Chuck Palahniuk Bonsai

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Inhaltsangabe zu „Bonsai“ von Chuck Palahniuk

»Palahniuk hat mit seinem Erzählton einen Nerv getroffen, der begeistert.« Der Spiegel
Agent Nr. 67 ist ein jugendlicher Schläfer. Als Austauschschüler getarnt reist er in die USA, um das verderbte westliche System zu vernichten. Seine Gastfamilie hasst er von Anfang an heiß und innig, vor allem seinen Gastbruder, der dem schmächtigen Neuankömmling den Spitznamen „Bonsai“ verpasst. Doch bald muss er merken, dass es nicht immer leicht ist, zu seinen Überzeugungen zu stehen. Denn Schweinehundbruder hat auch eine Schwester, die die Pläne von Agent Nr. 67 etwas durcheinander bringt.

Fand den Schreibstil grauenvoll, das muss man echt mögen, ansonsten unmöglich zu lesen. Aber die Story fand ich eigentlich interessant.

— Denise_Bretz

bin mit dem Schribstil nicht klar gekommen

— Amerdale

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    Bonsai

    CocuriRuby

    20. March 2016 um 21:08

    Ich muss zugeben, dass der Schreibstil eine echte Herausforderung ist. Es liest sich ein wenig so, als hätte dieses Buch keinen Übersetzer gehabt, sondern als ob der Text mal eben mit Google übersetzt wurde – der Horror. Wobei das wohl unfair ist, denn selbst Google hat mal einen Glückstreffer und der Satz stimmt – in dem Buch nicht. Das sorgt natürlich dafür, dass man wirklich jedes Wort ganz bewusst lesen muss, was auf der einen Seite bewirkt, dass es ewig dauert bin man einen Satz gelesen hat – sowas wie Lesefluss kommt also nicht auf. Auf der anderen Seite denkt man so wirklich über den Inhalt nach, weil man regelrecht darüber nachdenken muss, was dieser Satz nun eigentlich bedeutet, was ich schon wieder irgendwie gut finde. Allerdings ist der Inhalt eher surreal, z.T. auch sehr brutal und sogar etwas krank. Ständig spielt der Protagonist in Gedanken durch, wie er jemanden töten könnte, sobald er irgendjemanden über den Weg läuft. Oder, wie man die Person am besten befruchten könnte. Das macht sein Leben aus: Sex zur Fortpflanzung und Töten für seine Mission. Das war auf Dauer doch ziemlich anstrengend und vor allem nicht gerade abwechslungsreich. Man weiß auch sehr lange gar nicht so genau, wo das Buch eigentlich hinwill oder worauf es hinaus will. Mir fehlt die Aussage hinter dem Buch. Ich mag die Konstanten in dem Buch, die auch so ganz typisch für den Autor sind. So ist jeder Anfang von einem Kapitel in seiner Struktur gleich aufgebaut. Oder auch, dass jeden Kapitel ein auf die Situation passendes Zitat hat. Ich mag auch das destruktive in dem Buch – die westliche Welt wird mit ihren Eigenarten unter die Lupe genommen und durch die Art der Beschreibung geradezu deformiert. Allerdings, wie gesagt, auch in einem etwas beschränkten Sichtfeld dargestellt.   Fazit Mir fehlt die Aussage in dem Buch – ich kann nicht so genau sagen, worauf die Geschichte eigentlich hinaus wollte. Die typischen Elemente, die ich an den Büchern von Palahniuk so mag, waren in diesem Buch zwar auch vertreten, allerdings in einem schrecklichen Google-Übersetzungsdeutsch.

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  • Bonsai

    Bonsai

    Amerdale

    05. November 2015 um 23:27

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/09/17/gelesen-chuck-palahniuk-bonsai/

  • Rezension zu "Bonsai" von Chuck Palahniuk

    Bonsai

    Medienjournal

    31. December 2012 um 02:32

    Bonsai ist bitterböse, skurril, verwirrend und anfangs wirklich schwierig zu lesen. Aber wie so oft bei Chuck Palahniuks Werken lohnt sich die Mühe, wenn dieser Roman auch nicht ganz so überzeugend oder bahnbrechend ist wie viele seiner anderen Werke.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2012/03/bonsai-buch/

  • Rezension zu "Bonsai" von Chuck Palahniuk

    Bonsai

    LaMargarita

    18. September 2010 um 23:42

    Meinung: Ich möchte gleich vorneweg anmerken, dass ich in meiner Hast als ich den Klappentext überflog dachte es würde sich bei der Geschichte vielmehr um einen Jungen mit extrem guter Fantasie handeln, der vielleicht auch geistlich etwas verwirrt ist und sich die ganze "Agent-Sache" nur ausdenkt. Dem war aber dann nicht so. Bereits die erste Seite weckte in mir das Verlangen das Buch wieder beiseite zu legen. Palahniuk schreibt den Roman wie ein Ausländer mit wenig Deutsch Kenntnissen ihn wohl schreiben würde (wenn man davon absieht, dass die Rechtschreibung fehlerlos ist, es liegt viel mehr an der Grammatik). Hier will ich gerne meine Bewunderung für den Übersetzter (Werner Schmitz) zum Ausdruck bringen. So einen verkorksten Text vom englischen in einen verkorksten deutschen Text zu übersetzten muss wirklich schwer sein. Aber - so unglaublich das auch klingt - man gewöhnt sich daran (an die schreckliche Grammatik, wobei, vielleicht hat mein Unterbewusstsein einfach diese Grammatik angenommen und ab jetzt werden sich meine Deutsch Noten rapide verschlechtern...). Nach einigen Seiten stellt das Gehirn die komischen Sätze automatisch richtig und es stört nicht mehr allzu sehr. Dann kommt noch der - manche nennen es wirklich Humor - von dem Autor hinzu. Und der ist schwärzer als schwarz. Das gemischt mit den Fortpflanzungswünschen des 13 (!) jährigen Agenten die in jedem 3. Satz zum Ausdruck gebracht werden war ein weiterer Grund für mich das Buch nicht zu lesen. Aber ich wollte nicht 2 Bücher hintereinander abbrechen und so quälte ich mich durch die ersten 100 Seiten und plötzlich - oh Schreck - erkannt ich eine wirklich gute Grundidee hinter der schrecklichen Geschichte. Nach und nach stellt sich die schreckliche Vergangenheit des Jungen heraus und der Leser beginnt sogar die meisten Verhaltensweisen von Bonsai und den anderen Kinderagenten zu verstehen. Und hier kommt der Größte Schock: Obwohl ich das Buch anfangs kaum lesen konnte las ich die letzten 50 Seiten in einem durch und war richtig berührt von dem Ende. Allerdings weiß ich jetzt, dass Romane von Palahniuk wohl wirklich nichts für mich sind. Es wird wohl Leser geben die seine Schreibweise und seinen Humor mögen aber die sind, glaube ich, dünn gesät. Fazit: Ein, in meinen Augen, schlechter Roman mit einer doch so guten und berührenden Hintergrundidee. Schade, daraus hätte man so viel machen können. Aber wie gesagt, es gibt sicher jemanden der Palahniuks Humor gerne mag und für diese Leser - aber wirklich nur für diese - kann ich das Buch empfehlen. Ich würde aber empfehlen sich jedenfalls die ersten 10 Seiten vorher in einer Bücherei oder so durch zu lesen und nur wenn man das gut findet auch den Roman kaufen.

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  • Rezension zu "Bonsai" von Chuck Palahniuk

    Bonsai

    dirki_1974

    15. September 2009 um 16:40

    Eine Satire auf die amerikanische Gesellschaft, triefend vor pechschwarzem Humor, schwärzer gehts kaum. Einfach köstlich ;-) Anfangs dachte ich: Hilfe was ist das bloß? Das Buch ist nicht in "normaler Sprache" geschrieben. Der Autor schreibt so wie ein Ausländer wohl schreiben würde der eine Fremdsprache nicht wirklich beherrscht. Teilweise kommt ein ziemliches Kauderwelsch dabei raus und ich musste mich bei manchen Passagen wirklich konzentrieren um alles zu verstehen. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen das Buch vor dem Kauf anzulesen, ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache.

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