Lullaby

von Chuck Palahniuk 
3,8 Sterne bei114 Bewertungen
Lullaby
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B

Gewöhnt man sich an den Erzählstil steht dem Lesevergnügen nichts im Wege.

TylerDurden15s avatar

ganz ok, gibt Besseres von Palahniuk

Alle 114 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Lullaby"

Vom Autor des Welterfolgs „Fight Club“.
Mit leiser Stimme gesungen oder nur in Gedanken rezitiert, vermag ein afrikanisches Wiegenlied jeden zu töten, der es hört. Würde dieses Schlaflied durch Radio oder Fernsehen verbreitet, es brächte Millionen von Menschen die ewige Ruhe. Gemeinsam mit drei äußerst unterschiedlichen Mitstreitern, die alle auch ihre ganz eigenen Interessen verfolgen, begibt sich der Reporter Carl Streator auf eine phantastische Reise durch Amerika, um dieser unheimlichen Bedrohung Einhalt zu gebieten …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442542192
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:254 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:10.07.2006
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2002 bei Recorded Books erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    tedescas avatar
    tedescavor 7 Jahren
    Rezension zu "Lullaby" von Chuck Palahniuk

    Skurrile Gesellschaftskritik, mysteriöse Vorkommnisse, Hexerei und eine Reise durch die USA - alles vereint in "Lullaby", einem äußerst zynischen und bösartigen Buch, dessen Staccatostil an die schnellen Cuts im Actionfilm erinnert. Bissig und genervt beschreibt die Hauptfigur, der Reporter Carl Streator, die Welt, die ihn umgibt. Die allgegenwärtige Sucht nach Unterhaltung, nach einer Geräuschkulisse, treibt ihn fast zum Wahnsinn. "Phobiker der Stille" - eine geniale Umschreibung für die Menschen, mit denen er tagein tagaus leben muss. Bis seine Recherchen ihm das Märzlied in die Hände spielen, mit dem er ruck-zuck alle seine Probleme lösen kann.
    So weit konnte ich der Geschichte noch folgen, doch zum Schluss hin wird sie derart skurril und abgehoben, dass ich froh war, wie sie endlich vorbei war. Das Ende bleibt irgendwie offen, verstanden hab ich es nicht. Oder es gab einfach nichts zu verstehen, das wär ja theoretisch auch noch möglich. Auf jeden Fall gehört "Lullaby" nicht zu den Büchern, die ich weiterempfehlen werde.

    Das Hörbuch (exklusiv und ungekürzt bei audible.de) wird im Grunde sehr gut gelesen von Torsten Sense, aber gerade da kommt dieser kurzangebundene "Er sagt - Sie sagt" - Stil noch intensiver rüber und nervt nach einiger Zeit ganz gewaltig. Wenn schon "Lullaby", dann als Print, würde ich sagen.

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    Colfus avatar
    Colfuvor 9 Jahren
    Rezension zu "Lullaby" von Chuck Palahniuk

    Lange nicht mehr so ein abgedrehtes Buch gelesen. Allerdings wäre das Thema für mich spannender, wenn es mit etwas weniger Verrücktheit behandelt worden wäre. So wurde es mir etwas zu düster und deprimieren.

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    ralluss avatar
    rallusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Lullaby" von Chuck Palahniuk

    Noch ein irres Buch von Chuck, die Grundlage (ein Gedicht ist Schuld am plötzlichen Kindstod) ist mystisch, skurril, Chuck macht daraus einen Strauss bunter durchgeknallter ideen, ide den Finger unbarmherzig auf die Wunden der Gesellschaft legen. Irrsinnige Achterbahnfahrt!

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    Pankrazs avatar
    Pankrazvor 10 Jahren
    Rezension zu "Lullaby" von Chuck Palahniuk

    Eine unendliche Zahl von Ideen hat Herr Palahniuk in "Lullaby" verarbeitet: Ein Endzeitszensarium, zum Gruseln schaurig und keiner bleibt verschont.
    Da muss man durch, da vergeht einem manchmal das Lachen angesichts der Leichen, die da die Wege der Protagonisten kreuzen.
    Lesenswert - unbedingt!

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    Kathchenvor 10 Jahren
    Rezension zu "Lullaby" von Chuck Palahniuk

    Carl Streator, Reporter, wird zu mehreren Todesfällen von Kleinkindern gerufen, doch alle gehen davon aus, dass es sich bei der Todesursache um den plötzlichen Kindstod handelt. Allerdings wird Streator skeptisch, als in jedem Kinderzimmer der gleiche Gedichtband liegt und er findet heraus, das ein Wiegenlied - das "Merzlied" - dazu imstande ist, zu töten. Sobald man jemandem dieses Lied aufsagt, stirbt die betreffende Person.
    Zusammen mit der Maklerin Helen, ihrer Sekretärin Mona und deren Freund Oyster macht sich Carl auf den Weg durch die USA um dieses Gedicht zu vernichten und das Hexenbuch "Das Buch der Schatten", indem der Originaltext stehen soll, ebenfalls zu beseitigen.

    Das war mein erstes Buch von Palahniuk und es hat mir sehr gut gefallen. Schon alleine die Idee finde ich sehr interessant. Ein Lied, dass den Menschen zwar Ruhe in dieser lauten Welt beschert, aber einen selbst zum Mörder macht. Ich fand es sehr beängstigend, wie leicht und kaltblütig Streator oder Helen (fremde) Menschen einfach umgebracht haben.
    Auch die vielen Anzeigen für Sammelklagen fand ich sehr interessant und belustigend, dass hat das ernste Thema teilweise etwas aufgelockert.

    Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es für mich an manchen Stellen etwas durcheinander war und ich manche Szenen zweimal lesen musste, bis ich es genau verstanden hatte.

    Aber nichtsdestotrotz ein sehr gutes Buch und ich werde ganz bestimmt noch mehr von Palahniuk lesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Lullaby" von Chuck Palahniuk

    Ein Journalist tötet seine Familie mit einem Gedicht. Auch eine Immobilienmaklerin ereilt das gleiche Schicksal. Zusammen mit zwei Menschen knapp nach zwanzig, fahren sie durch die Vereinigten Staaten. Auf diesem Roadtrip wollen sie alle gedruckten Versionen dieses Gedichtes zerstören. Palahniuk bietet wieder Charaktere mit Tiefgang und Massen-/Konsumgesellschaftskritische Ideen. Meiner Meinung nach eines seiner coolsten Bücher bisher, vorallem auch durch gewisse phantastische Züge, die er hier verwirklicht.

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    Babschas avatar
    Babschavor 10 Jahren
    Rezension zu "Lullaby" von Chuck Palahniuk

    Der Reporter Carl Streator entdeckt die Existenz eines Wiegenliedes, das jeden, der es hört, tötet. Hin- und hergerissen in dem Bewusstsein, diese die gesamte Menschheit -in den Händen falscher Leute- bedrohende Gefahr mit allen Mitteln bekämpfen zu müssen und gleichzeitig dem inneren Zwang ausgelierfert, diese Waffe selbst anzuwenden, wird er selbst immer tiefer in den Sog von Magie und uralter Hexenkunst hinabgezogen, nicht ahnend, auf was er sich einlässt, als er sich gemeinsam mit ein paar dubiosen Mitstreitern aufmacht, alle existierenden Exemplare des Gedichtes zu vernichten...
    Der Autor hält den Leser über die gesamte, sehr eigenwilllige story in Atem. Eine stets interessante Entwicklung der Geschichte mit diversen skurillen Figuren, die sich zum Ende hin, wenn endlich die Masken aller Beteiligten fallen, nochmal furios beschleunigt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Lullaby" von Chuck Palahniuk

    War ein schwacher Palahniuk, Buch hält nicht, was der Klappentext verspricht. Aus der Idee hätte man mehr machen können, Handlung blieb lange banal bis zum arg absurden Schluss.

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    EdeKnievels avatar
    EdeKnievelvor 10 Jahren
    Rezension zu "Lullaby" von Chuck Palahniuk

    hui, was eine Story !!
    mir hat es sehr gut gefallen !!! Gesellschaftskritisch, lustig....Palahniuk halt !! Ich bin ein kleiner Fan !! Lesen !!

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    Silves avatar
    Silvevor 11 Jahren
    Rezension zu "Lullaby" von Chuck Palahniuk

    Wieder ein Palahniuk durch und durch. Klasse!

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