Cid J. Gutenrath 110

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Inhaltsangabe zu „110“ von Cid J. Gutenrath

Ein Freigänger erschlägt seine Frau mit einer Axt, eine verzweifelte Mutter sucht Rat in Erziehungsfragen, ein Yacht-Besitzer rastet aus, weil er auf dem Landwehrkanal »geblitzt« wurde: Wenn Cid Jonas Gutenrath Notrufe entgegennimmt, kommt er den Menschen sehr nahe. Ob er eine Frau zum Weiterleben überreden will oder einen kleinen Jungen tröstet – Gutenrath begegnet ihnen allen auf seine ganz persönliche, faszinierende Art.

Dieses Buch und der Autor haben mich äußerst bewegt! Außerdem hat Cid auf meinen Leserbrief geantwortet. Ein wirklich toller "Bulle" :-)

— TheresiaK
TheresiaK

Ehrliche Einblicke in die Arbeit eines Polizisten am Notfalltelefon!

— Nanniswelt
Nanniswelt

Tolles Buch und so ehrlich und locker geschrieben.

— ankemi09
ankemi09

Hat meine Erwartungen übertroffen. Ehrlich, authentisch, offen

— Kelo24
Kelo24

Authentisch, humorvoll und ergreifend. Leserherz was willst du mehr?

— Zeilenleben
Zeilenleben

Sehr bewegend, manchmal traurig, manchmal heiter. Aber immer ehrlich. Sympathisch. Solche Bullen wünscht man sich.

— Hypokras
Hypokras

Sehr empfehlenswertes Buch.

— BooksBooksBooks
BooksBooksBooks

"Zu" autobiographisch...

— mutschelerin
mutschelerin

Ein wirklich authentischer Autor. Ich fand viele der erzählten Storys einfach zum lachen, musste jedoch auch darüber nachdenken.

— morgenmuffel_
morgenmuffel_

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  • Harter Polizeialltag und ein liebenswerter "Bulle"

    110
    TheresiaK

    TheresiaK

    24. April 2017 um 14:46

    110 - ein Bulle hört zu trifft den Inhalt des Buches haargenau. Der Autor beschreibt seinen harten Polizeialltag schonungslos, aber auch auf eine menschenfreundliche, väterliche Art und mit trockenem Humor. Bei den einzelnen Geschichten durchlebte ich eine Achterbahn an Gefühlen und konnte das Buch einfach nicht weglegen. Vor allem bekommt man aber einmal wieder eine Idee davon, worauf es im Leben wirklich ankommt. Seidem sehe ich die Uniformierten in einem anderen Licht. Vielen Dank für die ehrlichen Wote!

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  • Ehrliche Einblicke in die Arbeit eines Polizisten am Notfalltelefon!

    110
    Nanniswelt

    Nanniswelt

    20. December 2016 um 06:46

    Durch Cid Jonas Gutenrath wird dem Leser die durchaus unterschätzte Arbeit in einer Notrufzentrale sehr nahe gebracht. Es ist sehr interessant zu lesen, welche Anrufe er in der Notaufnahme der Polizei entgegen nehmen- und auch bewältigen muss. Manche Anrufer erlauben sich einfach nur einen Spaß, wieder andere sind schon mal sehr lustig und fordern auch den Humor des Polizeibeamten heraus. Doch auch die dramatischen Anrufe werden von ihm bis ins Detail beschrieben. Dabei bekommt man auch einen guten Einblick in die harte vor allen mentale Arbeit des Autors, welche oftmals eine große Herausforderung darstellt. Oder habt ihr schon mal erfolgreich versucht, jemanden am Telefon davon abzubringen, jetzt doch nicht vom Hochhaus auf dem der Anrufer gerade steht zu springen?!Wie findet man die richtigen Worte? Den richtigen Umgang? Was erzählt man einem Mann, der anruft um anzukündigen, dass er jetzt auf dem Weg zu seiner Frau ist, die er umbringen möchte?! Wie verhält man sich? Nur EIN falsches Wort und die Situation droht zu eskalieren. Für diesen speziellen Beruf muss man schon starke Nerven haben und das beweisen diese oftmals traurigen, aber auch tragischen Schicksale, die dort am Telefon zu Tage kommen.Für mich war es sehr interessant, über den Alltag in einer Notfallzentrale der Polizei zu lesen. Wie, warum, welche Entscheidungen getroffen werden und welch große Verantwortung der Beamte, der die Anrufe entgegennimmt hat. Auch über die speziellen Weiterbildungen wird in diesem Buch geschrieben, die einen auf diese Art von Arbeit vorbereiten sollen. Ich persönlich, habe nach dem Lesen des Buchs gehörigen Respekt vor allen Menschen, die solch einen Beruf ausüben, sei es bei der Polizei oder auch bei der Rettungsleitstelle im Notdienst. Diese Menschen machen sich jeden Tag einen Kopf um ihnen unbekannte Anrufer. Sie fühlen und leiden mit ihnen und haben auch schon mal daran zu knabbern, wenn ein Anruf leider nicht so positiv verläuft, wie er sollte. Es sind sehr gute Eindrücke, die man da gewinnt.

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  • Sehr interessant

    110
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 20:59

    Obwohl es in "110 - Ein Bulle hört zu" hauptsächlich um seine Erzählungen verschiedener Notrufe geht, lernen wir auch einiges über den Autor, da er auch (teils vielleicht ein bisschen zu ausführlich) auf seine eigene Vergangenheit eingeht. Ich hatte am Anfang ein paar Probleme, mit ihm warm zu werden - er ist sehr direkt und sarkastisch, hat Ecken und Kanten und nimmt kein Blatt vor den Mund - doch schon nach wenigen Erzählungen habe ich seine direkte Art zu schätzen gelernt. Er trifft nicht immer den richtigen Ton, doch das macht ihn menschlich und realer... Und auch wenn ich nicht bei allem seiner Meinung war, hat er seine Positionen gut vertreten, mal einfühlsam, mal knallhart, je nach Situation.Die Geschichten selbst sind eine bunte Mischung. Einige sind sehr unterhaltsam (kaum zu glauben, aus welchen Gründen manche Menschen den Notruf wählen...), andere wiederum beklemmend und auch erschreckend. Gutenrath schildert die Hilflosigkeit, die ihn manchmal packt, sehr eindringlich. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es kein Beruf für mich wäre... das Buch hat mir aber gut gefallen und ich werde gleich mit dem zweiten Band anfangen.4,5/5 Sternen

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  • Dranbleiben erwünscht!

    110
    Zeilenleben

    Zeilenleben

    06. December 2015 um 19:16

    Bereits in der Grundschule lernt man die 110 kennen. Das ist die Nummer die jeder im Notfall anrufen kann, wenn er Hilfe braucht! Nun ist Notfall ein durchaus dehnbarer Begriff, wie bei der Lektüre dieses Buch deutlich wird. Cid Jonas Gutenrath arbeitet in Berlin in der Notrufeinsatzzentrale und erzählt uns in diesem Buch von seinem Berufsalltag. Natürlich habe ich gewusst, dass der Berufsalltag eines Polizisten durchaus spannend sein kann, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, womit die Leute die am anderen Ende der 110 sitzen täglich umgehen müssen. Das kann nämlich in einer Bandbreite von einem Selbstmörder über einen geblitzten Raser bis hin zu der Mutter, die mit ihrer delinquenten Tochter nicht zurecht kommt so ziemlich alles und jeder sein! Schließlich ist die 110 keine Casting Show in der schon vorher gründlich ausgesiebt wird. Cid Jonas Gutenrath erzählt in diesem Buch von all diesen Menschen und ihren Anliegen. Dabei beweist er hier ein nicht unerhebliches erzählerisches Talent, denn ihm ist es gelungen mich zum lachen und auch zum Weinen zu bringen und manche Abschnitte konnte ich nur mit einer tiefen Stirnrunzeln lesen. Er beschreibt jeden seinen Anrufer eindringlich und lässt uns auch an seinen inneren Monologen während verzwickter Gespräche teilhaben. Dabei erfahren wir einiges aus seinen eigenen Lebenslauf, der schon für sich allein stehend, erstaunlich genug erscheint. Cid Jonas Gutenraht ist Polizist geworden obwohl er mit seinem Hintergrund auch gut auf der anderen Seite des Rechts hätte stehen können. Allein dieser Weg ist schon verblüffend und leider besonders im letzten Teil des Buch etwas zu ausschweifend erzählt. Am Ende des Buch schweift das Buch etwas in Richtung Biografie ab und wurde mir dadurch etwas zu langatmig. Fazit: Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich ein bisschen für Polizeiarbeit interessiert oder einfach gerne berührende oder auch lustige Geschichten liest. Der Autor ist nicht nur Polizist, sondern auch ein guter Erzähler, der seinen Berufsalltag in meinem Kopf hat lebendig werden lassen. Ich drufte ihm bei seiner Arbeit über die Schulter schauen und konnte so an vielen menschlichen Schicksalen Anteil nehmen. Lediglich das Ende zog sich für mich dann doch etwas in die Länge, so dass ich einen Stern von der Höchstwertung abziehe aber eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche!

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  • Ein Bulle hört zu - und schreibt darüber

    110
    Hypokras

    Hypokras

    24. August 2015 um 16:42

    Das Buch ... ist in meinem Fall ein schwarzes Paperback auf dem von weitem sichtbar die Notrufnummer der Deutschen Polizei prangt. Und das Gesicht des Mannes, der diese ganzen Geschichten erlebt und zu Papier gebracht hat. Und so beginnt es: "Was immer Sie gleich lesen oder denken werden: Ich trage das Vereinstrikot der schwarzen Bären und werde es verteidigen und ehren. Ich bin ein Polizist." Zusammenfassung Kurz: Ein Polizist nimmt bei 110 Anrufe entgegen und berichtet darüber. Etwas länger: El Cid Jonas Gutenrath - wie er mit vollem Namen heisst - ist Polizist. Und er hört zu. Das macht er mit Seele. Und mit einem der Situation angepassten Mass an und einer gelungenen Mischung aus norddeutscher "Kühle" und Berliner Schnauze. Meine Meinung: In diesem Buch ist wirklich alles vertreten und Herr Gutenrath hat nicht zuviel versprochen wenn er sagt, dass jeder etwas für sich mitnehmen kann. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass jeder etwas für sich mitnehmen sollte. Da ist z.B. Felix, ein behinderter junger Mann der einfach nur mitteilen wollte, dass er für seine Mutter etwas gebastelt hat. Herr Gutenrath ist so erfrischend weit davon entfernt abgestumpft zu sein, dass er sich von Felix' Fröhlichkeit anstecken lässt, obwohl oder vielleicht grade weil er einen schlechten Tag hinter sich hat. Bei anderer Gelegenheit erinnert er mich daran, wo ich am 11. September war und zeigt, zu welch widerwärtigem Verhalten manche Menschen fähig sind. Er ist bei all dem Negativen das er täglich erlebt aber weit davon entfernt abgestumpft zu sein. Wie er den Rocker, der stink wütend anruft um sich auszukotzen wieder runterholt gehört eigentlich in jedes Lehrbuch über Konfliktbewältigung. Am besten hat mir jedoch die Aussage gefallen, womit die “wirklich harten Kerle“ unterwegs sind. Wie, das wisst ihr nicht? Dann lest es nach. Fazit: Unbedingte Kaufempfehlung. Und das aus gutem Grund. Herr Gutenrath hinterlässt nicht nur einen starken Eindruck, sondern macht auch den Selbigen, dass er wirklich weiss wovon er spricht. Man nimmt es ihm ab. Und ich habe den Eindruck gewonnen, nicht gegen ihn pokern zu wollen. Nicht so sehr wegen seines vermutlichen Pokerfaces, sondern weil ... ach ne, das behalte ich für mich. ;) 5 von 5 Sternen. Die Geschichten lassen wirklich niemand kalt. Jedenfalls niemanden mit einem Herz aus Fleisch und Blut. Ich habe gelacht, geweint, war nachdenklich und habe "Dinge" in dem Buch gefunden, die es Wert sind sich näher damit auseinander zu setzen. Ach, und wer mal ein Ohr voll nehmen und wissen möchte, was für eine Quasselstrippe dieser Herr tatsächlich ist, hier gibt's ein Interview

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  • Was ein Telefonist alles hört

    110
    BooksBooksBooks

    BooksBooksBooks

    01. August 2015 um 16:29

    Jonas Guthenrath ist Telefonist bei der Berliner Polizei und hat immer ein offenes Ohr für den Anrufer,nicht nur weil es sein Job ist. Sei es ein Mädchen das nicht mehr weiter weiß, weil ihr Freund mit ihr Schluss machte, ein Yachtbesitzer der im Wasser geblitzt (!) wurde oder die Mutter einer pubertierenden Tochter. Er hat es geschafft so zu schreiben das man fühlt wie es Jonas geht wenn alles nichts geholfen hat und der Anrufer den Tod wählt:hilflos ,traurig.  Aber auch die guten Seiten des Berufes werden erzählt. Wo man schon vom Lachen Bauchschmerzen bekommt. :) Er hat es geschafft mich mit seinen Worten zu berühren und mich oft nachdenklich gestimmt.  Ein Buch was ich jeden ans Herz lege der sich für Story's aus dem echten Leben begeistern lässt. 

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  • Kriminalität in der Realität + ♥

    110
    mirue

    mirue

    10. June 2014 um 14:07

    Hier findet man ein Buch vor, welches ernste Themen beinhaltet und trotzdem könnte man denken, dass Cid auch viel zu lustig für ein Bulle ist. Aber Cid ist eben ein Vater, ein Familienmensch mit unglaublicher Vergangenheit und lockerer als jeder Kiffer. Er haut einem die Spucke aus der Gusche und nimmt jedem Anrufer die Schlagfertigkeit aus der Stimme. Souveraen meistert er alles was er so an anrufen bekommt und erzaehlt beinahe so nebenbei seine Lebensgeschichte. Ich finde dieses Buch muss einmal gelesen werden, gerade auch damit man mal einen Einblick in das Polizei-Leben bekommt und mal von der anderen Seite über die Mauer schauen kann. Dieses Buch haut Vorurteile weg und laesst Sympathiepunkte vergeben! Super!

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  • Terroranschlag am 11.09. ein Tag der Tränen

    110
    Swift

    Swift

    31. October 2013 um 15:01

    Hi, mein Name ist Lars und ich arbeite bei Werkschutz. Wie auch an dem Tag x am 11. September. Ich stand am Einlass eines Deutschen Unternehmens mit englischem Namen (Cargo Lifter). Es war eigentlich ein Tag wie immer bis zu diesem einem Funkspruch von meinem Vergesetzten: "Mach das Tor zu, Keiner mehr rein nur raus." Ich fragte was los sei und bekam nur zu hören "Hörst du kein Radio?" Als Alle Gäste das Objekt verlassen hatten hörte ich im Radio dieses Feige Attentat und mir liefen die Tränen. Ich bin normalerweise ein Harter Hund aber nicht an diesem Tag und jeder der zu dieser Tat ein Witz macht ist entweder mal vom Wickeltisch gefallen oder einfach gesagt nur DOOF. Ein Kollege von mir wurde in der selben Nacht noch von mehreren Ausländern bedroht und wir hatten Tag und Nacht deine Kollegen bei uns auf dem Gelände. Was oder Wann sind wir direkt betroffen und wer lacht dann noch und macht dumme Witze. Ich habe zwei Brüder bei der Polizei und hoffe jeden Tag, dass sie nicht in ein Haus rennen in dem ein Flugzeug steckt. Ich finde deine Bücher toll ... Ich sitze ebenfalls den ganzen Tag am Telefon und muß mir anhören welches Leid mir die Leute berichten nicht von sich sondern von Ihren Großeltern und ich muss dann eine Lösung finden ohne den Leuten auf den Schlips zu treten. Mach weiter so LG Lars

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  • Leserunde zu "Nee, das war noch gelb!" von Markus Kothen

    Nee, das war noch gelb!
    katja78

    katja78

    Hallo Ihr Lieben! der Buchtitel verrät ja schon unseren nächsten "Anschlag" auf Euch.....ähmmm ich meine natürlich unsere neuste Buchvorstellung ;-) In "Nee, das war noch gelb! " spricht Hauptkommissar Kothen über seinen Polizeialltag und lässt uns teilhaben. Ob traurig, unfassbar oder einfach nur schmunzelnd. Zusammen auf Papier gebannt mit Autor Sebastian Thiel, erwarten uns hier spannende Geschichten. Die Tätigkeit als Polizist bringt es mit sich, dass man regelmäßig Ausnahmesituationen miterlebt. Gleich nachdem man einen Blick in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele geworfen hat, wird man zu einer alten Dame gerufen, die ihren Vogel nicht finden kann, obwohl er brav auf der Stange im Käfig sitzt. In seiner Zeit als Polizist hat Markus Kothen Menschen in ihren schwächsten und stärksten Momenten erlebt. Diese Erfahrungen möchte er nun teilen und erzählen, wie Polizeiarbeit wirklich ist. Denn so viel steht fest: Die Realität hat mit den Fernsehserien wenig gemein. Manchmal ist sie brutaler, oftmals komischer, immer aber mindestens genauso aufregend. Von Drogen, die in mehr oder weniger geeigneten Körperöffnungen platziert wurden, über Massenschlägereien im Fußballstadion bis hin zu schwierigen Kriminalfällen in NEE, DAS WAR NOCH GELB! reflektiert Markus Kothen seinen Werdegang und beschreibt seine skurrilsten und intensivsten Begegnungen. Sebastian Thiel über sich …geboren wurde ich 1983 in Viersen. Nach der Schulzeit beendete ich im Jahre 2002 meine Ausbildung als Fachinformatiker. Schon seit frühester Kindheit von phantastischen Welten begeistert, versuchte ich bald eigene Geschichten zu entwickeln. Doch wann ich in dieser Zeit mit dem Schreiben angefangen habe, kann ich gar nicht mehr genau sagen, auf jeden Fall habe ich damit nicht mehr aufgehört. Mehr über Sebastian Thiel findet ihr hier Markus Kothen ...geboren 1969 in Tönisvorst, ist Polizeihauptkommissar und kennt die internen Abläufe und bisweilen sehr skurrilen Einsätze ganz genau. Mit diesem Buch möchte er die Leser für die Arbeit der Polizei sensibilisieren und einem breiten Publikum zugänglich machen. Der Autor lebt in Tönisvorst am Niederrhein, ist verheiratet und hat zwei Töchter. Sebastian Thiel wurde 1983 am Niederrhein geboren und ist freier Autor. Nach mehreren historischen und Kriminalromanen sowie dem Roman CALLCENTER steht er nun Markus Kothen schreibend zur Seite. Wir suchen nun zusammen Leser, die das Buch zeitnah, in der Leserunde lesen wollen und anschließend ihre Rezension auch auf Amazon und/oder ähnlichen Seiten posten können. Sebastian Thiel wird die Leserunde begleiten. Für Fragen an Markus Kothen habe ich ein Unterthema erstellt, die Fragen werden weitergeleitet und beantwortet werden. Interesse? Dann bewerbt euch bis kommenden Mittwoch. Hier bei Schwarzkopf & Schwarzkopf könnt ihr euch über das umfangreiche Herbstprogramm informieren. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! Eure/r Sebastian & Markus & Katja

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  • Rezension zu "110" von Cid Jonas Gutenrath

    110
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. December 2012 um 22:58

    Einfach lesenswert! Endlich ein Buch, das realistisch aus dem Alltag eines Polizisten aus Berlin erzählt. Cid Jonas Gutenrath, der im Hamburger Rotlichtmilieu aufwuchs und bei der Bundesmarine und beim Bundesgrenzschutz tätig war, sitzt in der Einsatzleitzentrale in Berlin und nimmt dort Tag für Tag Notrufe an. In diesem Buch schildert er seine sehr traurigen, sehr skurrillen und lustige Fälle. Von einem jugen Mädchen, dass sich aus Liebeskummer das Leben nehmen möchte oder von einem Familienvater, dem plötzlich das Familienleben über den Kopf wächst. Herr Gutenrath erzählt dies alles auf sehr authentische Art und man ist immer wieder über dessen Antworten gegenüber dem Anrufer verblüfft. Auch regt dieses Buch sehr zum Nachdenken an und man kann oft nicht glauben, dass dies wirklich in unserer Welt passiert. Wenn man dieses Buch liest, weint und lacht man gleichzeitig. Sehr empfohlen.

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  • Rezension zu "110" von Cid Jonas Gutenrath

    110
    Fabella

    Fabella

    24. September 2012 um 14:59

    Inhalt: Cid Jonas Gutenrath - der Autor - sitzt in der Notrufaufnahme der Polizei. Er schildert uns das, worüber wir nie nachdenken. Notrufe. Ernsthafte, glaubhafte, verwirrende, beleidigende, irreführende, bedrohliche, verzweifelte ... es gibt so viele Arten von Notrufen und eigentlich verbirgt sich hinter ihnen allen das Gleiche: ein Hilferuf. Und Cid Jonas Gutenrath versucht zu helfen - so wie es gerade in der augenblicklichen Situation notwendig ist. Und dabei gibt er eigentlich mehr über sich, als über die Anrufer preis. Meine Meinung: Dieses Buch machte mich neugierig, seit ich es das erste Mal sah. Doch wenn ich ehrlich bin, wußte ich nicht so genau, was mich hier erwarten würde. Ehrlich gesagt, ich befürchtete eigentlich Sensationsreportage wie bei RTL, erwartete, dass quasi Blut aus den Seiten tropfte. Was mich nicht wirklich reizte. Dennoch war ich so neugierig, dass ich es unbedingt lesen wollte - wenigstens anfangen wollte ich. Und ich wurde wirklich und nachhaltig positiv überrascht. Denn hier in diesem Buch findet man eher die Biografie eines Polizisten, der zwar in der Notrufstelle sitzt, der aber genau so viel von seinem Leben, seinen Idealen, seinen Vorstellungen und seiner unglaublichen Art preisgibt. Dieses Buch zu lesen, hat mich belustigt, erschüttert, nachdenklich gemacht und am Ende hätte ich am liebsten selbst die 110 angerufen in der Hoffnung, den Autor am Telefon zu haben. Ich finde es unglaublich einfühlsam, wie er auf die unterschiedlichsten Anrufer eingeht, immer genau so, wie es zu passen scheint. Selbst vom Leben geschult, konnte er nicht selten Ratschläge geben, die den Betroffenen garantiert geholfen haben. Mehr als einmal musste ich schlucken und mich fragen, wie übersteht man so einen Beruf, wie wird man damit fertig. Wer hier blutige Berichterstattung erwartet oder erhofft, der ist falsch. Und genau das war es, was mir so ausgesprochen gut gefiel. Ernsthafte Themen, hier und da mit kleinen Details gespickt, die mich wirklich zum Lachen gebracht haben. Und gerade bei den nicht so ernst zu nehmenden Anrufen konnte ich manchmal richtig laut und herzhaft lachen. Danke dafür! Der Autor selbst bezeichnet sich als Kuschelbulle der Sabbelwasser getrunken hat. Und genau das ist seine große Stärke. Das Reden. Für jeden in jedem Augenblick das richtige Wort. Und doch nicht unfehlbar, nicht allmächtig und manchmal konnte er einfach nicht helfen. Und so kann eine Geschichte, die mich erst zum Schmunzeln brachte dann tatsächlich am Ende zu Tränen rühren ... und ich frage mich, wie er es schafft, jeden Morgen erneut diesen schweren Weg zum Arbeitsplatz anzutreten und hoffe, das es viele viele so tolle Menschen wie ihn am Ende der 110-Leitung gibt. Die auf dem Heimweg den großen schwarzen Vogel hören und mich damit irgendwie tief berühren, weil sie so menschlich sind .. Fazit: Ein ernsthaftes Buch in einer wirklich unterhaltsamen Art geschrieben. Der - für mich - geniale Humor des Autors lässt das teilweise unsagbar traurige des Buches nicht ganz so trostlos erscheinen. Ein Buch, das ich jedem nur empfehlen kann um mal zu sehen, was für schwere Jobs manche Menschen haben, über das man gar nicht immer nachdenkt.

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  • Rezension zu "110" von Cid Jonas Gutenrath

    110
    Klein-Alex

    Klein-Alex

    04. August 2012 um 12:59

    Wie gelingt es, eine lebensmüde Rentnerin davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, noch ein paar Jahre durchzuhalten? Welche Worte bekehren einen Familienvater, der dem Vergewaltiger seiner Tochter gegenübersteht und nur noch blinde Wut in sich fühlt? Was sagt man einem kleinen Kind, das seine Mutter verloren hat und sich nun einsam fühlt? Fragen, auf die Gutenrath tagtäglich eine Antwort finden muss. Dabei reichte es nicht aus, mit allgemein gebräuchlichen Fakten aufzuwarten oder sich in nichts sagenden Plattitüden zu ergehen. Denn wenn eine Psychologiestudentin aus dem Fenster springen möchte oder ein schwer verletzter Mann blutend im Park liegt, ist viel Einfühlungsvermögen gefragt, um nicht nur tatkräftige Hilfe, sondern auch emotionalen Beistand zu leisten. . Wie beschreibt man am Besten ein Buch, das Geschichten aus dem Leben erzählt? Kann ich dieses einfach so kritisieren? . Dieses Buch ist unglaublich spannend, lustig, traurig und erschreckend zugleich. Während man über die Geschichte eines Anrufers noch lacht, bleibt einem dies bei der folgenden Geschichte gleich wieder im Halse stecken. Hier schreibt kein deutscher Klischee Beamte mit Schlips, der alles nach Schema F abarbeitet, sondern ein Menschen mit Ecken und Kanten. Der viel Humor besitzt, aber auch viel Menschlichkeit. Genau das macht ihn so sympathisch. Dieses Buch führt einem sehr plastisch vor Augen, wie schnell ein falscher Satz ein Menschenleben kosten oder retten kann. Eine riesige Verantwortung, die ich mir vorher nie so vor Augen geführt habe. . Für den Fall, dass ich tatsächlich mal den Notruf sollte wählen muss, vielleicht fürchterlich aufgeregt, ängstlich oder ungeheuer wütend sein sollte, würde ich mir wünschen, an einen Menschen, wie Cid zu geraten. . Ein interessanter Streifzug quer durch menschliche Verhaltensweisen, bei dem es der Autor nicht versäumt, auch Erlebnisse aus seinem früheren Berufsleben beizusteuern.

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  • Rezension zu "110" von Cid Jonas Gutenrath

    110
    FoxMulder

    FoxMulder

    03. August 2012 um 09:16

    Ein schönes Buch, ein Blick hinter die Kulissen des Polizei Alltags. Ich würde einen zweiten Teil toll finden, aber vermutlich würde der nicht so erfolgreich sein, wie der erste, denn es wären nur noch Wiederholungen. CID hätte aber vermutlich das Zeug, einen richtigen Roman zu schreiben. Seine Schreibe ist sehr schön und liest sich fließend. Ich, die aus dem Raum Berlin-Brandenburg stammt, kann genau nachvollziehen, wie es zugeht, wie die Menschen sich verhalten und wenn er manchmal so mundartmäßig schreibt, hört man regelrecht die "Berliner Schnauze".

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  • Rezension zu "110" von Cid Jonas Gutenrath

    110
    Callso

    Callso

    01. August 2012 um 20:14

    Sie mögen aufdringliche Selbstdarsteller? Sie mögen wortgewandte Schnacker? Dann lesen Sie bitte dieses Buch! Wenn nicht, dann ist das Werk mit viel, viel Vorsicht zu genießen. Oder besser noch: Vor dem Kauf prüfe man, ob man sich die sehr umfangreiche Schilderung und Beweihräucherung der (eigenen) Polizeiarbeit (am Telefon) antun möchte. Ich habe das Buch als Geburtstagsgeschenk bekommen. Spätestens nach der Hälfte des Buches habe ich das Geschenk aber eher verflucht. Zugegeben: Gutenrath kann viele Geschichten aus dem eigenen Leben erzählen und ist in vielen Fällen ein wertvoller und kreativer Lebensberater. Aber sehr schnell gehen einem das Sprachniveau, das pausenlose Eigenlob und die kleinen Anekdötchen auf den Geist. Mir zumindest. Beispiel gefällig: „Jetzt aber noch mal zu dem Auslöser für meine Wichtigtuerei auf den letzten Seiten“ (Seite 89). Der Autor stuft sich selber als „Berufsklugscheißer“ (Seite 89) und „sentimentaler Querulant“ (Seite 29) ein. Irgendwo dazwischen trifft es dann wohl auch. Formulierungen wie „Ob Sie es glauben oder nicht“ (Seite 209) oder „Allmählich muss ich Ihnen wirklich wie ein Klugscheißer vorkommen“ (Seite 254) sind irgendwann ebenso lästig wie überflüssig und nervig. Wer sich permanent als „Bulle“ bezeichnet und seine Frau dann noch häufiger „Meine Holde“ nennt, der tickt schon merkwürdig…. Die Sprache und Schreibweise fand ich zunehmend grauenvoller. Kurz vor Schluss habe ich schließlich aufgegeben und die letzten Seiten überblättert. Mit viel Wohlwollen hätte ich einen zweiten Stern vergeben können - ich habe mich knapp dagegen entschieden. Ja, Gutenrath ist sicherlich ein netter und witziger Typ und macht auch bestimmt einen guten Job. Aber dieses Buch hat es wahrlich nicht gebraucht!

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  • Rezension zu "110" von Cid Jonas Gutenrath

    110
    herzle

    herzle

    15. July 2012 um 20:16

    Sie ist bekannt als Telefonnummer, die aus Bedrängnis helfen und sogar Leben retten kann: 110 für die Polizei. Doch was bekommen die Menschen am anderen Ende der Telefonleitung so alles zu hören? Der Polizist Cid Jonas Gutenrath gibt in seinem Buch „110 - Ein Bulle hört zu“ aus dem Ullstein Verlag einen Einblick in das, was Menschen veranlasst, die 110 zu wählen. Die Begebenheiten und Schicksale sind derart vielfältig, dass sie locker 380 Seiten füllen, ohne dass es langweilig wird. Und nebenbei erfährt man noch einiges aus dem Leben des Autors! Ein Buch, dass für manchen bestimmt ganz neue Einblicke in das Leben und Wirken einer "Telefonistin" gewährt. Spannend, komisch, aber auch traurig und fassungslos machend! Vor solchen Leuten kann man nur den Hut ziehen!

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