Chuck Palahniuk Verflucht

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Inhaltsangabe zu „Verflucht“ von Chuck Palahniuk

HÖLLE ist, was man daraus macht. „Hallo, Mr. Satan, hier spricht Madison.“ Das sind Madisons erste Worte in der Hölle. Wie sie dahin gekommen ist? Ihre Mutter, eine selbstverliebte Schauspielerin, und ihr Vater, ein geldverliebter Millionär, lassen ihre Tochter über Weihnachten allein zurück, während sie weitere Waisen adoptieren. Madison katapultiert sich derweil ins Jenseits, wo sie unter anderem auf einen Cheerleader, eine Sportskanone, einen Außenseiter und einen Punk trifft. Gemeinsam wollen sie Satan zur Rede stellen, aber so leicht können sie der Hölle nicht entkommen.

Die junge Protagonistin ist in ihrer Handlung- und Denkweise sehr unglaubwuerdig.

— JanineT
JanineT

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    Verflucht
    Creed

    Creed

    29. April 2017 um 11:07

    Mein erster gelesener Palahniuk, und dieses Buch ist in meinen Augen ein echter Volltreffer. Der Plot (die 13-jährige Madison, Tochter reicher und oberflächlicher Hollywood-Stars, findet sich nach ihrem vorzeitigen Tod in der Hölle wieder und macht sich zusammen mit einigen anderen Toten auf den Weg, um Satan persönlich zur Rede zu stellen) ist im Grunde genommen recht simpel, aber was der Kult-Schriftsteller daraus macht, ist ein literarisches Feuerwerk, das vor Ironie, Sarkasmus, Geschmacklosigkeiten und Witz nur so trieft. Unzählige Anspielungen auf bekannte Hollywood-Größen finden sich hier, derbe Seitenhiebe auf den 'American Way of Life' sowie eine große Portion makaberer Humor, der beileibe nicht jedermanns Sache sein dürfte. Zudem fährt Palahniuk seitenweise skurrile und verrückte Ideen auf, mit denen er die Hölle literarisch füllt und beschreibt. Tote Machthaber und Diktatoren werden der Lächerlichkeit preisgegeben und der Story geht bis zum (offenen) Ende nicht die Puste aus. Einige redundante Details mögen vielleicht dabei sein, doch selbst die könnte man noch im weitesten Sinne unter dem Begriff "Running Gag" verbuchen. Die Geschichte findet eine Fortsetzung in Palahniuks zwei Jahre später erschienenen Buch "Verdammt"; ich bin schon sehr gespannt, ob der Autor dieses witzige und anspielungsreiche Niveau im zweiten Band halten kann. Fest steht jedoch schon mal, dass ich mich diesem Schriftsteller definitiv intensiver widmen werde. Sein Schreibstil ist (was ich durch diverse Leseproben erkennen konnte) immer wieder anders und selbst hier bei "Verflucht", welches recht eingängig geschrieben erscheint, muß man sich eine Weile einlesen, dann aber wird man mit einem erstklassigen Werk belohnt, welches bei aller Verrücktheit eine Menge Hintersinn und Intelligenz enthält. Fazit: Unbedingt lesenswerter Irrsinn, der mit vielfältigen Charakteren und einer Unmenge komischer und zynischer Ideen aufwartet. Meine persönliche Eintrittskarte in die literarische Welt des Chuck Palahniuk. Klasse!

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  • Gute Grundidee, schlecht umgesetzt

    Verflucht
    JanineT

    JanineT

    12. May 2016 um 21:50

    Leider hat mich das Buch nicht so recht ueberzeugen koennen. Es hat zwar ein paar amuesante Stellen, aber ich fand die Protagonistin sehr unglaubwuerdig. Die Art, wie sie redet und denkt, scheint so gar nicht wie eine 13 jaehrige zu sein. Sie ist dafuer viel zu intellektuel. Sie kommt mir eher wie eine Erwachsene vor oder es scheinen die Weltansichten des Autors durchzusickern. Anfangs ist die Geschichte noch unterhaltsam, doch im Mittelteil verliert sie an Biss und Spannung und die Handlung plaetschert nur so dahin. Habe den Roman leider nicht beendet.

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