Chuck Wendig Atlanta Burns (Atlanta Burns series Book 1)

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Inhaltsangabe zu „Atlanta Burns (Atlanta Burns series Book 1)“ von Chuck Wendig

You don’t mess with Atlanta Burns. Everyone knows that. And that’s kinda how she likes it—until the day Atlanta is drawn into a battle against two groups of bullies and saves a pair of new, unexpected friends. But actions have consequences, and when another teen turns up dead—by an apparent suicide—Atlanta knows foul play is involved. And worse: she knows it’s her fault. You go poking rattlesnakes, maybe you get bit. Afraid of stirring up the snakes further by investigating, Atlanta turns her focus to the killing of a neighborhood dog. All paths lead to a rural dogfighting ring, and once more Atlanta finds herself face-to-face with bullies of the worst sort. Atlanta cannot abide letting bad men do awful things to those who don’t deserve it. So she sets out to unleash her own brand of teenage justice. Will Atlanta triumph? Or is fighting back just asking for a face full of bad news? This book is intended for mature audiences due to strong language and violence. Revised edition: Previously published as two volumes, Shotgun Gravy and Bait Dog, this combined edition includes editorial revisions.

Eine starke Geschichte über ein taffes Mädchen mit einem Namen, der so außergewöhnlich ist wie sie selbst.

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  • Atlanta Burns #1-2 - Chuck Wendig

    Atlanta Burns (Atlanta Burns series Book 1)

    Lesen_ist

    09. July 2015 um 18:05

    Inhalt You don’t mess with Atlanta Burns. Everyone knows that. And that’s kinda how she likes it – until the day Atlanta is drawn into a battle against two groups of bullies and saves a pair of new, unexpected friends. But actions have consequences, and when another teen turns up dead – by an apparent suicide – Atlanta knows foul play is involved. And worse: she knows it’s her fault. You go poking rattlesnakes, maybe you get bit. Afraid of stirring up the snakes further by investigating, Atlanta turns her focus to the killing of a neighbourhood dog. All paths lead to a rural dogfighting ring, and once more Atlanta finds herself face-to-face with bullies of the worst sort. Atlanta cannot abide letting bad men do awful things to those who don’t deserve it. So she sets out to unleash her own brand of teenage justice. Will Atlanta triumph? Or is fighting back just asking for a face full of bad news. Meine Meinung Chuck Wendig hat mich noch nie enttäuscht! Ich liebe die »Miriam Black“-Reihe und »The Blue Blazes« hat auch 5/5* von mir bekommen. Also, während ich ganz sehnsüchtig auf Band vier mit Miriam Black warte, muss ich natürlich sein neuestes Buch lesen. Ursprünglich aus North Carolina lebt Atlanta jetzt mit ihrer Mutter in einem alten Bauernhaus in einer Kleinstadt in Pennsylvania. Gleich am Anfang rettet sie einen venezolanischen Teenager namens Shane vor drei Mitschülern, die ihn peinigen. Man erfährt auch, dass sie sechs Monate in der Schule gefehlt hat, wegen etwas, das mit einer Schrottflinte zu tun hat. Sie ist in der Schule zu einer kleinen, unfreiwilligen Berühmtheit geworden. Was genau passiert ist, erfahren wir viel später im Buch, aber es ist klar, dass es sie bedrückt und schlimme Albträume verursacht. Ihre ehemaligen Freundinnen haben sich von ihr abgewandt, aber nun hat sie einen neuen Freund, auch wenn sie das anfangs nicht so sieht. Es dauert nicht lange, bis Shane sie um Hilfe für einen anderen Freund bittet. Chris ist homosexuell und wurde aus diesem Grund von vier Mitschülern gefoltert, damit er »aufhört schwul zu sein«. Ja, Atlanta Burns könnte tatsächlich die jüngere Schwester von Miriam Black sein, mit dem ganz großen Unterschied, dass sie keine übernatürliche Gabe hat. Mit ihren feurig roten Haaren ist sie nicht zu übersehen und sie hat einen starken Sinn für Gerechtigkeit. Sie ist eine Jugendliche, die bereits viel Schlimmes erlebt hat. Was sie nicht leiden kann, sind fiese Schlägertypen, die andere tyrannisieren, weil sie schwarz, lateinamerikanisch, chinesisch, oder einfach nur homosexuell sind. Meistens sind es Menschen, die sich nicht wehren können, wie denn auch, wenn es drei oder vier gegen eins steht? Da kann Atlanta nicht einfach wegsehen, wie die meisten es tun würden. Auf die Gefahr hin selbst in die Schusslinie zu geraten, hilft sie. Es spricht sich herum und bald wird sie wegen ganz was anderem um Hilfe gebeten.  Die Schlangengrube, in die sie steigt, ist viel tiefer und gefährlicher als sie dachte. Etwas unbeholfen geht sie ans Werk, was ich als sehr realistisch empfunden habe. Die Charakterbildung von Chuck Wendig ist wirklich unverwechselbar und herausragend. Seine Protagonisten wachsen mit ihrer Aufgabe, bekommen eine Tiefe, der man nicht so oft begegnet. Auch die Nebencharaktere sind unverwechselbare Persönlichkeiten, egal ob Gut oder Böse. Die Geschichte selbst ist wie aus dem amerikanischen Leben gegriffen. Wobei es natürlich auch bei uns und überall auf der Welt Ausländerfeindlichkeit gibt, geht es hier nicht nur darum. Die Ereignisse entwickeln eine Eigendynamik, wie es im Leben oft so ist. Eine unverantwortliche Mutter, die mehr Belastung für die Tochter ist als ihren »Job« zu machen; ein Berg von einem Mann, der auf einer Farm illegale Hundekämpfe veranstaltet; eine Gruppe Waffenfanatiker die Ausländer und Homosexuelle tyrannisiert und mittendrin ein junges, traumatisiertes Mädchen, ein »Underdog«, dem man ins Herz schließt. Das ist der Stoff für eine temporeiche, ergreifende Geschichte, die oft Herzklopfen verursacht. Mit einer manchmal sehr derben Sprache, wie von der heutigen Jugend eben gebraucht wird, und einiges an Gewalt ist die Geschichte trotzdem lebensnah und glaubwürdig. Im Gegensatz zur »Miriam-Black«-Reihe oder »Blue Blazes« gibt es hier nichts Übernatürliches. Die Monster, die hier mitspielen, sind Menschen, wenn auch nicht human. Chuck Wenig hat sehr viel hineingepackt in die 367 Seiten! Es geht um sexuelle Gewalt und Suizid, Mobbing und Tyrannei, Hundekämpfe und Waffen, Rassisten und Korruption, Drogenmissbrauch und Feigheit. Aber es geht auch um Freundschaft und Liebe, und um die Courage nicht wegzusehen, sondern zu helfen. Klar, solche Risiken sollte kein Jugendlicher eingehen wie Atlanta in diesem Buch, aber helfen kann man trotzdem. Eine starke Geschichte über ein taffes Mädchen mit einem Namen, der so außergewöhnlich ist wie sie selbst. Eine Geschichte mit viel Herz, die ich aber nicht für Jugendliche unter 16 empfehlen würde.

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