Chuck Wendig Der Krieg ist nicht vorbei

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Inhaltsangabe zu „Der Krieg ist nicht vorbei“ von Chuck Wendig

Der Beginn einer neuen Ära für das Star-Wars-Universum Der zweite Todesstern ist zerstört worden. Das Galaktische Imperium befindet sich in völligem Chaos. Der Imperator und Darth Vader sind tot. Innerhalb der Galaxis wird diese Entwicklung von einigen Systemen gefeiert, während in anderen die imperialen Fraktionen brutal durchgreifen. Die Rebellenallianz macht sich auf, die angeschlagenen Streitkräfte des feindlichen Imperiums zur Strecke zu bringen, ehe diese sich neu gruppieren und zurückschlagen können. Da macht ein einsamer Kundschafter der Rebellen eine folgenschwere Beobachtung …

Der neue Kanon sollte so viel anders machen...aber offenbar nicht besser. Storygroup und Autor versagen auf ganzer Linie...

— Mila_1981
Mila_1981

Star Wars in bester Form - der neue Kanon wurde hier wunderbar eingeleitet!

— sweetpiglet
sweetpiglet

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  • Es ist nicht der absolute Hammer, aber hat trotzdem potenzial !

    Der Krieg ist nicht vorbei
    MissBunnyBooks

    MissBunnyBooks

    01. February 2017 um 10:41

    Titel: Nachspiel Autor: Chuck Wendig Verlag: Blanvalet Seitenanzahl: 480 Seiten Preis: 9,99 € -hier zum Buch- Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar ! Der zweite Todesstern ist zerstört worden. Das Galaktische Imperium befindet sich in völligem Chaos. Der Imperator und Darth Vader sind tot. Innerhalb der Galaxis wird diese Entwicklung von einigen Systemen gefeiert, während in anderen die imperialen Fraktionen brutal durchgreifen. Die Rebellenallianz macht sich auf, die angeschlagenen Streitkräfte des feindlichen Imperiums zur Strecke zu bringen, ehe diese sich neu gruppieren und zurückschlagen können. Da macht ein einsamer Kundschafter der Rebellen eine folgenschwere Beobachtung … Zuerst einmal, ich bin Star Wars Fan durch und durch. Sowohl die Filme als auch die literarischen Auskopplungen fesseln mich seit jeher. Umso gespannter war ich auf den Titel. Was dieses Buch mit seiner Triologie besonders macht ist, dass seit der Übernahme von Star Wars von Disney der offizielle Kanon in der Saga wehemend verändert hat. Viele alten Werke wurde somit von Disney nicht angesehen und laufen nicht mehr unter dem Namen ,, Expanded Universe`` sondern gelten nun als ,,Star Wars Legends´´.,,Nachspiel`` mit seiner nachfolgenden Triologie hat also nun die Aufgabe, die Lücke zwischen ,,Star Wars Episode VI- Die Rückkehr der Jedi Ritter´´ und  ,,Star Wars Episode VII - Das Erwachen der macht´´ zu füllen, welche rund 30 Jahre beträgt. Die Fassungen des alten Kanons empfand ich immer als Schlüßig und passend, was die Spannung auf die neue Version natürlich noch weiter steigert. Also, unterscheidet sich der alte Kanon von dem neuen literarischen Blockbuster? Und wie groß sind die allgemeingültigen Qualitäten diese Werkes? Ehrlich gesagt, die Geschichte hat ihre höhen und tiefen. Sie schafft es mit etwas Fanservice wie dem Auftauchen  eher unbekannten Figuren hin und wieder ein Grinsen ins Gesicht zu Zaubern. Jedoch hatte sie gerade im zweiten Akt schwierigkeiten mich zu fesseln. Hier erwischt man sich immer wieder dabei, dass man mit dem Gedanken spielt das Buch weg zu legen. ZUM GLÜCK aber erwischt es dann aber doch noch auf letzer Rille die Spannungskurve und man will dann doch wissen, wie diese Geschichte endet. Apropro... die besagte Geschichte bzw. der gesamt Kanon unterscheidet sich erheblich von dem alten Geliebten Kanon. Meiner Meinung nach war die alte Version des Weltraumdramas etwas düsterer und hatte mehr den Fokus auf den Zerfall des Imperiums und dessen Auwirkung auf das gesamte Universums. Zudem kamen weniger neue Charaktere hinzu. Oft bemängelt wurden an diesem Werk des Autors Chuck Wendig der allgemeine Schreibstil. Er ist durchaus gewöhnungsbedürftig und soll durch kurze Sätze und schnelle Sprünge in andere Settings ein gewisses Tempo aufbauen. Durch das Tempo wirkt es actionreicher als es eigentliches ist und sorgt dafür,dass leider stellenweise wenig hängenbleibt. Mich hat der Stil sehr an ein Drehbuch errinnert, was wohl auch an Chuck Wendigs beruflichem Hintergrund liegt. Trotz der schwächen bleibt es aber ein dennoch ein recht ordentliches Werk. Für Star Wars Fans ist dieser Titel sowieso ein muss. Zumal wir Jedi Ritter der echten Welt sowieso nie lyrische Meisterwerke bekommen haben. Dieser Band ist der erste Akt einer neuen Triologie. Ich werde definitiv die nachfolgenden Teile lesen, denn auch dieser Kanon hat ein hohes Potential. Ich gebe diesem Werk insgesamt eine Bewertung von 3 Sternen der möglichen 5. Es ist ein ordentliches Star Wars Buch, aber kein lyrischer Hochkaräter. Für Fans ein muss, aber Laien und Leute die garkein Hintergrund wissen haben dürfen es auch gerne überspringen.

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  • Für den After....dieses Aftermath...

    Der Krieg ist nicht vorbei
    Mila_1981

    Mila_1981

    10. October 2016 um 11:30

    Oh weh, oh weh….wo fange ich bloß an? Ja, jetzt hab ichs… Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis… als sich ein grausamer und niederträchtiger Schurke daran machte die Armen zu Unterdrücken und ihnen alles zu nehmen was ihnen lieb und teuer war und es dunkel in der Welt wurde…Als Mickey Maus wie eine Sturmwalze in Coruscant einmarschierte und alles was wir kannten niederbrannte und unter Schutt und Asche bedeckte. D-Day im Star Wars Universum. Reset des Expanded Universe.Tilgung des gesamten postendorianischen Geschichtsverlaufs, wie er seit der Thrawn-Trilogie in den frühen 90ern geschrieben wurde. Adieu Großadmiral, adieu Mara und adieu Corran Horn…ich werde euch vermissenm, auch wenn ihr immer einen besonderen Platz in meinem herzen haben werdet… Wie ihr, meine werten Leser, sicherlich mitbekommen habt, wurde Lucas-Film und die daran hängende Merchendising-Gelddruck-Kuh vom weithin bekannten Disney-Konzern aufgekauft – das Ergebnis dieses sicherlich nicht ganz günstigen, aber für die Zukunft sehr lukrativen Handels haben wir letzten Dezember im Kino bestaunen dürfen. Das Erwachen der Macht Und was für eins! Disney ist definitiv eine Macht mit der man Rechnen muss, wenn man bedenkt in welchem Tempo jetzt nur so neue Star Wars Filme rausgehauen werden. Erst EP7, dieses Jahr schon der Antologyfilm Rogue One und nächstes Jahr schon EP8…und so weiter und sofort.Man merkt durchaus, das Disney Großes vorhat und seine Investitionen nach Möglichkeit mit dezentem Zugewinn wieder einfahren möchte. Kommen wir zu dem Punkt der den Fans der ersten Stunde besonders sauer aufgestossen ist – das EU Reset.Um kreativen Raum und Platz für eine filmische Fortführung der Saga zu schaffen blieb der Story Group bei LucasFilm nicht viel mehr übrig als einen großen Cut zu vollziehen und die Geschehnisse nach „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ zu nullen. Jetzt mag man sagen bzw. fragen warum man nicht einfach auf vorhandenen Stoff zurückgegriffen hätte, aber das ist wohl ein Problem gewesen. Zum einen hat sich der Zeitgeist seit den 90ern geändert, als die Thrawn Bücher erschienen und zum anderen wollte man dem Publikum eine gänzlich neue*HUST!* Erfahrung im Kino bieten. Ein Paar der Themen der exkommunizierten Romane wurden ja durchaus aufgenommen und in komprimierter Form übernommen, was da noch kommen mag ist bisher noch nicht abzusehen.Doch der meiner Meinung nach wahrscheinlichste Grund ist ein ganz einfacher. Schlichte, einen Hutten stolz machende, Geldgier Wir hatten eine Buchreihe von rund 60-70 Büchern die die Geschichte nach EP6 weitererzählt hat? Machen wir das gleiche einfach NOCHMAL!  Die Leute werdens schon kaufen – steht ja Star Wars drauf. Perfide und gleichzeitig genial. Jabba wäre wirklich stolz…Und zu Episode X – XII kann man den gleichen Stunt dann ja wieder abziehen… Aber kommen wir zu dem mir vorliegendem Buch: Star Wars – Nachspiel Ein Buch auf das ich zugegebener Weise ziemlich gespannt war, da ich schon wissen wollte, was laut neuer Geschichtsschreibung nach Endor passiert ist. Und was soll ich sagen…genau so hätte ich mich auf eine entzündliche Schuppenflechte an meinem rückwärtigen Ende freuen können, oder auf einen neuen Katheter.Das wären ähnlich erfreuliche Erfahrungen wie dieses Buch zu lesen.Ich habe in meinem leben schon viele Bücher gelesen. Manche davon spitze, manche weniger gut und manche staubtrocken (aber Pflichtlektüre). Dieses Buch fällt wohl irgendwo unter den Begriff Pflichtlektüre (für Fans)…mit einem Hang zum Masochismus. Und damit meine ich keinen 50 Shades of Gray Masochismus, sondern eher die Variante CBT…aber ich schweife ab. Seit dem Sieg der Rebellen über Endor sind einige Monate vergangen und die Rebellenallianz hat die Neue Republik ausgerufen. Doch der Krieg gegen das Imperium ist nicht gewonnen. Dieses hat zwar über Endor herbe Verluste an Material und Personal erlitten, dennoch gibt es noch viele Welten die unter dem Imperialen Joch stehen.In diesem Buch geht es um ein geheimes Treffen überlebender Flottenkommandeure auf der Outer Rim Welt Akiva, um über die Geschicke, Ausrichtung und Zukunft der Reste des Imperiums abzustimmen. Diese Figuren sind stereotyp wie man sich Imperiale Offiziere nur vorstellen kann – nur Admiral Rae Sloane sticht hervor und erweckt den Eindruck kompetent zu sein. Auf der anderen Seite stehen die akivanische Rebellenpilotin, die nach Hause zurückkehrt, um ihren Sohn Temmin mit in die große weite Galaxis mitzuschleppen. Dieser hat sich in ihrer Abwesenheit ein floriendes Geschäft mit Droidenteilen und der einen oder anderen kleinen Gaunerei aufgebaut und es sich nebenbei mit dem hiesigen Unterweltboss verscherzt.Dann wäre da noch die Kopfgeldjägrin die es auf imperiale Führungspersönlichkeiten abgesehen hat sowie der desertierte Imperiale Loyalitätsoffizier mit einem kleinen Alkoholproblem. Über ein Paar nicht weiter erinnerungswürdige Umstände treffen sich alle beteiligten Personen um für die Freiheit bzw. zünftige Credits das geheime Treffen zu sabotieren und nebenbei eine planetenweite Revolte anzuzetteln. Was sich bis hier in der Kurzfassung tatsächlich noch ganz interessant liest, ist in der Tat 400 Seiten lange Langeweile. Selten hat es ein Autor geschafft sooo UNKREATIV zu sein. Wo einen ein Timothy Zahn in andere Welten geradezu entführt hat, fühlt sich dieses Buch wie ein Reiseführer nach Nicaragua an…Inklusive des völlig unpassenden Telegramstils…und dann auch noch im präsens geschrieben… Sagte ich eben unkreativ? Ich gebe zu bedenken wir reden hier vom Krieg der Sterne – STAR WARS! Beispiele gefällig?Da ist die Rede von Kampfhubschraubern, Carbonpanzerwesten, Patronen für Lasergewehre, Ratten, Hamstern, Orangen, Mietswohnungen,….wow, ich fühle mich wirklich auf einer fremden Welt…schnarchAuf die teilweise wirklich abstrusen „Aktionszenen“ mag ich auch gar nicht eingehen, doch eine sticht wirklich negativ heraus: ein wirklich nicht besonders wichtiger Nebencharakter – ein Rebellenfallschirmspringer(!) – stürzt in eine Scheune und bricht sich den Arm und sonst wie viele Knochen…und besiegt so eben frisch abgestürtzt unbewaffnet einen dreier Trupp Sturmtruppler. OK, die Jungs haben ja nicht viel drauf, ich habs begriffen, aber DAS schlägt dem Fass den Boden aus. (Wahrscheinlich ein Beinzinfass…die werden auch häufiger erwähnt) Ich gebe es zu…mir fehlen noch knapp 100 Seiten…und normalerweise beisse ich mich durch jedes Buch…aber an diesem hänge ich jetzt schon fast eine Woche….Disney ist wahrlich die Dunkle Seite…

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    • 3
  • ...ich hatte mir mehr erhofft...

    Der Krieg ist nicht vorbei
    Shiro_91

    Shiro_91

    29. May 2016 um 20:32

    So toll auch der Klappentext zunächst auch war, die Story konnte mich nicht sehr überzeugen. Zwar steht Star Wars drauf, aber es ist sehr wenig davon in der Geschichte zu finden. Ein Paar Charakter die man durch das Universum bereits kennen gelernt hat, ob Bücher oder Filme, bekommt der Leser hier zu Gesicht - zum Beispiel Admiral Ackbar, der eine wichtige Rolle nach der Zerschlagung und dem Fall des Imperiums spielt - viel haben sie aber auch schon wieder nicht mit der Handlung zu tun. Zudem sucht der Leser vergeblich nach einer Spannungsgeladenen Storyline, die sich nicht wirklich erahnen lässt und auch beim Voranschreiten des Buches nicht zeigt. Man wird sozusagen von einer Ecke des Universums in eine andere Geschleudert und bekommt so viele Figuren um die Ohren geworfen, dass man sich nur schwerlich auf eine Konzentrieren kann.Hinzukommend ist die bereits nicht wirklich packende Story die sich in zwei, drei Sätzen zusammenfassen lässt: Die Kampfpilotin Norra will ihren Sohn Temmin mit sich nehmen um ihn vor den Gefahren der Restlichen Imperialen Kräften zu schützen, doch wie bockige Teenager so sind will er nicht weg, da er sich ein Leben aufgebaut hat. Durch Zufall treffen sie auf eine Kopfgeldjägerin und einen Rebellen. Gemeinsam treten sie in den Kampf um in einem Palast auf Akiva eine Geheime Versammlung zu zerschlagen.Nicht geradezu eine interessante und spannende Story. Nebenbei brillierten auch die Sturmtruppler nicht gerade bedrohlich sondern eher inkompetent und nutzlos. Aber auch die Helden dieser Geschichte glänzen nicht gerade durch heroisches Verhalten. Mal abgesehen von der Zerstörung des Todessterns, was mehr als einmal zur Sprache kam, kann man diese Auswirkungen nicht sehr spüren, da hätte ich mir viel mehr gewünscht. Die Handlung hatte so viel Potenzial die überhaupt nicht genutzt wurde und sehr viel verschenkt hat. Gerade weil, die Rebellen das Imperium nahezu ganz ausgelöscht hatte, wäre es doch sehr interessant gewesen, wenn diese durch Intrigen und Korruption einen Vergeltungskreig angefangen hätten...meiner Meinung nach.Längst nicht ein Titel, der man weiterempfehlen kann, da Nachspiel sehr viel an Gelegenheiten verstreichen ließ ein weiteres Epos zu werden. Das gewisse Star Wars Feeling kam zumindest bei mir nicht auf und ich bin richtig enttäuscht, da das Cover und der Klappentext auf mehr hoffen ließ.

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  • Star Wars in bester Form

    Der Krieg ist nicht vorbei
    sweetpiglet

    sweetpiglet

    23. May 2016 um 07:42

    Der ein oder andere Star-Wars-Fan weiß, dass es seit 2014 einen neuen Kanon gibt, der quasi den roten Faden innerhalb des geliebten Universums darstellt. Und natürlich hat das die Autoren dieser Welt dazu bewegt, sich anhand dieses neuen Kanons auch neue und weiterführende Geschichten zu überlegen, die nach Episode 6 spielen, und somit Episode 7 einläuten. Der Buch- und Comic-Markt bebt und alle treuen Star-Wars-Fans, so wie ich, kommen gar nicht hinterher.Um so schöner war es, als angekündigt wurde, dass "Aftermath" von Chuck Wenidg nun auch nach Deutschland kommt, mit dem Titel "Nachspiel" im Verlag blanvalet. Die Geschichte setzt nach Episode 6 ein: der Todesstern ist zerstört und die Rebellen haben einen gigantischen Sieg errungen, dennoch ist das Imperium nicht komplett ausgelöscht.Norra war eine der mutigen Pilotinnen die zur Zerstörung des Todesstern beigetragen haben, aber nun will sie einfach nur noch ihren Sohn von ihrem Heimatplaneten Akiva holen und ein neues Leben beginnen. Doch auf eben diesem Planeten tummeln sich verdächtig viele Imperiale, so dass eine Flucht unmöglich scheint. Norra fand ich als Protagonistin sehr gut nachvollziehbar, sie ist eine Rebellin durch und durch, aber eben auch Mutter, und innerhalb ihrer Gedanken kommt sie immer wieder in den Zwist was von beidem die höhere Stellung einnehmen sollte. Innerhalb des Romans stellt ihre Geschichte den roten Faden dar, wobei immer wieder Nebenprotagonisten auftreten, unter anderem ein ehemaliger Imperialer, eine Kopfgeldjägerin und die neue imperiale Spitze. Natürlich verflechten sich die Geschichten miteinander, und so entsteht ein großer Ausschnitt der uns zeigt, wie sich die Mächte nach der Zerstörung des zweiten Todessterns entwickeln.Interessant fand ich die kleinen Einspieler und Intermezzos aus den anderen Welten. Hier wurde ebenfalls durch kurze Einblicke gezeigt, wie die verschiedenen Welten mit dem Umbruch umgehen, und wie die Menschen sich verhalten, nachdem das Imperium geschlagen scheint. Und ja man trifft auch das ein oder andere Gesicht wieder!Fazit:Mir hat der Auftakt dieser neuen Trilogie sehr viel Spaß gemacht beim Lesen. Wenn man schon allein beim Lesen von Namen bestimmter Droidenarten und Weltraumhäfen eine Art "Heimatgefühl" entwickelt, dann hat der Autor alles richtig gemacht. Ich bin froh, dass wir nächstes Jahr erfahren werden wie es weiter geht mit der Neuen Republik. Für jeden Star-Wars-Fan ist dieses Buch ein Must-Have und eine tolle Überbrückung bis zum nächsten Film.

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  • Star Wars: Aftermath

    Der Krieg ist nicht vorbei
    _crispy

    _crispy

    05. February 2016 um 14:39

    Dies ist nicht das Buch, nach dem ich suchte. Zugegeben, Chuck Wendig tritt ein hartes Erbe an, denn er darf die Timothy Zahn-große Lücke füllen, die der Wegfall der Thrawn-Trilogie beim Glattbügeln des Star Wars-Kanon hinterlassen hat. Doch leider gehört für mich mehr zu einem guten Buch, als eine überzeugende Story. Und wenn dann auch diese einen auf der Strecke lässt, bleibt leider nicht mehr viel übrig. Vergessen, die Hyperraumkoordinaten zu berechnen Ähnlich eines Sprungs in ein fernes Sternensystem, ist es auch beim Plotten einer Geschichte von Vorteil, sich einen Plan zu machen. Doch leider ähnelt das Ergebnis hier mehr einem übereilten Hyperraumsprung durch ein Asteroidenfeld. Neben dem normalen Geplänkel (Copyrighthinweise, Widmung, Danksagung und was man eben so auf den ersten Seiten eines Buches findet), muss man sich zusätzlich durch eine Einleitung und einen Rückblick blättern, bis »Chapter One« dann endlich auf Seite 13 (der nummerierten Seiten) losgeht. Doch hier ist noch lange nicht Schluss: Es kommt mir so vor, als würden stetig neue Charaktere eingeführt, denen man durch die Gesamtlänge des Buches folgt. Ich habe jetzt wirklich kein Problem mit einer Vielfalt an Charakteren—schließlich habe ich A Song of Ice and Fire überstanden; und geliebt—aber an Martin reicht Wendig leider bei Weitem nicht ran: Oftmals wechselt innerhalb eines Kapitels die Perspektive zwischen den einzelnen Charakteren hin und her. Die durchweg kurzen Kapitel helfen hier nicht sonderlich. Sieben Charaktere stehen mehr oder weniger im Mittelpunkt der erzählten Geschichte, doch eher öfter als selten kommen Sprünge zu anderen Orten, die dem Leser ein Gefühl dafür geben sollen, was in der Galaxis gerade noch so vor sich geht. Und natürlich mit vom »harten Kern der Protagonisten« abweichenden Charakteren. Zusätzlich zur Verwirrung wird man aus dem Lesefluss gerissen, zumal diese Einblicke wenig zum Fortgang der Story beitragen. Ein Buch wie ein Buzzfeed-Artikel Nicht allein die Struktur des Buches, auch der Schreibstil Wendigs ist sehr eigen. Ich finde es gut, dass der Autor versucht das Tempo an Stellen anzuziehen (Da! Ich kann auch was Nettes sagen), schlecht finde ich es aber, wenn es ausartet. Stellenweise derart, dass man die Vermutung aufkommt, Chuck Wendig wäre lieber Drehbuchautor geworden (keine Angst, das folgenden Zitate sind vom Anfang des ersten Kapitels entnommen, also keine Spoilergefahr): "Now: Starlines streak across the bright black. A ship drops out of hyperspace: a little Starhopper." "Ahead: the planet Akiva." "He pulls up the comm. Tries to open a channel to command and— Nothing. Maybe it’s broken. It’s an old ship. [The captain] fidgets at his side, pulls up the personal comm relay that hangs there at his belt—he taps the side of it, tries to get a signal. Once more: nothing." "New dilemma, though: What now?" Ich gebe zu, dass ich diese Art am Anfang interessant (weil so noch nicht gelesen) fand, aber dieses Interesse verfliegt recht schnell, da Wendig sich viel zu häufig dieses, ich nenne es mal Stilmittels, bedient. Seine Intention ist klar, er will die Szenen actiongeladener gestalteten, allerdings ähnelt das Ergebnis eher einem Michael Bay-Film. Yoda sein großes Vorbild zu sein scheint Eine weitere Ecke, an der ich mich regelmäßig gestoßen habe, war sein Satzbau. "»Norra. You paid me to get you onto the surface of that planet.« Her points out the window. There: home. Or was, once. The planet Akiva." "To what end, [this character] does not know." "From somewhere behind, a flung jogan fruit." Auch hier gilt wieder: In Maßen sind solche Satzkonstruktionen vielleicht gut. Man kann damit Akzente setzen. Aber der übermäßige Einsatz machte mich dessen recht schnell überdrüssig. All die aufgezählten Knackpunkte waren bei weitem nicht alles, was ich gestört hat. Über Passagen in Klammern spreche ich nicht und auch der übermäßige Einsatz kursiv gedruckter Absätze sei hier nur am Rande erwähnt. Ein gutes Haar lasse ich ihm Was man Chuck Wendig zu Gute halten muss, ist, dass drei der sieben Protagonisten Frauen sind; teils auch in hohen oder wichtigen Positionen. Wie sehr dies von Disney bzw. der Lucasfilm Story Group gefordert wurde, kann ich nicht sagen. Ich unterstelle ihm aber einfach mal, dass es aus freien Stücken heraus geschah. Ich kenne seine anderen Bücher nicht und kann daher schlecht einschätzen, ob dies bei ihm den Normalfall darstellt oder nicht. Nichtsdestotrotz ist das definitiv ein fettes Plus. Helft mir, Blanvalet Kenobi. Ihr seid meine letzte Hoffnung! Ich habe mir Aftermath bei unserem Silvestertrip nach London gekauft. Zum einen konsumiere ich englische Medien gerne in der Originalsprache, zum anderen wollte ich nicht auf das Deutschlandrelease Mitte April warten. Nun, mittlerweile sieht es so aus, dass ich sehnsüchtig auf die deutsche Ausgabe warte, in der Hoffnung, dass der Übersetzer sprachlich noch einiges rausreißt. Wer weiß, vielleicht schauen auch noch mal ein paar Lektoren drüber und bügeln ein bisschen was gerade? Nach Zweidrittel der englischen Version lese ich jedenfalls nicht mehr weiter und versuche mein Glück auf deutsch. Meine Hoffnungen schraube ich jedoch nicht allzu weit nach oben.

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