Ciara Geraghty Wenn ich dich gefunden habe

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Inhaltsangabe zu „Wenn ich dich gefunden habe“ von Ciara Geraghty

Wie weit musst du gehen, um das Glück zu finden? Daras Leben ist unkompliziert und geregelt: Pizzaessen mit Freunden am Mittwoch, Salsa-Stunde am Freitag, ihr Freund am Samstag – bis ihre geliebte Schwester Angel schwer krank wird und Daras geordnetes Leben in sich zusammenfällt. Sie muss plötzlich ihren Vater finden, um das Leben ihrer Schwester zu retten, denn er könnte ein passender Organspender sein. Dabei taucht Dara ein in einen Strudel voller Geheimnisse und Wahrheiten über sich selbst und ihre Familie. Einmal auf der Suche, kann Dara nichts mehr stoppen auf dem Weg zum Glück.

Schwache Charakter, viele Klischees und eine sich ewig hinziehende Story.

— daydreamin
daydreamin

Lachen, weinen, kurzweilig und schön!

— Ichinbb
Ichinbb

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    Wenn ich dich gefunden habe
    daydreamin

    daydreamin

    23. April 2016 um 20:00

    Geschrieben im März 2013:Ciara Geraghty wird bei mir stets mit guten Büchern assoziiert. Ihr Roman Der Tag vor einem Jahr zählt sogar zu meinen Lieblingsbüchern, welche ich schon mehrfach gelesen habe. Klar, dass ich mir auch ihr neustes Buch sofort zugelegt habe und mit hohen Erwartungen angefangen habe zu lesen.Leider konnte mich Wenn ich dich gefunden habe nicht einmal annähernd so sehr überzeugen. Das größte Problem hatte ich mit den Charaktern. Mit Dara Flood konnte ich mich bis zum Schluss überhaupt nicht anfreunden. Sie nimmt sich einfach so sehr zurück und ist so unfassbar vorsichtig, dass ich sie regelmäßig durchschütteln wollte. Rücksicht auf andere zu nehmen ist ja eine schöne Eigenschaft, aber ich hatte das Gefühl, dass Dara sich selbst überall in den Hintergrund stellt und sich das im Verlauf des Buches auch nicht mehr ändert. Vielleicht hätte sie ihr Glück schon viel früher gefunden, wenn sie sich nicht immer alles gefallen lassen würde.Auch Stanley Flinter ist mir nicht sympathischer. Er ist ein Privatdetektiv und begleitet die Familie Flood auf der Suche nach Ehemann und Vater Eugene. Er ist quasi genau wie Dara: Ein sehr einfach gestrickter und zurückhaltender Charakter. Zurückhaltend ist nicht einmal das richtige Wort, denn er nimmt sich genauso sehr zurück. Er wird in seinem Job mit Bilderrahmen bezahlt, weil er nicht die Eier hat um Geld zu verlangen. Er lässt sich von seiner Mitbewohnerin Kleidung kaufen, die ihm nicht gefällt, bezahlt sie aber trotzdem. Er toleriert den Spott seiner Brüder und seiner Ex-Freundin und kriegt einfach den Mund nicht auf. Zum Schluss des Romans sagt er wenigstens seiner Familie mal kurz die Meinung, aber eine richtige Entwicklung habe ich bei ihm auch nicht gesehen.Dann haben wir Daras Schwester Angel, die krank ist. Sie wird eigentlich als eine optimistische und fröhliche Person beschrieben, aber nach mehreren Fehlalarmen bezüglich einer neuen Nieren, schwindet auch langsam ihre Hoffnung. Sie kann ich als einzige Person im Buch so richtig nachvollziehen. Mrs. Flood, also die Mutter von Dara und Angel, war mir auch wieder etwas suspekt. Zu Anfang des Buches zeigt sie sehr deutlich, dass sie gegen ihr zweites Kind Dara, die ihrem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ist, eine Abneigung hegt. Muss ja nicht sein, oder? Und im Laufe des Romans verbessert sich dieses Verhältnis zwar, allerdings ist auch ihr eine deutliche Hoffnungslosigkeit anzumerken, die ich unangebracht finde. Natürlich hat sie kein leichtes Leben, aber für eine Mutter ist es meiner Meinung nach unmöglich eine Tochter zu bevorzugen und auch die Lieblingstochter dann mehr oder weniger im Stich zu lassen, weil man selbst alle Welt spüren lässt, dass man keine Hoffnung mehr auf eine neue Niere hat.Als Nebencharakter haben wir noch Tintin und Anya, die zusammen mit Dara im Hundeasyl arbeiten. Tintin ist bisexuell und nichts weiter als die Verkörperung eines klischeehaften schwulen Typen, der eben bisexuell ist um sich alle Möglichkeiten offen zu halten. Anya kommt aus Polen und ist ziemlich resolut, was mir eigentlich gefällt, allerdings zitiere ich mal kurz eine wörtliche Rede von ihr: „Erzähl von Privatdätektiv“ Sie redet also nicht nur manchmal grammatikalisch falsch, sondern die Autorin hat hier auch noch besonders viele Äs eingebaut um den Akzent deutlicher rüber zu bringen. Hat mich persönlich sehr genervt, da Anya nicht gerade wenig sagt.Kommen wir also insgesamt zum Schreibstil. Der ist typisch für Ciara Geraghty und damit auch eines der positiven Seiten an diesem Buch. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und man stolpert nicht über komische Formulierungen oder Wörter. Was weniger gut durchdacht war, war der ganze Plot an sich. Die Einführung ist noch relativ schnell beziehungsweise angemessen lang und man erfährt alles, was wichtig ist. In der Mitte wird es dann sehr langatmig und wir bekommen überflüssige Informationen über z.B. die Dates von Nebencharaktern oder die Hunde im Asyl, in dem Dara arbeitet. Was zur Hölle hat das Sexleben von Anya oder die Vermittlung verschiedener Hunde mit der Suche nach Daras Vater und ihrem persönlichen Glück zu tun? Im letzten Buchdrittel geht dann alles wieder sehr schnell und die Kapitel sind teilweise nur zwei Seiten lang, weil so viel auf einmal passiert. Vieles davon wirkte hingeklatscht nach dem Motto „Ich muss jetzt mal zum Ende kommen“. Einige Ereignisse ergeben keinen Sinn und auch die Suche nach Mr. Flood endet viel zu abrupt und unspektakulär. Insgesamt ist die ganze Handlung also sehr unausgeglichen und viele Kapitel sind einfach sinnlos. Fazit Es tut mir zwar leid, dass ich das Buch so auseinander nehmen musste, aber meinen Geschmack hat es überhaupt nicht getroffen. Schuld daran waren zum Großteil die sehr einseitigen Charakter. Die Protagonisten stehen nicht für sich selbst ein und daran ändert sich im ganzen Buch nichts. Die Nebencharakter verkörpern zum Großteil nur Klischees oder sind einfach nicht greifbar. Die Handlung zieht sich auf den 600 Seiten ewig lang hin und anstatt eine plausible Erklärung für die ganze Mr. Flood Geschichte zu liefern, wird man eher mit nebensächlichen Fakten aus den Leben der Nebencharakter oder dem Hundeasyl von Dara Flood beschäftigt. Insgesamt habe ich eine gefühlte Ewigkeit zum Lesen gebraucht und kann leider nur zwei Sterne geben, wobei die schon echt großzügig sind. Ich hoffe, dass das nächste Buch von Ciara Geraghty wieder besser wird!

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  • Rezension zu "Wenn ich dich gefunden habe" von Ciara Geraghty

    Wenn ich dich gefunden habe
    Revontulet

    Revontulet

    20. January 2013 um 17:58

    Wieder einmal eine schöne romantisch tragische Geschichte aus Irland. Dara lebt mit ihrer Mutter und ihrer nierenkranken Schwester zusammen. Da es ihrer Schwester immer schlechter geht, und Dara nicht als Spenderin in Frage kommt, beschließt sie, ihren Vater zu suchen, der sie noch vor ihrer Geburt verlasasen hat. Mithilfe eines Privatdetektives versucht sie ihm auf die Spuren zu kommen und dass der Detektiv so nett und liebenswürdig ist, lässt auch vermuten, dass das noch irgendwohin führt. Schöne Geschichte für zwischendurch und umso besser, wenn man ein Irland-Fan ist wie ich.

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  • Rezension zu "Wenn ich dich gefunden habe" von Ciara Geraghty

    Wenn ich dich gefunden habe
    Mayylinn

    Mayylinn

    14. December 2012 um 05:46

    Dara Floods geordnetes Leben gerät aus den Fugen als ihre geliebte Schwester Angel krank wird. Angel braucht dringend eine neue Niere, doch weder Dara noch ihre Mutter sind geeignete Spender. Angel wird zunehmend deprimierter und zieht sich zurück, nachdem die aufkeimende Hoffnung auf eine Spenderniere jäh zerstört wird. Dara fasst den Beschluss alle Möglichkeiten auszuschöpfen um ihrer Schwester zu helfen - sie beginnt die Suche nach ihrem Vater, dem Mann, der ihre Familie ein paar Tage vor Daras Geburt verlassen hat. Dazu beauftragt sie den Privatdetektiv Stanley Flinter, der gerade eine herbe Enttäuschung in der Liebe hinnehmen musste und dem die Abwechslung daher gerade Recht kommt. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Mr. Flood - und entdecken mehr als sie geahnt hatten... "Wenn ich dich gefunden habe" ist der dritte Roman der irischen Autorin Ciara Geraghty. Ich habe sowohl "Der Tag vor einem Jahr" als auch "Und ganz plötzlich ist es Glück" gelesen, die beide wirklich fantastisch waren, und hatte deshalb sehr hohe Erwartungen an dieses Buch. Die ersten 100 Seiten waren tatsächlich ein bisschen zäh, ich kam nicht richtig in die Geschichte rein, aber dann haben mich der Schreibstil und die Erzählkunst der Autorin doch wieder mitgerissen. Die Kapitel erzählen abwechselnd von Stanley und Dara, sodass man Einblick in beider Leben und Gedankenwelten gelangt, was ich sehr angenehm fand. Beide sind unglaublich interessante und sympathische Protagonisten, weshalb ich (fast) nie dachte "was machst du da? Was soll das?" Allerdings bin ich auch bei diesem Buch von dem deutschen Titel absolut enttäuscht. Während der Verlag aus den ersten beiden Romantiteln schon so einen Schund gemacht hatten ("Saving Grace" wurde zu "Der Tag vor einem Jahr" und "Becoming Scarlett" zu Und ganz plötzlich wurde Glück") hätte ich gedacht, dass "Finding Mr. Flood" in Verbindung mit dieser doch sehr ernsten Geschichte ein bisschen mehr Kreativität hätte erzeugen können. Natürlich sind alle Bücher von Ciara Geraghty "Frauenromane" aber ich finde nicht, dass das ein Grund ist, ihnen solche Herzschmerztitel zu geben, die meiner Meinung nach einen ganz falschen Eindruck von der Geschichte vermitteln. Daher gebe ich 5 Sterne für einen wundervollen Roman, mit einer packenden und abwechslungsreichen Geschichte und einem fürchterlichen deutschen Titel.

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