Chuck Palahniuk Snuff

(83)

Lovelybooks Bewertung

  • 84 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 8 Rezensionen
(10)
(32)
(28)
(8)
(5)

Inhaltsangabe zu „Snuff“ von Chuck Palahniuk

A novel that intends to bring the huge yet underacknowledged presence of pornography in contemporary life into the realm of literary fiction.

Stöbern in Romane

Sie allein

Eine Geschichte von der Liebe in Zeiten des Terrors - Leider mit geringer Bindungskraft.

jamal_tuschick

Die Stille zwischen Himmel und Meer

Einfach großartig! Mitreißend, romantisch, traurig, spannend....

rainbowly

Menschenwerk

Ungeheuer schwere, aber wichtige, ja notwendige Kost!

TochterAlice

Desorientale

Ein beeindruckender Lebensbericht, der vieles, was wir zu wissen glauben, zurechtrücken kann.

miss_mesmerized

Zartbitter ist das Glück

Wunderschöne Geschichte über eine Alters-WG auf den Fidschi-Inseln und die Sorgen des Alltags

jutscha

Das Floß der Medusa

Ein Trommelfeuer grässlicher, schockierender und monströser Szenen - eine verstörende Allegorie auf die Menschennatur.

parden

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Snuff" von Chuck Palahniuk

    Snuff

    Weltverbesserer

    05. January 2011 um 17:25

    Sozialkino der Spitzenklasse! Allerdings nichts für schüchterne Gemüter. ----------------------------------------------------------------- Ein Thema wie es ungewöhnlicher nicht sein kann (allerdings nicht für Palahniuk). Das Buch schaut hinter die Kulissen eines Porno (Gangbang) Drehs, wo sich 600 Männer versammelt haben um mit einer Frau Sex zu haben. 3 dieser Männer werden hier genauer betrachtet (Nr.72, Nr.137 und Nr.600) und man erfährt den Grund ihres Erscheinens am Set und einiges über ihre (gescheiterten) Lebensläufe. Eine schräge testosterongeballte Erzählung zwischen Bräunungscreme, Kondomen und Paprika - Chips Pulver! Ein Buch, wie nur Chuck Pahlaniuk es schreiben kann!!!

    Mehr
  • Rezension zu "Snuff" von Chuck Palahniuk

    Snuff

    Holden

    30. November 2010 um 15:57

    Mein erster Palahniuk. Ein intimer Blick hinter die Kulissen der Pornoindustrie. Und Palahniuk enthüllt sein (im Herzen) konservatives Weltbild. Toll.

  • Rezension zu "Snuff" von Chuck Palahniuk

    Snuff

    Avatarus

    25. February 2010 um 22:05

    Eine etwas andere Liebesgeschichte. In einem Weltrekordversuch, in der die Protagonistin beim Pornodreh sterben voraussichtlich sterben wird, betreibt der Schriftsteller eine Familienzusammenführung. Skurril, aber dafür gut!

  • Rezension zu "Snuff" von Chuck Palahniuk

    Snuff

    Dany

    12. September 2009 um 07:56

    Eine alternde Pornodiva, ein vermeintlicher Sohn, ein Pornoveteran, die Assistentin und der Ex-Serienstar. Sie alle sind Teil dieser Massenorgie. Schonungslos erzählt Palahniuk über die Pornoszene, über die Menschen die mitwirken. Das eine oder andere Schicksal wird zum Thema, aber eigentlich dreht sich alles um das verlorene Kind der ehemaligen Pornqueen. Schonungslos, echt und rasant erzählt! 10 Punkte!

    Mehr
  • Rezension zu "Snuff" von Chuck Palahniuk

    Snuff

    Wortklauber

    19. August 2009 um 17:29

    Wenn ein Roman sich nicht in die Schmuddelecke einreihen, sondern der Literatur zugerechnet werden, sollte man meinen, ein Autor würde sich ein seriöseres Setting suchen als ausgerechnet das eines Pornodrehs - und dann noch eines Gang-Bangs. Wie viele "sympathische Helden und Heldinnen", mit denen der Leser mitfiebern, in denen er sich wiederfinden könnte, brächte so ein Rahmen auch?! Und wie soll das Zielpublikum aussehen? Literatur für Feingeister sollte dabei nicht unbedingt herauskommen, und was man für eine "geneigte Zielgruppe" halten könnte, würde sich vielleicht lieber gleich den Film reinziehen, denn ein Buch darüber lesen ... Falsch! - Oder teils, teils. Chuck Palahniuk jedenfalls hat sich nicht gescheut, genau so einen Rahmen für seinen Roman "Snuff" zu wählen. Tief abzutauchen in Niederungen der Rasse Mensch, wenn man so will ... Und er hat damit trotzdem keinen Schmuddelroman verfasst! Am Anfang kann sich einem leicht der Eindruck aufdrängen, man würde das Treiben auf dem Pavian-Hügel im Zoo beobachten ... Heißt es doch, dass der Mensch die einzige Spezies ist, die sich (im allgemeinen) ungern bei sexuellen Handlungen beobachten lässt, während das anderen Arten eher schnuppe ist. Palahniuk versammelt in seinem Roman ausschließlich Personen, denen es nicht nur nichts ausmacht, sondern die es sogar erstrebenswert finden, derart vor Kameras zu agieren (oder dem zuzusehen) - und sei es nur, um sich eine einzige Minute an der alternden Pornodarstellerin Cassie Wright zu verlustieren, die einmal eine ganz Große in ihrem Metier war. Palahniuk lässt die Geschichte aus vier Perspektiven erzählen. Drei davon sind Kandidaten des "größten Gang-Bangs aller Zeiten", die einzige weibliche Erzählerin hat diesen mit wasserfestem Filzstift Nummern auf den Oberarm geschrieben und ist auch sonst für die Organisation zuständig. Nr. 72 hält sich für den Sohn der Porno-Darstellerin, gezeugt bei einem Dreh, ausgetragen, aber zur Adoption freigegeben. Diese Idee teilt er allerdings mit vielen anderen, die sich ebenfalls für diesen verlorenen Sohn halten. Nr. 173 war einst Detektiv in einer TV-Serie und möchte sich mittels seiner Teilnahme an dem Dreh von Gerüchten reinwaschen, er sei homosexuell. Nr. 600 schließlich ist selbst ein Dinosaurier im Porno-Business. Er hat viele Filme mit Cassie gedreht - und ist vielleicht der Vater von Nr. 72; der Akt, in dem seines und Cassies Kind gezeugt wurde, flimmert zur Stimulation der Kandidaten als eine Szene von vielen auf den Monitoren im Warteraum, in dem die Männer auf ihren Einsatz harren. Nach und nach und teilweise im stetigen Wechsel mit der Erzählebene Warteraum werden Schlüsselerlebnisse aus dem Leben der drei Männer offenbart, und das liest sich teilweise, als ob man über einen ganz anderen Menschen läse - dabei sind es nur jüngere, weniger zynische, weniger kaputte Ausgaben davon. Hatte ich am Anfang Schwierigkeiten, mich auf den Roman einzulassen, habe ich das letzte Viertel des Romans in einem durch gelesen. Irgendwann endet für jeder der drei Männer das Warten, jeder kommt zum Zug - wie, das hat mit den wirklichen Ereignissen nicht unbedingt mehr viel zu tun, man liest schließlich aus der Sicht des jeweiligen Erzählers. Der Roman entwickelt zum Ende hin immer mehr Tempo, ein Abgrund tut sich nach dem anderen auf, das alles wird lakonisch erzählt - und trotzdem (oder gerade deshalb) ist dieser Erzählstil angetan, im Leser alle möglichen Empfindungen zu wecken: Ekel, Mitgefühl, Heiterkeit (sogar das), Entsetzen, das und einiges mehr - und alles in stetem, oft abruptem Wechsel. Die Enthüllung über das wahre Kind ist vorhersehbar, was dem Roman an sich aber keinen Abbruch tut. Das Ende hat mit Realität (ich hoffe) nicht viel zu tun, aber es ist ein Ende, das dem Roman an sich genau so und nicht anders gerecht wird.

    Mehr
  • Rezension zu "Snuff" von Chuck Palahniuk

    Snuff

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. September 2008 um 19:22

    Das Buch fängt sehr schleppend an. Man soll glauben, dass sich eine Pornodarstellerin bei einem Gang Bang mit 600 Männern selber opfern will, um ihrem angeblichen Sohn den, sie zur Adoption freigegeben hat mit einem beträchtlichen Testament zu beerben. Interessant wird es, als sich herausstellt, dass ein junger Mann unter den Darstellern ist, der durchaus ihr Sohn sein könnte. Gegen Ende wird die Geschichte dann sehr konfus, wo ich fast schon wieder Gefallen an dem Buch gefunden habe, allerdings nur "fast".

    Mehr
  • Rezension zu "Snuff" von Chuck Palahniuk

    Snuff

    deSaintSavin

    07. September 2008 um 20:40

    Chuck liebt man oder hasst man. Mir hat sein neustes Werk wieder ganz gut gefallen. Mein persönlichen Favoriten sind aber noch immer "Lullaby" und "Fight Club". Ich sehe "Snuff" mehr als eine amüsante Kurzgeschichte, gespickt mit allerlei Anekdoten, wie man es von Palahniuk gewohnt ist. Der unerfahrenere Leser kann vielleicht auch sein Pornofachwissen etwas verbessern, kommt aber sicher auch durchs Leben ohne zu wissen was ein "Cream Pie" ist. ^^

    Mehr
  • Rezension zu "Snuff" von Chuck Palahniuk

    Snuff

    remusarkin

    04. September 2008 um 08:30

    "Snuff", das neueste Werk von Palahniuk ist anders. Nicht schlecht, nur viel, viel Trivialer als sonst. Einige Fun facts über die Filmbranche im Allgemeinen und die Pornobranche im speziellen machen das Buch ganz kurzweilig und amüsant, Aber das war's dann auch schon. Mehr habe ich über diesen Roman auch nicht zu sagen.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks