Cinda Williams Chima Das Exil der Königin

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Inhaltsangabe zu „Das Exil der Königin“ von Cinda Williams Chima

Die dunklen Mächte erwachen, und der Erbe des Dämonenkönigs muss sich seiner Bestimmung stellen... In Oden’s Ford lässt sich Han Allister, Erbe des legendären Dämonenkönigs, in den Techniken der Magie unterweisen. Nur so hat er eine Chance, den Clans im Kampf gegen den Hohen Magier Lord Bayar beistehen zu können. Doch noch jemand sucht unerkannt Zuflucht in der Schule der Magier: Prinzessin Raisa ist fest entschlossen, sich der drohenden Vermählung mit Micah, dem Sohn Lord Bayars, zu widersetzen. Als die Armeen des Hohen Magiers über das Königreich herfallen, entdecken Han und Raisa, wie sehr sie aufeinander angewiesen sind.

sehr großartiger zweiter Teil. Eine klare Leseempfehlung für alle, die genug von typischer Jugend-Fantasy haben.

— AnnaWaffel
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Ein Muss für Fantasy-Fans!!!

— Lovelysmeralda
Lovelysmeralda

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    Das Exil der Königin
    AnnaWaffel

    AnnaWaffel

    19. May 2015 um 18:19

    Erster Satz: „Leutnant Mac Gillen von der Wache der Königin der Fells zog die Schultern gegen den schneidenden Wind hoch, der vom eisigen Ödland weiter nordwestlich kam.“ Gestaltung: Das Cover ist relativ unspektakulär. Es zeigt den Ring, den Raisa von ihrer Großmutter geschenkt bekommen hat. Im Hintergrund erkennt man ein paar Bäume. Wenn man diese Reihe nach seinem Cover beurteilen müsste, wäre sie sehr unaufregend im Gegensatz zu dem tollen Inhalt. Inhalt: Dies ist der zweite Teil der Reihe „das Erbe des Dämonenkönigs“, deshalb enthält diese Rezension auch leider leichte SPOILER, aber dies lässt sich wohl nicht vermeiden. Raisa flieht nach dem Vorfall mit Micah und ihrer Mutter aus dem Schloss und reist mit ihrem besten Freund nach Odenford um dort eine Ausbildung zu beginnen. Dort taucht sie unter anderem Namen, um ihre wahre Identität zu verheimlichen, unter. Parallel zu den Ereignissen in Raisas Leben reist auch Han mit seinem Freund Dancer nach Odenford um dort eine Ausbildung zu beginnen. Die Reisen der beiden Parteien sind schon sehr beschwerlich, allerdings wird ihr Leben nach der Ankunft in Odenford auch nicht sonderlich besser. Sie nehmen ihre Ausbildung ernst und werden in ihren Bereichen immer besser. Nach einiger Zeit treffen Raisa und Han aufeinander und verbringen einige Zeit miteinander. Han muss lernen wie man sich am Hofe verhält und wer wäre dazu besser geeignet als Raisa. Es bestehen weiterhin etliche Intrigen und Schwierigkeiten. Das Buch endet mit einem sehr spannenden Cliffhanger. Es ist so schwierig keine wichtigen Details über den Inhalt des Buches auszuplaudern und dabei trotzdem genug über den Inhalt zu verraten. Meinung: Meiner Meinung nach ist die Reihe mit dem zweiten Teil noch besser geworden. Es sind viele Geheimnisse aufgetaucht und derzeit keine Lösung vorhanden. Han und Raisa sind so toll. Han ist irgendwie eine echte coole Socke und Raisa sehr taff und emanzipiert. Ich möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. In der Geschichte um die Thronfolge und auch in Bezug auf die beiden Personen. Wer jetzt mit wem und wieso und was die Clans dazu sagen. Eigentlich sind die Schauplätze irgendwie noch schöner geworden, denn in diesem Teil werden auch die anderen Teile des Reichs beschrieben und durchquert. Die Bösewichte sind übrigens so richtig zum Aufregen, das ist ja immer besonders schön. Ansonsten ist der Schreibstil wie beim ersten Teil und die einzelnen Kapitel springen in der Sicht zwischen den beiden Protagonisten und gelegentlich auch anderen Charakteren. Fazit: Noch besser als der erste Teil auch wenn sich die Reise nach Odenford meiner Meinung nach ein bisschen zu lang hinzieht. Eine wirklich tolle Fortsetzung!! Wieder mal 5 von 5 Sternen! Was allerdings OBERÄTZEND ist, dass der dritte Teil vergriffen ist…. Der kostet sage und schreibe unendlich viel Geld…. Kotz brech würg. Da könnte der Verlag echt mal eine neue Auflage starten.

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  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten
    Daniliesing

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 755
  • Absolut packend! Tolle Fortsetzung!

    Das Exil der Königin
    Kaugummiqueen

    Kaugummiqueen

    09. June 2014 um 20:48

    Inhalt Raisa ana'Marianna, die rechtmäßige Thronerbin von Fells, konnte mit der Hilfe ihres Vaters Lord Averill und ihres guten Freundes Corporal Amon Byrne vor der arrangierten und gesetzeswidrigen Ehe mit Micah Bayar fliehen und befindet sich nun im Exil. Zusammen mit Amon und seiner kleinen Truppe, den Gray Wolves, macht sie sich auf den Weg nach Oden's Ford, der größten Akademie in den sieben König(innen)reichen. Denn Raisa hat gelernt, dass sie zu wenig weiß, dass ein Krieg bevorsteht und dass ihre Mutter vom obersten Zauberer Gravan Bayar manipuliert wurde. Sie muss lernen zu kämpfen - und sich bedeckt halten, denn die Bayars suchen immer noch nach ihr. Zur gleichen Zeit macht sich Han Alister zusammen mit seinem Freund Fire Dancer ebenfalls nach Oden's Ford auf, um zum Magier ausgebildet zu werden. Die jüngsten Enthüllungen und Ereignisse belasten Han noch sehr, doch er hat sich mit seinem Schicksal abgefunden, ein Zauberer zu sein. Und bald stellt er fest, dass das Amulett, welches er einst Micah Bayar abnahm, große Kräfte inne hat, größere, als er sich vorstellen kann... Meine Meinung Nach den Ereignissen im ersten Band, The Demon King , war ich sehr gespannt, wie es mit Raisa ana'Marianna und Han Alister weitergehen würde. Bisher waren die beiden Protagonisten im ersten Band nur ganz kurz aufeinander getroffen und mussten sich voneinander trennen, ohne zu wissen, was aus dem jeweils anderen geworden war, beziehungsweise dachte Raisa, Han wäre tot. Wie schon der Band davor wird The Exiled Queenabwechselnd aus der Sicht von Han und Rasia erzählt, die sich beide auf dem Weg nach Oden's Ford befinden - Han, um das Mystwerk House zu besuchen und zaubern zu lernen und Raisa, um im Wien House zu einer Soldatin ausgebildet zu werden. Nachdem die Prinzessin schon in Southbridge und in Ragmarket unter dem Decknamen Rebecca Morley eine gewisse Anonymität wahren konnte, beschließt sie zusammen mit Amon, bei der Geschichte zu bleiben, sie sei eine gewöhnliche Blaublüterin und nicht die Thronerbin von Fells. Obwohl Han und Raisa beide nach Oden's Ford reisen, so reiten sie doch auf ganz unterschiedlichen Wegen zur Akademie und laufen sich zunächst nicht über den Weg. Raisa muss erkennen, dass sie auch außerhalb ihres eigenen Königinnenreiches in Gefahr schwebt und dass die Schergen vom Obersten Magier Gravan Bayar an den Grenzen nach ihr suchen. Sie reiten durch Kriegsgebiete und spüren überall die Drohung vom Königreich Arden, das in einem Bürgerkrieg liegt, da die Prinzen gegeneinander um die Krone kämpfen und alle anderen König(innen)reiche mit in ihre Kämpfe hineinziehen. Auch Han und sein bester Freund Fire Dancer müssen sich bedeckt halten und entkommen oft nur knapp Gefahren, denn die Bayars suchen auch weiterhin nach Han und dem Amulett. Zudem sind die beiden Jungen in erhöhter Gefahr, als sie durch Arden reisen, denn Zauberer sind dort noch unerwünschter und geächteter als bei den Clans.  Ich mochte es sehr gerne, dass es in dem Buch viel um Politik und Intrigen, Machtwechsel und Regierung ging. Ich könnte mir vorstellen, dass vielleicht mancher Leser dies sehr langweilig finden könnte, aber man hat einfach gemerkt, dass die Autorin wirklich alles sehr gut durchdacht hat und alle Kleinigkeiten gut erklären konnte. Zusammen mit Han und Raisa erfährt man, was alles in den sieben König(innen)reichen schief läuft, welche Intrigen geplant sind und was für Gefahren Fells und Raisas Erbe drohen.  Gleichzeitig geht es auch viel um die Zeit in der Akademie, in der Han und Raisa, unabhängig voneinander, lernen müssen. Han ist durch sein Amulett und seine Abstammung sehr mächtig, was von vielen Seiten direkt bemerkt wird. So bieten sich gleich mehrere Tutoren an, Han privat zu unterrichten und erhoffen sich, Han als Partner für ihre privaten Machenschaften zu gewinnen. Tatsächlich ist er die meiste Zeit nur ein Spielball in den Händen größerer und mächtigerer Menschen, die ihn nur ausnutzen, um sich seiner Kraft zu bedienen. Han merkt das selber auch und ich finde es einfach wirklich toll, dass er kein naiver Typ ist, der sich benutzen lässt. Er hat seine eigenen Pläne - denn Micah Bayar und seine Schwester Fiona sind ebenfalls in Mystwerk House und stellen eine ständige Bedrohung für Han dar. Raisa wird währenddessen zur Soldatin ausgebildet, was dafür sorgt, dass sie zu einer richtig toughen Kriegerin wird. Sie ist mutig, clever, stolz und stark, was dafür sorgt, dass ich sie immer mehr mag. Fand ich sie im ersten Band noch ein bisschen oberflächlich, so ist sie das in diesem Band nicht mehr. Zudem sind seit den letzten Ereignissen im ersten Band fast 10 Monate vergangen, wodurch die Charaktere auch noch mal gealtert sind, was man ihnen ebenfalls anmerkt. Ein wichtiger Part in dem Buch ist die Beziehung zwischen Raisa und Amon. Schon im ersten Band war klar, dass beide mehr als nur Freundschaft füreinander empfinden, aber aufgrund von ihren Pflichten und gesellschaftlichen Positionen ist es ihnen nicht möglich, eine Beziehung zu führen. Während ihrer Zeit in Oden's Ford muss Raisa einsehen, dass eine gemeinsame Zukunft für sie und Amon nicht möglich ist, so sehr sie es sich auch wünscht. Die Szenen zwischen den beiden waren wirklich dramatisch und traurig und ich hätte es mir so sehr gewünscht, da ich Amon wirklich mag und er ein echt toller Charakter ist, aber es wird deutlich gemacht, warum es zwischen ihnen beiden nicht funktionieren kann, auch wenn ich noch hoffe, dass sich eine Lösung finden wird. Gleichzeitig mochte ich aber auch Han und Raisa, in diesem Falle eher Rebecca, sehr gerne zusammen. Auch wenn die Beziehung, die die beiden aufbauen, erst ab dem letzten Drittel des Buches Formen annimmt, so fand ich die Szenen mit den beiden immer besonders schön.  Doch natürlich kann nicht alles so bleiben, wie bisher, denn schließlich sind auch die Bayars in Oden's Ford und so kommt eins zum anderen. Das Ende ist richtig spannend und ein richtig fieser Cliffhanger treibt dazu an, direkt den dritten Band zu lesen, was ich ja jetzt auch mache. Man fragt sich: Was wird noch auf Raisa zukommen? Kann sie ihre Krone retten? Und wird Han seine Pflichten erfüllen? Fazit Der zweite Band von The Seven Realms hat mir noch besser gefallen als der erste. Die Charaktere machen eine tolle und authentische Entwicklung durch, die man anschaulich beobachten kann. Die Szenen in der Akademie mochte ich sehr gerne, da man mit den Charakteren direkt mitlernen konnte. Außerdem mochte ich die politischen Ränkespiele und Intrigen, die immer wieder angesprochen wurden und von wichtiger Bedeutung sind. Man merkt auf jeden Fall, dass sich großes Unheil zusammenbraut und ist gespannt, wie die Charaktere die Probleme lösen werden. Ich vergebe abschließend 5 von 5 Sternen !

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