Chuck Palahniuk , Cameron Stewart Fight Club 2 – Tyler Durden lebt

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Inhaltsangabe zu „Fight Club 2 – Tyler Durden lebt“ von Chuck Palahniuk

Im Milleniumsjahr 2000 entwickelte sich 'Fight Club' zu einem waschechten Massenphänomen. Die Verfilmung des gleichnamigen Debütromans von Chuck Palahniuk (der ebenfalls das Drehbuch schrieb) wurde ein Blockbuster, Regisseur David Fincher zählt seither zu den wichtigsten Filmemachern Hollywoods und Autor Chuck Palahniuk mauserte sich zum enfant terrible der amerikanischen Literaturszene und besetzt regelmäßig die Bestsellerlisten. Den Rest besorgte Brad Pitts ikonische Darstellung des Tyler Durden, in dem sich nihilistischer Kulturpessimismus und anarchistischer Befreiungskampf wider die Diktatur des verlogenen Mittelstandsgehorsams schauderhaft vereinten. 'Fight Club' war ätzende Kapitalismuskritik im Gewand des Starkinos, der Kult hält bis heute an. Was mag 15 Jahre später aus Tyler Durden geworden sein, dessen düsteren Zukunftsprognosen von der Gegenwart so verheerend unterboten wurden? Die Frage ließ dem bekennenden Comicfan Palahniuk keine Ruhe, und so schuf er zusammen mit dem kanadischen Starzeichner und Eisner-Award-Gewinner Cameron Stewart (Superman Adventures, B.P.R.D., Batman) exklusiv diese Graphic Novel, um Tyler Durden, nach Literatur und Film, im Comic eine weitere Bühne zu geben. Tyler Durden ist zurück – zweifellos eine der faszinierendsten Fortsetzungen der zeitgenössischen amerikanischen Popkulturgeschichte!

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    Fight Club 2 – Tyler Durden lebt
    Mueli77

    Mueli77

    28. August 2016 um 20:00

    Sebastians Sohn wurde entführt und der Täter scheint Tyler Durden zu sein. Doch, was ist, wenn Sebastians Sohn überhaupt nicht entführt wurde? Was ist, wenn sein Sohn aus freien Stücken ging? Sebastian ist verwirrt und auch Marla, die er inzwischen für tot hält, erlebt einen Teufelsritt. Doch dann erfährt Sebastian etwas, dass sein Leben erst recht durcheinander wirft. Etwas so Unglaubliches, dass Sebastian, Marla und ihr gemeinsamer Sohn in Lebensgefahr geraten ... Chuck Palahniuk steigert sich im Vergleich zu Band 1 noch einmal ein ganzes Stück. Er entwickelt ein Finale, welches nicht nur überrascht, sondern auch gleich noch den Leser mit einbezieht. Palahniuk durchbricht die vierte Wand, baut sich selbst und seine Kollegen in die Geschichte mit ein und verknüpft somit seine Arbeit mit seinem Leben. Selbst seinen Fans widmet er einen nicht gerade unbedeutenden Gastauftritt. Das alleine reicht jedoch noch nicht. Nicht nur, dass die Geschichte um Sebastian, Marla, Tyler und den noch immer namenlosen Jungen in einer grandiosen und verrückten Weise entwickelt, die ich persönlich so nicht erwartet hätte, sie bringt auch noch Elemente mit, die der wildesten Verschwörungstheorie in nichts nachsteht. Auch grafisch ist Band Zwei erneut eine unglaubliche Achterbahnfahrt. Cameron Stewart tobt sich wieder einmal so richtig schön aus und nutzt dabei auch Stilelemente, wie sie bei Klassikern wie „Watchmen“ Verwendung fanden. Außerdem finden sich erneut panelverdeckende Grafiken, wie Filmstreifen, Rosenblätter, Jodtabletten oder sogar Spermien. Und als ob dies alleine noch nicht ausreichen würde, kreiert Stewart einen Stammbaum von Sebastian, an dem außer Ahnenbildern und Spermien, auch noch die Covermotive der bisherigen US-Hefte von „Fight Club 2“ hängen. So aberwitzig und abgedreht, im positiven Sinne, wie sich die Geschichte entwickelt, so verhält es sich auch mit den Bildern in diesem grandiosen Meisterwerk.Selbst David Mack, der ebenfalls wieder für die Kapiteltrenner, bzw. die US-Cover der jeweiligen Einzelhefte an Bord ist, zeigt, dass Talent und Kreativität eine unglaublich faszinierende Kraft sein können, wenn man diese nur in die richtigen Bahnen zu lenken weiß. Palahniuk und Stewart sind eine wunderbare Symbiose eingegangen und haben den Fight Club, in meinen Augen, auf ein neues Level gehoben. Eine wundervolle Geschichte, vom Wahnsinn und kreativen Ideen durchwoben und ihn wunderschönen und teils dennoch verstörenden Bildern gezeichnet, die nicht einfach nur zum Lesen anregt, sondern zum Erleben. Ich war erneut positiv überrascht, wie sehr mich eine Story doch fesseln kann, sodass ich diese über 140 Seiten ohne jegliche Pause, an einem Stück durchgelesen habe. Solch ein Erlebnis hatte ich schön etwas länger nicht mehr.Daher erhält auch Band zwei von mir eine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung, und wie auch schon beim ersten Band empfehle ich daher, sich gleich beide auf einmal zuzulegen, damit man diese Achterbahnfahrt der verrückten Gedanken nahtlos genießen kann.

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