Clélie Avit

 4.1 Sterne bei 55 Bewertungen

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Ich kenne dich aus meinen Träumen

Ich kenne dich aus meinen Träumen

 (54)
Erschienen am 16.05.2016
Je suis là

Je suis là

 (1)
Erschienen am 01.06.2016

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PikachuMurfs avatar

Rezension zu "Ich kenne dich aus meinen Träumen" von Clélie Avit

Rezension: Ich kenne dich aus meinenTräumen- Clélie Avit
PikachuMurfvor 2 Jahren

Cover:
Die Farben sind: hellblau, grün, gelb, weiß und lila
Der Hintergrund ist hellblau (türkis?), danach kommt ein Schatten von einem Mädchen, mit einem „messy-bun“ zu Vorschein. Der Schatten ist nicht wie üblich in Schwarz, sondern *überrascht* in Lila! Außerdem hat dieser Figur eine goldene Kette an, darauf ist „LOVE“ geschrieben. Der Oberteil ist grün. Im Hintergrund sind gelbe Sterne zu sehen. Auf dem Gesicht steht der Titel geschrieben ( 😉 pun indeed) sowie der Name des Autors.
Ich finde dieses Cover herzig und bunt. Allerdings kann ich den Zusammenhang mit der Geschichte nicht verstehen. Hat es überhaupt einen Zusammenhang?

Meine Meinung:
Mir ist kalt. Ich habe Hunger. Ich habe Angst.
Genau mit diesen drei Sätzen und 9 Wörtern beginnt die ganze Geschichte. Bei diesem Einstieg musste ich natürlich lachen. Denn diese drei Sätze beschreiben praktisch mich😂

Da die ganze Geschichte aus zwei Figuren Perspektiven erzählt wird, abwechselnd von Elsa oder Thibault, bekommt das Buch Punkte für die Verständlichkeit. Außerdem kann ich sagen dass, sobald man die Sicht einer anderen Figur liest, man sich sofort in seiner/ihrer Situation einsetzt und total mitfühlt. Dass wiederum macht die Geschichte, meiner Ansichten nach, sehr einzigartig.

Daher kann ich sagen, dass die Geschichte sprachlich total gut war. Aber inhaltlich mangelte es an einiges. Einerseits muss ich zugeben, dass ich die Handlung wirklich geliebt habe. Das Buch war auch sehr fesselnd und die Idee sehr gut. Nur finde ich leider, dass die Idee nicht seinen ganzen Potenzial „ausgebreitet“ hat. Die Geschichte hatte zwar den „Omg“ Effekt aber für mich nicht den „OMGWOW“ Effekt 😀 trotzdem würde ich einen zweiten Teil lesen, weil das Buch total spannend war. (Gibt es überhaupt einen?)

Fazit:
Ganz im allgemeinen fand ich das Buch gut. Wenn man nach eine fesselnde Geschichte sucht, indem man auch richtig mitfiebern möchte, kann ich euch „Ich kenne dich aus meinenTräumen“ von Clélie Avit empfehlen :-)

Dieses herzliche Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne

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sarahs_buecher_universums avatar

Rezension zu "Ich kenne dich aus meinen Träumen" von Clélie Avit

Ich kenne dich aus meinen Träumen ..
sarahs_buecher_universumvor 2 Jahren

Inhalt:
Elsa verspürt keine Kälte mehr, keinen Hunger, keine Angst. Sie liegt im Koma. Doch sie hört alles um sich herum. Hört, dass die Ärzte die Hoffnung aufgegeben haben und die Maschinen, die sie am Leben erhalten, abstellen wollen. Hört, dass sie auch für ihre Freunde und Familie eigentlich schon verschwunden ist. Bis eines Tages Thibault aus Versehen in ihr Zimmer platzt. Er beginnt mit ihr zu sprechen, ohne Antworten zu erwarten. Erzählt ihr von sich und dem Leben. Und er kommt wieder. Jeden Tag, da er sie in ihrem Zimmer besucht, wächst das Gefühl der Verbundenheit zwischen dem fremden Mann und dem schlafenden Mädchen. Denn Thibault sieht etwas, das alle anderen nicht mehr erkennen: Elsa ist noch da.

Cover:
Ich finde das Cover einfach wunderschön und wurde durch es auf das Buch aufmerksam. Mir gefallen besonders die ganzen Sternchen.

Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr angenehm und das Buch ließ sich nicht nur durch seine 250 Seiten sehr schnell lesen. Die Länge der Kapitel fand ich perfekt und ich fand es gut, dass aus beiden Perspektiven erzählt wurde.

Protagonisten:
Ich fand es wahnsinnig interessant das Geschehene aus Elsas Perspektive zu hören. Sie kann alles um sich herum hören, kann aber nichts fühlen, nicht sprechen, nichts .. Als sie Thibault begegnet, erkennt sie, dass es an ihr liegt aus dem Koma zu erwachsen, dass sie kämpfen muss. Ich hab mich regelrecht auf ihre Perspektive gefreut, ich hab die Seiten verschlungen. Elsa war mir wirklich sympathisch und ich hab so sehr mit ihr gehofft, dass sie aus dem Koma erwacht.
Thibault fand ich zunächst ein wenig komisch, denn ich würde nicht neben einer Komapatientin einfach schlafen, obwohl ich sie nicht kenne. Im Laufe des Buches wurde er mir immer sympathischer und er war der Einzige, der noch Hoffnung in Elsa hatte. Ich hab zwar nicht verstanden, wie er sich in sie verlieben konnte, aber ich habe so sehr auf ein glückliches Ende für ihn und Elsa gehofft. 

Nebencharaktere:
Die Nebencharaktere finde ich nicht erwähnenswert, aber ohne sie hätte dem Buch etwas gefehlt. 

Fazit:
Ich konnte mich gar nicht mehr von dem Buch losreißen, auch wenn ich manches nicht ganz nachvollziehen konnte. Die Geschichte von Elsa und Thibault fesselt einen und man möchte unbedingt weiterlesen. Schade, dass das Buch nur 250 Seiten hatte. Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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M

Rezension zu "Ich kenne dich aus meinen Träumen" von Clélie Avit

Elsa hört Thibault
MarleneMaikindvor 2 Jahren

Inhalt
Elsa liegt im Koma, aber was keiner weiß: Sie hört alles! Von den nächtlichen Besuchen der Putzfrau, über die Geräte, die sie am Leben halten, bis hin zu den Ärzten, die so langsam beginnen die Hoffnung aufzugeben.Sie hört auch, wie sich Thibault in ihr Krankenzimmer verirrt. Eine Begegnung die alles verändern soll, denn Thibault kann Elsa nicht vergessen und besucht sie von nun an häufiger. 


Äußerlichkeiten
Das Cover des Romans ist ansprechend und passend zu seinem Inhalt gestaltet. Es zeigt die dunkle Silhouette eines Frauenkopfes, darauf den Titel des Buches. Der französische Titel „Je suis la“ (deutsch: Ich bin da) passt allerdings um einiges besser, als der deutsche „Ich kenne dich aus meinen Träumen“, der leicht falsche Interpretationen hervorrufen kann.Es handelt sich hier um das Erstlingswerk der französischen Autorin Céline Avion, die damit einen renommierten Talentwettbewerb gewann.

Meine Meinung
Die kurzen Kapitel wechseln zwischen Elsa und Thibault hin und her, die jeweils aus der Ich-Perspektive berichten. Das Buch ist angenehm zu lesen und wirklich kurzweilig. Gegen Ende wird es dann unerwartet noch einmal richtig spannend. Allgemein kann man sagen, dass trotz der eingeschränkten Perspektive von Elsa sehr kurzweilig ist. Man ist fast traurig, dass die nur 256 Seiten Kurze Geschichte so schnell vorbei ist. Aber genau das gefällt mir an diesem Buch auch so sehr, es gibt nichts überflüssiges und dennoch genug Zeit für Emotionen. Der Einstieg ist schnell geschafft, es gibt nur zwei Protagonisten und wenige Nebencharaktere, man braucht also nicht lange, um ganz in dem Roman zu versinken.Obwohl die Protagonisten nicht miteinander interagieren (können), entwickelt sich eine ganz besondere Spannung zwischen ihnen.Die Autorin schafft es hier, gefühlvoll über ein schwieriges Thema zu berichten. Dabei liegt der Fokus eher bei den Gefühlswelten der Betroffenen als um medizinische Hintergründe. Neben allen Emotionen, die Elsas Koma bei ihr selbst, ihrer Familie und ihren Freunden auslöst, geht es vor allem um Thibault. Sein Bruder war der eigentliche Grund für seinen Aufenthalt im Krankenhaus, denn dieser hat betrunken einen sehr schweren Unfall gebaut und Thibault schafft es einfach nicht ihm das zu verzeihen.Ich habe das Buch an einem Abend ohne Pause durchgelesen und habe dabei gar nicht gemerkt, wie die Zeit verflogen ist. Manchmal habe ich mich dabei erwischt, wie ich einige Seiten vorspringen wollte, um herauszufinden ob Elsa es endlich schafft aufzuwachen, aber auf diese Information muss man bis zum Ende des Buches warten. Ich muss sagen, dass mir Thibault teilweise ein wenig unsympathisch war, vor allem was seinen Umgang mit seinem Bruder angeht. Man hat auch einfach zu wenige Informationen um alle seine Handlungen vollständig nachzuvollziehen. Mich persönlich hat aber sowieso eher Elsas Schicksal interessiert.

Fazit

Trotz des schwierigen Themas handelt es sich um eher leichte Kost, die bei dem ein oder anderen vielleicht ein Tränchen und ein paar schwere Gedanken herauslockt.Viel Handlung darf man nicht erwarten, dafür gibt es um so mehr Einblick in die Gedanken der Protagonisten.

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