Ciara Geraghty

 3.9 Sterne bei 171 Bewertungen
Autorin von Der Tag vor einem Jahr, Einmal und für immer und weiteren Büchern.
Ciara Geraghty

Lebenslauf von Ciara Geraghty

Ciara Geraghty lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Dublin, Irland. Ihr Debütroman »Der Tag vor einem Jahr« schaffte es auf Anhieb auf die iritischen Bestsellerlisten. Ihr nächstes Buch 'Der Tag vpr einem Jahr' machte Ciara Geraghty einem größeren Publikum in Deutschland bekannt. 2012 wird ihr neues Buch 'Wenn ich dich gefunden habe' erscheinen.

Alle Bücher von Ciara Geraghty

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Der Tag vor einem Jahr

Der Tag vor einem Jahr

 (79)
Erschienen am 08.06.2010
Einmal und für immer

Einmal und für immer

 (34)
Erschienen am 10.02.2014
Und plötzlich ist es Glück

Und plötzlich ist es Glück

 (33)
Erschienen am 09.05.2011
Wenn ich dich gefunden habe

Wenn ich dich gefunden habe

 (18)
Erschienen am 08.10.2012
Wenn ich dich gefunden habe: Roman

Wenn ich dich gefunden habe: Roman

 (0)
Erschienen am 04.12.2012
Lifesaving for Beginners

Lifesaving for Beginners

 (1)
Erschienen am 11.04.2013

Neue Rezensionen zu Ciara Geraghty

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sydneysider47s avatar

Rezension zu "Der Tag vor einem Jahr" von Ciara Geraghty

Eine Plaudertasche aus Dublin
sydneysider47vor 2 Jahren

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist schon einige Jahre her, dass ich folgendes Taschenbuch gelesen habe:


Der Tag vor einem Jahr

Autorin: Ciara Geraghty

Verlag: Heyne-Taschenbuch

Seitenzahl: 560 Seiten

Preis: 8,95 Euro

Erscheinungsdatum in Deutschland: 8. Juni 2010

ISBN-Nr. 978-3453407862


Über die Autorin Ciara Geraghty

Ciara Geraghty stammt aus Irland. Sie wohnt auch dort, nämlich nördlich von Dublin. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Durch einen Irrtum kam sie zum Schreiben: eigentlich wollte sie einen Töpferkurs belegen – setzte aber auf dem Anmeldeformular das Kreuzchen an die falsche Stelle und meldete sich also zu einem Kurs für kreatives Schreiben an.

Daraufhin schrieb sie ihren ersten Roman „Der Tag vor einem Jahr“, das nach Erscheinen die irischen Bestsellerlisten stürmte. Im Moment arbeitet sie an ihrem zweiten Roman.


Grace hat ihren Bruder verloren und liebt Shane – oder: die Handlung

Grace ist 29 Jahre alt und teilt mit ihrer Freundin Caroline eine Wohnung in Dublin. Im Moment ist sie traurig. Ihr Freund Shane (der Carolines Bruder ist) ist nach London gezogen – und sie trauert noch um ihren Bruder Patrick, der vor einem Jahr während eines Spanien-Urlaubs ums Leben kam. Deswegen vermisst sie auch Shane – denn sie bräuchte gerade jetzt jemanden zum Reden.

Denn Grace gibt sich immer noch die Schuld am Tode ihres Bruders. Und auch das Verhältnis zu ihrer Mutter und den Schwestern ist getrübt. Dabei wird ihre Schwester Clare bald heiraten. Grace soll die Aufgaben einer Brautjungfer wahrnehmen.

An einem Freitagnachmittag startet Grace spontan eine Party mit ihren Kollegen im Büro. Diese Party wird danach noch in diversen Pubs weitergefeiert – und so landet Grace (völlig betrunken) im Bett neben Bernard O`Malley, dem neuen Kollegen aus der EDV-Abteilung. Dabei liebt sie doch Shane.

Weiterhin macht sie sich Sorgen um ihren Job in einem Versicherungsunternehmen. Der Chef will sie sprechen – und sie fürchtet schon, er werde sie entlassen. Dabei bietet er ihr eine leitende Funktion in der EDV-Abteilung an. Ein beruflicher Aufstieg also. Grace versucht, diese neue Herausforderung zu meistern. Das ist nicht einfach – zumal sie dann direkt mit Bernard O’Malley zusammenarbeiten muss. Und dieser wird immer sympathischer – und auch er hat schon einen Bruder verloren…


Ich hatte mir mehr versprochen – oder: Meine Meinung/Leseerfahrung

Nachdem der Roman „Der Tag vor einem Jahr“ in einer Frauenzeitschrift angepriesen worden war, war ich zuversichtlich, er könne mir gefallen.

Grace ist die Ich-Erzählerin – und sie plaudert über sich selbst, über ihre Freundin Caroline, über ihren Job und die Kollegen – und darüber, wie sie Shane (Carolines Bruder) kennen lernte. Weiterhin würzt die Autorin Ciara Geraghty ihren Schreibstil mit vielen Dialogen.

Das Buch könnte kurzweilig und nett sein, würde nicht durch lange Beschreibungen die Handlung unnötig in die Länge gezogen. Grace plaudert munter drauflos, verliert sich immer wieder mal in Nebenhandlungen – und ich frage mich als Leserin, wann denn die Handlung richtig in Schwung kommt. Auch über die Pannen, die Grace passieren, kann ich nicht so richtig lachen – sie wirken auf mich eher plump und „an den Haaren herbeigezogen“. Die Tatsache, mit einem Arbeitskollegen im Bett zu landen, ist beispielsweise eine Panne. Eine weitere Panne ist, als Grace auf dem Weg zum Brautmodengeschäft, in dem ihre Schwester Clare ein Brautkleid anprobiert, einen Strumpf ausziehen zu müssen, weil dieser kaputt ist – und sich dann Mutter und Schwester nur mit einem Strumpf präsentieren zu müssen.

So frage ich mich auf Seite 100, ob ich den Roman eigentlich noch weiterlesen soll – denn er berührt mich wenig, die Hauptperson Grace finde ich nur schwatzhaft, die weiteren Personen sind nebensächlich, da es viele sind und auf keine von ihnen besonderes Augenmerk gelegt wird. Ein richtiges Leseinteresse ist bei mir in den ersten 100 Seiten also nicht geweckt worden.

Aber ich lese weiter. „Irgendwas“ Besonderes muss doch an diesem Roman dran sein, sonst würden ihn einige Zeitschriften und viele Leserinnen im Internet doch nicht empfehlen!

Ab circa Seite 120 folgen immerhin einige eingestreute E-Mails von Patrick (Bruder von Grace) an Grace – das gefällt mir, kann jedoch die Handlung nicht vorantreiben. Überhaupt scheint mir die Trauer um Patrick in dem Buch nur zu nebensächlich abgehandelt – durch die eingestreuten E-Mails soll er zwar nicht vergessen werden, aber ein bisschen mehr Tiefgang hätte ich bei den Geschehnissen rund um Patrick schon erwartet.

Die Handlung tröpfelt also dahin – und je mehr Grace „schwafelt“ (also: zu viel redet), desto unsympathischer wird sie mir. Weiterhin liebt Grace Listen über alles. So erzählt sie den Lesern des Buches, welche Wege sie genau täglich im Büro zurücklegen muss und wie viele Schritte es sind (zum Beispiel: „Damentoilette – 10 ½ Schritte“). Auch erfährt jeder Leser des Buches, welche Lebensmittel genau sie aus ihrem Eisschrank wirft, weil deren Verfallsdatum überschritten ist – und in welchem Zustand sich diese Lebensmittel befinden (auf Seite 126 beispielsweise: „ein einzelnes Ei, vergessen in einer Kühlschranktür“). Das sind nur einige Beispiele für Graces Listen – und damit kann man natürlich auch einen Roman in die Länge ziehen…

Die Autorin will das Buch immer wieder komisch gestalten – aber mit ihrer Art von Humor kann sie mich nicht mal zum Schmunzeln bringen. Eigentlich dachte ich, ich bekäme eine Romanhandlung, die so amüsant ist wie „Das Tagebuch der Bridget Jones“. Während ich die Lektüre rund um Bridget Jones lustig und kurzweilig fand, finde ich jedoch Grace in „Der Tag vor einem Jahr“ wenig überzeugend.

Der Schluss des Buches ist zwar nicht vorhersehbar – ich bin jedoch, durch die übrige, zäh fließende, Romanhandlung derartig verstimmt, dass ich froh bin, dass ich das Buch endlich ausgelesen habe. Nochmals lesen werde ich es garantiert nicht, ich habe es in eine Tauschplattform eingestellt.


Mein Fazit

Ein Buch, das mich nicht überzeugen konnte. Es ist ein ziemlich schwatzhafter Frauenroman, in dem die Handlung nur langsam voranschreitet. Ich vergebe zwei Sterne und keine Leseempfehlung.


P.S.: In ähnlicher Form habe ich diese Rezension bereits bei Ciao.de und im Wordpress-Buchblog der Verrückten Leseratten veröffentlicht.



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daydreamins avatar

Rezension zu "Wenn ich dich gefunden habe" von Ciara Geraghty

Wenn ich dich gefunden habe
daydreaminvor 3 Jahren


Geschrieben im März 2013:
Ciara Geraghty wird bei mir stets mit guten Büchern assoziiert. Ihr Roman Der Tag vor einem Jahr zählt sogar zu meinen Lieblingsbüchern, welche ich schon mehrfach gelesen habe. Klar, dass ich mir auch ihr neustes Buch sofort zugelegt habe und mit hohen Erwartungen angefangen habe zu lesen.

Leider konnte mich Wenn ich dich gefunden habe nicht einmal annähernd so sehr überzeugen. Das größte Problem hatte ich mit den Charaktern. Mit Dara Flood konnte ich mich bis zum Schluss überhaupt nicht anfreunden. Sie nimmt sich einfach so sehr zurück und ist so unfassbar vorsichtig, dass ich sie regelmäßig durchschütteln wollte. Rücksicht auf andere zu nehmen ist ja eine schöne Eigenschaft, aber ich hatte das Gefühl, dass Dara sich selbst überall in den Hintergrund stellt und sich das im Verlauf des Buches auch nicht mehr ändert. Vielleicht hätte sie ihr Glück schon viel früher gefunden, wenn sie sich nicht immer alles gefallen lassen würde.

Auch Stanley Flinter ist mir nicht sympathischer. Er ist ein Privatdetektiv und begleitet die Familie Flood auf der Suche nach Ehemann und Vater Eugene. Er ist quasi genau wie Dara: Ein sehr einfach gestrickter und zurückhaltender Charakter. Zurückhaltend ist nicht einmal das richtige Wort, denn er nimmt sich genauso sehr zurück. Er wird in seinem Job mit Bilderrahmen bezahlt, weil er nicht die Eier hat um Geld zu verlangen. Er lässt sich von seiner Mitbewohnerin Kleidung kaufen, die ihm nicht gefällt, bezahlt sie aber trotzdem. Er toleriert den Spott seiner Brüder und seiner Ex-Freundin und kriegt einfach den Mund nicht auf. Zum Schluss des Romans sagt er wenigstens seiner Familie mal kurz die Meinung, aber eine richtige Entwicklung habe ich bei ihm auch nicht gesehen.

Dann haben wir Daras Schwester Angel, die krank ist. Sie wird eigentlich als eine optimistische und fröhliche Person beschrieben, aber nach mehreren Fehlalarmen bezüglich einer neuen Nieren, schwindet auch langsam ihre Hoffnung. Sie kann ich als einzige Person im Buch so richtig nachvollziehen. Mrs. Flood, also die Mutter von Dara und Angel, war mir auch wieder etwas suspekt. Zu Anfang des Buches zeigt sie sehr deutlich, dass sie gegen ihr zweites Kind Dara, die ihrem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ist, eine Abneigung hegt. Muss ja nicht sein, oder? Und im Laufe des Romans verbessert sich dieses Verhältnis zwar, allerdings ist auch ihr eine deutliche Hoffnungslosigkeit anzumerken, die ich unangebracht finde. Natürlich hat sie kein leichtes Leben, aber für eine Mutter ist es meiner Meinung nach unmöglich eine Tochter zu bevorzugen und auch die Lieblingstochter dann mehr oder weniger im Stich zu lassen, weil man selbst alle Welt spüren lässt, dass man keine Hoffnung mehr auf eine neue Niere hat.

Als Nebencharakter haben wir noch Tintin und Anya, die zusammen mit Dara im Hundeasyl arbeiten. Tintin ist bisexuell und nichts weiter als die Verkörperung eines klischeehaften schwulen Typen, der eben bisexuell ist um sich alle Möglichkeiten offen zu halten. Anya kommt aus Polen und ist ziemlich resolut, was mir eigentlich gefällt, allerdings zitiere ich mal kurz eine wörtliche Rede von ihr: „Erzähl von Privatdätektiv“ Sie redet also nicht nur manchmal grammatikalisch falsch, sondern die Autorin hat hier auch noch besonders viele Äs eingebaut um den Akzent deutlicher rüber zu bringen. Hat mich persönlich sehr genervt, da Anya nicht gerade wenig sagt.

Kommen wir also insgesamt zum Schreibstil. Der ist typisch für Ciara Geraghty und damit auch eines der positiven Seiten an diesem Buch. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und man stolpert nicht über komische Formulierungen oder Wörter. Was weniger gut durchdacht war, war der ganze Plot an sich. Die Einführung ist noch relativ schnell beziehungsweise angemessen lang und man erfährt alles, was wichtig ist. In der Mitte wird es dann sehr langatmig und wir bekommen überflüssige Informationen über z.B. die Dates von Nebencharaktern oder die Hunde im Asyl, in dem Dara arbeitet. Was zur Hölle hat das Sexleben von Anya oder die Vermittlung verschiedener Hunde mit der Suche nach Daras Vater und ihrem persönlichen Glück zu tun? Im letzten Buchdrittel geht dann alles wieder sehr schnell und die Kapitel sind teilweise nur zwei Seiten lang, weil so viel auf einmal passiert. Vieles davon wirkte hingeklatscht nach dem Motto „Ich muss jetzt mal zum Ende kommen“. Einige Ereignisse ergeben keinen Sinn und auch die Suche nach Mr. Flood endet viel zu abrupt und unspektakulär. Insgesamt ist die ganze Handlung also sehr unausgeglichen und viele Kapitel sind einfach sinnlos.

Fazit

Es tut mir zwar leid, dass ich das Buch so auseinander nehmen musste, aber meinen Geschmack hat es überhaupt nicht getroffen. Schuld daran waren zum Großteil die sehr einseitigen Charakter. Die Protagonisten stehen nicht für sich selbst ein und daran ändert sich im ganzen Buch nichts. Die Nebencharakter verkörpern zum Großteil nur Klischees oder sind einfach nicht greifbar. Die Handlung zieht sich auf den 600 Seiten ewig lang hin und anstatt eine plausible Erklärung für die ganze Mr. Flood Geschichte zu liefern, wird man eher mit nebensächlichen Fakten aus den Leben der Nebencharakter oder dem Hundeasyl von Dara Flood beschäftigt. Insgesamt habe ich eine gefühlte Ewigkeit zum Lesen gebraucht und kann leider nur zwei Sterne geben, wobei die schon echt großzügig sind. Ich hoffe, dass das nächste Buch von Ciara Geraghty wieder besser wird!

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schnaeppchenjaegerins avatar

Rezension zu "Einmal und für immer" von Ciara Geraghty

Einfühlsame und warmherzige Erzählung zweier Schicksale, die am Ende zusammengeführt werden
schnaeppchenjaegerinvor 3 Jahren

Katherine, genannt Kat, ist 39 Jahre alt, erfolgreiche Buchautorin mehrerer Kriminalromane und liebt ihr unabhängiges, eigenständiges Leben in Dublin. Die Bücher verfasst sie unter einem Pseudonym und gibt sich selbst Freunden gegenüber als "Technische Redakteurin" aus. Beziehungen hielten bei ihr nie lange, in der Regel macht sie nach dem dritten Daten mit den Worten "Es liegt nicht an dir" Schluss. Mit Thomas, Mitte 40, Journalist, und mehr noch leidenschaftlicher Farmer, ist sie dennoch seit einigen Monaten zusammen, was Kat selbst wundert.

Dann passiert ein durch einen übermüdeten Lkw-Fahrer verschuldeter Unfall, den Kat "wie durch ein Wunder" überlebt. Thomas macht ihr daraufhin noch im Krankenhaus einen Heiratsantrag und gibt ihr zu verstehen, dass er ein Kind mit ihr haben möchte. Kat ist mit diesem Liebesgeständnis völlig überfordert und lehnt Hochzeit und Nachwuchs kategorisch ab. Für Thomas hat die Beziehung damit keine Zukunft mehr, er wendet sich von Katherine ab.

Kat haben die Ereignisse mehr mitgenommen als sie sich selbst eingestehen kann. Sie entwickelt sogar eine Schreibblockade und zieht sich mehr und mehr in ihre einsame Wohnung zurück. Engen Kontakt pflegt sie nur noch zu ihrem Bruder Ed, der das Down-Syndrom hat. Doch plötzlich wird Kat von ihrer Vergangenheit eingeholt, die sie bisher erfolgreich verdrängt hatte.

Eine andere Frau, die in den Unfall verwickelt war, überlebt diesen nicht. Sie ist vierfache Mutter u.a. des neunjährigen Milo. Milo lebt nun zusammen mit seiner älteren Schwester Faith in Brighton. Die beiden älteren Zwillingsbrüder sind bereits ausgezogen und studieren in London. Der Vater hat die Familie vor zwei Jahren verlassen und lebt zusammen mit einer jüngeren Frau, die gerade schwanger ist, in Schottland. Milo hat von nun an Angst, dass er jetzt bei seinem Vater leben und nach Schottland ziehen muss. Dabei hat er hier in Brighton seine Freunde und seinen Rettungsschwimmkurs, zu dem er leidenschaftlich gerne geht.

Faith ist mit der Situation als Ersatzmutter leicht überfordert, würde ihren kleinen Bruder aber nie im Stich lassen. Sie gibt sich alle Mühe bis sie beim Ausmisten der Sachen ihrer Mutter und auf der Suche nach einem Rosenkranz Dokumente findet, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen.

Ab diesem Zeitpunkt verbinden sich die beiden bislang parallel laufenden Lebensgeschichten miteinander. Nicht nur der folgenschwere Verkehrsunfall, sondern auch die Vergangenheit eint die beiden Familien.

"Einmal und für immer" ist einer der Romane, bei denen es schade ist, wenn sie sich dem Ende neigen. Das Buch ist abwechselnd aus den Perspektiven von Kat und Milo beschrieben. Diese nach jedem Kapitel wechselnden Perspektiven gestalten das Lesen sehr unterhaltsam, vor allem weil die beiden schon aufgrund ihres Alters das Leben um sie herum grundverschieden wahrnehmen. Dabei ist Milo keinesfalls eines dieser nervigen Kinder, die anderen Romanen naseweiß und altklug erscheinen.

Es wird für den Leser zunehmend interessant zu erfahren, was die beiden Familien in England und Irland über den Unfall hinaus vereint.

Titel und Cover des Buches lassen auf einen Liebesgeschichte einer jungen Frau schließen, weshalb ich beide vom Verlag als eher unpassend gewählt empfinde. "Einmal und für immer" ist dagegen ein wirklich hinreißender, zunächst ein trauriger, aber durchaus lebensbejahender Roman, den ich aufgrund der Geheimnisse in den Familien, die nach und nach aufgedeckt werden, neugierig verschlungen habe. Die berührende Geschichte hinter den Figuren und der abwechslungsreiche Schreibstil machten den Roman für mich zu einem echten Lesehighlight!

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Gespräche aus der Community

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L
Ich habe vor einiger zeit ein buch gelesen und habe autor und titel vergessen. es handelt um ein junges ehepaar das einen autounfall in einem taxi hat. er stirbt, sie ueberlebt, das kommt jedoch erst mitte des buches heraus. sie kommt zurueck in die gemeinsame wohnung und wartet bis er heim kommt. und dann erfaehrt sie durch seinen bruder, dass er mit seiner ex freundin einen sohn hat. bis zum schluss straeubt sie sich ihn zu sehen...... falls jemand dieses buch kennt, bitte helft mir. danke
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