Cinda Williams Chima Das Amulett - Der Dämonenkönig

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Inhaltsangabe zu „Das Amulett - Der Dämonenkönig“ von Cinda Williams Chima

Ein geheimnisvolles Amulett. Die Macht der Schwarzen Magie. Der Dämonenkönig ist zurück … Vor tausend Jahren trat ein Magier zur dunklen Seite über und zerstörte beinahe die Welt. Nur sein Tod stellte das Gleichgewicht wieder her. Seitdem gibt es ein Abkommen, das den Frieden regelt. Die Magier halten sich vom heiligen Berg Hanalea fern und zollen den Clans und den Königen Respekt. Doch das Erbe des dunklen Magiers lebt weiter. Seine Kräfte sind gefangen in einem machtvollen Amulett, das in die Hände eines einfachen Straßenjungen gerät. Die Zeit für ein Wiedererwachen der dunklen Mächte scheint gekommen ... Der Beginn einer All-Age-Fantasy-Trilogie mit Suchtpotenzial: spannend, düster, atemberaubend!

Mitreißende Geschichte, spannend bis zur letzten Seite! Wirklich top.... Ein absolutes Must-Read!!

— AnnaWaffel
AnnaWaffel

Fantastische Story !!! Sehr zu empfehlen :-))

— Lovelysmeralda
Lovelysmeralda

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  • Das verfluchte Amulett oder der verfluchte Han?

    Das Amulett - Der Dämonenkönig
    AnnaWaffel

    AnnaWaffel

    19. May 2015 um 17:34

    Erster Satz: „Han Alister hockte neben der dampfenden Schlammquelle und betete, dass die dünne, verkrustete Schicht der Therme ihn tragen würde.“ Gestaltung: Das Cover zeigt ein Amulett mit einer Schlange darauf. Ansonsten sieht man eine kleine Landschaft, die meinen Erwartungen über die Umgebung der sieben Königreiche entspricht. Das Amulett soll meiner Meinung nach das des Dämonenkönigs sein, also um das sich das Buch dreht, allerdings wird dieses im Buch etwas anders beschrieben. Aber das soll dem durchaus soliden Cover keinen Abbruch tun. Inhalt: Han Alister ist ein Gangster beziehungsweise war er das. Um seine Schwester und seine Mutter zu ernähren, hat er schon sehr viel Mist gemacht, allerdings hat er dieser Welt nun den Rücken gekehrt und möchte sein Geld durch Botengänge und Handel verdienen. Im Gegensatz zu Han führt Raisa ein ganz anderes Leben. Raisa ist die Tochter der Königin und soll später einmal ihr Königinnenreich erben. Han gerät bereits in den ersten Kapiteln in große Schwierigkeiten und gelangt in den Besitz des auf dem Cover abgebildeten Amuletts. Dieses Amulett bringt ihn in noch größere Schwierigkeiten und so trifft er dann nach einiger Zeit auf Raisa, die ebenfalls mit ihrem Leben nicht ganz so glücklich ist. Die beiden Geschichten nehmen im Verlauf des Buchs immer mehr Fahrt auf und enden mit einem großen Paukenschlag. Meinung: Meiner Meinung nach ist es ein wahrer Genuss dieses Buch zu lesen. Es hat sehr viel Klasse. Durch die schönen Beschreibungen der Umgebung fühlt man sich als wäre man direkt dabei. Jeder einzelne Charakter wurde von der Autorin so wunderbar gezeichnet, dass man sie förmlich vor dem geistigen Auge sieht. Sie sind vielschichtig und ihre Handlungen sind meiner Meinung nach nicht vorhersehbar. Die einzelnen Kapitel sind abwechselnd aus Hans und Raisas Sicht geschrieben. Dies kann natürlich auch lästig sein wenn man einen Charakter eher bevorzugt als den anderen, aber das war bei diesem Roman nicht der Fall. Die Leben der beiden Protagonisten sind beide sehr spannend, wenn auch komplett unterschiedlich. Das Ende des Buchs habe ich ungefähr so erwartet aber irgendwie war ich kurz vorher davon überzeugt, dass es doch ganz anders sein wird. Ich bin begeistert. Fazit: Klare Leseempfehlung an jeden, der mal Lust auf etwas anspruchsvollere Fantasy hat. High Fantasy, die Spaß macht und den Leser komplett in eine andere Welt entführt. 5 von 5 Sternen, direkt die anderen Bände hinterher lesen. :)

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  • Spannender High Fantasy Auftakt!

    Das Amulett - Der Dämonenkönig
    splitterherz

    splitterherz

    04. March 2014 um 21:17

    "Der Tonfall, in dem die vertrauten Geschichten erzählt wurden, beruhigte ihn jedes Mal. Wieso konnte das Leben nicht immer so geordnet sein? Stattdessen war es wie eine verhedderte Angelleine, voller unsichtbarer Knoten und Verknüpfungen." ["Der Dämonenkönig" // Cinda Williams Chima // S. 391] Erster Satz: Han Alister hockte neben der dampfenden Schlammquelle und betete, dass die dünne, verkrustete Schicht der Therme ihn tragen würde. Inhalt: Vor tausend Jahren erhielt ein dunkler Magier die Macht über die sieben Reiche und war kurz davor, die Welt zu zerstören, doch die Königin Hanalea siegte über ihn und beschloss die Magier in ihrer Macht zu dämmen. Seitdem herrscht das Geschlecht der Grauwölfe über die Fells. Die fünfzehnjährige Raisa ist die Erbprinzessin des Landes, doch sie ist stur und hat ihren eigenen Kopf. Zwar will sie unbedingt Herrscherin über die Fells werden, doch sie zweifelt an ihrem Wissen und ihrer Erscheinung. Während sie versucht mehr über ihr Land herauszufinden und dabei schreckliche Entdeckungen macht, lernen wir auch den jungen Han Alister kennen. Er ist ehemaliger Streetlord einer Gang und nirgendwo wirklich zu Hause. Seit er denken kann, trägt er zwei silberne Armreifen, die er niemals abstreifen kann. Als er eines Tages an ein magisches Amulett kommt und merkwürdige Morde die Stadt ereilen, beginnt er hinter ein dunkles Geheimnis zu kommen... Schreibstil: "Der Dämonenkönig" ist eine Geschichte voller Gäschen und Steitenstraßen, die immer neuen Erkundungen und Entdeckungen führen und ebenso ist auch der Schreibstil beschaffen. Er steckt voller Magie und phantastischer Schwere, bunter Beschreibungen und dichter Atmosphäre. Zwar hebt er sich nicht merklich ab, dennoch schafft er es, den Leser in den Bann zu ziehen und die Seiten nur so vorbeifliegen zu lassen. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Han und Raisa geschrieben, sodass man immer wieder neue Ebenen und Ränge kennenlernt, was sehr zur Flexibilität des Buches beiträgt. Insgesamt liest sich die Geschichte einfach wunderbar einfach weg, ohne dabei anspruchslos zu sein und gerade mit dem Zauber von High Fantasy, den man erwartet und gerne hat. Meine Meinung: Es gibt hierzulande Bücher, die viel mehr Aufmerksamkeit verdienen, als sie bekommen und manche Bücher werden viel mehr gehyped als sie es verdient hätten. "Der Dämonenkönig" von Cinda Williams Chima gehört auf jeden Fall in die erste Kategorie, denn es ist eines dieser Bücher, von denen man wenig hört, die dann aber umso überraschender sind. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass das Buch schon ein wenig älter ist, was aber nichts daran ändert, dass es viel mehr gelesen werde sollte. Zugegeben: Das Rad erfindet Chima nicht neu, definitiv nicht. Ihre Stärken liegen dafür im Weltentwurf und den verschiedenen Persönlichkeiten und durch eben diese werden die kleinen Schwächen des Buches ebenfalls zu Stärken. Wer sich also gerne mal in einem High Fantasy Abenteuer verliert und die Bücher von beispielsweise Kristin Cashore mag, der kann vermutlich auch etwas mit Cinda Williams Chima anfangen, denn die Reihe um Raisa und Han lohnt sich durch und durch. Der Weltentwurf der "Seven Realms" Reihe überzeugt mit einer mittelalterlichen Atmosphäre, die hier und da von übernatürlichen Elementen durchzogen ist. Allerdings bleibt das deutlich im Hintergrund und spitzt sich erst zum Ende hin deutlich zu. Die Welt besteht aus sieben unterschiedlichen Reichen, wobei es anscheinend im Süden Kriege gibt, die ein wenig Unruhe reinbringen. Hier ist es auch interessant, dass es neben den Königreichen noch die Camps gibt, die mich ein wenig an Indianer erinnert haben, da sie mit der Natur im Einklang zu leben scheinen. Da man beides hat - die Sicht der Erbprinzessin und die Sicht eines armen Straßenjungen - bekommt man ein gutes Bild für die Verhältnisse der Welt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich fast durchweg deutlich lieber mit Prinzessin Raisa Unsinn gemacht habe, als Hans Gedankenwelt zu lauschen. Das liegt aber vermutlich auch daran, dass bei Raisa einiges mehr los ist - gerade im Hinblick auf Liebe, Verrat, Intrigen und Geheimnissen. Dennoch empfand ich beiden Figuren als enorm gut gezeichnet, weil sie einfach beide ihre individuellen Charakterzüge haben und sich somit im Kopf des Lesers einbrennen, obwohl Han manches mal ein wenig undurchsichtig erscheint - aber auch das hat seine Gründe. Insgesamt haben mich gerade die Figuren überzeugt - an erster Stelle natürlich Raisa, die einfach unglaublich sympathisch ist und durch ihre sture Art wunderbar rebellisch. Sie hat viele Facetten und das macht sie so vielseitig und liebenswert. Aber auch die Nebenfiguren sind plastisch und machen viel her. Das fällt gerade deswegen auf, weil "Der Dämonenkönig" für mich eher eine Art Einleitung in das Geschehen ist, was aber nicht bedeutet, dass es wenig spannend gewesen wäre. Ganz im Gegenteil, gerade zum Ende hin spitzt sich die Lage so sehr zu, dass sich in mir alles zusammengezogen hat und ich meinen Blick kaum noch von den Seiten lösen konnte. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Buch viele verschiedene Handlungsstränge aufgreift, sodass man immer mehrere kleinere Geschichten verfolgt, die aber am Ende alles ins Gesamtbild einfließen. Besonders faszinierend ist die Tatsache, dass man bis zum Ende nicht weiß, wo das alles hinführen wird, wer mit dem wem zusammenkommt und warum. Chima hält hier eine ganz besondere Spannung offen, die dem Buch das gewisse Etwas gibt. Ja, Chima erfindet keinen Epos, der den Leser durch seine Komplexität völlig wegreißt - zumindest noch nicht. Dennoch hat mich "Der Dämonenkönig" bis zum Ende wahnsinnig gut unterhalten können und hallt auch im Nachhinein sehr stark nach - was für mich eigentlich meistens ein Zeichen für ein gutes und einzigartiges Buch ist. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass da noch sehr viel Luft nach oben ist - wie schon gesagt, das Buch wirkt wie eine Einleitung, als würde da noch viel mehr kommen und als wäre das eben nur die Einführung gewesen. So endet die Geschichte zwar nicht mit dem schlimmsten Cliffhanger aller Zeiten, dennoch bleibt sie sehr offen und macht neugierig auf das, was da wohl noch so kommen mag. Fazit: Auch wenn Chima mit ihrem Dämonenkönig nicht das Rad neu erfindet, hat sie dennoch das Talent und die Magie die Geschichte so wirken zu lassen, als würden sie es tun. Dieses High Fantasy Abenteuer macht einfach Spaß und ist bis zur letzten Seiten spannend, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass sich das in den Folgebänden noch einmal steigern wird. Mutige und eigensinnige, faszinierende und sympathische, charismatische und unscheinbare Figuren - in dieser atmosphärisch dichten Welt gibt es einfach alles und jede ist wunderbar plastisch gezeichnet. Man kann der Autorin tatsächlich nichts vorwerfen (außer vielleicht die Tatsache, dass der Einstieg ein wenig schwer fällt!) und da mag es verwunderlich erscheinen, dass ich dem Buch "nur" vier Sterne geben. Das liegt aber nicht daran, dass es schlechter wäre, als ich gesagt habe, sondern viel mehr daran, dass ich glaube, dass da noch viel mehr Luft nach oben ist und da noch viel mehr kommen wird. Wer also High Fantasy mag, wird den Dämonenkönig sicherlich lieben!

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  • Rezension zu "Das Erbe des Dämonenkönigs - Das Amulett" von Cinda Williams Chima

    Das Amulett - Der Dämonenkönig
    Tenshi

    Tenshi

    15. February 2011 um 16:00

    Han Alister und Fire Dancer sind unterwegs um Pflanzen zu sammeln und diese auf dem Markt zu verkaufen. Plötzlich treffen sie auf drei „Amulettschwinger“ - Magier – die mithilfe eines Amulettes den Wald in Brand gesteckt haben. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen können Han und Dancer die Magier vertreiben, außerdem zwingen sie, sie dazu das Amulett zurückzulassen. Was sie jedoch nicht ahnen, das sie sich mit dem Sohn des Hohemagiers Lord Bayar angelegt haben. Han nimmt das Amulett mit, nicht ahnend, welche Gefahren es in sich birgt. Während Dancer wieder zu seinem Clan in den Bergen zurückkehrt, macht sich Han auf in die Stadt um die Kräuter zu verkaufen und um Geld für seine Familie zu verdienen. Dort ist er auch mehr bekannt als Cuff, ehemaliger Streetlord der Ragger, einer Straßengang. Das ist jedoch Vergangenheit, weil er seiner kleine Schwester eine besser Zukunft ermöglichen will. Die Geschichte wechselt zwischen den Erlebnissen von Han und Raisa der Erbprinzessin des Königreichs Fells. Raisa, ist die Tochter eines Clanmannes, eines Händlers und ist auch bei den Clans im Camp aufgewachsen. Dadurch lässt sie sich nichts so schnell etwas sagen und begehrt gegen das höfische Leben auf. Ihre Mutter, die Königin, will sie dagegen gut verheiratet wissen und da der Namenstag, der 16. Geburtstag, der Prinzessin immer näher rückt, kommt sie ins heiratsfähige Alter. Aber Raisa will noch gar nicht heiraten, lieber will sie die Welt sehen. Das Problem ist, das ihre Mutter immer mehr vom Hohemagier Bayar beeinflusst wird und dieser plant nichts Gutes. Man ist richtig gespannt wann diese beiden Charaktere aufeinander treffen und ganz am Ende des Buches wird einem auch eine sehr interessante Verbindung zwischen den beiden offenbart. Das fand ich sehr überraschend, weil es für mich keine Hinweise darauf gab. Aber auch die Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet, da haben wir Fire Dancer, den Freund von Han, der irgendetwas seltsames durchlebt. Dann noch Amon, ein Soldat, der mit der Prinzessin befreundet ist und dessen Familie mit dem Geschlecht der Königinnen seit tausend Jahren verbunden ist. Natürlich gibt es noch einige mehr Charaktere, in die man sich durchaus hineinversetzen kann. Fazit: Ich fand das Buch klasse. Und kann es jedem Fantasy-Fan ans Herz legen! Auf den zweiten Teil, freue ich mich schon sehr. Zusatzinformation: Das Erbe des Dämonenkönigs: das Amulett ist bereits als Taschenbuch unter dem Titel „Der Dämonenkönig“ bei Goldmann erschienen

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