Chuck Palahniuk

 4 Sterne bei 1.443 Bewertungen
Autor von Fight Club, Der Simulant und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Chuck Palahniuk

Chuck Palahniuk wurde am 21. Februar 1962 in Pasco, Washington als Charles Michael Palahniuk geboren. Bekannt geworden ist er durch sein Debüt »Fight Club« das von David Fincher verfilmt wurde. Hauptdarsteller sind Brad Pitt und Edward Norton. Palahniuk plant laut eigenen Angaben ein weiteres Werk, welches durch David Fincher verfilmt werden soll. Bevor er Schriftsteller wurde, besuchte er die School of Journalism an der University of Oregon, arbeitete als freier Journalist und LKW-Mechaniker und arbeitete ehrenamtlich in Obdachlosenheimen. Er ist Mitglied einer anachistischen Gesellschaft namens »Cacophony Society« die dem »Suicide Club of San Francisco« entsprang.

Neue Bücher

Fight Club III. Band 2

Neu erschienen am 03.07.2020 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Alle Bücher von Chuck Palahniuk

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Buchformat:
Cover des Buches Fight Club9783442542109

Fight Club

 (421)
Erschienen am 01.12.2004
Cover des Buches Der Simulant9783442541669

Der Simulant

 (134)
Erschienen am 01.05.2002
Cover des Buches Flug 20399783442541676

Flug 2039

 (113)
Erschienen am 01.02.2003
Cover des Buches Lullaby9783442542192

Lullaby

 (118)
Erschienen am 10.07.2006
Cover des Buches Die Kolonie9783442542666

Die Kolonie

 (91)
Erschienen am 08.12.2008
Cover des Buches Das Kainsmal9783442542710

Das Kainsmal

 (79)
Erschienen am 20.04.2009
Cover des Buches Fratze9783442542772

Fratze

 (62)
Erschienen am 08.02.2010
Cover des Buches Das letzte Protokoll9783442542154

Das letzte Protokoll

 (53)
Erschienen am 08.01.2007

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Neue Rezensionen zu Chuck Palahniuk

Neu

Rezension zu "Fight Club" von Chuck Palahniuk

Regel Nummer eins beim Fight Club heißt: Man redet nicht darüber.
Thelibrariansbookvor 2 Monaten

Zusammenfassung:
Das Buch handelt von einem namelosen Protagonisten, der ein klischeehaftes und perfektes Leben zu führen scheint und damit mehr als gut in die konsumsüchtige Gesellschaft passt. Diese Fassade kommt allerdings schnell ins Bröckeln und er hat immer mehr das Problem in diese perfekte Welt zu passen. Er ist abgestumpft und kann nur noch durch seine Selbsthilfegruppen Emotionen empfinden. Als der Protagonist Tyler Durden kennenlernt ändert sich sein Leben schlagartig. Er verfällt immer mehr in den anarchistischen Lebensstil Tylers und irgendwann fangen die Grenzen zwischen den beiden an zu verschwimmen. Wie es eben sein muss, entwickelt sich aus einem vermeintlich harmlosen Fight Club bald etwas Größeres und vor allem Gefährlicheres, was sich auf den ersten Blick nicht mehr aufhalten lässt.


 
Meinung:
Anfangs habe ich mich ein wenig schwer in das Buch rein finden können, da der Schreibstil doch teilweise sehr gewöhnungsbedürftig ist. So kommt zum Beispiel der Protagonist nie mit direkter Rede zu Wort. Außerdem häufen sich Wort- und Satzwiederholungen, welche Kapitelübergreifend sind.
Ab der Mitte des Buches hat es sich dann glücklicherweise flüssiger lesen lassen und die Spannung trug seinen Teil dazu bei, dass ich weitergelesen habe. Ab einem gewissen Punkt konnte ich mich sogar in den Protagonisten hineinversetzen und seine Entscheidungen verstehen. Ich entwickelte schnell eine gewisse Art von Mitgefühl für ihn. Auch die Absichten von Tyler Durden waren bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar, allerdings arteten seine Taten schnell aus und man empfand ihn gegen Ende doch eher als lästig und untragbar.


Es war, trotz mir durch den Film bekannter Handlung, eine große Freude Fight Club zu lesen. Dadurch wurde es nicht weniger spannend oder schockierend.
 Das Drehbuch ähnelt dem Buch sehr, bis auf ein oder zwei Unterschiede. Einige Szenen waren im Buch doch besser durchdacht und dadurch auch spannender und logischer.



Fazit:
Meiner Meinung nach ist das Buch nicht nur etwas für all die Filmliebhaber, sondern auch für alle Bücherfans, die Spannung, Wendungen und Oha-Momente lieben.


 

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Rezension zu "Fight Club" von Chuck Palahniuk

Skurrile Charaktere, interessante Themen, aber ein doch etwas schwieriger Schreibstil
Annejavor 5 Monaten

1. Regel: Ihr verliert kein Wort über den Fight Club.

2. Regel: Ihr verliert KEIN WORT über den Fight Club.

3. Regel: Wenn jemand „Stop“ ruft, schlappmacht oder abklopft, ist der Kampf vorbei.

4. Regel: Es kämpfen jeweils nur Zwei.

5. Regel: Nur ein Kampf auf einmal.

6. Regel: Keine Hemden, keine Schuhe.

7. Regel: Die Kämpfe dauern genau solange, wie sie dauern müssen.

8. und letzte Regel: Wer neu ist im Fight Club, muß kämpfen.

 

In einer Gesellschaft in der Leistung alles ist und der Stress oft zu Frustration umschwenkt, braucht man ab und an etwas, um sich wieder lebendig zu fühlen. Manche joggen, andere machen Yoga und wieder andere besuchen einen „Fight Club“, um durch Schmerz wieder daran erinnert zu werden, dass sie noch immer Menschen sind. 

 

Doch ist das wirklich alles? Nein, ganz und gar nicht. Die Geschichte von Jack, welcher nicht nur unter Schlafstörungen leidet, sondern es als völlig normal ansieht, das eben IKEA-Möbel in seiner Wohnung stehen. Sie gehören eben zum Dasein dazu. Vom glücklich sein, ist Jake auf jeden Fall weit entfernt. Jedoch wird sein Leben in dem Moment auf dem Kopf gestellt, wo er Tyler Durden kennenlernt. Schnell wird der sympathische Seifenverkäufer, sein bester Freund, auch wenn ihre Charaktereigenschaften sehr verschieden erscheinen. 

 

Doch dies traf auf noch eine Person zu und das war Marla Singer, welche man schon recht früh im Buch kennenlernte. Ihr verschrobener Charakter mit der mysteriösen Gabe einfach nicht sterben zu können, machte sie für mich zu etwas besonderem. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich etwas Angst vor ihr hatte, da sie sehr unberechenbar war und man nie wusste was sie als Nächstes tat. Eine der obskursten Situationen war allerdings der Ort, an dem Jack und sie sich trafen. Gruppen für alle möglichen Krankheiten waren ihr Ding, obwohl sie selbst nichts hatten. 

 

Der wohl wichtigste Augenblick war schließlich der, in dem herauskam, wer Tyler Durden wirklich war und ganz ehrlich? Er konnte mich nicht wirklich begeistern. Wer bis dato nämlich dachte, hier würde es sich einfach um ein Buch drehen, in dem sich Männer zum Prügeln treffen, der irrte sich gewaltig. Doch genau diesen Punkt konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, da die Anzeichen für das eigentliche Problem von Jack viel zu versteckt bzw. für Laien nicht eindeutig zuzuordnen war. Er schockte mich, verwirrte mich aber auch. 

 

 

Da ich noch nichts vom Autor gelesen hatte, ging ich sehr gespannt an das Buch und wurde schon damit überrascht wie es begann. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte zeigte sich, das man hier einfach mal alles anders machen wollte. Allerdings war es dadurch für mich um schwieriger an der Handlung dranzubleiben. Immer wieder blättere ich ein paar Seiten zurück, nur um etwas Gelesenes noch einmal zu durchforsten. Es blieb manchmal einfach zu wenig hängen. Schade, denn das, was ich gut herauslesen konnte, begeistere mich mit ausgefallenen Charakteren, einer sehr klaren Weltansicht und einer Wut auf die Welt, die man gut nachvollziehen konnte. 

 

Nicht ganz leicht zu lesen, aber trotzdem etwas Besonderes. „Fight Club“ schaffte es soziale und politische Probleme in einer Form wiederzugeben, die man nur sehr selten findet. Personen mit psychischen leiden, sollten abwägen, ob sie es wirklich lesen wollen, da es zur Darstellung dieser kommt.

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Rezension zu "Flug 2039" von Chuck Palahniuk

Aufzeichnungen aus der Pilotenkabine
Gallert-Oktaedervor einem Jahr

Der Anfang dieses Buches reißt einen als Leser sofort in seinen Bann, ist man doch sofort mit einer Extremsituation konfrontiert. Ein Mann, offenbar der Protagonist der Geschichte, hat ein Flugzeug, den im Titel erwähnten Flug 2039 entführt, die Passagiere von Bord geschickt und steuert die Maschine ihrem Untergang…und seinem Tod entgegen.

Während der Treibstoff des Flugzeugs ausgeht beginnt Tender Branson zu erklären, wie es bis zu diesem Punkt kommen konnte und beginnt seine Lebensgeschichte zu erzählen.
Chuck Palahniuk schreibt in seinem typischen Schreibstil, indem der Protagonist hauptsächlich eine Art Beobachterrolle in der Welt einnimmt und sich mit zahlreichen Abgründen der Menschheit und grotesken Themen auseinandersetzen muss.

Abgesehen von einigen Stellen, an denen sich Palahniuk für meinen Geschmack ein bisschen zu oft zu sehr im Detail verloren hatte, war Flug 2039 eine wendungsreiche, humorvolle und originelle Geschichte. Die Idee, die Kapitel und Seitenzahlen in diesem Buch rückwärts laufen zu lassen hat die ganze Stimmung noch einmal gut untermalt und gerade die letzten Kapitel des Buches haben mich schließlich vollends von der Erzählung überzeugt.

Nachdem ich nun nach Fratze schon ein zweites Buch des Autors beendet habe, muss ich sagen, dass Palahniuk als Schriftsteller für mich sehr interessant zu lesen ist. Seine Herangehensweise einen Plot aufzubauen und zu erzählen erscheint mir sehr einzigartig und faszinierend. Ich bin gespannt, was er noch zu bieten hat und werde mir definitiv noch mehr Titel aus seinem Werk zu Gemüte führen.

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Gespräche aus der Community

Neu
L
Ich habe gelesen das Chuck Palahniuk ein weiteres Buch (neben Figh Club) plant und daran arbeitet, welches ebenfalls durch David Fincher verfilmt werden soll. Habt ihr davon auch gelesen und habt eventuell weitere Quellen dazu, wo ich  mich informieren könnte? Ich muss sagen, ich finde den Gedanken daran, wirklich genial, daher würde mich weitere Informationen total interessieren.
5 Beiträge
Letzter Beitrag von  Weltverbesserervor 9 Jahren
Dazu hab ich leider auch noch nichts gefunden...
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Chuck Palahniuk wurde am 20. Februar 1962 in Pasco/ Washington (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Chuck Palahniuk im Netz:

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auf 195 Wunschlisten

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