Die drei Sonnen

von Cixin Liu 
3,8 Sterne bei95 Bewertungen
Die drei Sonnen
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Verstörender Auftakt der Serie - Albträume inklusive

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Großartige Ideen, stellenweise wirklich mindblowing - aber damn, war das eine wissenschaftliche Abhandlung mit Holzpuppen als Charakteren?

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Inhaltsangabe zu "Die drei Sonnen"

Die Science-Fiction-Sensation aus China
China, Ende der 1960er-Jahre: Während im ganzen Land die Kulturrevolution tobt, beginnt eine kleine Gruppe von Astrophysikern, Politkommissaren und Ingenieuren ein streng geheimes Forschungsprojekt. Ihre Aufgabe: Signale ins All zu senden und noch vor allen anderen Nationen Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. Fünfzig Jahre später wird diese Vision Wirklichkeit – auf eine so erschreckende, umwälzende und globale Weise, dass dieser Kontakt das Schicksal der Menschheit für immer verändern wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453317161
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:450 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.12.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.03.2018 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesen_was_sonstvor einem Monat
    Kurzmeinung: Verstörender Auftakt der Serie - Albträume inklusive
    Die Menschheit hat ein Problem

    Der Roman beginnt in den Wirren des Kulturrevolution im China der 1960er Jahre und entwickelt sich nach und nach zu einem Sci-Fi-Roman der sehr speziellen Art.

    Ich bin zwar Fan von Star Trek - The new Generation, aber meine Erfahrungen mit Sci-Fi-Romanen hält sich in engen Grenzen (zählt "Der Marsianer" von Andy Weir?). Zudem war dies meines Wissens der erste Roman eines Chinesischen Autors.

     

    "Die drei Sonnen" ist der erste Teil einer Trilogie. Sie verbindet chinesische Geschichte mit ganz, ganz, ganz viel Wissenschaft, Physik und physikalischer Grundlagenforschung im Hintergrund und einer spannenden Geschichte, mit interessanten Charakteren im Vordergrund.

     

    Da die Geschichte sehr wissenschaftslastig ist, enthält sie immer wieder grössere Abschnitte, in denen allerkomplizierteste quantenphysikalische Phänomene beschrieben und anhand wirklich sehr anschaulicher Beispiele erklärt werden. Verstanden habe ich natürlich trotzdem lange nicht alles, aber was ich verstanden hatte, reichte, um mir Albträume zu bescheren. Für diese Intensität und Dichte bewundere ich den Autor.

     

    Anfangs hatte ich Mühe, die verschiedenen Chinesischen Akteure auseinanderzuhalten. Zu fremdartig waren die Namen, die mir keinen Hinweis auf z.B. die Geschlechtszugehörigkeit oder andere Charakteristika gaben. Das legte sich aber bereits nach wenigen Kapiteln und ich wusste, wer wer ist.

     

    Die Handlung war abwechslungsreich, spannend und gross angelegt, am Ende des ersten Bandes der Trilogie ist noch nichts entschieden. Im Gegenteil, es sieht ziemlich düster aus für die Menschheit. Bevor ich mich dem zweiten Teil stellen werde, brauche ich unbedingt eine Pause, schliesslich ist ein ruhiger Schlaf auch wichtig.

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Großartige Ideen, stellenweise wirklich mindblowing - aber damn, war das eine wissenschaftliche Abhandlung mit Holzpuppen als Charakteren?
    Hervorragend und raffiniert ausgeklügelt, aber insgesamt mehr Physik-Abhandlung als Roman

    Aus eigenem Antrieb hätte ich vermutlich nicht zu Cixin Lius Erfolgsroman "Die Drei Sonnen" gegriffen, da ich Geschichten über Außerirdische für mich persönlich irgendwie schwierig finde. Die vielen positiven Stimmen und mein aufkommender Faible für Science Fiction Literatur haben mich aber letztendlich überzeugt und so ist "Die drei Sonnen" bei mir eingezogen. Ich hatte schon gehört, dass Lius Ansatz ein ganz anderer sein soll und war super gespannt auf seine Geschichte um den Planten mit den drei Sonnen. Erwartungsgemäß hatte ich anfangs ein paar Probleme mit den chinesischen Namen (ja, auch das war Neuland für mich) und ich konnte auch die Geschehnisse um die Kulturrevolution in China nur schwer einordnen, nach etwa 50 Seiten hatte ich mich aber einigermaßen reingefitzt. Einen langen Atem braucht man anfangs trotzdem - ohne den Klappentext hätte ich mit dem Kontakt zu Außerirdischen vermutlich nicht gerechnet.

    Die Handlung baut sich sehr langsam auf - Liu liefert unheimlich viel Input, stopft gefühlt alles an Background-Infos in die Geschichte, was möglich ist, und hat zumindest mich damit über weite Strecken überfordert. Ich habe maximal Grundkenntnisse in Physik und ich bin sicher alles andere als ein Wissenschafts-Geek. Das muss man aber definitiv sein, um sich für alles, was Cixin Liu erzählt, zu interessieren und es vor allem ansatzweise zu verstehen. Er vermittelt all das physikalische und historische Wissen leider auf derart trockene Weise, dass man eigentlich fast durchgehend das Gefühl hat, eine wissenschaftliche Abhandlung zu lesen. Und damit bin ich als Gelegenheits-SciFi-Leser eigentlich raus. Ich habe trotzdem weitergelesen, denn die Grundstory hatte einiges, was ich super spannend fand und was mich zum Nachdenken angeregt hat.

    Das ist zum Beispiel der Zeitraum, in dem die Geschichte spielt: Cixin Liu lässt seinen Science Fiction Roman nicht etwa 100 Jahre in der Zukunft spielen. Ihren Anfang nimmt die Story in den 1960er und 1970er Jahren in China, zu einer Zeit, in der die Kulturrevolution das Land überrollte und die Wissenschaft sozusagen völlig neu definiert wurde. Und zu einer Zeit, in der das All eine immer größere Faszination auf die Menschen ausübte und die ersten Expeditionen in den Weltraum stattfanden. Auf mich wirkte es so, als würde Cixin Liu ein Gedankenexperiment durchspielen: Wie hätte sich die Menschheit weiterentwickelt, wenn damals, als es ähnliche Abhör- und Sendestationen wie rotes Ufer zweifelsohne gegeben hat, tatsächlich Kontakt zu außerirdischem Leben hergestellt worden wäre? Eine Frage, die ich ziemlich spannend finde und die Cixin Liu in seinem Roman auf sehr erschütterende und fesselnde Art und Weise beantwortet.

    Auch die Idee, wie die Menschen mit den Außerirdischen in Kontakt treten, was diese über sich preisgeben und wie das alles mit dem skurrilen Computerspiel Three Body zusammenhängt, hat mich ziemlich beeindruckt. Cixin Liu hat mir hier jede Menge Stoff zum Nachdenken gegeben - über die Kultur und die Lebensbedingungen der Trisolarier und über den Umgang der Menschen mit ihrer Entdeckung. Der Kern der Geschichte hat mich also schon absolut gefesselt und fasziniert, vor allem weil er so clever ausgedacht und gesellschaftskritisch ist. Liu sagt zwar selbst, dass er in "Die drei Sonnen" keine Gesellschaftskritik übt, aber für mich ist das ziemlich eindeutig. Und vor allem mit einem scharfen Blick und einer Raffinesse gemacht, die mich einfach absolut überzeugen.

    Für mich hat "Die drei Sonnen" also eigentlich wirklich das Zeug zu einem echten Knüller. Doch trotzdem ich Liu für seinen Einfalllsreichtum und seine Raffinesse bewundere, las sich das Buch insgesamt richtig zäh. Das liegt zum einen eben an Lius Stil, der mir schlicht und ergreifend zu wissenschaftlich ist. Übrigens habe ich in einer anderen Rezension gelesen (und auch mein Freund hat das gesagt, wenn ich mit ihm über das Buch gesprochen habe), dass einiges, was Liu in seinen Roman einfließen lässt, nicht wissenschaftlich fundiert ist, sondern die physikalischen Gesetzmäßigkeiten gewissermaßen aushebelt. Ich selbst kann das überhaupt nicht beurteilen, denn für mich gab es auf jeder Seite gleich einen ganzen Batzen böhmischer Dörfer, aber ich denke eben, dass der Kern der Geschichte jene Kritik an der Menschheit und ihrem Umgang mit dem Planeten Erde ist. Umso unnötiger und aufgeblähter wirkten die vielen, trocken theoretischen Passagen über Protonen, Nanomaterial etc. auf mich. Zum anderen haben mich letztlich auch die Charaktere nicht packen können, weil sie durchgehend blass und oberflächlich bleiben. Sie haben ihre festen Rollen und bewegen sich ausschließlich in den Grenzen, die Liu zuvor sorgfältig abgesteckt hat - so zumindest mein Eindruck. Vor allem Wang Miao, die Hauptfigur im zweiten Teil, hat mich mit seiner Passivität ermüdet und wenig unterhalten. Es gibt so gut wie keine Überraschungen und auch der Twist, den ich mir gegen Ende so sehr gewünscht habe und den die Geschichte meiner Meinung nach so dringend gebraucht hätte, kam letztendlich nicht. Was mich ein bisschen ratlos zurückgelassen hat, denn ich kann mir wirklich überhaupt gar nicht vorstellen, wie Liu diese insgesamt doch sehr träge und sich so langsam aufbauende Geschichte fortsetzen will. Ich bin zwar neugierig, habe aber die Befürchtung, dass mich die Fortsetzung ebenso wenig überraschen wird wie der Auftakt der Trilogie.

    Mein Fazit
    Es tut mir ja fast ein bisschen leid, dass ich mich all den begeisterten Stimmen zu "Die drei Sonnen" nicht anschließen kann. Aber der extrem theoretische und trockene Schreibstil, die unzähligen Wissenschafts-Infos, die die Geschichte unnötig aufblähen, die sich sehr langsam aufbauende Handlung und die zu schablonenhaften Charaktere haben bei mir über weite Strecken leider keine Spannung aufkommen lassen. Beschäftigt hat mich die Handlung schon und ich bewundere Lius Ideenreichtum und sein feines Gespür für Gesellschaftskritik. Wie er das Ganze verpackt hat, konnte mich aber letztendlich so gar nicht begeistern.

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    leserattebremens avatar
    leserattebremenvor 3 Monaten
    Großartiger Science Fiction Stoff

    In China tobt in den 60er Jahren die Kulturrevolution, als eine geheime Station beginnen soll, Signale ins All zu schicken. Die Basis „Rotes Ufer“ soll ersten möglichen Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen, denn die USA und die Sowjetunion forschen ebenfalls intensiv in diese Richtung. Der Kontakt gelingt, jedoch ganz anders als gedacht und fünfzig Jahre später stehen die Menschen vor der großen Herausforderung damit umgehen zu müssen. Das Schicksal der Menschen scheint sich unweigerlich für immer zu verändern.
    Cixin Liu hat mit „Die drei Sonnen“ nicht einfach einen Science Fiction Roman geschrieben, sondern ein wahres Meisterwerk verfasst. Das Wissen des Autors in den Bereichen der Physik und Mathematik muss groß sein, wenn er einen derart detailliert begründeten Roman schreiben kann, in dem viel fachliches vermittelt wird, ohne nur einmal langweilig, unverständlich oder abgehoben zu werden. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt und auch als naturwissenschaftlich nicht besonders bewanderter Leser konnte ich den Erklärungen gut folgen. „Die drei Sonnen“ ist kein Roman, in dem plötzlich eine fremde Spezies die Erde angreift und ein Krieg beginnt, wie es in zahlreichen Kinofilmen bunt und knallend dargestellt wird. Der Roman beschreibt auf eine sehr feine und detaillierte Art und Weise einerseits die Probleme, denen sich die Menschheit aktuell stellen muss und wie schlecht wir teilweise mit dem Planeten umgehen, auf dem wir Leben. Gleichzeitig führt Cixin Liu uns Stück für Stück an die von ihm geschaffene Kultur heran, die auf einem anderen Planeten lebt und auf die Kontaktaufnahme der Menschen reagiert. Sein Blick auf die Menschen ist zwar kritisch, aber nicht ausschließlich negativ, und so verfolgt man als Leser gebannt die Entwicklungen und Hintergründe, die sich Stück für Stück vor einem ausbreiten und einen unweigerlich mitziehen auf die Reise in die unbekannte Welt.
    Ich war bisher kein Fan von Science-Fiction-Literatur, doch Cixin Lius Auftakt der Trilogie „Die drei Sonnen“ hat mich derart begeistert, dass ich mich jetzt sicher öfter an das Genre heranwagen werde. Der Roman ist unglaublich intelligent und gleichzeitig mitreißend geschrieben, bietet viele Fakten ohne trocken oder langweilig zu werden und basiert auf einer unglaublich spannenden Idee, die in zwei weiteren Bänden noch weiter ausgebreitet wird. Ich freue mich schon jetzt auf die Lektüre von „Der dunkle Wald“, dem zweiten Band der Trilogie.

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    Lannas avatar
    Lannavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Fast das beste Buch das ich je gelesen habe! Science-Fiction vom feinsten. Spannend, überraschend und lehrreich.
    Fast das beste Buch das ich je gelesen habe!

    Worum gehts?

    Ye wenjie

    Ye wenjie´s Vater wurde von der Roten Garde während der Kulturrevolution 1967 ermordet, weil er war Wissenschaftler und Dozent war und hat die Arbeiten großer Wissenschaftler, unter einem anderen Namen gelehrt. Daraufhin wird Sie vom Militär, für die geheime Basis Rotes Ufer, für Ihre gesamte Lebzeit verpflichtet. Dort entdeckt sie etwas, das die Menschheit für immer verändern soll.

    Wang Miao

    „Frontiers of Science“ ist eine Organisation zum Zwecke des Austauschs unter Wissenschaftler, im Bereich der Grundlagenforschung. Zwanzig der Mitglieder haben jedoch Selbstmord begangen. Wang Miao ist Wissenschaftler der Nanomaterialien und wird in die Organisation eingeschleust, um herauszufinden was genau los ist.

    Das ist aber nur eine, der vielen seltsamen Anomalien, die sich derzeit abspielten.

    Wie fand ich es?

    Der Autor hat es mir Physik-Nichtsnutz, verständlich erklären können, ohne das es wie ein Schulbuch liest, denn das Thema Pysik wird völlig auf den Kopf gestellt. Gibt es Phsik wirklich, oder nicht? Können unsere Physikalischen Regeln, eine ganz andere Reaktion im Universum hervorrufen, also gegen unser Erdgesetzt? Solch Fragen, gepaart mit dem Erstkontakt, hat sich diese Geschichte sehr faszinierend lesen lassen.

    Besondern mochte ich, das der Autor nichts eingebracht hat, ohne es wissenschaftlich zu erklären, das macht die Geschichte so echt und faszinierend.

    Es wird oftmals philosophisch auf Themen eingegangen, wie die Technik und was dazu nötig ist um sie zu haben, zu erhalten und nutzen zu können. Sehr gelungen finde ich das einfließen der Chinesischen Geschichte.

    Kurzum beschäftigt sich das Buch, um den Erstkontakt mit Außerirdischen und die Frage: „würden sie uns Menschen zusammenbringen, oder eher Spalten?.

    Nach dem erstens Drittel dachte ich schon es ist das beste Buch das ich je gelesen habe. 😊

    Ist es für Sience-Fiction Anfänger geeignet?

    Ja, aber man muss sich ein wenig Zeit nehmen. Die Fußnoten erklären aber soweit alles was man wissen muss, ohne auf google zurückgreifen zu müssen.


    Zum Blog: 
    https://wortfiebern.com/2018/06/13/kurzrezension-die-drei-sonnen-von-cixin-liu/

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Für Wissenschaftsfreaks bestimmt äußerst spannend, für mich leider sehr zäh, da ich nur die Hälfte verstanden habe.
    Für Wissenschaftsfreaks sicher spannend, für mich leider zäh weil ich nur die Hälfte verstanden hab

    Für Wissenschaftsfreaks definitiv spannend, da ich aber nur die Hälfte verstanden habe leider recht zäh ...

    Diesen Buchtipp hab ich von einer ebenfalls großen Lesebegeisterten auf Facbebook aufgeschnappt und nachdem sie so davon geschwärmt und mir der Klappentext zugesagt hatte, wollte ich unbedingt wissen was es damit auf sich hat.
    Die Erwartungen, die die Buchinfo in mir geschürt hat und die Vorfreude durch die Begeisterung anderer von der Geschichte sind leider nicht wirklich erfüllt worden. Kontakt mit Außerirdischen aufnehmen und die Konsequenzen zu erfahren, das hab ich für mich rausgelesen - allerdings passiert das ganze erst am Ende des Buches. Der Anfang ist zwar an sich wichtig und schlägt eine lange Brücke bis es tatsächlich soweit ist, hätte aber um einiges sehr gekürzt werden können.

    Science Fiction = wissenschaftliche Fiktion, und zwar volle Kanone ohne Punkt und Komma mit dem Hauptaugenmerkt auf Wissenschaft und Technik.
    Während ich auf den ersten Seiten noch gerätselt habe, was diese "Kulturrevolution" in China mit dem Thema zu tun hat, wurde ich dann mit naturwissenschaftlichen und technischen Fragen und Begriffen nur so bombardiert. Ich interessiere mich sehr für physikalische Fragen, denn sie erklären mir das Leben und können tatsächlich auch ein wenig Licht hinter den Sinn der Dinge bringen, aber hier hatte ich immer das Gefühl, nicht auf den Punkt zu kommen. Mit wissenschaftlichen Wörtern wird nicht gegeizt, von der Erzählweise her aber eher umständlich und auch sehr trocken und vor allem: ohne mir tatsächlich Klarheit zu bringen über das was ich da grade momentan lese, aber auch darüber, wohin das führen soll.
    Natürlich muss nicht immer alles von vornherein deutlich sein, man mag ja auch Spannung und Überraschungen erleben, aber da ich oft keine Ahnung hatte, worum es da genau geht, war das sehr schwierig für mich. Ich fühlte mich dann auch oft richtig "doof", weil ich so viel nicht verstanden habe und der Drang, einige Seiten zu überblättern war groß.

    Ich war zuerst wirklich lange enthusiastisch weil ich einfach wollte, dass mir diese Geschichte gefällt und ich immer darauf gewartet hatte, dass es JETZT soweit ist und der Knoten bei mir platzt. Es ist auch nicht so, dass ich es total schlecht fand, aber die gewisse Würze fehlte einfach - und vor allem das Verständnis.
    Gefühle oder ähnliches bleiben völlig außen vor, auch wenn mal Tränen (im Buch, nicht bei mir) vergossen werden, hat selbst mein empathisches Herz kaum Regung gezeigt. Das fand ich zwar gar nicht mal so schlimm und auch mit den Zeitsprüngen kam ich gut klar, wenn einfach alles etwas schneller vorangegangen wäre. Dadurch wirkte es sehr zäh und langatmig.

    Die Hintergründe zu einer der Hauptfiguren, Ye Wenjie und wie das ganze zusammenhängt, kommen erst sehr spät - die haben mich zwar überraschen können, mehr oder weniger, und das ganze hatte dann tatsächlich seinen Reiz, aber eben viel zu spät.
    Einen wichtigen Ansatz fand ich bei dem ganzen Thema diejenigen Menschen, die eine Hoffnung, einen positiven Glauben in sich tragen, die stets versuchen, dass sich die Menschheit wieder auf einen "besseren" Pfad besinnt und nachdem sie aber erkennen, oder glauben zu erkennen, dass das nicht eintreffen wird, in ein hoffnungsloses Tief fallen. Und daraus dann Entscheidungen resultieren, die weitreichende Folgen haben können.

    Trotz vieler Versuche, mich positiv mit dem vielen Wissen auseinanderzusetzen, dass mir hier zuhauf präsentiert wird, bin ich wohl an meinem eigenen Verstand gescheitert, weil ich die Hälfte schlicht und ergreifend nicht kapiert hab. Sehr schade, denn viele der Ansätze hatte ich schon gehört und hätte gerne auf meinem Niveau mehr darüber gelernt.

    Wen das Buch interessiert sollte sich im Klaren darüber sein, dass es eine lange Entwicklung ist (die am Ende aber viel Potenzial für die Fortsetzungen verspricht) und keine typische, actionreiche Alieninvasion oder ähnliches, was man aus dem Genre so kennt und man mit viel technischem und physikalischem Kenntnissen konfrontiert wird.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    sursulapitschis avatar
    sursulapitschivor 4 Monaten
    Historische Science Fiction

    Dieses Buch ist anders als alles, was man je gelesen hat und zeigt, dass nicht immer die Amerikaner Schuld sind, wenn die Welt unter geht. Nein, vielleicht kommt ja das Verhängnis aus China.
    Der Grundstein dazu wird schon Ende der 60er Jahre gelegt, als ein streng geheimes chinesisches Forscherteam Experimente macht, um Signale ins All zu senden. Vielleicht kann man tatsächlich Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen, vielleicht würde das sogar die Menschheit weiter bringen, wer weiß?

    Die junge Astrophysikerin Ye Wenjie stößt durch die Wirren der Kulturrevolution zu diesem Team. Am Anfang des Buches wähnt man sich weit jenseits von Science Fiction und verfolgt gebannt, was die Kulturrevolution mit China und insbesondere seinen Wissenschaftlern macht.
    Fünfzig Jahre später passieren dem Nanowissenschaftler Wang Miao seltsame Dinge, die sein Weltbild auf den Kopf stellen. Ein geheimnisvolles Computerspiel über eine von drei Sonnen beherrschte Welt scheint mit den Vorkommnissen in Zusammenhang zu stehen.

    Cixin Liu schreibt wunderbar, eindringlich, eloquent, süffisant, macht es dem Leser aber nicht leicht. Immer wieder hat man eine geballte Ladung physikalische Details zu verdauen. Das muss man mögen (oder überlesen). Die Handlung springt munter in der Zeit hin und her, mausert sich dann aber zu einem höchst verstörenden Endzeitszenario. 


    Braucht die Menschheit gelegentlich ein Reset, um aus seinen Fehlern zu lernen? Darum geht es hier. Und was ist, wenn tatsächlich jemand den Reset-Knopf drückt? Das erfährt man wohl im nächsten Buch, auf das ich sehr gespannt bin.

    „Die drei Sonnen“ entwickelt Science Fiktion plausibel aus einem konkreten geschichtlichen Hintergrund heraus. Ein sehr ungewöhnlicher Ansatz, der dadurch aber höchst nachvollziehbar und bedrohlich ist. Wir müssen nicht erst abwarten, bis die Polkappen geschmolzen sind. Es ist schon passiert.
    Macht’s gut und danke für den Fisch.

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    Samuel_Pickwickvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Viel Science. Viel Fiction. Ein tolles Buch.
    Viel Science. Viel Fiction.

    China zu Beginn der Kulturrevolution. Die junge Astrphysikerin Ye Wenjie muss miterleben, wie Ihr Vater von den Roten Garden öffentlich erschlagen wird. Mit viel Glück überlebt sie als Hilfskraft in einem gigantischen Radioastronomieprojekt, mit dem die roten Machthaber in Kontakt mit außerirdischer Intelligenz treten wollen. Überzeugt von der Bosheit der Menscheit sendet sie einen Hilferuf. Der erste Band der Drei-Sonnen-Trilogie des Chinesischen Autors Cixin Liu bietet viel Science und viel Fiction. Nebenher öffnet es den Blick für die jüngste chinesische Vergangenheit, erzählt von Menschlichkeit und der Rolle der Wissenschaft, und ist eine Anklage gegen jede Form von Ideologie. Unbedingt lesenswert, aber Leser ohne Faible für Physik, Mathematik und Informatik müssen zwischendurch gelegentlich wohl querlesen.

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 6 Monaten
    Mindblowing!

    Die Vorstellung einer Alieninvasion beschäftigt die Menschheitsgeschichte seit vielen Jahren, seit »Krieg der Welten« wurden unzählige Szenarien durchgespielt. Manche sind weniger sinnvoll (ich sag nur »Independence Day«) andere mehr (»Arrival«!). Nun reiht sich auch der chinesische Autor Cixin Liu mit »Die Drei Sonnen«, Auftakt seiner »Remembrance of Earth’s Past«-Trilogie dort ein. Erzählt wird eine ganz klassische Erstkontakt-Geschichte. Aber eine, die es in sich hat!

    Die Wissenschaftlerin Ye Wenjie wird in den Wogen der chinesischen Kulturrevolution auf die entlegene Astrostation Roter Horizont gespült. Dort soll sie zunächst nur einfache technische Aufgaben übernehmen, doch bald wird sie unersetzlich und lebt sich gut in ihrem politisch auferlegten Exil ein. Tag für Tag lauscht sie in die unendlichen Weiten des Alls. Bis sie eines Tages eine Botschaft empfängt und eine verhängnisvolle Antwort schickt. Fünfzig Jahre später gerät der Nanowissenschaftler Wang Miao unversehens in eine Terrorgruppe, die die Menschheit von einer fremden Zivilisation ausgelöscht sehen will.

    Ich hatte bedingt durch den ungewohnten kulturellen Hintergrund Probleme, mir die ganzen Namen zu merken. Und das war es eigentlich auch schon, was ich zu »kritisieren« habe an diesem Buch. Es ist eine unbedingte Empfehlung und hat mich völlig unerwartet total umgehauen!

    Es entwickelt sich, muss man sagen. Anfangs war ich noch etwas skeptisch, was nun die ganze Geschichte mit Ye Wenjies Verbannung und politischer Brandmarkung mit der Handlung zu tun hat. Auch wenn es durchaus interessant war, davon zu lesen, da wir nicht nur einen ausgesprochen fundierten Science Fiction Roman haben, sondern auch noch einen, der durch fernöstliche Augen blickt und vor diesem Hintergrund spielt. Das hat man wirklich nicht alle Tage und war sehr erfrischend.

    Was man auch vor dem Lesen wissen sollte, ist, dass der Roman Hard SciFi ist, sprich sehr technisch und wissenschaftlich. Es werden zahlreiche wissenschaftliche Theorien und Techniken angesprochen, aber gut und verständlich erklärt, wenn man beim Lesen ein wenig seinen eigenen Grips bemüht. So zum Beispiel das namensgebende Dreikörperproblem, das den Fall beschreibt, dass es unmöglich ist, die Bahn drei gleicher sich umkreisender Körper Bahn zu berechnen. Oder auch der Materie-Antimaterie-Annihilationsantrieb, der, soweit ich weiß, momentan als einzig sinnvoller Antrieb angesehen wird, um in der bemannten Raumfahrt weite Strecken im All zurückzulegen. Man lernt auf jeden Fall eine Menge aus dem Roman! Hinzu kommt der Anhang, der noch einmal kurz die zentralen wissenschaftlichen und kulturellen Begriffe im Roman erläutert und auch einen kleinen Führer für die chinesische Aussprache der Namen mitgibt. Sehr löblich das alles!

    Wie gesagt entwickelt sich der Roman nach und nach. Anfangs war ich skeptisch, doch dann kam das VR-Spiel Three Body ins Spiel und plötzlich hatte mich der Roman. Ganz aus Versehen war er innerhalb eines Tages ausgelesen. Es ist zunächst nicht ersichtlich, wie dieser Roman mit der Handlung in Beziehung steht, aber wenn das erst einmal geschieht, ja dann …!

    Ich erachte das Szenario, das Cixin Liu beschreibt, als sehr realistisch (unter der Annahme, dass es intelligentes Leben im All gibt), was mich auch dazu anregte, mehr zu dieser Thematik zu lesen; anscheinend gibt es tatsächlich wissenschaftliche Texte, die sich mit einem Erstkontaktszenario auseinandersetzen. Was ich bei solchen Geschichten häufig zu bemängeln habe, ist folgendes: Plötzlich parkt da ein Alienschiff in der Umlaufbahn unseres Planeten und greift Amerika an (weil der Rest der Welt nicht existent ist für Amerikaner). Die Menschen wehren sich und schlagen eine technologisch weit überlegene Rasse zurück. Denn eine Rasse, die den Weltraum durchqueren kann, ist uns ohne Frage weit überlegen. Eines der Dinge, die ich aus dem Buch lernte, ist folgendes: Die nach Nikolai Semjonowitsch Kardaschow benannte Kardaschow-Skala teilt außerirdische Zivilisationen danach ein, inwiefern sie in der Lage sind, die Energie ihres Planeten zu nutzen. Derzeit kann die Menschheit gerade mal 70% der Energie der Erde erreichen und ist damit nicht einmal eine Typ-I-Zivilisation. Dass wir jetzt eine Alieninvasion zurückschlagen können, ist ein unmögliches Szenario.

    Entweder macht man es wie in »Arrival« und geht von friedlichen Absichten der Aliens aus … oder wie Cixin Liu und beachtet, dass Reisen durch den Raum so ihre Zeit benötigen. Die Menschheit erfährt vom Nahen der fremden Zivilisation und von deren feindlichen Absichten schon 450 Jahre vor deren tatsächlicher Ankunft. Mit unserem derzeitigen technischen Fortschritt ist es also möglich, in dieser Zeit ein Abwehrsystem zu entwickeln. Das wissen übrigens auch die Trisolarier, also die Alieninvasoren …

    Ein weiterer faszinierender Aspekt des Buches ist das VR-Spiel Three Body. Wang Miao, einem der Spieler, wird schnell klar, dass hier das Dreikörperproblem simuliert wird. Das Spiel visualisiert auf eine sehr eindrucksvolle Weise, wie eine Welt, die unter dem Einfluss des Dreikörperproblems steht, aussehen könnte und welche Untergangsszenarien auftreten können.

    Also alles in allem eine unbedingte Empfehlung und ein Muss für jeden Genrefan! Auch jene, die mit dem wissenschaftlichen Aspekt nicht so viel anfangen können, sollten einen Griff zu diesem Buch überlegen, denn, wie gesagt, ist alles gut verständlich erklärt, und es gibt einen nützlichen Anhang.


    Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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    VanessaAAs avatar
    VanessaAAvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sorry, aber Lesevergnügen geht anders
    Viel Wissenschaft, und sonst kaum etwas

    Ich habe lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen (ja, ich habe bis zum Ende durchgehalten), und auch eine längere Zeit, um mir eine Bewertung zu überlegen.
    Es ist durchaus verständlich, weshalb die Geschichte Preise gewinnt. Wohl kaum einmal war der Begriff "Science Fiction" so berechtigt, wie in diesem Fall. Wissenschaft und Fiktion werden auf einer derart tiefen Detailebene miteinander vermengt, dass man ohne Physik-Diplom beim besten Willen nicht mehr erkennen kann, was Wissenschaft und was Fiktion ist. Viele Teile lesen sich fast wie eine wissenschaftliche Abhandlung - eine gute wissenschaftliche Abhandlung.
    Meiner Meinung nach sollten bei einem fiktionalen Werk die Interessen des Lesers im Vordergrund stehen - und das bedeutet in der Regel: Das Lesevergnügen. An dieser Stelle sollte fair geurteilt werden: Um Science Fiction von derartigem wissenschaftlichen Niveau zu kultivieren, ist es nötig, eine Fülle an Details zu beschreiben, von denen nicht jedes bei einem breiten Publikum Spannung erzeugen kann.
    Was mich jedoch letztlich zu meinem zweifellos recht harten Urteil geführt hat ist die Betrachtung der dramturgischen Elemente, des Schreibstils usw. - also die Elemente abseits der Handlung, die ein fiktionales Werk ausmachen. Die Sprache ist mehr als schwergängig. Oftmals weiß man als Leser am Ende des Satzes nicht mehr, worum es am Anfang ging. Auch auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau kann ein Autor den Leser hier besser durch den Text leiten. Außerdem gibt es sehr wenig echte Spannungsmomente, was vor allem an den Charakteren liegt, die dem Leser auf allen Ebenen nahezu vollkommen fremd bleiben. Sie wirken wie Holzfiguren, Marionetten, die nur lästiges Beiwerk sind, während der Autor in den Erläuterungen technischer und physikalischer Details schwelgt. Genauso verhält es sich mit den Dialogen. Im Grunde ist es nur an den Anführungszeichen erkennbar, ob gerade ein Charakter (welcher?) spricht.
    Meine Erwartung an ein literarisches Werk ist eine andere. Daher sehe ich dieses Buch für mich persönlich als Flop an.

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    Zelibas avatar
    Zelibavor 9 Monaten
    Langweilig

    Zitat: "
    Das Spektrum der kosmischen Miskrowellenstrahlung entsprach ziemlich genau dem eines Schwarzen Körpers der Temperatur von 2,726 Grad Kelvin und war insgesamt isotrop, also gleichförmig in alle Richtigungen, aber es gab lokale Schwankungen der Temperaturkurve in der Größenordnung von ungefähr fünf Millionsteln. "

    Handlung

    Also es geht um . . . tja das habe ich mich das ganze Buch über auch gefragt. Denn zwar reden alle viel und hauen einen mit Physikalischen Theorien nur so um, würzen alles mit Erklärungen, die man nicht versteht oder schaffen es nach vielleicht ja 150 Seiten überhaupt mal anzudeuten das da was ist was gefährlich sein könnte. Oder auch nicht. Darüber reden sie dann auch noch. "Umwälzend" oder "Erschreckend" wie es im Klappentext heißt, waren höchstens die Müdigkeitsanfälle, die mich immer wieder heimsuchten, wenn ich mich mal wieder an einen Versuch wagte.
    Bis zum Ende. Das Buch kam weder in Fluss, noch setzte da eine Dynamik ein. Ich hatte ganze Sätze, die ich dreimal Lesen musste um sie überhaupt annähernd zu verstehen. Und falls zwischen all dem eine Handlung lief, die man als solche ruhigen Gewissens bezeichnen konnte, dann habe ich sie nicht gefunden. Stattdessen wirkte alles wie ein Vorspann. Ein fast 500! Seiten langer Vorspann der einen ins Land der Träume geleitete. Aber zumindest dies mehr als einmal sehr Erfolgreich.


    Schreibstil

    Wisst ihr noch, was für einen Satz ich am Anfang der Rezi gestellt habe? Nein? Ihr dürft gerne nochmal spicken. Und nun? Könnt ihr mir sagen, was er dir/uns sagen will? Und nein, wirklich wichtig für die Handlung war es nicht. Nicht einmal für das bisschen was ich da zusammenkratzen konnte.
    Dieses Buch ist voll davon. Zwar weiß ich dadurch was genau eine "kosmischen Miskrowellenstrahlung" ist, hätte aber auf dieses Wissen auch getrost verzichten können.
    Das Buch kommt einfach nicht voran und dümpelt im selben trägen Stil voran. Irgendwann um Seite 250 wird zumindest mal von der Invasion geredet. Ganz wissenschaftlich natürlich. Und politisch. Gewürzt mit immer mehr Wörtern, die man wohl mal googeln müsste.


    Charaktere

    Es gibt eine Menge, aber wenn man sie alle überschlägt, sticht im Grunde keiner heraus. Weder habe ich einen lieb gewonnen, noch einem den Tod gewünscht. Alles war grau und gleich. Immer das Schema F, wenn man es mal so ausdrücken darf. Denn es sind immer super kluge Wissenschaftler, die mehr Macht, mehr Wissen oder einfach ihre Ruhe haben wollen. Die zumeist ziemlich Handlungsfaul sind und lieber reden. Viel reden in Dialogen, denen jedes Leben fehlt. Da ist einfach keine Dynamik drin.
    Die Aliens selber werden auf den wenigen Einblicken genauso dargestellt. Wir haben also echt Abwechslung. *Ironie*.

    Meinung
    Nachdem dieses Buch so oft bejubelt wurde, habe ich es fast schon als Sakrileg angesehen das ich es noch nicht gelesen habe. Und nun wünschte ich mir fast, dass ich es nie getan hätte. Aber der Klappentext klang toll und die ersten Seiten versprachen etwas. Was dann aber kam, hätte ich nicht gedacht. Und so kämpfte ich mich durch zähe Kaugummiseiten und hoffte bis zum Ende auf Besserung.
    Sie kam nicht.
    Von einem Gewinner des Hugo Award´s hätte ich wirklich mehr erwartet. Oder einfach überhaupt mal etwas erwartet. Immerhin ist er einer der wichtigsten Preise in der SF-Literatur!! Und dann steh ich vor sowas . . .
    Ihr merkt ich bin enttäuscht. Ziemlich sogar. Vielleicht hätte ich ein Physik-Studium absolvieren müssen, um den tief greifenden Erklärungen etwas abgewinnen zu können. So aber wartete ich nur das es endlich überhaupt mal anfing.
    Für mich einfach enttäuschend.
     Ohne Tempo, Dynamik und allem was für mich ein Buch ausmacht, muss ich den Auftakt der Reihe für mich schnell abhacken. Weiterverfolgen werde ich das ganze mit großer Sicherheit nicht. 

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