijährigen Hugo eine Ohrfeige. Dieser Vorfall hat ein folgenreiches Nachspiel für alle, die seine Zeugen wurden ...Aus der scheinbar banalen Begebenheit entwickelt sich eine packende Erzählung über Liebe, Sex und die verschiedenen Auffassungen von Ehe, Erziehung und Freundschaft. Die Ohrfeige zwingt alle Beteiligten dazu, ihr eigenes Familienleben, all ihre Erwartungen, Überzeugungen und Wünsche infrage zu stellen. Aus acht Perspektiven schildert Tsiolkas eindrücklich das innere Erleben der Gäste.

Ein Ereignis und seine Folgen erzählt aus mehreren Sichtweisen. Eine Gesellschaft im Fokus. Teilweise schockierend u. vulgär aber lesenwert!

— Meenama
Meenama

Dieses Buch zu lesen ist wie eine Soap zu schauen

— Bellastella
Bellastella

Es gibt immer verschiedene Wahrheiten die alle plausibel klingen! Exzellent!

— SofiaR
SofiaR

Von der Kritik durchaus gelobt, ich fand's ein bisschen zu langatmig. Hat mich leider nicht mitgerissen.

— Mahrendorff
Mahrendorff

Ein Roman über die australische (Einwanderer)Gesellschaft - super charakterisiert doch tw. unnötig vulgär. Trotzdem: Empfehlenswert!

— Ellen-Dunne
Ellen-Dunne

Ich konnte es gut weglesen, allerdings blieb der große WOW-Effekt aus

— YvonneKaeding
YvonneKaeding

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  • Nur eine Ohrfeige

    Nur eine Ohrfeige
    AnjaIris

    AnjaIris

    24. November 2015 um 16:20

    Hector und seine Frau Aisha laden ihre Familie und Freunde zu einer Grillparty ein.Dabei werden dem Leser die verschiedenen Personen vorgestellt.Nach dem Essen spielen die anwesenden Kinder zusammen. Der 3jährige Hugo, ein total verzogener Bengel benimmt sich immer wieder daneben, bis Hector's Cousin Harry die Beherrschung verliert, und ihm eine Ohrfeige gibt.Man trennt sich im Streit, und die Gäste gehen nach Hause. Danach werden die einzelnen Paare bzw. Personen und ihr Leben nach der Ohrfeige beschrieben.Hector ist zwar mit Aisha verheiratet, und Vater zweier Kinder, hat aber eine Affäre mit einer Angestellten seiner Frau.Er beendet den Seitensprung aber, ohne mit Connie im Bett gewesen zu sein, um seine Ehe nicht zu gefärden. Aber auch Aisha hat im Urlaub einen One Night Stand. Anouk ist eine Freundin von Aisha, und ist mit Rhys zusammen, der halb so alt ist, wie sie. Sie denkt den ganzen Tag nur an Sex. Als sie schwanger wird läßt sie ihr Kind abtreiben, weil sie sich nicht vorstellen kann Mutter zu werden. Harry ist mit Sandi verheiratet. Sie haben einen gemeinsamen Sohn. Trotzdem hat Harry eine Affäre mit der Libanesin Kelli. Sie machen sich Sorgen, denn Hugos Eltern haben Harry wegen Körperverletzung angezeigt. Connie lebt seit dem Tod ihres Vaters bei ihrer Tante. Nachdem Hector mit ihr Schluß gemacht hat, flirtet sie auf  einer Party zugedröhnt und betrunken mit Ali, der Hector ähnlich sieht. Sie leidet darunter, daß sie Hector nicht haben kann und hat Liebeskummer. Rosi und Gary sind Hugos Eltern. Sie streiten oft, denn Gary paßt es nicht, daß Rosi ihren Sohn immer noch stillt, obwohl Hugo schon fast 4 Jahre alt ist. Rosi möchte ein zweites Kind, Gary möchte lieber, daß sie arbeitet. Richie ist in Hector verliebt und versucht sich mit Tabletten umzubringen, als es rauskommt. Aber seine Mutter findet ihn rechtzeitig und bringt ihn ins Krankenhaus.Nach einer kurzen Party - Beschreibung von Richie ist das Buch dann unvermittelt zu Ende

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  • Normale Gesellschaft!?

    Nur eine Ohrfeige
    Meenama

    Meenama

    18. November 2015 um 10:12

    Hector und seine Frau Aisha haben zum Grillen eingeladen. Familienangehörige sowie Freunde des Paares sind gekommen. Es wird ausgelassen gegessen und getrunken und die Welt scheint in Ordnung bis Harry, ein Cousin von Hector dem kleinen Hugo, dem Sohn eines befreundeten Ehepaares eine Ohrfeige verpasst. Diese Ohrfeige führt an diesem Abend  zu Turbulenzen und wird auch noch ein Nachspiel haben. Der Autor erzählt die Ereignisse nach der Ohrfeige aus der Sicht von 8 Menschen, die an diesem Tag anwesend waren. Hier ist aber nicht nur dieser Vorfall ausschlaggebend, sondern eigentlich die Lebensumstände dieser Personen. Mir hat sehr gut gefallen, dass diese Personen aus verschiedenen Altersgruppen und Geschlechtern sind. Der Erzählstil ist sehr flüssig und ich habe das Buch gern gelesen. Hier wird die ganze australische Gesellschaft einmal durchleuchtet und man erlebt immer wieder Überraschungen was die einzelnen Charaktere angeht, teilweise ist man auch schockiert, vieles ist nicht so wie es scheint. Thematisiert wird unter anderem Rassismus, Erziehung, Betrug und viele andere Themen. Gestört haben mich teilweise die vielen Sex- und Drogenszenen. Hier scheint es das normalste der Welt zu sein Drogen zu nehmen, ich möchte nicht glauben, dass das in Australien wirklich so ist. Daher würde ich das Buch für Jugendliche eher nicht empfehlen. Richtig sympathisch waren mir die Protagonisten in diesem Buch nicht aber wenn man sich auf das Buch einlässt mag man sie schon ein bisschen...mit all ihren Macken und Fehlern...denn wer ist im Grunde schon perfekt?!

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  • Nur eine Ohrfeige

    Nur eine Ohrfeige
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    08. October 2015 um 14:37

    Insgesamt war das Buch wirklich toll. Ich fand den Schreibstil des Autors sehr direkt und unverblümt, aber es hat einfach zur Handlung und den Charakteren gepasst. Teilweise war ich aber wirklich schockiert, was bei den Charakteren so abgeht. Der Drogenkonsum ist die eine Sache, die mich gestört hat, die ständigen sexuellen Anspielungen bzw. Andeutungen oder auch konkrete Beschreibungen die andere... Damit kann ich selten etwas anfangen und auch bei diesem Buch ist es doch ein recht großer Kritikpunkt. Etwas erstaunt war ich darüber, wie wenig Umfang die eigentliche Ohrfeige einnimmt. Sie ist wohl mehr der Auslöser für alles, was danach passiert. Aber ich muss ganz ehrlich sagen: Für mich ist die Ohrfeige vielleicht nicht gerechtfertigt, aber durchaus verständlich! Irgendwie fand ich das Ende unbefriedigend. Das letzte Kapitel war zwar meinem neuen Lieblingscharakter Richie gewidmet, aber im Großen und Ganzen fehlt mir ein befriedigendes Ende. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch aber wirklich klasse. Es ist ein sehr interessanter und auch spannender Gesellschaftsroman, der nichts verschönt, sondern die Dinge direkt beim Namen nennt. Mit einigen Entwicklungen war ich nicht einverstanden, manche Charaktere mochte ich lieber als andere, aber insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten und habe das Buch sehr gerne gelesen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Nicht nur eine Ohrfeige

    Nur eine Ohrfeige
    Islaender

    Islaender

    25. June 2015 um 09:57

    Die Geschichte handelt von einem Barbecue bei dem viele unterschiedliche Personen aufeinandertreffen mit unterschiedlichen Lebensformen. Durch die Ohrfeige, die ein Kind von einem der Gäste bekommt, denkt jeder der Gäste über das Leben nach bzw. verändert sich das Leben der einzelnen Personen. Dadurch, das 8 unterschiedliche Personen erzählen, wird das Barbecue bzw. das Leben kurz davor und Zeiten danach von ihnen aus völlig verschiedenen Perspektiven erzählt. Das Buch hat mich gleichermaßen fasziniert, wie es auch anstrengend war zu lesen. Manche der Personen sind mir sehr unsympathisch andere mag ich mehr und kann ihre Beweggründe, ihr Handeln bzw. Denken, nachvollziehen, wenn ich es auch nicht gut finde.

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  • Ein Hit im englischen Sprachraum ...

    Nur eine Ohrfeige
    Ellen-Dunne

    Ellen-Dunne

    01. June 2014 um 13:23

    ... und definitiv lesenswert. Die Auswirkungen einer Ohrfeige für ein ungezogenes Kind während einer Gartenparty der australischen Mittelschicht werden aus der Perspektive 8 Beteiligter erzählt. Dabei erhält der Leser tiefe Einblicke in das Seelenleben der Protagonisten. Und es ist wahrlich kein schöner Anblick.  Denn in Tsolkias' Gesellschaftsroman strotzt es geradezu vor Betrug, Drogen, Sex und kaputten Beziehungen. Das australische Suburbia als Horrorladen der menschlichen Probleme.  Nach Anlaufschwierigkeiten über die ersten Seiten konnte ich das Buch tatsächlich kaum zur Seite legen, so sehr interessierte ich mich für die verschiedenen Charaktere und ihre Geschichten.  Das zentrale Ereignis wirkt als Katalysator für versteckte Ressentiments zwischen Einwanderern und "Ur-Australiern", zwischen gut situierter Mittelschicht und jenen am unteren Rand. Was mir persönlich etwas unangenehm aufstieß war die durchgehend sehr vulgäre Ausdrucksweise rund ums Thema Sex, egal welche Perspektive. Das fand ich nicht nur unnötig, sondern auch unrealistisch. Darüber hinaus schien jede der Personen am laufenden Band mit Drogen zu tun zu haben, was für mich ebenfalls nach einer Weile "unecht" wirkte.  Trotzdem: Wer sich für die australische Gesellschaft, zwiespältige moralische Themen und gute Charakterzeichnungen begeistern kann, ist mit "Nur eine Ohrfeige" gut bedient.  PS: Diese Rezension bezieht sich auf die englische Originalausgabe des Romans.    

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  • Autoritäre/Antiautoritäre Gesellschaft?

    Nur eine Ohrfeige
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die meist gut gelungene Charakterisierung der acht wichtigsten Personen ist wohl weniger wegen ihrer Ausführungen zum Rassen- und Klassenkampf zum Bestseller in Australien avanciert als vielmehr wegen der Vulgarität in der Ausdrucksweise und wegen der fast bei jeder Figur eingeflochtenen Sexpassagen. Sex sells, und zwar nicht nur solcher, der für einen „Normalo“ appetitlich erscheint. Daneben trugen vermutlich vor allem die unterschiedlich akzentuierten Wertvorstellungen, etwa zur Erziehung unartiger Kinder, zur Gewalt in der Ehe, zum Alkoholismus oder zum Gebrauch von Drogen, zur Verbreitung des Buches bei. Damit spricht Tsiolkas Dinge an, die jede Gesellschaft bewegen. In diesen Fragen bezieht der Autor selbst auch gar keine eigene Stellung; vielmehr überlässt er es dem Leser, hier seine Meinung zu bilden. So darf sich jeder Leser, selbst entscheiden, welche Romanfigur er sympathisch oder unsympathisch findet, was wahrscheinlich ein weiterer Schlüssel zu dem für mich etwas überraschenden Erfolg des Buches ist. Jedenfalls darf der Aufhänger „Ohrfeige“ als geglückt angesehen werden, wird die Ohrfeige doch mit größter Wahrscheinlichkeit auch bei der Leserschaft ein gespaltenes Echo finden.

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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

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    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • Rezension zu "Nur eine Ohrfeige" von Christos Tsiolkas

    Nur eine Ohrfeige
    cachingguys

    cachingguys

    23. February 2013 um 08:34

    Ein buntes Völkchen trifft sich im australischen Melbourne bei Hector und Aisha zum Barbecue. Ein schöner Tag soll es werden mit Freunden, Bekannten, Kollegen und deren Familien. Die Party findet ein jähes Ende als Harry dem drei jährigen Hugo eine Ohrfeige gibt. Das Buch hat 8 Kapitel in denen jeweils näher über eine der anwesenden Personen berichtet wird. Da ist zunächst Hector, mit griechischen Wurzeln, der Gastgeber, der nach seinem Wirtschaftsstudium in einer Behörde arbeitet. Seine Frau Aisha, mit indischen Wurzeln, die Tierärztin ist und ihre Kinder Melissa und Adam. Anouk, die Drehbücher für eine Soap schreibt und von einem Roman träumt mit ihrem fast 20 Jahre jüngeren Freund Rhys, der Star der Soap ist. Harry mit seiner Frau Sandi und Sohn Rocco, der es glaubt geschafft zu haben. Conny, die bei ihrer Tante lebt, da ihr bisexueller Vater an AIDS gestorben ist. Sie ist befreundet mit Richie, der gerade sein comming-out hat und dessen Mutter bei Aisha arbeitet. Rosie, die mit Gary verheiratet ist mit ihrem Sohn Hugo. Es wird zwar immer wieder auf diese Ohrfeige verwiesen, aber eigentlich ist das Buch eher die Beschreibung der Menschen, die dabei waren. Jeder hat seine eigene Geschichte die ihn geprägt hat und darüber reflektieren sie, mehr oder weniger. Das Buch lässt sich gut und schlüssig lesen. Teilweise war es mir etwas langatmig und oberflächlich geschrieben. Die Drogenexzesse der Jugend wirkten mir etwas klischeehaft. Nichts gegen gute Erotik, in dem Buch fand ich sie aber weder gut noch passend. Ganz nach dem Motto „weniger ist mehr“ hätten es, obwohl Australien ein Schmelztiegel der verschiedensten Kulturen ist, ein paar weniger unterschiedliche Kulturen auch getan. Das betrifft auch den zum Islam übergetretenen Aborigine.

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  • Rezension zu "Nur eine Ohrfeige" von Christos Tsiolkas

    Nur eine Ohrfeige
    ud69

    ud69

    24. November 2012 um 13:28

    Eine wunderbare Geschichte, von Person zu Person, griechische Mentalität im fernen Australien, ein Lesegenuss!

  • Wanderbuch "Nur eine Ohrfeige" von Christos Tsiolkas

    Nur eine Ohrfeige
    rumble-bee

    rumble-bee

    Ihr Lieben, hier noch ein Wanderbuch-Angebot von mir! Meine liebe Lesefreundin Queenelyza hat sich schon gemeldet, und da dachte ich, es könnten sich ruhig noch mehr Leser hinter ihr einreihen. Das Buch ist recht dick, und es wird sich nicht jeder gleich kaufen wollen - zumal es nicht gerade leichte Kost ist. Ich würde es als - beinahe - klassischen Gesellschaftsroman bezeichnen, der aus 8 verschiedenen Perspektiven das Leben nach der verhängnisvollen Ohrfeige schildert. Und dabei kommt langsam, aber sicher heraus, dass nicht alles so heil ist, wie es scheint... Man sollte allerdings keine Scheu vor direkten Schilderungen und drastischen Ausdrücken haben. Im Klappentext wird das Buch z.B. mit Philip Roth verglichen, und ich finde, das trifft es recht gut! (Besonders, was die ständigen sexuellen Schilderungen angeht. Das ist nichts für Zimperliesen.) Also, wer möchte? Ich gehe davon aus, dass ihr die Regeln für Wanderbücher kennt...? Ach, übrigens. Es ist ja ein ziemlich dickes Buch, das auch einige Aufmerksamkeit vom Leser verlangt. Ich würde daher die übliche Frist von 2 oder 3 Wochen für ein Wanderbuch gerne verlängern. Sagen wir mal, nach etwa 6 Wochen würde ich mich dann bei euch melden und nachfragen...OK? ;-) Hier noch der Link zum Buch: http://www.lovelybooks.de/autor/Christos-Tsiolkas/Nur-eine-Ohrfeige-819337867-w/ 1) Gackelchen 2) Queenelyza 3) Fruehlingsgewitter 4) KiSa 5) Annelchen 6) SharonBaker 7) agnieszka 8) Themistokeles 9) Morgoth666 10) buchstabentraeume 11) Linny 12) fallacy => von hier aus reist es bald nach Hause . . .

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  • Rezension zu "Nur eine Ohrfeige" von Christos Tsiolkas

    Nur eine Ohrfeige
    MickeyK

    MickeyK

    21. October 2012 um 17:21

    Eine Ohrfeige und ihre Folgen An einem warmen Sommertag laden Hector und seine Frau Aisha ihre Verwandten und Bekannten zu einem Barbecue ein. Alles scheint vordergründig wunderbar zu verlaufen, als es zu einer folgenschweren Situation kommt: Harry, der Cousin von Hector gibt dem vierjährigen Hugo, dem Sohn einer guten Freundin von Aisha eine Ohrfeige. Dies beeinflusst das spätere Leben und die Beziehungen aller Gäste untereinander... Christos Tsiolkas hat mit diesem Buch ein sehr kritisches und zeitweise doch (leider) sehr realistisches Bild der heutigen Gesellschaft gezeichnet. Wirken die Gäste auf den ersten Seiten des Romans noch glücklich und zufrieden, sieht man schon kurze Zeit später, was sich wirklich hinter dem feinen Vorstadtleben verbirgt. Schon zu Beginn gibt es kleine Hinweise, in welche Richtung der Roman geht: so wird während der Barbecues eine CD mit dem griffigen Namen "Broken Social Szene" aufgelegt. Alle Gesellschaftsschichten sind ohne Ausnahme vertreten und wer glaubt, dass es sich in der Oberschicht um ehrliche, nette und seriöse Menschen handelt, wird schnell eines Besseren belehrt. Ob Drogen, Alkohol, Misshandlungen, Abtreibung, Fremdgehen, fehlender Respekt und Anstand, Neid und Eifersucht unter Freunden und Familienmitgliedern wie auch das immerwährende Misstrauen gegenüber fremden Kulturen: sämtliche Tabus werden dem Leser um die Ohren gehauen. Schüttelt man zu Beginn immer wieder den Kopf über bestimmte Situationen, fühlt sich der Leser später doch hin und wieder ertappt: Habe ich nicht auch schon einmal so reagiert? Hätte ich nicht vielleicht genauso gehandelt? Dieser Roman macht auf jeden Fall nachdenklich. Wie verhalte ich mich gegenüber Freunden und Familie? Ist mein Verhalten okay? Tue ich eigentlich auch dass, was ich von anderen fordere? Diese Fragen stellten sich mir während des Lesens und auch nach dem Ende des Buches. Und auch wenn es zeiweise erschreckend ist: ich konnte manche Beweggründe einiger Hauptpersonen nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht gutheiße! 4 von 5 Sternen für einen außergewöhnlichen Gesellschaftsroman.

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  • Rezension zu "Nur eine Ohrfeige" von Christos Tsiolkas

    Nur eine Ohrfeige
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    12. September 2012 um 11:35

    "Was eine Ohrfeige alles auslösen kann ..." Christos Tsiolkas' Roman, der auch für den "Man Booker Prize" nominiert war, gewinnt seine ganze Energie aus einer Ohrfeige, die ein Erwachsener dem Kind von Bekannten auf einem Grillfest mit Verwandten und Freunden in einem Vorort Melbournes gibt. Die Anwesenden beim Barbecue sind zum Großteil griechische Einwanderer der ersten, zweiten oder dritten Generation, sowie Anglo-Australier und Australier indischer Abstammung. Acht Stimmen erzählen diesen Roman aus ihren jeweils eigenen Perspektiven, die unterschiedliche Aspekte der Geschichte beleuchten und den Erzählstrang so weiterentwickeln. Auch wenn nicht jede neue Stimme am vorangegangen Schnittpunkt einsetzt, ergibt sich doch eine Kontinuität, die durch eine verfolgbare zeitliche Abfolge unterstützt wird. Bald wird klar, dass die Ohrfeige nur der Auslöser für die schon lange brodelnden Probleme dieser Gemeinschaft ist. Die Ehe von Hector und Aisha, die nicht so perfekt ist, wie sie aussieht, läuft Gefahr, auseinanderzubrechen, und die Probleme zwischen Hectors griechischen Eltern und ihrer Schwiegertochter werden immer offensichtlicher. Der aus dem fehlenden Verständnis für andere Mentalitäten wachsende Rassismus ist ein weiterer Eckpfeiler dieses spannenden Romans. Rosie und Gary, die einzigen Anglo-Australier in dieser Gruppe, sind die frustrierten Eltern des geschlagenen Kindes Hugo. Obwohl sie versuchen, alles richtig zu machen, laufen sie einem Hirngespinst nach und erziehen ihr Kind, das mit fast vier Jahren noch immer gestillt wird, komplett falsch. Dass sie zusätzlich noch die einzige Familie ohne Eigenheim sind, macht die Sache nicht besser. Rosie klammert sich in ihrer Verzweiflung an ihr Kind, während Gary seinen Frust mit Alkohol wegzuspülen versucht. Seitensprünge, häusliche Gewalt, harte Worte, Sex und Drogen, Glamour in Form der mit einem jungen Seifenopernstar an ihrer Seite ausgestatteten und erfolgreichen Drehbuchautorin Anouk, Betrug und die Wichtigkeit der Familiengemeinschaft sind nur einige der Zutaten, die diesen Roman zu einem unkonventionellen, bösen, teilweise misanthropischen und wirklich guten Leseerlebnis werden lassen. Geflucht wird viel in diesem Roman, eine Art des Fluchens, die möglicherweise auf australischen Barbecues ganz in Ordnung ist. Gestört hat das den Rezensenten nicht. Die nicht allzu raren Sexszenen sind teilweise doch recht unbeholfen und weit von wirklicher Erotik entfernt, was aber andererseits sehr überzeugend wirkt, da das so genau zu diesen Protagonisten passt. Christos Tsiolkas' Konzept ist mutig und geht voll auf. Seine männlichen Protagonisten sind, teilweise sogar extrem, unsympathisch, alle begehen Handlungen und Fehler, die sie eigentlich menschlich disqualifizieren, auch wenn sie sich im Laufe des Romans weiterentwickeln. Ich glaube, ich habe vor "Nur eine Ohrfeige" noch nie ein Buch gelesen, in dem es nicht wenigstens eine durchgehend gute Figur gegeben hätte. Wenn man sich daran nicht stört, kann man dieses Buch wirklich genießen. Obwohl sich "Nur eine Ohrfeige" hie und da wie eine literarische Seifenoper liest, ist dieses Buch ein sehr komplexes, perfekt konzipiertes Sitten- und Gesellschaftsbild, spannend zu lesen, ein richtiger Schmöker. Ein Unterhaltungsroman im besten Sinne des Wortes. (Roland Freisitzer; 03/2012)

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  • Rezension zu "Nur eine Ohrfeige" von Christos Tsiolkas

    Nur eine Ohrfeige
    Themistokeles

    Themistokeles

    28. August 2012 um 14:53

    Das erste an dem Buch, was mir ins Auge gestochen ist, war der Titel, denn irgendwie fand ich ihn sehr absurd und seltsam und auch jetzt nach dem Lesen hat sich daran nicht viel geändert. Es ist jedoch ehrlich interessant, was für eine Geschichte Tsiolkas aus dieser einen Ohrfeige entwickelt hat. Ich kann mir nur ehrlich nicht vorstellen, dass ein solches Ereignis, wie diese Ohrfeige an einem Kind solche enormen Kreise ziehen kann, wie sie es in diesem Roman macht. Allerdings sei dazu gesagt, dass ich eh sagen wurde, dass der Autor dazu neigt die Dinge sehr übertrieben darzustellen, denn so extreme Ausschweifungen, wie bei seinen Charakteren kann ich mir real einfach nicht vorstellen. Drogen scheinen Gang und Gebe zu sein, ebenso wie sehr starker Alkoholkonsum und ein Sexualtrieb, der sich bei Männlein und Weiblein meist auch außerhalb der Ehe bzw. Partnerschaft befriedigen lässt. Damit gelingt es dem Autor zwar einiges sehr deutlich herauszustellen, aber trotzdem fand ich es irgendwie ein wenig zu überzogen. Interessant sind seine Charakteren, die alle sehr eigene Persönlichkeiten haben, was man auch an der Erzählweise äußerst gut merkt, da Tsiolkas den Verlauf aus acht Perspektiven zeigt und jeder Erzähler eine ganze eigene und andere Art zu erzählen hat, alle mal, da sie alle ein doch recht bewegtes Leben hatten. Wobei ich Tsiolkas Auswahl bei den Erzählern ungewöhnlich fand, da auch einige Charaktere zu Worte kommen, die mit der Ohrfeige nur sehr wenig zu tun hatten und wenn dann entfernte Beobachter waren. Zudem sind ihm meiner Meinung nach die Männer auch deutlich besser gelungen von ihren Persönlichkeiten her, denn bei ihnen kommt man den Emotionen in ihrer Erzählung deutlich näher. Ohne viel vorwegnehmen zu wollen, fand ich es übrigens interessant, dass die Ohrfeige an sich, im Lauf der Geschichte nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt und wenn dann ein Trigger der folgenden Ereignisse war. Ein ehrlich interessantes Buch, auch wenn ich schon ein wenig davon gestört war, dass alles so überzogen dargestellt wurde und vor allen Dingen der Umgang mit Alkohol und Drogen und das Bild was daher geliefert wurde, hat mir gar nicht gefallen!

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  • Rezension zu "Nur eine Ohrfeige" von Christos Tsiolkas

    Nur eine Ohrfeige
    Asfaloth

    Asfaloth

    29. July 2012 um 10:49

    Bei einer Familienfeier ärgern sich alle Anwesenden über den dreijährigen Hugo, der jähzornig und verwöhnt ist. Dass seine Mutter ihn immer noch stillt, wird von den meisten ebenfalls kritisiert. Der Junge beherrscht die Szene, hat auch schon materiellen Schaden angerichtet und fungiert erfolgreich als Spielverderber. Als Hugo mit einem Kricketschläger seinen Sohn bedroht, geht Harry dazwischen. Hugo tritt ihn ins Schienbein, da verpasst Harry ihm eine Ohrfeige. Die Eltern von Harry sind entsetzt, und auch ein grosser Teil der Anwesenden. Ein Kind zu schlagen, das geht gar nicht. Viele stimmen insgeheim Harry jedoch auch zu und freuen sich, dass jemand den Bengel endlich mal in die Schranken gewiesen hat. In der Folge erstatten die Eltern Anzeige gegen Harry und der Vorfall spaltet Freundschaften und Beziehungen. Das Thema des Buchs hat mich angesprochen und es ist auch sehr gut beschrieben. Nach der Ohrfeige ist jedes Kapitel einer der anwesenden Personen gewidmet. Man taucht tief in die Gefühlswelt der jeweiligen Protagonisten ein, erfährt von ihren Handlungen und ihren Beweggründen dafür. Nach und nach erfährt man mehr über die Protagonisten und sieht sich gezwungen, einmal gefasste Meinungen zu revidieren. Für meinen Geschmack zeichnet das Buch jedoch einen zu düsteren Spiegel der Gesellschaft. Viele Beteiligte haben eine Affäre und praktisch jeder nimmt Drogen in irgendeiner Form. Überhaupt bekommt das Thema Sex in diesem Buch einen zu grossen Anteil an der Handlung, so detailliert möchte man es ja doch nicht wissen, andernfalls würde man ein Buch in einer anderen Abteilung der Buchhandlung suchen. Das ist schade und unnötig. Gut gefallen hat mir zu sehen, wie ein solcher Vorfall sich nachhaltig auf das Leben auswirken kann, auch wenn man nicht direkt daran beteiligt war. Man wird Zeuge davon, wie fragil auch langjährige und vermeintlich gefestigte Freundschaften sind und zu bröckeln beginnen. So hat mir das Buch viel zu denken gegeben, aber irgendwie bin ich doch nicht traurig darüber, dass ich es nach der letzten Seite zuklappen konnte.

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