Chufo Lloréns Das Vermächtnis des Martí Barbany

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Inhaltsangabe zu „Das Vermächtnis des Martí Barbany“ von Chufo Lloréns

Barcelona im Mittelalter: Liebe, Macht und Ränkespiele Martí Barbany ist gerade achtzehn geworden, als er im Jahr 1052 zum ersten Mal vor den Toren Barcelonas steht. Hier möchte er ein neues Leben beginnen. In der verheißungsvollen Stadt begegnet ihm schon nach wenigen Tagen seine große Liebe. Doch erst nach harten Bewährungsproben, gefährlichen Handelsreisen, schweren Schicksalsschlägen, aber auch großen unternehmerischen Erfolgen kann er sein Glück finden. Und er wird der Stadt ein einzigartiges Vermächtnis hinterlassen.

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    Das Vermächtnis des Martí Barbany
    kingofmusic

    kingofmusic

    Sehr geehrter Senor Lloréns, herzlichen Glückwunsch! Ihnen wird die zweifelhafte Ehre zuteil, der erste spanische Autor zu sein, der mich mit seinem Buch "Das Vermächtnis des Marti Barbany" ziemlich enttäuscht hat. Was habe ich mich gefreut, als ich Ihr Buch vor zwei Jahren erstanden habe und ich in diesem Jahr endlich die Gelegenheit hatte, es zu lesen. Es hätte so ein schöner Abschluss einer dreiteiligen Rückwärts-Zeitreise (vom 18. über das 14. Jahrhundert bis ins 11.) durch die Geschichte Barcelonas werden können. Und was bleibt? Der bittere Nachgeschmack einer verfrühten Heimkehr ins Hier und Jetzt - bedingt durch den Abbruch Ihres Buches. Ja, auch diese Ehre wird Ihnen zuteil: Sie sind der erste Autor, dessen Buch ich nach gut 160 Seiten abgebrochen habe. Bisher habe ich zu jedem Buch einen Zugang gefunden - bei Ihrem gelingt es mir nicht annähernd. Ich frage mich ernsthaft, ob es an mir liegt, ob ich einfach genug "historischen" Stoff gelesen habe. Je mehr ich aber darüber nachdenke, sage ich mir "Nein, man kann (eigentlich) nicht genug historischen Stoff lesen, zumal mich die spanische Geschichte (momentan) brennend interessiert!" Es muss also an etwas anderem liegen - und da komme ich wieder auf Ihr Buch, verehrter Senor Lloréns. Das in der von Ihnen beschriebenen Zeit grausame Riten herrschten - kein Problem. Aber muss am Anfang eines Buches gleich eine ganze unschuldige Familie getötet und vergewaltigt werden? Zumal sich mir im Verlauf der gelesenen 160 Seiten der Zusammenhang zwischen diesem Ereignis und dem Rest der Geschichte nicht erschlossen hat. Überhaupt empfand ich die merkwürdigen Zeitsprünge und Erzählstränge von Kapitel zu Kapitel als störend. Okay, die hätten sich (wahrscheinlich) irgendwann vereint, aber so lose aneinandergereiht ergaben sie für mich bisher nicht wirklich einen Sinn und beide Stränge plätscherten belanglos und langweilig vor sich hin ohne jedweden Spannungsaufbau. Das ging bzw. geht so weit, dass ich kaum noch weiß, was in dem Buch bisher passiert ist - und das spricht nicht wirklich für einen guten Roman, oder? Auch Ihre Figuren haben nicht annähernd die Tiefe erreicht, die viele Ihrer Kollegen auszeichnet. Sowohl Marti und Almodis als auch alle anderen Figuren agieren auf einem Niveau, das mich am Ende tierisch gelangweilt und geärgert hat und welches es mir unmöglich macht, Ihr Buch weiterzulesen. Ich bin wirklich traurig, dass ich meine erste schlechte Rezension schreiben und es ausgerechnet dieses Buch sein musste, aber Sie und ihr Roman haben mir leider keine andere Wahl gelassen. 1 Stern gibt es für den wirklich tollen Hardcover-Einband sowie die Begriffserklärungen im Anhang Ihres Buches, die einem annähernd das Gefühl vermitteln, dass man (eigentlich) ein wertvolles und gutes Buch in den Händen hält. Königliche Grüße kingofmusic

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    • 9
    SandraWer

    SandraWer

    22. July 2015 um 11:35
  • Rezension zu "Das Vermächtnis des Martí Barbany" von Chufo Lloréns

    Das Vermächtnis des Martí Barbany
    sollhaben

    sollhaben

    21. April 2011 um 15:47

    Eines von wenigen Büchern, das ich abgebrochen habe nach ca. 280 Seiten. Die Geschichte ansich wäre wirklich interessant und spannend, jedoch ist das ganze so langatmig mit genauen Beschreibungen von Häuser, Kleidung und sonstigem bestückt, dass einem bald die Luft ausgeht. Ich werde vielleicht hin und wieder ein paar Seiten lesen, um vielleicht doch noch das Ende zu erfahren, aber nur wenn ich ganz, ganz viel Zeit habe

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis des Martí Barbany" von Chufo Lloréns

    Das Vermächtnis des Martí Barbany
    Henriette

    Henriette

    17. December 2010 um 16:02

    Der junge Marti verliert sehr früh seinen Vater. Er ist sehr enttäuscht, da sein Vater ständig im Krieg war und er ihn eigentlich nicht wirklich kannte. Doch zu seinem 18. Geburtstag wird Marti das Erbe von seinem Vater überreicht. Dazu muss er nach Barcelona zu dem ehemaligen Kriegsgefährten seines Vaters. Marti kann sich durch sein Erbe seine Zukunft aufbauen. Er lernt die Stieftochter von Bernard Montcusí kennen und lieben. Doch es läuft einiges nicht rund. Seine Geschäfte laufen rund, aber Montcusí legt ihm immer wieder Steine in den Weg, ob Geschäftlich oder in der Liebe zu Laia. Marti hat aber gute Freunde, die ihm immer helfend zur Seite stehen. Immer wieder geschehen schreckliche Dinge auf seinem Weg, wie der Tod Laias, aber er verliert nicht den Mut. Ein sehr eingehender Roman über das Leben Martis in Barcelona. Eingearbeitet wurden hier die geschichtlichen Missgünste gegenüber den Juden. Der geschichtliche Hintergrund wurde gut eingearbeitet, ohne das es zu sehr die Geschichte von Marti überdeckte. Der Schreibstil war nicht zu schwer, gut zu lesen. Begriffe aus dieser Zeit oder auch aus dem Judentum wurden im Glossar beschrieben. Das war für mich hilfreich. Natürlich wurden Personen und Geschehen im Roman zum teil künstlerisch gestaltet. Das ist für mich völlig in Ordnung, da der Schriftsteller dieses im Nachwort aufgeklärt hat. Ich konnte einiges durch das Personenregister oder die Landkarte nochmals besser nachvollziehen. Fazit: Alles in allem war das Buch sehr unterhaltsam, hatte nach meiner Ansicht aber einen zu großen Umfang, zu viele Seiten. Die Geschichte hätte auch weniger Seiten vertragen. Der Umfang hängt natürlich auch mit dem Anhang zusammen. Leider kann ich so ein dickes Buch nicht immer mitnehmen. Das Buch erhält für die gute Unterhaltung vier von fünf Sternen.

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis des Martí Barbany" von Chufo Lloréns

    Das Vermächtnis des Martí Barbany
    LaDragonia

    LaDragonia

    05. January 2010 um 21:37

    Das Vermächtnis des Martí Barbany' zeichnet mit großem Detailwissen ein faszinierendes Abbild Barcelonas im 11. Jahrhundert. Sein Vater hat Marty Barbany überraschend ein großes Erbe hinterlassen. Mit Hilfe des Juden Baruch Benvenist erwirbt Marti das nötige Wissen und die nötigen Kontakte, um sein Vermögen mit Hilfe des Handels weiter zu vergrößern. In Barcelona herrscht Graf Ramón Berenguers I. zusammen mit seiner Geliebten und späteren Gemahlin Almodis de la Marche. Ihretwegen kam es zu einem Zerwürfnis mit seiner Großmutter Ermesenda von Carcassonne und zeitweise wurde sogar der Bann über den Grafen und Barcelona vom Papst verhängt. Der Ratgeber des Grafen ist der einflußreiche Bernat Montcusí, ein listiger und habgieriger Mann, dem jedes Mittel Recht ist, um seine Stellung und seinen Reichtum zu wahren. Zufällig kommt es zu einer kurzen Begegnung zwischen Marti und Laia, der Tochter Montcusis woraufhin sich die beiden unsterblich ineinander verlieben. Doch Bernat Montcusí hat andere Pläne mit seiner Stieftochter und er denkt noch nicht einmal im Traum daran sie Marty zur Frau zu geben, da dieser ja noch nicht einmal das Bürgerrecht von Barcelona hat. Das wird ein weiterer Ansporn für Marti, denn er hofft, wenn er erst einmal das Bürgerrecht errungen hat, doch noch um Laias Hand anhalten zu dürfen.. Als Marti sich wegen seiner Handlungsbeziehungen auf eine längere Reise begibt erhält er dann eines Tages einen Brief von Laia. Sie teilt im mit, das sie die Beziehung beendet. Marti kann es nicht fassen und entdeckt Hinweise, die ihn mißtrauisch werden lassen, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Als er schließlich nach Barcelona zurückkehrt erwarten ihn einige böse Überraschungen, die in einen Kampf auf Leben und Tod zwischen ihm und Bernat Montcusi münden. Noch einmal muß Marti Barbany mit Unterstützung seiner Freunde alles wagen, um seine Zukunft zu sichern.

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis des Martí Barbany" von Chufo Lloréns

    Das Vermächtnis des Martí Barbany
    nickido

    nickido

    22. April 2009 um 10:22

    ScAls erstes ist mit der wundeschöne Einband aufgefallen. Und es ist ein richtig dicker Schinken, das Richtige für den Urlaub. Barcelona Mitte des 11. Jahrhunderts , der eher in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsene Marti erbt mit dem Tod seines Vater unerwartet ein beträchtliches Vermögen. Vom Land zieht er in das Geschäftige Barcelona und eine Geschichte mit abenteuelichen Reisen, eine großen Liebe und Eifer und Mißunst beginnt. Sehr spannend und mitreißend ezählt.

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