Chuck Pfarrer Zum Krieger geboren

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Inhaltsangabe zu „Zum Krieger geboren“ von Chuck Pfarrer

Die Navy SEALs gelten als eine der härtesten militärischen Spezialeinheiten weltweit und sind für die Liquidation von Osama bin Laden verantwortlich. Kein SEAL hat sich je ergeben, kein SEAL wurde je gefangen genommen und keiner wurde je tot oder lebendig auf dem Schlachtfeld zurückgelassen. Der Navy SEAL Chuck Pfarrer nahm an über 200 Geheimoperationen teil. In diesem Buch erzählt er von seinen gefährlichsten Einsätzen auf allen Erdteilen, bei denen er immer wieder in Todesgefahr schwebte. Im Atlantik half er bei der Bergung von Interkontinental raketenteilen, in Südamerika unterstützte er Special-Forces-Operationen und im Mittelmeer versuchte er, eine Geisel zu befreien. Hochspannend, sehr persönlich und mit bestechender Ehrlichkeit schildert Pfarrer die Kampf- und Anti-Terror-Einsätze der SEALs. Seine Geschichten sind keine reinen Heldenepen, sondern bewegende Schilderungen von Kämpfen, bei denen Angst, Verwundung und Tod immer eine Rolle spielen.

Super interessant (:

— Ansha
Ansha

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  • Krieg ist nicht sauber...

    Zum Krieger geboren
    schattensucher

    schattensucher

    09. September 2017 um 22:21

    Ich denke jeder weiß, das Krieg weder sauber, noch gerecht ist. Meistens (nicht immer) ist er auch nur ein politisches Druckmittel, um ein Ziel zu erreichen, oder einen langen Konflikt endgültig zu beenden. Wir wissen heute, dass dies in den seltensten Fällen wirklich der Fall ist. Meistens wird ein Problem gegen ein noch größeres eingetauscht und man beginnt sich zu fragen, ob man sich überhaupt hätte einmischen sollen. Wie man jedoch einem Team von ausgebildeten Marines und Seals verbieten kann zurück zu schießen, wenn sie beschossen werden, möchte ich nicht so ganz verstehen. Selbst auf einer Friedensmission müsste es doch möglich sein, sich zu verteidigen, oder? Muss ich dann mit Platzpatronen auf den Feind feuern, der mich mit echten Patronen umbringen will, weil ich ihm nichts tun darf? Das Problem ist, das Politik und Krieg nicht zusammen passen. In der Theorie und in diplomatischen Gefilden werden Entscheidungen getroffen, die Menschenleben fordern, wie auch im Buch, in dem unter anderem eine Situation im Libanon beschrieben wird, wo ein einziger Anschlag über 240 Marines unvorbereitet in den Tod reißt, weil sie eben nicht angreifen durften. Aber zurück zum Buch. Das Buch handelt, wie der Titel schon sagt, von einem Operator der im Team Four angefangen und es schließlich ins Team Six geschafft hat. Pfarrer beginnt bei seinem Werdegang, umreißt seine Kindheit an / auf verschiedenen Stützpunkten, da er in eine Militärfamilie hinein geboren wurde. Er beschreibt wie er auf einer Militärschule landet und doch beschließt genau diesem Militär den Rücken zu zukehren, bevor er sich Jahre später doch für die Navy entscheidet. Die BUD/S werden angerissen, ehe es zu den einzelnen Missionen geht. Ich muss zugeben, das ich mit dem Schreibstil von Pfarrer deutlich besser zurecht gekommen bin als mit dem von Chris Kyle (American Sniper). Pfarrer streut auch hin und wieder Fachwörter ein, erklärt sie jedoch meistens nur kurz, ohne sich in langen Erklärungen zu verlieren (Für alle die dennoch etwas nachschlagen wollen, findet sich am Ende des Buches ein Glossar), so dass der Lesefluss nicht unterbrochen wird. Pfarrer schreibt flüssig und ehrlich (soweit ich das sagen kann) und beschreibt auch Fehler, die er gemacht hat. Anders als bei Chris Kyle erwähnt er jedoch seine Familie & Beziehungen häufig nur am Rande und legt den Focus mehr auf die Einsätze, die er als Seal hinter sich gebracht hat, ebenso die Frustration, wenn die Politik ihn doch daran hindert, seinen Job ordentlich zu erledigen. Pfarrer hat am Anfang des Buches ein Zitat von George Orwell eingefügt: "Wer der Gewalt abschwört, kann dies nur tun, weil andere Gewalt für ihn ausüben." Ich habe öfters im Buch, wie oben bereits erwähnt, gedacht, dass sie die Jungs dann auch verdammt noch mal ihren Job machen lassen sollen, aber wie bereits ebenfalls erwähnt, Krieg und Politik passen nicht sonderlich gut zusammen. Was mich überrascht hat war ein Geständnis des Autors, nachdem er erwähnt hat dass er bereits mehrere Drehbücher geschrieben hat, die auch verfilmt wurden, dass er Legastheniker ist. Ich weiß, dass solche Bücher Korrektur gelesen werden (auch wenn sich in der deutschen Übersetzung einige Schreibfehler eingeschlichen haben), dennoch gehört sicherlich auch Mut dazu, sich dann an solch ein Projekt zu setzen und es auch durch zu ziehen. Allerdings denke ich auch, dass noch mehr Mut dazu gehört, in einen bewaffneten Konflikt zu ziehen und nicht zu wissen, ob man den morgigen Tag, oder die nächste Stunde noch erleben darf. In diesem Sinne: Passt auf euch auf!

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