Chuck Hogan , Guillermo Del Toro Die Saat: Roman

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Inhaltsangabe zu „Die Saat: Roman“ von Chuck Hogan

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  • Rezension zu "Die Saat: Roman" von Chuck Hogan

    Die Saat: Roman

    World_of_tears91

    17. February 2012 um 17:55

    Wer erinnert sich noch an den guten alten Graf Dracula? Bevor die Glitzervampire die Welt erobert haben, waren ihre Artgenossen düstere, blutrünstige Monster, die sich nur bei Nacht bewegt haben und selbstverständlich auch Menschen als Beute betrachtet haben, ach, und sie kamen aus Rumänien. New York steht vor einem Rätsel, als am JFK Flughafen ein Flugzeug landet, dass komplett abgeschottet zu sein scheint: Nichts regt sich, alles ist dunkel und verschlossen. Als sich die Notausgangstür wie von Geisterhand öffnet, trauen die angeforderten Seuchenexperten ihren Augen nicht: alle Insassen sind tot, doch sie sehen aus, als würden sie schlafen. Im Frachtraum des Flugzeugs wird eine mysteriöse, riesige Kiste gefunden, von einer seltsamen Aura umgeben. Als sich die ersten unerklärlichen Vorfälle ereignen und Eph von einem etwas kauzigen, alten Mann kontaktiert wird, der behauptet, der Meister wäre nach New York gekommen, dämmert ihm langsam, was mit dem Flugzeug wirklich passiert ist. Die Handlung ist absolut filmreif und man merkt ihr ganz deutlich an, dass ihr Autor aus dem Film kommt, denn sie könnte ebenso gut das Drehbuch für einen astreinen Horrorfilm sein. Die frisch verwandelten Vampire fallen wie eine Seuche über NY her und töten alles und jeden, der ihnen in die Quere kommt. Eph ist Seuchenexperte und war ursprünglich dafür zuständig, den Fall des Flugzeugs zu untersuchen, doch aufgrund der Situation entwickelt er sich immer mehr zum typischen Survival-Horror Held. Der einzige, der ihm dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, ist Professor Setrakian, der den Meister mit eigenen Augen gesehen hat und ihm seither verfolgt, um ihm endgültig den Garaus zu machen. Das Ganze erinnert mich irgendwie total an den guten alten Dracula von Bram Stoker: der Meister reist mit der Kiste über den Ozean und stiftet Unheil, leider hat er keinen durchgeknallten Diener wie im Klassiker. Die Charaktere sind alle eher flach und man erfährt so gut war gar nichts über sie, aber in diesem Buch sind sie auch bloß das Mittel zum Zweck. Wir verfolgen die Protagonisten sowieso nur auf der Hatz nach dem Meister und sind dabei, wenn sie sich Horden von blutrünstigen Vampir-Monstern gegenüber sehen. Und trotzdem erzeugen die beiden Autoren ein wahres Kopfkino, man kann die Bedrohung durch die monströsen Vampire förmlich spüren und es läuft einem nicht nur einmal kalt den Rücken runter. Die Sprache und auch der Schreibstil sind zwar nicht sonderlich ausgefeilt, man hat eher das Gefühl, man würde ein ausformuliertes Drehbuch lesen, aber das tut der Spannung und dem Grusel wundersamer Weise keinen Abbruch. Das Ende ist total offen und man erfährt absolut gar nicht, wie´s weiter geht, aber dafür haben wir ja Teil zwei, den ich sicherlich bald lesen werde, weil ich gerne wieder mein Kopfkino besuchen möchte!

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