Chuck Wendig Blackbirds

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Inhaltsangabe zu „Blackbirds“ von Chuck Wendig

Miriam hat eine Gabe: Wenn sie einen Menschen berührt, sieht sie den Moment seines Todes. Doch nie konnte sie die Zukunft verhindern. Inzwischen hat sie den Versuch aufgegeben. Als der Trucker Louis Miriam vor einem Überfall rettet, berührt sie seine Hand und sieht das Unvermeidliche: Louis wird in 30 Tagen von einem Killer brutal ermordet und Miriam steht dabei. Ist sie vielleicht das nächste Opfer? Miriam glaubt eigentlich nicht, dass sie die Zukunft ändern kann. Aber sie muss es noch ein Mal versuchen: für ihr Überleben und für seins.

Gute Story, spannend erzählt. Nicht für zarte Gemüter.

— Wisent

Buch auf S.112 abgebrochen.Der Schreibstil klingt wie der eines 14- jährigen und die angepriesene Fantasy ist unauffindbar,bis auf ihre Gabe

— igbuchblueten

Extreme Charaktere, abgedrehte Story. Aber zu gewollt, zu wenig authentisch, zu vorhersehbar. Oder auch einfach: Not my kind of book!

— elane_eodain

ein Buch mit einer ganz besonderen Atmosphäre

— his_and_her_books

Derbe Sprache, skurrile Inszenierungen, schräge Figuren, rohe Gewalt und pure Spannung - einfach ein total abgedrehtes Buch à la Tarantino.

— Loony_Lovegood

A hard-boiled cross-over book, with interesting characters and a stunning story-plot. A joyful read!! I guess u should read it in english!!

— J-B-Wind

Hart und spannend!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Hart, temporeich, aber wirklich derb in der Sprache... hat mir dennoch Spaß gemacht!

— Twinbee

Stöbern in Fantasy

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eigentlich solche 'Autorin' sei nur lächerliche Ziege

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  • Rezension zu "Blackbirds" von Chuck Wendig

    Blackbirds

    elane_eodain

    30. June 2015 um 15:30

    » „Du denkst, du wirst mich gleich umbringen?“, fragte er. „Denkst du das?“ Sie schnalzte mit der Zunge. „Nein, Sir, das denke ich nicht. Ich bin nicht der Killer-Typ. Ich bin eher passiv-aggressiv als aggressiv. Ich bin eine Abwarten-und-Teetrinken-Art von Mädchen. Mehr Geier als Falke.“ Sie starrten einander an. Miriam fühlte sich verängstigt und krank – und ein bisschen erregt. Klick. Die 0 klappt zur 1 um. « (Zitat aus „Blackbirds“ von C. Wendig) INHALT: Miriam hat eine Gabe. Bei Hautkontakt mit einem anderen Menschen sieht sie dessen Tod. In Sekundenbruchteilen, aber klar und deutlich - und nur einmal. Die vorhergesehenen Tode zu verhindern, das hat sie längst aufgegeben, aber sie sammelt jeden einzelnen in einem Buch. Als sie den Trucker Louis kennenlernt geschieht etwas Ungewöhnliches, sie selbst scheint bei seinem bevorstehenden Tod anwesend zu sein. Ihre erste Reaktion ist Flucht, doch sie weiß, dass sie dem nicht entkommen kann … GEDANKEN: Das Cover gefällt mir, die Inhaltsangabe des Buches klang spannend, mal was anderes für mich und auch die rotzige Sprache hat mich bei der Buchwahl keinesfalls abgeschreckt. Ich wollte es versuchen. Nun nach dem Versuch bin ich ernüchtert, denn Chuck Wenig konnte mich mit seiner Geschichte nicht überzeugen. Ganz im Gegenteil, ich weiß gar nicht, was ich Positives zu dem Buch schreiben soll. Ja, gut, die Grundidee gefiel mir, gefällt mir noch immer, aber wurde mangelhaft umgesetzt, meiner Meinung nach. Bwispielsweise die Tatsache, dass die meisten Menschen im hohen Alter zuhause sterben, wird zwar mal erwähnt, ansonsten aber schlicht ignoriert. Klar wäre es langweilig, wenn fast jeder, den Miriam berührt auf so unspektakuläre Weise den Löffel abgeben würde und Miriam hält sich auch in einem Umfeld auf, in dem Gewalttaten und ein frühes Sterben möglicherweise häufiger vorkommen als im Durchschnitt. Außerdem ist das ja „nur“ eine Geschichte – und dennoch wirkte das auf mich nicht rund, sondern effekthaschend und damit kann ich überhaupt nichts anfangen, das nervt mich schnell. Kurios ist dabei, dass es aber gerade diese kleinen Sterbesequenzen waren, die mir beim Lesen am besten gefallen haben. Kurze Schlaglichter auf ein Leben und dessen Ende. Kursiv gedruckt, um sich abzuheben. Eine Sammlung nur dieser kurzen Szenen könnte interessant, wenn auch makaber sein. Miriams „Alltag“ konnte da nicht mithalten, konnte mich nicht fesseln. Miriam ist keine Protagonistin, die um die Sympathie des Lesers buhlt, im Endeffekt aber natürlich doch irgendwie erhält, vielleicht durch ihre Sonderartigkeit und spätestens als sie Gefühle für einen anderen Menschen zulässt, was ihr so schwer fällt. Aber, mich konnte sie deshalb nicht überzeugen, weil sie nicht echt wirkte, sie in meinem Kopf nicht voll entstanden ist, sondern schemenhaft blieb. Und das obwohl ich extreme, polarisierende Charaktere durchaus mag. Aber ihre Ausdrucksweise war zu gewollt unflätig und anzüglich, ihr Verhalten immer wieder schwer nachvollziehbar. Manches ging mir viel zu schnell, bei anderem war ich verwundert, dass die eigentlich taffe Miriam es nicht kapierte. Unterbrochen wird die in Gegenwartsform aus Miriams Sicht geschriebene Hauptgeschichte immer wieder von kurzen Kapiteln, in denen Miriam interviewt wird über ihre Gabe und ihr Leben. Dieses Interview gibt dem Leser die Gelegenheit mehr über Miriam und ihre Vergangenheit zu erfahren. Das ist nett, aber wie ich finde auch nicht sehr galant eingebaut. Und das Ende? Hm, ich will es natürlich nicht vorwegnehmen, aber auch davon bin ich enttäuscht, denn es ist vorhersehbar und insbesondere für diese Geschichte meiner Meinung nach zu seicht. Das hat dem Ganzen das i-Tüpfelchen im negativen aufgesetzt und mich zur Ein-Stern-Bewertung nahezu genötigt. Der Vergleich zu Quentin Tarantino wurde aufgestellt. Den finde ich auch gar nicht schlecht, denn die Charaktere sind ähnlich extrem und die Geschichte abgedreht. Allerdings gefallen mir einige Tarantino-Film richtig gut, dieses Buch aber nicht. Geschmackssache. „Blackbirds“ hat und bekommt noch weitere Folgebände. Das mag manchen freuen, ich werde sicher nicht weiterlesen. FAZIT: Die Idee ist gut, die Umsetzung hat mich leider ganz und gar nicht überzeugt. Zu gewollt, zu wenig authentisch, zu vorhersehbar und davon fühlte ich mich eher genervt als gut unterhalten.

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  • Miriam konnte mich überzeugen

    Blackbirds

    Jarda

    17. June 2015 um 12:17

    Ganz unten befindet sich ein schnelles Fazit zum Inhalt und Schreibstil Inhalt Miriam ist erst zweiundzwanzig Jahre jung und hat den Tod öfter als die meisten anderen Menschen kennengelernt. Wenn sie jemanden berührt, Haut auf Haut, kann sie die Todesursache der Person sehen. Sie sieht nicht nur, wie der Jeweilige stirbt, sondern weiß, wann er ins Gras beißen muss. Die besondere und zugleich schreckliche Gabe prägt Miriams Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie ist eine Landstreicherin, die sich orientierungslos, mit viel Zynismus und einer schlagfertigen, wie ordinären Zunge, durch das Leben schlägt oder was davon noch übrig ist. Sie raucht. Sie trinkt. Sie verfolgt Menschen, die bald das irdische Dasein verlassen, und raubt den Leichnam aus. Die Hoffnung, das Ableben zu verhindern, hat sie schon lange aufgegeben. Schicksal bleibt Schicksal. Daran kann sie nichts ändern. Am Anfang der Geschichte lernen wir Miriam in einem Motel kennen. Sie hat wieder ein neues Opfer, einen verheirateten Mann, der in wenigen Minuten das Zeitliche segnet. Er hält Miriam für eine Prostituierte. Doch es kommt, wie es kommen muss. Nach einem konfliktreichen Dialog stirbt der Kerl. Miriam schnappt sich das Geld, die Kreditkarte, verlässt die Raststätte und steht schließlich mit erhobenem Daumen am Highway, um dort jeden vorbeirasenden Fahrer, der nicht anhält, aufs Schlimmste zu beleidigen. Einer der Autofahrer reagiert jedoch auf ihre wüsten Beschimpfungen. Zwei Halbstarke steigen aus dem Wagen, doch Miriam kennt das Leben auf der Straße und weiß sich zu wehren. Ein Truck hält an und ein Mann namens Louis bietet ihr eine Mitfahrangelegenheit an. Miriam ist von Louis und seiner Art fasziniert. Er akzeptiert Miriam. Sie möchte erfahren, wie Loui stirbt, doch was sie sieht, kann sie nicht glauben. Louis wird in dreißig Tagen ermordet und sie kommt in der Todesvision vor. Im Laufe Geschichte lernt Miriam Ashley kennen, der einen silbernen Metallkoffer besitzt, hinter dem zwei geheimnisvolle Personen her sind, die keine Skrupel kennen, um den Aufenthaltsort des Koffers zu erfahren. Ashley kennt Miriams Gabe und erpresst sie, um die Fähigkeit für seine Zwecke auszunutzen und die Uhr tickt gegen Louis. Miriam will sich von Loui fernhalten, doch das Schicksal lässt sich nicht austricksen. Kann Miriam Louis retten oder muss sie das Unvermeidliche, wie so oft, akzeptieren? Was ist im Metallkoffer drinnen und wieso verfolgen die beiden Gestalten Ashley? Meine Meinung: Was für ein abgefahrenes Buch. Ich habe spätabends am 15.06 angefangen und letztendlich das Buch am nächsten Tag, zur Mittagszeit, beendet. Nein, ich habe nicht den ganzen Abend durchgelesen, da ist mir der Schlaf doch etwas wichtiger, trotzdem musste ich nach dem Einschalten meiner Kaffeemaschine sofort weiterlesen. Das Buch besitzt ungewöhnliche Charaktere, eine interessante Idee und einen außergewöhnlichen Schreibstil, der manchmal über die Stränge schlägt. Das Buch ist dreckig, überfüllt mit Galgenhumor, flotten, ordinären Sprüchen und die vielen Gewaltszenen, oft bis ins kleinste Detail beschrieben, runden diese Welt mit ihrem depressivem Grundton ab, der an manchen Stellen bricht und kleine Hoffnungsschimmer am Horizont erlaubt und somit auch erträglich wird. Ansonsten hätte das Buch, zumindest auf mich, überzogen gewirkt. Das Buch rast an vielen Stellen förmlich dahin. Doch die Spannung wird alle paar Kapitel gedrosselt, nicht rausgenommen, aber etwas verlangsamt, damit der Leser mehr über Miriams Gabe und Vergangenheit lernt und somit auch eine kleine Verschnaufpause hat, damit alle Geschehnisse verarbeitet werden können. Zwischen den meistens sehr kurzen Kapiteln gibt es Rückblenden. Jedoch nicht die typischen Rückblenden, die oft in langweiligen, ewig langen Texten enden. Miriam wird von einer Person interviewt und der Leser erfährt Stück für Stück, was die Gabe eigentlich ist, wer Miriam ist, wer Miriam war. Durch geschickte Perspektivenwechsel sind die Nebenfiguren kein ungeschriebenes Blatt, sondern Personen mit Motivation und Hintergrund. Doch keine Sorge, der Autor wechselt die Sichtweise nicht wie ein auf,- und abspringender Gummiball. Der Fokus ist ganz klar auf Miriam gerichtet. Mit ihr hatte ich anfangs meine Problemchen. Ich wurde direkt in Geschichte geworfen und habe Miriam als eine Person kennengelernt, die mir eher unsympathisch war, vor allem durch ihre Ausdrucksweise und durch ihre Gedanken. Wird die jetzt die ganze Zeit so fluchen, sich so extrem in Szene stellen? Zum Glück nicht. Natürlich bleiben die Grundzüge der Protagonistin, sie verändert sich nicht von heute auf morgen in eine komplett andere Person, doch mit jeder Seite lernt man sie besser kennen und an vielen Stellen blitzt eine andere Miriam durch. Ich will hier nichts vorweg nehmen, aber lest mit offenen Augen. Die anderen Nebenfiguren sind auch nicht schlecht ausgearbeitet. Aber hier kommt mein größter Kritikpunkt. Der Autor hat es ein wenig … Wenig ist gut. Der Autor hat es übertrieben. Jede Person im Buch kommt wie ein suizidgefährdeter Alkoholiker oder Drogenjunkie rüber und wenn nicht suizidgefährdet, sind sie brutal, ordinär, verrückt. Mir war das zu viel. Natürlich, die Welt und die Bewohner sollen so kaputt wirken. Aber irgendwann hat mich das gelangweilt, weil gefühlt jeder Charakter gleich denkt und handelt, außer Miriam. Außer Loui. Der hat mich ein wenig an Hagrid erinnert und war, neben Miriam, die sympathischste Figur. Manch einer wird jetzt sicherlich die Augenbrauen heben. Miriam und sympathisch? Lustigerweise schon. Irgendwie. Ihr Wesenszug ist nachvollziehbar, ich kann verstehen, wieso sie so ist, wie sie eben ist – laut, rotzfrech, ordinär, trinkend und rauchend durch das Land zieht und so weiter und an manchen Stellen blitzt eine andere Miriam durch. Ab Seite 63 hat sie schließlich mein Herz erobert. Zitat „Langer Tag im Büro, Schatz?“, fragt sie. Er blinzelt. „Wie spät ist es?“ „Halb zehn. Zehn. Schulterzuck.“ „Hast du gerade Schulterzuck gesagt, statt tatsächlich mit den Schultern zu zucken?“ Miriam ignoriert die Frage und hält stattdessen die beiden Schachteln zur Ansicht hoch, eine in jeder Hand. „Guck mal! Schwarzdrosselschwarz. Vampirrot. Such eine aus!“ „Suche eine was aus?“ Sie gibt einen entnervten Laut von sich. „Eine Kandidatin für die Präsidentschaft auf dem Mond und all seiner Provinzen!“ Verwirrt starrt er sie an. „Eine Haarfarbe, Idiot. Ich will mir die Haare färben. Schwarzdrosselschwarz -“ Sie schüttelt diese Schachtel. „Oder Vampirrot?“ Sie schüttelt die andere Schachtel. Seite 63 Vor allem der Satz: Halb zehn. Zehn. Schulterzuck. Einfach genial. Sieht wahrscheinlich jeder Leser anders, aber der Satz hat mein Herz erobert. Ab da wollte ich Miriam wirklich kennenlernen. Also nicht nur über sie lesen und wissen, wie sie das Chaos übersteht, sondern ihren Charakter, ihre Art kennenlernen. Eine wirklich tolle Person, die aus der Masse sticht und sich in der Geschichte weiterentwickelt. Wie gesagt: Ihr Grundwesen bleibt, aber sie entwickelt sich weiter und diese Entwicklung ist beachtlich. Sie hat einen starken inneren Konflikt. Alpträume plagen sie. Die Gabe hat ihr Leben zerstört und tut es weiterhin. Die Sache in ihrer Kindheit und all die Dinge, die ich aus spoilertechnischen Gründen nicht aufzählen kann und trotzdem durchlebt sie in der Geschichte eine glaubhafte Entwicklung. Ich habe mir öfter die Frage gestellt, wie ich handeln würde. Wäre ich auch so ein Wrack wie Miriam? Wahrscheinlich schon. Nicht ganz so "krass", aber nahdran. Wenn ich mir vorstelle, jeden Tag den Tod zu sehen … Schrecklich. Die Charakterisierung von Miriam ist gut gelungen. Wer nur durch die Zeilen hetzt könnte die Stellen eventuell überlesen. Es gibt viele stille und kleine Momente, einen kurzen Satz, der Miriam von einer anderen Seite zeigt. Wäre das Buch keine Reihe, sondern ein Einteiler, wären mir diese Charakterisierungsschnipsel zu wenig. Da es aber zum Glück eine Buchreihe ist, bin ich guter Dinge. So gut mir Miriam gefallen hat, so schlecht hat mir die Story gefallen. Gut, schlecht ist vielleicht das falsche Wort. Die Idee ist solide und spannend. Eher Thriller, Roadmovie und Drama, statt Urban Fantasy. Was mich jedoch nicht gestört hat. Der Umgang mit der Gabe fand ich sehr interessant und zum Glück wurde die Fähigkeit nicht „ausgeschlachtet.“ Manche Wendungen, vor allem im letzten Dritteln, wirkten jedoch so unglaubwürdig. Der Plot, die grundlegende Idee ist super, aber eventuell hätte sich der Autor noch ein wenig mehr Zeit lassen sollen. Das letzte Drittel ist wirklich temporeich. Dagegen habe ich nichts und unter den gegebenen Umständen ist diese Schnelligkeit auch nachvollziehbar, aber trotzdem haben viele Stellen einfach nicht überzeugt bzw. mich haben viele Stellen nicht überzeugt. Ist natürlich subjektiv. Die zahlreichen Todesvisionen waren jedoch sehr unterhaltsam. Natürlich etwas brutaler, aber trotzdem klasse geschrieben. Das Interview fand ich sehr interessant. Generell hat mich Miriams Vergangenheit interessiert. Die dreckige Welt fand ich, meistens zumindest, glaubhaft. Alles in allem eine interessante Idee, die jedoch im letzten Drittel an Glaubhaftigkeit verliert und die vielen Charaktere, die sich in ihrer Art und Sprechweise ähneln, haben mich enttäuscht. Deswegen kriegt die IHandlung eine Bewertung von 7,5 von 10 Punkten. Der Schreibstil Der Autor kann schreiben, und wie er schreiben kann. Miriam sticht zwischen all den anderen Protagonisten aus anderen Büchern raus und der Schreibstil ebenfalls. Da hat sich ein Paar gefunden. Miriam und die Schreibe harmonieren perfekt. Der Autor benutzt viele Vergleiche, Metaphern, Übertreibungen und andere Stilmittel. Seine Satzkonstruktion ist abwechslungsreich. Mal besteht ein Satz nur aus einem Wort. Manchmal ist die Erzählweise stichpunktartig, aber nicht, weil er nicht mit Worten umgehen kann, keine Sätze bilden kann, sondern weil er dadurch eine Stimmung und Atmosphäre aufbaut, die es wirklich in sich hat. Teilweise konnte ich alles riechen, schmecken und hören in der Geschichten. Für Beschreibungen hat der Autor ein goldenes Händchen – meistens. Seine Beschreibungen sind bildreich und sprechen alle Sinne an. Wenn dann die Action los geht, rückt der Stil, der mit zahlreichen stilistischen Kniffen überzeugt, in den Hintergrund und die Sätze lesen sich „normal“. Normale Satzlänge. Keine besonderen Bilder. Keine Auffälligkeiten, die gegen den Strom schwimmen. In den Todesvision zeigt der Autor eine ganz andere Schreibe. Es war ein wahrer Genuss. Der Autor spielt förmlich mit der Sprache. Vor allem schreibt er spezifisch. Er rattert seine Sätze, seine Bilder nicht einfach runter, sondern überlegt sich ganz genau, wie er die Dinge benennt. In vielen Büchern ist ein Baum ein Baum. Doch es gibt verschiedene Baumarten. Zum Beispiel eine Eiche. Oder statt Sofa benutzt er das Wort Mikrofasersofa. Manchmal wirkt das leider sehr überladen. Vor allem eigene Wortkreationen oder Umschreibungen, Metaphern und Vergleichen, sind manchmal so zahlreich vorhanden, dass der Kopf förmlich explodiert. Teilweise reiht sich Vergleich an Vergleich und leider sind die Bilder nicht immer passend gewählt. Hin und wieder schreibt der Autor auch sehr umständlich, versucht ein Bild, eine Stimmung in ein Wort zu quetschen, statt dafür zwei oder drei Sätze zu benutzen. Ich mag den Schreibstil, aber an vielen Stellen liest es sich leider bemüht irgendein tolles Bild zu zaubern, irgendeinen außergewöhnlichen Stil zu benutzen, statt eine Geschichte zu erzählen. Fast so, als wolle er mit seinem Wortschatz angeben. Was ich nicht negativ abstempeln möchte. Der Schreibstil hat mich beeindruckt, aber nicht immer die Geschichte getragen. Ein paar Beispiele, die ich nicht negativ oder positiv bewerte. Aber so kann sich jeder ein Bild machen. Zitat "Es kümmert sie nicht (tut es doch), und um es zu beweisen, trinkt sie den Kurzen. Ein Schluck. Das Zeug fühlt an wie in Drano getränkte Feuerwerkskörper, die in ihrem Hals und ihrem Bauch losgehen. Sie kann fühlen, wie es anfängt, ihre Leber zu Explosionen zu bringen. Es ist das Schlimmste, was sie jemals in den Mund genommen hat. Perfekt. Sie gießt sie noch einen ein. Bleichgesicht sieht ihr verblüfft zu. Sie ballert den zweiten Kurzen runter, und eine schleichende Taubheit macht sich breit. Der Stoff verwischt die Ränder ihrer Sicht. Er nimmt diese schrecklichen Gedanken, die in ihrem Kopf Runden drehen, und schlingt einen Stahldraht um deren Hälse. Er zerrt sie zum Rand eines dreckigen Kinderplanschbeckens. Er drückt ihre Köpfe unter Wasser. Sie strampeln und schlagen um sich. Sie fangen an zu ertrinken. Ein letzter Gedanke windet sich aus der Meute." Seite 44 "Auf dem Weg nach draußen schleudert Miriam einen Zwanzig-Doller-Origami-Felsbrocken hinter die Theke […]" Seite 53 "Das Innere des Autos ist dunkel, unaufgeräumt, schmuddelig. Stellenweise ist Vinyl gerissen. Kaffeebecher und Plastikwasserflaschen bilden zu ihren Füßen einen klebrigen Abfallhaufen. Ein paar Spielkartenluftverbesserer baumeln am Spiegel, aber ihre Fähigkeit, den Zigaretten-und-Füße-Mief zu verdecken, haben sie schon lange eingebüßt." Seite 53 "Die Tür fliegt auf und fast aus den Angeln. Die Schatten zweier Gestalten umkreisen einander, Hände, die sich ausstrecken, sich zurückziehen, wieder ausstrecken. Sie haben eine irrwitzige Gravitation, stoßen zusammen. Die beiden Körper krachen ineinander, eine Supernova; sie drehen sich, pirouettieren, Hüfte gegen einen Beistelltisch, Post fliegt auf den Boden, ein Stück gerahmter Kunst folgt bald darauf." Seite 56 "Miriam sagt ihm, wenn er den Kopf nicht wieder in sein Zimmer steckt, wird sie ihn ihm abreißen und Feuer in sein Halsloch pissen. Er macht schnell wieder die Schildkröte." Seite 217 Fazit Geschichte - 7,5 von 10 Punkten Die Protagonistin Miriam konnte mich vollends überzeugen. Sie hat immer authentisch agiert und trotz ihrer Art, war sie mir sehr sympathisch. Meiner Meinung nach ist Miriam der größte Pluspunkt im Buch. Die zahlreichen, detaillierten Todesvisionen, die Rückblenden im Interviewformat und die Perspektivenwechsel bringen viel Abwechslung und vor allem Schwung in die Geschichte. Die Grundidee ist interessant, leider verliert sie im letzten Drittel durch Ungereimtheiten an Glaubhaftigkeit und die vielen Nebenfiguren, die sich in ihrer Art, Sprechweise und in ihren Handlungen ähneln, haben mich enttäuscht. Das zweite Buch befindet sich bereits auf meinem Kindle und ich bin gespannt, was mich im zweiten Teil erwartet. Fazit Schreibstil -8 von 10 Punkten Der Schreibstil trägt die Geschichte nicht immer perfekt. Hin und wieder wäre weniger originelles, weniger bildreiches, weniger spezifisches Schreiben mehr gewesen. Manche Stellen wirken extrem überladen. Der Autor schreibt oft sehr umständlich, versucht ein Bild, eine Stimmung in ein Wort zu quetschen, statt dafür zwei oder drei Sätze zu benutzen. Ich mag den Schreibstil, aber an vielen Stellen liest sich der Stil leider zu bemüht irgendein tolles Bild zu zaubern, statt eine Geschichte zu erzählen. Trotz aller Kritik konnte mich der Stil überzeugen und auch beeindrucken. Vor allem die Dialoge waren sehr unterhaltsam. Den Trip werde ich so schnell nicht vergessen.

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  • ein Buch mit einer ganz besonderen Atmosphäre

    Blackbirds

    his_and_her_books

    05. June 2015 um 07:30

    Zitate: „Ihre Hand fühlt sich an, als würde sie einen heißen Ofen berühren. Sie schnappt nach Luft und zuckt zusammen und zieht sie weg.“ (S.34) „Man erkennt, das ganze Leben steht in einem Buch, und wir alle bekommen so ein Buch, und wenn dieses Buch am Ende ist, sind wir es auch.“ (S.111) Inhalt: Sobald Miriam jemanden berührt, offenbart sich ihr der Todeszeitpunkt und die Todesart dieser Person. Wichtig ist nur, dass Hautkontakt besteht. Zu oft hat Miriam nun schon den Tod vieler Menschen gesehen. Auf dem Highway wird sie von Louis, einem Trucker, mitgenommen. Er hat sie aus einer ziemlich bescheidenen Situation gerettet. Nach einer harmlosen Berührung sieht sie auch sein Ende. Doch etwas ist anders. Miriam scheint Teil dieser Szenerie zu sein und eine wichtige Rolle dabei zu spielen. Noch nie ist es ihr gelungen, in das Schicksal einzugreifen. Doch nun wird sie verfolgt. Von Geistern und von reellen Gefahren. Miriam versucht ihr Bestes. Doch reicht es, um das Schicksal zu verändern? Ihr eigener Tod scheint ebenfalls eine Option zu sein. Miriam befindet sich nun mitten in einem Rennen um Leben und Tod. Meinung: „Blackbirds“ stand schon eine ganze Weile auf meinem Must-Read-Regal. Nun endlich war es an der Zeit, diese Geschichte zu lesen. Vieles hatte ich bisher darüber gehört. Das Buch scheint die Geister zu scheiden. Also musste ich mir nun endlich eine eigene Meinung zu dieser Geschichte bilden. Gleich auf den ersten Seiten wurde ich in die Geschichte geworfen. Ich hatte mich noch nicht einmal richtig zurecht gefunden, da gab es schon den ersten Toten. Doch dann wurde ich näher herangeführt, wurde Teil des Geschehens und konnte verstehen, weshalb dieses Buch definitiv nicht einfach sein würde. Meine Neugier war geweckt. Die Protagonistin Miriam machte es mir anfangs auch wirklich nicht leicht, sie zu mögen. Und dennoch gab es da von Beginn an diese Anziehung. Man kann es kaum beschreiben…Miriam hat etwas an sich, was jedem sofort sagt, dass man auf jeden Fall die Finger davon lassen soll. Und was tut man? Man schaut trotz aller Warnungen hin, lässt sich darauf ein und plötzlich ist man selbst mittendrin in einem Dilemma. Auch ihre Umgangsformen lassen eigentlich zu wünschen übrig. Ich weiß nicht wie, aber sie übte auf mich eine Faszination aus, die schwer zu beschreiben ist. In Gedanken habe ich sie mehrfach verurteilt, ihr das Schlimmste an den Hals gewünscht und war immer wieder froh, wenn genau das nicht eingetroffen ist. Verdammt, da hatte ich mal wieder einen starken Charakter erwischt, der polarisiert und ausgerechnet mir gefällt. Doch ich bin froh darüber! Chuck Wendig versucht, die allgegenwärtige Realität mit fantastischen Elementen zu verbinden. Dies gelingt dem Autor auch zu großen Teilen und wirkt glaubhaft.  Die Geschichte wird in Gegenwartsform, vorrangig aus Miriams Sicht in dritter Person erzählt. Ab und an gibt es Erlebnisse aus anderen Perspektiven, die den Plot abgerundet haben. Die Dialoge waren mitunter an der Grenze des kommentarlos Lesbaren, dürfen aber in dieser Geschichte eindeutig nicht fehlen. Der Autor baute immer wieder Rückblicke aus Miriams Vergangenheit ein. So konnte ich immer mehr verstehen, weshalb Miriam diese Entwicklung genommen hat. Ihre von Selbsthass, Ironie und Sarkasmus beherrschte Art ist sicherlich nicht jedermanns Sache, doch es ist auch nicht leicht, sich dem Sog dieses Mix‘ zu entziehen.   Die Geschichte insgesamt wirkt von Beginn an schmutzig. Schmutzig von Anfang bis zum Ende. Und das ist nicht negativ gemeint! Sarkastisch angehauchte Dialoge in einem wirklichen Gossenslang untermalten dies durchgehend. Natürlich gab es immer wieder Stellen, an denen ich nicht wirklich vorankam oder ich mir mehr Nervenkitzel wünschte. Die mehr oder weniger durch Miriams Auftreten entspringende, insgesamt eher depressive, Grundstimmung des Buches ließ mich immer neugierig weiterlesen und hielt mich an den Seiten.  Chuck Wendig wählte für seine Geschichte einen Showdown, der genau zu seiner Story passt. Nach einigem Herzklopfen und erhöhtem Blutdruck auf den letzten Seiten von „Blackbirds“ kann ich das Buch nun erstmal beruhigt zur Seite legen und mich auf den Fortsetzungsband freuen. Denn dieser steht schon bereit und ich werde diesen auf jeden Fall lesen!   Urteil: „Blackbirds“ besticht nicht durch atemberaubende Spannung, sondern durch eine ganz besondere Atmosphäre. Meine Lesemomente in einer reellen, dafür düster depressiven Handlung belohne ich mit knappen 4 Büchern. Für alle, die an das Schicksal glauben, sich damit jedoch nicht abfinden wollen und alles riskieren und akzeptieren, um das Vorhergesehene noch zu vermeiden. Die Reihe: 1. Blackbirds 2. Blackhearts 3. The Cormorant (Originaltitel, Erscheinungsdatum im Original 2013)) 4. Thunderbird (Originaltitel, geplant im Original 2016) 5. Miriam Black 5 (noch ohne Titel) 6. Miriam Black 6 (noch ohne Titel) ©hisandherbooks.de

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Blackbirds - Chuck Wendig

    Blackbirds

    Lesen_ist

    30. December 2013 um 18:26

    Klappentext: Miriam hat eine Gabe: Wenn sie einen Menschen berührt, sieht sie den Moment seines Todes. Doch nie konnte sie die Zukunft verhindern. Inzwischen hat sie den Versuch aufgegeben.  Als der Trucker Louis Miriam vor einem Überfall rettet, berührt sie seine Hand und sieht das Unvermeidliche: Louis wird in 30 Tagen von einem Killer brutal ermordet und Miriam steht dabei. Ist sie vielleicht das nächste Opfer? Miriam glaubt eigentlich nicht, dass sie die Zukunft ändern kann. Aber sie muss es noch ein Mal versuchen: für ihr Überleben und für seins. Die Geschichte: Miriam ist in einem Motel Zimmer. Es ist nicht gerade sauber, das ist sie selbst auch nicht; schmutzige, zerrissene Jeans, enges weißes T-Shirt, blond gefärbtes Haar das bereits dunkel nachwächst. Del Amico tritt in einer Dampfwolke aus dem Badezimmer. Er ist etwas erstaunt, dass sie noch angezogen ist, weil er sie für eine Prostituierte hält, der Grund warum er sie mitgenommen hat. Miriam weiß einiges über ihn; er ist Lkw-Fahrer und hat eine Frau und zwei Töchter zu Hause. Doch unterwegs schleppt er gerne eine »Bordsteinschwalbe« ab. Sie weiß, dass er Frauen ganz gerne schlägt. Blaue Augen, ein Schnitt am Kinn oder auch eine aufgeplatzte Lippe. Aber Miriam weiß etwas, das noch viel wichtiger ist. Um genau 12:43 wird ihm ein Licht aufgehen, zum letzten Mal in diesem Leben. Meine Meinung: Ich hatte zwar öfter von »Blackbirds« gelesen, dass andere das Buch toll fanden, aber immer noch nicht gekauft. Chuck Wendig hat die E-Book-Versionen bis 31. Dezember zum kostenlosen Download auf seiner Website gestellt. (http://terribleminds.com/ramble/2013/12/24/fly-free-blackbirds-fly-free/) Da habe ich natürlich gleich zugeschlagen und war auch schon sehr gespannt. Miriam ist eine junge Frau mit einer Gabe. Eine Gabe, die man auch als Fluch sehen könnte. Wenn sie jemand berührt, aber nur Haut auf Haut, sieht sie wie diese Person sterben wird. Wie eine Vision mit allem Drum und Dran. Sie weiß den Todeszeitpunkt bis auf die Sekunde genau. Was sie nicht weiß ist wo. Sie sieht ein Zimmer, eine Straße, einen Strand, einen Garten – es könnte überall sein. Miriam hat kein zu Hause, sie lebt auf der Straße, lässt sich von Autofahrern und Lkw-Fahrern mitnehmen. Sie ist ziemlich abgehärtet und Ihre Sprache ist vulgär. Sie ist frech, sarkastisch, ironisch und ziemlich rau. Sie raucht, sie trinkt und sie flucht wie ein Matrose. Sie führt Tagebuch und wird von manchen Visionen verfolgt. Ihre Kindheit, und hier vor allem ihre Mutter, erinnern sehr stark an Stephen King‘s »Carrie« Die Geschichte fängt rasant an und nimmt höchstens an Tempo zu. Die Spannung bleibt aufrecht und steigert sich zu einem Höhepunkt. Es gibt immer wieder ein »Intermezzo«, in eigenen Kapiteln, wo Miriam ein Interview gibt. Hier erfährt man sehr viel aus ihrer Vergangenheit. Diese Idee finde ich wirklich gut, weil es kein endloslanges »zurückdenken« der Protagonistin gibt, sondern ein Gespräch. Ich fand es wesentlich interessanter und unterhaltsamer. Wenn Miriam jemand berührt, gibt es eine Unterbrechung in der Handlung. In Kursivschrift erfahren wir was Miriam sieht und wie diese Person sterben wird. Diese Visionen waren teilweise zu viel aber sie gehören wohl zur Geschichte. Die anderen Charaktere die auftreten sind alle sehr facettenreich. Man kann sie ziemlich gut visualisieren. Es gibt aber kaum nette Menschen in diesem Buch. Sind sie oft gestörte, gewalttätige, beunruhigende Typen. Die Art von Mensch, den man gar nicht begegnen will. Sie sind egozentrisch und oft schreckenerregend brutal. Bis auf den Lkw-Fahrer Louis. Louis ist fast herzzerreißend sympathisch. Die gesamte Handlung spielt über einen Zeitraum von 2 Wochen und diese 2 Wochen sind eine wilde Achterbahnfahrt auf den Hauptstraßen und Highways von Amerika. Miriam trägt eine schwere Last. Verfolgt von Visionen und geplagt von Albträumen ist sie eigentlich nur ständig auf der Flucht vor sich selbst. Ihre Vergangenheit, ihre Kindheit, ist eine schwere Bürde auf ihren zarten Schultern. Es ist eine außergewöhnliche Geschichte über eine außergewöhnliche Frau geschrieben in einer brutalen, vulgären und rauen Sprache. Die Idee ist originell und hat mich bis zum Schluss gefesselt. Am liebsten hätte ich das Buch nicht aus der Hand gelegt. Nur der Teil zwischen »Showdown« und das Ende der Geschichte hätte für mich noch etwas Erklärungsbedarf. Obwohl dieses Buch der erste Teil einer Reihe ist, steht es für sich auch sehr gut alleine. Kein Cliffhanger und kein offenes Ende, das einem dem nächste Buch entgegenfiebern lässt. Für jeden der gerne eine außergewöhnliche, originelle und rasante Geschichte mag, kann ich das Buch nur empfehlen. Bis inklusive 31.12.2013 gibt es das E-Book kostenlos, also nichts wie hin zur Website! Das zweite Buch heißt im Original »Mockingbird« und ich werde es mir wohl auch gleich kaufen

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  • Spannend, spannender - Blackbirds!

    Blackbirds

    Splitterherz

    29. October 2013 um 17:57

    Miriam stapelt ein paar Kissen ans Kopfende des Betts und lehnte sich zurück. Sie klappte das Notizbuch auf und schreibt: Liebes Tagebuch: Ich hab´s schon wieder getan. [S. 17] Erster Satz: Das Licht der Autoscheinwerfer tastet sich durch kaputte Moteljalousien. Inhalt: Miriam Black hat eine Gabe, eine Gabe, welche sie nicht nur einmal verflucht hat, denn Miriam Black sieht, wie andere Menschen sterben werden. Sie sieht den Ort, die Zeit und die Art und Weise, wie es geschehen wird und das Schreckliche: Sie kann es nicht verhindern. Wenn es passieren soll, dann wird es passieren. Es ist also kein Wunder, dass Miriam ein schreckliches, trostloses und dunkles Leben führt. Sie muss nur einen Menschen berühren und schon sieht sie alles, alles was sie nie wissen wollte. Doch keiner hatte sie gefragt, ob sie diese Gabe wollte und so musste sie das Beste daraus machen. Wenn sie schon diese grausame Gabe hat, dann will sie wenigstens davon Leben können. Eines Tages trifft sie, durch einen Zufall, den Trucker Louis. Er ist nett zu ihr, begegnet ihr mit Respekt und obwohl es sich Miriam nicht eingestehen will, mag sie Loius. Doch sie kann nicht anders und so berührt sie ihn, sieht wie er stirbt. Doch etwas ist anders: Sie, Miriam, ist dabei, als der Trucker von Gangstern ermordet wird. Sie weiß, dass das Schicksal seinen Weg geht, sie es nicht verhindern kann, doch sie muss es noch einmal versuchen, ein letztes Mal... Idee/ Umsetzung: „Blackbirds“ war für mich ein typischer Spontaneinkauf. Durch Zufall sind meine Augen über das Werk gestolpert und haben sich direkt in dieses verspielte und besondere Cover verliebt. Mein Hände konnten demnach nicht anders, als die Geschichte zwischen den Fingern zu wiegen, über die Seiten zu streichen und die Inhaltsbeschreibung für gut zu befinden. Kurz und knapp: Eine spontane Buchliebe ignoriert man nicht, man kauft sie und lässt sich verzaubern. Spontane Einkäufe sind wie Überraschungseier – man weiß nie was einen erwartet, ob man das erhoffte Sammelstück entdeckt, oder nur einen traurigen Ersatz. „Blackbirds“, von Chuck Wendig war für mich ein Mittelding - es war weder der Hauptgewinn, noch ein Trostpreis. Die Idee von Chuck Wendig ist wohl nicht ganz neu und einmalig, denn es gab schon ein paar Vorreiter, die ähnliche inhaltliche Themen verarbeitet haben, doch was andere Bücher nicht haben, ist diese sehr individuelle Umsetzung. Denn die Geschichte wird besonders, durch einen sehr rauen Ton, ehrliche Aussagen und ein überraschendes Ende, mit einer sehr wichtigen Botschaft. Diese Lektüre hat mal wieder bewiesen, dass das Zusammenspiel von Idee und Umsetzung wichtig ist. Dieses Zusammenspiel, hat Wendig sehr gut gemeistert. Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist rau und ehrlich. Definitiv nicht jenes, was ich gewohnt bin. Ich bin eher der Typ, welcher sich hinter sanften, magischen Buchstaben versteckt. Aber: Chuck Wendig hat mich auch so, in seine Geschichte gezogen. Denn auch wenn ich es nicht gewohnt bin, hat mir die Schreibe, von Herr Wendig, sehr gut gefallen. Der raue, ehrliche und auch spannende Schreibstil, passt perfekt zur dunklen Atmosphäre und Handlung der Lektüre. Beide Aspekte harmonieren im Einklang und zeichnen das Werk aus, machen es besonders und lesenswert. Charaktere: Auch die Figuren entsprechen nicht der Norm, entsprechen nicht meiner Norm, passen aber doch super in das Gesamtkonzept des Werkes. Miriam bietet nicht gerade eine perfekte Identifikationsfläche, aber ihre Motivationen sind nachvollziehbar. Als Leser lernt man sie immer mehr und besser kennen und entwickelt so doch langsam Verständnis und Sympathie für sie. Auch die Nebenfiguren sind alle einzigartig, passen ins Gesamtbild, geben dem Buch zusätzlichen Schliff und spornen zum Weiterlesen an. Man will wissen, ob Miriam es schafft, wer die Gangster aus der Vision sind und ob das Schicksal nicht zu verhindern ist. Alle Figuren, besonders aber Miriam und Louis, sind facettenreich, düster, einzigartig und verleihen dem Inhalt zusätzliche Tiefe und haben mich, als Leserin, voll und ganz überzeugt. Cover/ Innengestaltung: Das Cover spricht für sich und gehört zu meinen Coverhighlights des Jahres. Auf den ersten Blick sieht es ziemlich einfach und normal aus, doch schärft man seine Aufmerksamkeit, schaut man länger hin, entdeckt man immer mehr und mehr Details, welches dieses Titelbild zum absoluten Knaller machen. Immer gibt es mehr Kleinigkeiten zu entdecken, welche Teile der Handlung zeigen - Tolles Bild! Das Innere ist eingeteilt in drei Teile, welche jeweils nochmals in weitere Unterkapitel, durch Kapitelzahlen eingeteilt werden. Zudem gibt es sogenannte „Zwischenspiele“, welche aus Miriams Vergangenheit berichten und ihre Gabe näher beleuchten. Fazit: „Blackbirds“, von Chuck Wendig, war ein Spontankauf und hat mit mehr als einer Gewohnheit von mir gebrochen. Der Schreibstil ist weder poetisch, noch besonders verträumt, wie ich es mag. Der Schreibstil ist rau, brutal und ehrlich. Die Figuren bieten wenig Fläche zur Identifikation, wecken jedoch doch Sympathien und überzeugen durch grobe, aber passende Charakterzüge, welche im Einklang mit dem Gesamtkonzept stehen. Die Idee ist nicht neu, die Umsetzung jedoch wunderbar. Nein, „Blackbirds“ passt wohl nicht in das Regal meiner gewohnten Lektüre, aber Spontaneinkäufe sind Überraschungseier und so wurde ich überrascht und - wer hätte es gedacht - auf voller Linie von Chuck Wendig überzeugt. Was dieses Werk so besonders macht, ist das harmonierende und stimmige Gesamtbild der Lektüre. Alle Kriterien spielen zusammen und kreieren so, dieses einzigartige und mitreißende Buch. Wer sich auch mal aus seinem gewöhnlichen Genre lösen will, oder auch auf der Suche nach einer Überraschung ist, der wird diese Lektüre lieben. Absolute Empfehlung!

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  • Blackbirds

    Blackbirds

    Traumfeder

    20. July 2013 um 12:45

    Inhalt Miriam Black hat sicherlich kein gewöhnliches Leben. Sie zieht von Autobahnraststätte zu Autobahnraststätte, heimatlos und ohne Ziel. Sie folgt ihren Visionen vom Tod, die eine einzige Berührung auslöst. Eines Tages begegnet sie dem Trucker Louis. Sie sieht seinen Tod und auch sich selbst in der Vision. Obwohl sie mit seinem Tod nichts zu tun haben will, verfolgt er sie in ihren Träumen. Als Miriam dann auch noch den Trickbetrüger Ashley kennen lernt, beginnen die Zahnräder des Schicksals in einander zu greifen. Miriam weiß, so kann es nicht weiter gehen, doch ist es denn möglich die Dinge noch zu ändern? Meine Meinung Jeder Mensch muss sterben, so ist es nun mal vorbestimmt. Doch niemand kann vorhersagen, ob der Tod einen jung holt oder erst im hohen Alter. Ebenso ist unklar, ob der Tod natürlich kommt oder durch etwas herbei geführt wird. Niemand weiß es, niemand außer Miriam Black. Miriam ist gerade mal zweiundzwanzig Jahre alt und hat schon so einiges erlebt. Nicht immer lief alles so, wie es hätte laufen können, doch sie nimmt es hin. Ihre Gabe lässt sie einfach nicht zur Ruhe kommen. Eine Berührung und sie sieht den Tod des Menschen. Sie sieht wann es geschieht und auch in allen Einzelheiten wie es geschieht. Doch das Wissen ist nicht gerade etwas, was ihr hilft. Oft gerät sie deshalb auch in Schwierigkeiten. Miriam hat jedoch gelernt, wie sie sich durchs Leben kämpfen muss. Sie versucht niemanden zu nahe zu kommen, denn sonst lässt das Gewissen sie leiden. Louis ist ein einfacher Trucker. Das Leben hat ihm übel mitgespielt, doch er versucht sich davon nicht unter kriegen zu lassen. Er weiß nichts von Miriams Gabe, viel mehr sieht er in ihr eine junge Frau, der er helfen möchte. Er sieht in ihr eine Frau, die er attraktiv findet und näher kennen lernen will. Der Dritte im Bunde ist Ashley Gaines. Er kennt Miriams Gabe und will diese ausnutzen. Auch sein Leben ist nicht gerade rosig. Durch eine unüberlegte Tat hat er sich in gewaltige Schwierigkeiten gebracht und zieht auch die anderen da mit rein. Er scheint jemand zu sein, dem es egal ist, was mit den Menschen um ihr herum passiert, Hauptsache er kommt davon. Wenn man sich mit diesem Buch beschäftigt, fällt aus, dass alle Charaktere auf gewisse Weise schlechte Erfahrungen gemacht haben. Sie wirken vom Leben enttäuscht, im Inneren zerbrochen. Tag für Tag kämpfen sie sich durch, ohne wirklich Glück zu empfinden. Durch diese negative Einstellung der Charaktere, wird die ganze Stimmung des Buches gedrückt. Es nimmt dem Ganzen die Farbigkeit und lässt alles schwarzweiß wirken. Passend zu der drückenden Stimmung, werden auch Szenerien in eine dunkle und düstere Atmosphäre versetzt. So bleibt es eigentlich auch bis zur letzten Seite. Wer hier also nach positiver Stimmung sucht, ist hoffnungslos verloren. Der Schreibstil an sich ist flüssig und lässt das lesen schnell voranschreiten, allerdings muss man sich dazu auch mit der Sprache organisieren. Diese ist nämlich unterste Gossensprache. Es werden Ausdrücke benutzt, die man selbst wahrscheinlich nie in den Mund nehmen würde. Alles in Allem, sind die verwendeten Worte größtenteils Gewaltandrohungen oder Beschimpfungen. Überhaupt scheint der gewaltsame Tod ein zentraler Aspekt der Handlung zu sein. Einerseits thematisiert über Miriams Visionen, andererseits ausgeführt durch die Verfolger, die Miriam und Ashley jagen. Sie scheuen sich nicht davor jeden aus dem Weg zu räumen, der sie in irgendeiner Weise behindert. Das Ende selbst ist ziemlich vorhersehbar gestaltet worden. Durch alle Handlungen, die vorgenommen wurden, musste es ja darauf hinaus laufen. Fazit "Blackbirds" erzählt eine Geschichte voller Gewalt und Tod, ausgedrückt mit einer exzellent eingesetzten Fäkalsprache. Romantik oder gar tiefere Gefühle werden hier vergeblich gesucht, alles ist eher auf Oberflächlichkeit ausgelegt. Das Buch mag mit seiner Sprache außergewöhnlich sein, kann damit aber trotzdem nicht über die Mängel hinweg täuschen.

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  • Hart und spannend

    Blackbirds

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. June 2013 um 09:58

    Miriam Blacks Gabe ist zugleich auch ihr Fluch, denn jede Berührung bloßer Haut ihrer Mitmenschen lässt sie deren genauen Todeszeitpunkt nebst Todesart vorhersehen. Kein Wunder also, dass Miriam hart und völlig desillusioniert ist. Als sie den sympathischen Trucker Louis kennenlernt, mag sie sich nicht mit dessen Tod anfreunden, denn sie scheint darin verwickelt zu sein. Miriam versucht mit allen Mitteln, sein und damit auch ihr Schicksal zu verändern. Chuck Wendigs Schreibstil ist modern und frech; allerdings muss man sich an die Gossensprache der Miriam Black erst gewöhnen. Spannender Thriller für alle, die sich auf eine ungewöhnliche Protagonistin einlassen können, auch wenn diese es dem Leser zunächst etwas schwer macht, sie zu mögen. Für November 2014 wird bereits der Folgeband "Blackhearts" angekündigt und ich freue mich schon darauf.

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  • Review: Blackbirds

    Blackbirds

    Medienjournal

    23. May 2013 um 20:20

    Blackbirds ist ein düsterer Urban-Fantasy-Thriller, der mit einer spannenden Prämisse aufwartet, die der Autor gekonnt für seine Zwecke zu nutzen weiß. Die rotzfreche und vorlaute Miriam Black wächst einem dabei ganz unerwartet ans Herz, so dass man sich schon auf den Nachfolger gespannt sein darf.
    Mehr gibt es unter:
    Review: Blackbirds

  • Rezension

    Blackbirds

    Carol-Grayson

    02. May 2013 um 22:29

    Eine packende Story über eine außergewöhnliche Streunerin. Miriam Black hat die Gabe, bei Berührung mit einem anderen Menschen, dessen Tod in Zeitpunkt und Art vorauszusehen. Das macht sie einsam und schon ein wenig psychopathisch, denn sie versucht stets, ihre eigenen Gefühle auszublenden. Der Trickdieb Ashley kommt ihr auf die Spur und zwingt sie, mit ihm zu arbeiten, um Profit von Leuten herauszuschlagen, die in Kürze das Zeitliche segnen. Miriam macht mit, verliebt sich jedoch in den Trucker Louis, der sich schuldig fühlt am Unfalltod seiner Frau. Sie wehrt sich dagegen, weil sie gesehen hat, dass er in wenigen Wochen ermordet wird. Hinter ihrem Partner Ashley ist zudem noch ein gefährliches Ganovenpärchen her, das einen geheimnisvollen Metallkoffer zurückhaben will. Und auch diese beiden gehen über Leichen. Das Ganze spitzt sich zu, als Miriam wider besseren Wissens versucht, das Schicksal von Louis zu ändern. Eine wirklich ungewöhnliche, wenn auch recht brutale Urban Fantasy Story, die sich wohl zur Serie entwickeln wird. Der Folgeband "Blackhearts" ist für November angekündigt. Eigentlich würde ich für die Story 4 Punkte geben, allerdings bedient sich der Autor meiner Meinung nach zu häufig eines unflätigen Gossenjargons mit zahllosen Schimpfworten. Dieser Jargon passt zwar zur Protagonistin, macht die Geschichte stilistisch jedoch wenig attraktiv. Weniger wäre da mehr gewesen. Drei von fünf Punkten.

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  • Nett. Mehr nicht.

    Blackbirds

    Hofnaerrin

    29. April 2013 um 21:32

    Ich hatte das Gefühl, dass es in dem Buch kaum Handlung gibt und man versucht diesen Mangel durch die vulgäre Sprache und die teilweise sehr detailierten Gewaltdarstellungen auszugleichen. Meiner Meinung nach ist das leider nicht gelungen und aus einer grundsätzlich sehr tollen Idee ist ein Buch geworden, dass sich zwar schnell weglesen lässt, aber keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Auch das Ende ist eigentlich bereits ab der Mitte des Buches vorhersehbar und lässt so kaum Spannung entstehen. Es gibt in dem Buch eine interessante Offenbarung, die aber leider vom Autor nicht weiter verfolgt wird. Eine vielversprechende Idee, aus der man jede Menge hätte machen können. Meiner Meinung nach ist das Herrn Wendig hier aber leider nicht gelungen. Schade! So bleibt es bei einer netten Lektüre für zwischendurch, mehr aber dann auch nicht. Einen Stern für die nette Idee und einen zweiten Stern für das wirklich tolle Cover.

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    • 2
  • Rezension zu "Blackbirds" von Chuck Wendig

    Blackbirds

    sleepingbeauty

    08. June 2012 um 23:28

    Miriam knows when you will die - Düster, vulgär und ganz anders als erwartet Inhalt ................. . Miriam Black hat eine besondere Fähigkeit: durch Berührung kann sie sehen, wann und wie ein Mensch sterben wird. Sollte sie ins Schicksal eingreifen, führt das zwangsläufig genau zu dem Tod, den sie vorhergesehen hat. Gezeichnet von ihrer Gabe ist sie abgestumpft und hart im Nehmen. Ein Tag folgt dem nächsten bis sie dem Trucker Louis begegnet und seinen grausamen Tod vorhersieht. Wenn sie diesmal nicht eingreift, könnte sie das nächste Opfer seines Mörders sein... . Mein Eindruck ..................................... . "Blackbirds" ist ein Buch, bei dem man deutlich merkt, das es von einem Mann geschrieben wurde. Die Atmosphäre ist sehr düster, die Szenen sind sehr brutal und die Sprache ist außerordentlich vulgär. Das Buch fängt interessant an, Miriam ist in einem Motel und erlebt die letzten Minuten eines Mannes mit. Sie nutzt ihre Gabe um sich das Geld des Verstorbenen zu verschaffen und an den nächsten Ort weiter zureisen. . Miriam ist sozusagen fertig mit der Welt, sie agiert ziellos, von einem Tag in den nächsten und erscheint fast schon verbittert. Aus dieser Idee hätte man einen richtig vielfältigen Charakter schaffen können, doch Miriam war für mich einfach nicht glaubhaft. Sie soll Anfang zwanzig sein, doch sie spricht nicht wie ein junge Frau, sondern eher wie eine, die ihre besten Jahre längst hinter sich hat. Zudem ist jeder Dialog von Kraftausdrücken gespickt, die vielleicht Kumpels untereinander verwenden, doch für eine junge Frau ziemlich überzogen sind. . Allgemein ist die Präsenz der männlichen Charaktere enorm, es gibt vielleicht eine handvoll Frauen, wenn überhaupt. Dementsprechend ruppig geht es das ganze Buch über zu und es fiel mir sehr schwer zu irgendeinem Charakter eine Verbindung aufzubauen. Alle Männer in diesem Buch sind grundsätzlich egoistisch und abstoßend. Die Frauen sind verbittert, hart und an diese Welt angepasst. Auch aus der guten Idee mit Miriams Gabe wurde meiner Meinung nach wenig gemacht, denn sie rückt im Verlauf eher in den Hintergrund. Stattdessen fällt sie auf einen schmierigen Typen herein und schafft es sich von der einzig netten Person im Buch zu entfernen, von Louis dem Trucker. . Louis ist wirklich noch der einzige "normale" Mensch in diesem Buch, der kein Drogendealer, Auftragskiller oder anderer Ganove ist. Sein Pech ist, Miriams Weg zu kreuzen und in ihre Probleme mit hineinzugeraten. Das macht auch den Großteil der Handlung aus, Miriam rennt von einem ins nächste, begleitet von Rückblicken über ihr Leben. Hat die Handlung noch vielversprechend begonnen und fand ich die Dialoge zu Beginn noch spritzig, hat es einfach irgendwann nur noch genervt. Das Ende war in Ordnung und ist größtenteils abgeschlossen, doch die Fortsetzungen werde ich wohl auslassen. . Fazit ............. . Ich muss sagen für mich hat das Buch nicht funktioniert, weder mit der Handlung noch den Charakteren konnte ich allzu viel anfangen. Es ist schön und gut eine düsteres Setting zu präsentieren, doch ohne jeden Funken Licht war das Leseerlebnis für mich eher zermürbend. Sicherlich ein Buch, das sich eher an die männliche Leserschaft richtet oder eingefleischte Fans von düsteren, trostlosen Settings. Schade, um die schöne Idee!

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