Chuck Wendig The Cormorant (Miriam Black)

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Inhaltsangabe zu „The Cormorant (Miriam Black)“ von Chuck Wendig

Miriam is on the road again, having transitioned from "thief" to "killer". Hired by a wealthy businessman, she heads down to Florida to practice the one thing she's good at, but in her vision she sees him die by another's hand and on the wall written in blood is a message just for Miriam. She's expected... File Under: Urban Fantasy [ Plying Her Trade | Inevitable | Touch of Death | No More! ]
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  • The Cormorant - Chuck Wendig - Miriam Black #3

    The Cormorant (Miriam Black)
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    11. January 2014 um 20:33

    Klappentext Miriam is on the road again, having transitioned from »thief« to »killer«. Hired by a wealthy businessman, she heads down to Florida to practice the one thing she’s good at. But in her vision she sees her client die by another’s hand – and on the wall, written in blood, is a message just for Miriam. She’s expected… Deutsch Miriam ist wieder unterwegs, nach ihrem Wandel vom »Dieb« zum »Killer«. Angeheuert von einem reichen Geschäftsmann, fährt sie Richtung Florida um das Einzige zu tun, worin sie gut ist. Doch in ihrer Vision sieht sie, wie ihr Kunde ermordet wird – und an der Wand, mit Blut geschrieben, ist eine Nachricht für Miriam. Sie wird erwartet … Am Anfang … Jetzt. Ein schwarzer Sack wird ihr vom Kopf entfernt. Ein dicker Mann namens Grosky sitzt ihr gegenüber. Seine spröde Vogelscheuche von einer Partnerin, Catherine Vills, geht hinter ihm hin und her. Miriam kann das Meer hören, wie die Flut kommt. Sie sieht sich um. Sie sind in einer Bruchbude von Strandhütte. Miriam ist mit Handschellen gefesselt. Sie hätte gerne eine Zigarette, bekommt auch eine von Vills, aber kein Feuer. Vills will das Ganze hinter sich bringen. Grosky will zuerst einiges von Miriam erfahren, vielleicht darf sie dann die Zigarette rauchen. Er nimmt ein Bild aus einer Mappe, von einem Jungen, und schiebt es über den Tisch. Der Junge ist Tot. Miriam nimmt tief Luft und fängt an zu erzählen. Meine Meinung Dieses Buch ist das Dritte in der Miriam Black Reihe. Es ist eben erst erschienen darum leider noch nicht auf Deutsch. Wer gerne auch englische Bücher liest und Miriam Black noch nicht kennt, sollte mit »Blackbirds« und »Mockingbird« anfangen. Er lohnt sich! Miriam hat eine Gabe. Wenn sie jemanden berüht, sieht sie, wie dieser Person stirbt. Sie sieht wie, egal ob durch Krankheit oder durch Gewalt.  Sie weiß auf die Sekunde genau wann. Sie weiß aber nicht wo. Sie lebt schon lange mit diesen Visionen. Es gab eine Zeit, da hat sie versucht, den Tod einer Person zu verhindern. Aber es ging nie gut. Das Schicksal schien diesen Tod um jeden Preis zu wollen. Dann hat sie es verstanden. Sie weiß, was sie tun muss, um jemanden zu retten und das verändert sie. Verändert ihr Leben. Miriam ist Mitte zwanzig und seit fast einem Jahrzehnt unterwegs. Sie hat ihr zu Hause verlassen nach einem schlimmen Vorfall mit einer Schneeschaufel (ich will nicht spoilern!). Dieser Vorfall hat ihre Gabe, oder Fluch, je nachdem wie man es sieht, ausgelöst. Sie raucht, sie trinkt und sie flucht wie kein anderer. Sie hat gelernt sich zu verteidigen. Sie ist hart im Nehmen und teilt auch hart aus wenn nötig. Sie ist ironisch, sarkastisch, vulgär und hat einen Humor, der so schwarz ist wie die Nacht. Ihr Leben ist rasant und brutal. Sie hat einige Zeit mit dem Lkw-Fahrer Louis verbracht, nachdem sie ihm das Leben gerettet hat. Er ist das genaue Gegenteil von ihr und sie liebt ihn, braucht ihn. Aber sie hat ihn verlassen. Sie weiß, dass sie nicht gut für ihn ist und sie will ihm nicht länger wehtun. Sie hält jeden auf Abstand, stößt jeden weg der ihr zu nahe kommt. Sie will niemanden verletzen und auch nicht verletzt werden. Sie hat eine Aufgabe und versucht das Richtige zu tun. Ich habe Mitleid mit ihr und ich mag sie sehr, auch wenn sie oft so liebenswert ist wie Stacheldraht. Ein Jahr ist im Leben von Miriam vergangen seit »Mockingbird« (Deutscher Titel: Blackhearts). Es gibt zwei Handlungsstränge diesmal. Ein »Jetzt« und die Erzählung von Miriam. Sie erzählt Gromsky und Vills, was in den letzten paar Wochen alles passiert ist. Sie hat keine andere Wahl. Es tauchen Figuren aus dem ersten Buch wieder auf, Menschen, mit denen Miriam nicht gerechnet hat. Die Vision vom Tod eines reichen Geschäftsmannes in Florida wirft sie total aus der Bahn. Und die wilde Fahrt beginnt, für Miriam und für den Leser! Obwohl Miriam eigentlich erschöpft ist, sowohl psychisch als auch physisch, ist sie eine Überlebenskünstlerin, eine Kämpferin. Sie steht immer wieder auf, um den nächsten Schlag einzustecken. Sie wird weiterhin von Albträumen geplagt, wenn sie überhaupt zum Schlafen kommt. Ihren »Tresspasser« (den Eindringling), wie sie es nennt, gibt es auch noch. Eine Erscheinung, die in Form von Personen auftaucht, die sie kennt oder kannte, und mit ihr redet. Alle drei Bücher haben schon durch den Titel einen Bezug zu Vögel. Spätestens im zweiten Buch wird einem klar, dass Miriam selbst eine Verbindung zu Vögeln hat. In diesem Buch wird dieser Zusammenhang etwas vertieft. An manchen Stellen glaubt man zu wissen, was noch passieren wird, passieren MUSS! Gewisse Aussagen machen den Ausgang einer Situation scheinbar unausweichlich. Aber nichts ist wie es scheint. Und dann trifft es einem wie ein Faustschlag zwischen den Augen! Uffff! Wie von Chuck Wendig bereits gewohnt, ist die Geschichte rasant, brutal, furchteinflößend und ziemlich finster. In dieser Geschichte ist nichts vorhersehbar, auch wenn man das an manchen Stellen glauben mag. Plötzlich ist alles anders und man denkt »Holy Shit!«. Das Ende ist eine Wucht. Und das letzte, sehr kurze Kapitel ist wie eine sanfte Decke aus Daunen, die einen ausruhen lässt und der verwundeten Seele die Hoffnung auf Heilung gibt. Ich persönlich finde, dass dieses Buch das Beste war von der Reihe bisher. Absolut Top mit einer uneingeschränkten Leseempfehlung! Ich würde aber auch empfehlen die beiden ersten Bücher zu lesen, es lohnt sie wirklich und die gibt es bereits auf Deutsch.

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