Chuck Wendig The Blue Blazes (Mookie Pearl Book 1)

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Inhaltsangabe zu „The Blue Blazes (Mookie Pearl Book 1)“ von Chuck Wendig

Meet Mookie Pearl. Criminal underworld? He runs in it. Supernatural underworld? He hunts in it. Nothing stops Mookie when he’s on the job. But when his daughter takes up arms and opposes him, something’s gotta give… File Under: Urban Fantasy [ Family Matters | When Underworlds Collide | Thrill of the Hunt | Chips and Old Blocks ]

Aktionsreich, spannungsgeladen und doch ziemlich emotional; das ist Chuck Wendig.

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  • The Blue Blazes - Chuck Wendig

    The Blue Blazes (Mookie Pearl Book 1)
    Lesen_ist

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    30. August 2014 um 17:31

    Klappentext Meet Mookie Pearl. Criminal underworld? He runs in it. Supernatural underworld? He hunts in it. Nothing stops Mookie when he’s on the job. But when his daughter takes up arms and opposes him, something’s gotta give. Deutsch: Lerne Mookie Pearl kennen. Kriminelle Unterwelt? Er läuft darin. Supernatural Unterwelt? Er jagt darin. Nichts hält Mookie auf, wenn er bei der Arbeit ist. Aber wenn seine Tochter zu den Waffen greift und gegen ihn antritt, muss irgendwas nachgeben. Meine Meinung Von Chuck Wendig habe ich bereits die Miriam Black Bücher gelesen und ich liebe sie. The Blue Blazes ist auf meinem Bildschirm immer wieder aufgetaucht und dann habe ich es endlich gekauft, aus Neugier. Ich wusste nicht, was mich erwartet. Gleich im Prolog gibt es einen Ausschnitt aus einem Journal, von einem John Atticus Oakes, Kartenzeichner vom »Großen Darunter«, von einer Welt unter der Erde, unter New York City in diesem Fall. Am Anfang von jedem Kapitel ist so ein Ausschnitt aus Oakes‘ Journal. Und dann treffen wir Mookie Pearl. Er ist ein Berg von einem Mann. Er hat Hände, die den Hals eines Pferdes brechen könnten. Mookie das Monster. Mookie der Beinbrecher. Manche rufen in Mook, die meisten rufen ihn gar nicht. Ich liebe diesen Kerl. Ja, er ist ein Krimineller, und ja er hat Blut an den Händen, das meiste davon nicht menschlich, aber sein Herz ist am richtigen Fleck. Er ist nur ein »Soldat« in dieser kriminellen Organisation. Sein Boss, sein Leutnant, heißt Werth. Und der Big Boss der Organisation ist Konrad Zoladski. Mookie hat eine Tochter, Eleanor, er nennt sie Nora, sie nennt sich aber selbst »Persephone«. Sie will bei den Großen mitmischen, aber sich nicht an den Regeln der Organisation halten. Niemand außer Werth weiß, dass sie Mookies Tochter ist und das ist gut so. Sie will, dass ihr Vater für sie arbeitet, aber das kommt nicht in Frage. Gleich im ersten Kapitel vergiftet sie Mookie, was sie nicht gerade sympathisch macht. Aber töten will sie ihn nicht, nur außer Gefecht setzen. Diese total verrückte Geschichte spielt in New York, und auch sehr viel unterhalb von New York. Da gibt es eine ganze Welt voll Monster. Goblins, genannt Gobbos. Golems oder Trogbodies, aus Stein und Ton. Die Snakefaces oder Nagas. Geister. Dann die niedrigeren Spezies von Kakerlaken-Ratten, Milch-Spinnen und mehr. Und dann gibt es die ganz, ganz bösen Kreaturen. Es gibt riesige, offene Flächen, unzählige Tunnel rauf und runter, Friedhöfe und Tempel. Aber vor allem gibt es ein blaues Pulver. Alles dreht sich darum; The Blue Blaze. Bei Chuck Wendig gibt es kein langes Herumreden. Sein Stil ist kurz, direkt, prägnant. Er passt zur Geschichte, passt zu den Charakteren, die seine Geschichten bevölkern. Und seine Figuren haben es in sich. Die Erscheinung von Mookie Pearl lehrt einem das fürchten, sollte sie zumindest. Und doch habe ich ihn fast sofort ins Herz geschlossen. Er versucht immer, das Richtige zu tun. Er ist zwar ein trauriger, zorniger Mann aber mit einem Herz aus Gold. Doch nur bei Mookie bleibt die Sympathie in dieser Geschichte immer gleich. Hasst man eine Figur am Anfang, schließt man sie am Ende ins Herz und umgekehrt. Das Setting, die Unterwelt, erschafft Wendig in kurzen Sätzen die aber vollgepackt sind mit Details. Die Welt entsteht und lebt im Kopf des Lesers, man könnte fast glauben sie existiert wirklich. Besonders toll fand ich die Stadt der »Daisypushers«, wo Tote die nicht loslassen können, leben. Es ist eine düstere Welt, bevölkert von Wesen, die meistens nichts Gutes im Sinn haben. So manche Szene ist extreme eklig, also nichts für Empfindliche. Die Geschichte ist rasant, phantastisch und furchteinflößend. Es gibt keine Pausen für die Figuren, sie sind immer in Gefahr, oder selbst die Gefahr. Unerwartete Wendungen und Ereignisse lassen den Leser das Buch nur schwer aus der Hand legen. Nichts ist vorhersehbar. Eine dunkle, verdrehte Welt und eine Geschichte, die unerwartet das Herz rührt. Aktionsreich, spannungsgeladen und doch ziemlich emotional; das ist Chuck Wendig. Wer die Miriam Black Reihe liebt, wird auch »The Blue Blazes« lieben. Leider ist dieses Buch noch nicht auf Deutsch erschienen.

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