Chuck Palahniuk

 4 Sterne bei 1.456 Bewertungen
Autor von Fight Club, Der Simulant und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Chuck Palahniuk

Chuck Palahniuk wurde am 21. Februar 1962 in Pasco, Washington als Charles Michael Palahniuk geboren. Bekannt geworden ist er durch sein Debüt »Fight Club« das von David Fincher verfilmt wurde. Hauptdarsteller sind Brad Pitt und Edward Norton. Palahniuk plant laut eigenen Angaben ein weiteres Werk, welches durch David Fincher verfilmt werden soll. Bevor er Schriftsteller wurde, besuchte er die School of Journalism an der University of Oregon, arbeitete als freier Journalist und LKW-Mechaniker und arbeitete ehrenamtlich in Obdachlosenheimen. Er ist Mitglied einer anachistischen Gesellschaft namens »Cacophony Society« die dem »Suicide Club of San Francisco« entsprang.

Alle Bücher von Chuck Palahniuk

Cover des Buches Fight Club (ISBN: 9783442542109)

Fight Club

 (426)
Erschienen am 01.12.2004
Cover des Buches Der Simulant (ISBN: 9783442541669)

Der Simulant

 (135)
Erschienen am 01.05.2002
Cover des Buches Flug 2039 (ISBN: 9783442541676)

Flug 2039

 (113)
Erschienen am 01.02.2003
Cover des Buches Lullaby (ISBN: 9783442542192)

Lullaby

 (118)
Erschienen am 10.07.2006
Cover des Buches Die Kolonie (ISBN: 9783442542666)

Die Kolonie

 (92)
Erschienen am 08.12.2008
Cover des Buches Das Kainsmal (ISBN: 9783442542710)

Das Kainsmal

 (79)
Erschienen am 20.04.2009
Cover des Buches Fratze (ISBN: 9783442542772)

Fratze

 (64)
Erschienen am 08.02.2010
Cover des Buches Das letzte Protokoll (ISBN: 9783442542154)

Das letzte Protokoll

 (53)
Erschienen am 08.01.2007

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Chuck Palahniuk

Cover des Buches Fight Club (ISBN: 9783442542109)Katharina_Klopoteks avatar

Rezension zu "Fight Club" von Chuck Palahniuk

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe
Katharina_Klopotekvor 7 Monaten

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ever, ever!

Viele werden den Film kennen. Ich werde im Text ein paar Zitate aus dem Film verwenden, der sehr nah am Roman gehalten Ist Chuck Pahlaniuk schafft es fast immer eine Welt zu erschaffen, die, wenn auch noch so abstrus, während des Lesens real erscheint.

"Fight Club" ist kein Roman über einen Kampf-Club, wie oft beschrieben. Viel mehr geht es um den gesellschaftlichen Kampf, den Wunsch der Beste zu sein, indem man sich mit Konsumgüter brüstet, sich selbst verliert. "Du bist nicht dein Job! Du bist nicht das Geld auf deinem Konto! Nicht das Auto, das du fährst! Nicht der Inhalt deiner Brieftasche! [...] Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt." Gesellschaftskritisch, populistisch und teilweise auch kafkaesk "Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen [...] Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten."

Am Ende gibt es einen mega überraschenden Twist, der dennoch total schlüssig ist alles ergibt einen Sinn, erscheint es noch so abgedreht. “Ganz unten zu sein ist kein Wochenendausflug. Kein gottverdammtes Seminar. Hör auf alles kontrollieren zu wollen und lass los! LASS LOS!”

Wenn ihr bis jetzt nicht darüber nachgedacht habt, was es bedeutet in einer kapitalistischen Konsumgesellschaft - sorry, wenn das zu marxistischen klingt - zu leben, wie dies unser ganzes Leben beeinflusst, werdet ihr es nach der Lektüre dieses herausragenden Romans tun. 

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Cover des Buches Snuff (ISBN: 9783641027186)CocuriRubys avatar

Rezension zu "Snuff" von Chuck Palahniuk

Es wurde wieder Zeit
CocuriRubyvor 10 Monaten

Ich hatte mal wieder Lust auf ein Palahnuik und auf seine Bücher muss man auch Lust haben.

Wobei sich dieses Buch auffällig gut lesen ließ, was bei seinen Büchern auch nicht immer der Fall ist.


Immer im wechsel kommen Nr. 600, Nr. 72, Nr. 137 und Sheila zu Wort – in der Reihenfolge. Wie man es vom Autor gewohnt ist, erfährt man nie die Namen der Figuren/Protagonisten. Tut man es doch, hat eine größere Bewandtnis.


Wie erhofft und erwartet ist die Handlung wieder skurril – das ist für mich das Kern-Aushängeschild für seine Bücher.

Es greift dabei alles, inklusive Klischees, der Pornoszene auf – wird dabei feministisch, anti-feministisch, ehrlich, klischeehaft, macht sich lustig und ist kritisch.


Aber natürlich hat es noch weitere Schichten und hält (wie immer) der westlichen Welt den Spiegel vor. Vor allem in Sachen Selbstdarstellung und wie weit wir bereit sind zu gehen, um unser Selbstbild zu schützen, weil wir daraus fälschlicherweise unseren Wert ableiten.

Gerade bei Frauen wird aufgeführt, was Frauen im Laufe der Zeit/Geschichte alles auf sich genommen haben, um als „schön“ zu gelten, denn eine Frau hat schön zu sein oder generell ihre Rolle ausfüllen zu können.


Dabei wird einen gerade von Sheila viel präsentiert mit random Informationen, die oft gefolgt sind von einem „Tatsache“.

Habe ein paar ihrer Behauptungen/“Tatsachen“ mal recherchiert, um zu gucken, ob das stimmt oder vom Autor frei erfunden ist. Stellte sich raus, es ist ein wenig von beidem. Im Kern stimmt alles, aber es ist überspitzt oder driftet dann ins surreale ab – es sind klassische (gefährliche) Halbwahrheiten.


Ich muss leider sagen, dass viele Eckpunkte der Geschichte für mich weit im Voraus vorhersehbar waren, was ich schade finde.

Aber wir haben ein herrlich absurdes, skurriles Finale von Romeo und Julia in Snuff. Snuff bedeutet übrigens: die filmische Aufzeichnung eines Mordes zur Unterhaltung oder sexuellen Erregung des Zuschauers.

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Cover des Buches Fight Club (ISBN: 9783442542109)Thelibrariansbooks avatar

Rezension zu "Fight Club" von Chuck Palahniuk

Regel Nummer eins beim Fight Club heißt: Man redet nicht darüber.
Thelibrariansbookvor einem Jahr

Zusammenfassung:
Das Buch handelt von einem namelosen Protagonisten, der ein klischeehaftes und perfektes Leben zu führen scheint und damit mehr als gut in die konsumsüchtige Gesellschaft passt. Diese Fassade kommt allerdings schnell ins Bröckeln und er hat immer mehr das Problem in diese perfekte Welt zu passen. Er ist abgestumpft und kann nur noch durch seine Selbsthilfegruppen Emotionen empfinden. Als der Protagonist Tyler Durden kennenlernt ändert sich sein Leben schlagartig. Er verfällt immer mehr in den anarchistischen Lebensstil Tylers und irgendwann fangen die Grenzen zwischen den beiden an zu verschwimmen. Wie es eben sein muss, entwickelt sich aus einem vermeintlich harmlosen Fight Club bald etwas Größeres und vor allem Gefährlicheres, was sich auf den ersten Blick nicht mehr aufhalten lässt.


 
Meinung:
Anfangs habe ich mich ein wenig schwer in das Buch rein finden können, da der Schreibstil doch teilweise sehr gewöhnungsbedürftig ist. So kommt zum Beispiel der Protagonist nie mit direkter Rede zu Wort. Außerdem häufen sich Wort- und Satzwiederholungen, welche Kapitelübergreifend sind.
Ab der Mitte des Buches hat es sich dann glücklicherweise flüssiger lesen lassen und die Spannung trug seinen Teil dazu bei, dass ich weitergelesen habe. Ab einem gewissen Punkt konnte ich mich sogar in den Protagonisten hineinversetzen und seine Entscheidungen verstehen. Ich entwickelte schnell eine gewisse Art von Mitgefühl für ihn. Auch die Absichten von Tyler Durden waren bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar, allerdings arteten seine Taten schnell aus und man empfand ihn gegen Ende doch eher als lästig und untragbar.


Es war, trotz mir durch den Film bekannter Handlung, eine große Freude Fight Club zu lesen. Dadurch wurde es nicht weniger spannend oder schockierend.
 Das Drehbuch ähnelt dem Buch sehr, bis auf ein oder zwei Unterschiede. Einige Szenen waren im Buch doch besser durchdacht und dadurch auch spannender und logischer.



Fazit:
Meiner Meinung nach ist das Buch nicht nur etwas für all die Filmliebhaber, sondern auch für alle Bücherfans, die Spannung, Wendungen und Oha-Momente lieben.


 

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Zusätzliche Informationen

Chuck Palahniuk wurde am 20. Februar 1962 in Pasco/ Washington (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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