Clémentine Beauvais Dreckstück

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Inhaltsangabe zu „Dreckstück“ von Clémentine Beauvais

Dieser beklemmende, kammerspielartige Roman lässt niemanden unberührt: David, ein Junge aus gutem Hause, und seine Clique schwänzen wieder einmal die Schule, als ihnen ein kleines schwarzes Mädchen über den Weg läuft, das offenbar Läuse hat. Einfach so, aus einer Laune heraus, nehmen sie sie mit, um sie in der Wohnung eines der verwöhnten Jugendlichen zu entlausen. Doch dann läuft die Situation immer mehr aus dem Ruder. Der ganze Überdruss, die Arroganz und der aufgestaute Hass der Jugendlichen entlädt sich nun an diesem kleinen Mädchen und niemand hat den Mut, das grausame Spiel zu beenden

Nicht gut umgesetzt.

— ClaraOswald

Kriterium 9: Lies ein Buch, welches nur Schrift auf dem Cover hat

— Chuckster

Schwierige Thematik, regt zum Nachdenken an.

— ali-buchfreak

wichtiges Thema, gut umgesetzt!

— photovivie

Schockierend, aufrüttelnd, unerwartet großartig!

— Helentonia

Ein ganz besonderes Buch, dass manchmal etwas stärker in seiner Aussage hätte sein können, aber trotzdem sehr zum Nachdenken anregt!

— LeoLoewchen

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  • Immer Aktuelles Thema..

    Dreckstück

    Katzyja

    30. September 2017 um 10:45

    Kurz, knapp und auf den PunktDieses Buch hat meine Aufmerksamkeit durch sein hervorstechendes Cover auf sich gezogen. Es passt sehr gut zu der Geschichte hinter den Buchdeckeln. Es geht hier um ein stets aktuelles Thema. Gerade heute wird wieder viel über "Ausländer" und Flüchtlinge in den Medien berichtet. Der Hass auf diese Menschen wird durch "ungerechte" Behandlung vom Staat noch geschürrt. Immer wieder sehe ich auf Whats App und in den Sozialen Netzwerken Bilder die einen Kontoauszug der Flüchtlinge zeigen, und dort stehen hohe Summen drauf. Warum denken die Leute nicht darüber nach das genau so ein Bild weiterzuleiten den Hass noch verstärkt?In diesem Buch geht es ebenfalls um Hass. Es muss nur etwas passieren was den Menschen nicht passt und schon wird ein Grund gesucht. Meistens wird der einfache Weg gewählt immer andere Menschen dafür verantwortlich zu machen. Zack sind wir wieder in der Nazischiene. Das ist wirklich traurig.Dieses Buch zeigt anhand der Jungen Leute wie schnell sowas passieren kann. Als ich es gelesen habe hatte ich immer ein Bild von früher im Kopf. Ich wollte die Protagonisten nicht mit Jugendlichen aus der heutigen Zeit identifizieren, aber leider ist es genau so!Ich denke das dieses Buch den Jungen Menschen vor Augen führen kann, das dieser Hass nicht richtig ist und das man nicht jemandem nach seiner Herkunft beurteilen soll, sondern nach seinem Charakter!Ein schwieriges und leider alzu aktuelles Thema!

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  • Ein Buch, das mich sehr mitgenommen hat...

    Dreckstück

    LisaSonnenschein

    07. July 2017 um 18:37

    David und seine Clique sind genervt. Genervt von der Schule, genervt von ihren Eltern und genervt von ihrem Viertel, das ihnen von Tag zu Tag runtergekommener erscheint. Als ihnen beim Schule-Schwänzen ein kleines dunkelhäutiges Mädchen über den Weg läuft, das offensichtlich Läuse hat, ist klar: Dieses "Dreckstück" müssen sie entlausen!Was mich an dem Buch so beeindruckt (und mitgenommen) hat, ist seine Einfachheit. Die Charakterkonstellation ist eine, die man auch aus der eigenen Schulzeit kennen könnte - ein strebsames Mädchen, die Extrovertierte, der Junge mit der neutralen Haltung allem gegenüber, was ihn nicht betrifft. Die Jugendlichen in diesem Buch haben durch ihre klischeehafte Zeichnung wenig Tiefgang (wie auch in einem 96-Seiten-Buch). Das ist aber auch nicht das, worauf es ankommt.Vielmehr interessant für den Leser sind die gruppendynamischen Prozesse, die im Hintergrund der Handlung stehen. Keiner der Jugendlichen kann zu irgendeinem Zeitpunkt begründen, warum sie handeln wie sie handeln. Es gibt keine große Eskalation und niemand hat hier eine deutliche rechtsextreme Haltung. Im Gegenteil: Alle Charaktere kommen aus gutem Haus und hatten eine angenehme Kindheit. "Dreckstück" verdeutlicht gruselig authentisch, "wie schnell's gehen kann". Wie gleichgültig eine Gruppe von Menschen handeln kann, die sich gegenseitig in ihrer Gleichgültigkeit noch bestätigt. Als Leser möchte man gleichzeitig schreien ob der furchtbaren Ungerechtigkeit, die da passiert und kann gleichzeitig nicht so richtig mit dem Finger auf das deuten, was falsch läuft. Ein Effekt, der mich erst mal für zwei Tage grübelnd lahmgelegt hat.Schade war, dass der Protagonist David (der neutrale Junge) einen Hang zur Selbstanalyse hat und ständig versucht, seine und die Handlungen der anderen in Beziehung zu einem Erlebnis aus der Vergangenheit zu setzen. Das war mir ein wenig zu viel und nicht ganz authentisch, weil es nicht so richtig zu ihm gepasst hat, aber vermutlich durch die Erzählform unausweichlich. Auch Floskeln wie "Die Zeitungen würden später xyz titeln" hatten für mich einen eher reißerischen Charakter und ich wäre gut ohne sie ausgekommen - ein bisschen haben sie die Authentizität des Buches verletzt.Mein Fazit: Ein sehr beeindruckendes Buch, das durch einen einfachen Sprachstil besticht. Wer einen reißerischen Teenager-Roman sucht, ist hier an der falschen Adresse, wer es atmosphärisch mag und sich gerne auf Gruppenprozesse einlassen mag (à la "Die Welle"), der sollte hier mal reinlesen.

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  • Wie ein Buch mich mit 80 Seiten so fertig machen konnte...

    Dreckstück

    ali-buchfreak

    21. June 2016 um 19:51

    Wie der Titel schon sagt, hat das Buch mich auf seinen 80 Seiten total mitgenommen. Wie und warum? Das erfahrt ihr jetzt ;)Inhalt:Eine Clique von Jugendlichen beschließt, mal wieder Schule zu schwänzen - für sie nichts unnormales. Auf der Straße begegnet ihnen eine Gruppe Grundschüler. Unter ihnen ein kleines, dunkelhäutiges Mädchen. Einfach aus Spaß entführen sie das Mädchen...Meine Meinung:Mich persönlich hat das Buch echt mega mitgenommen, mir ist beim Lesen sogar schlecht geworden :'D Da ich persönlich ein Mensch bin, der bei Ungerechtigkeit gleich total ausrastet, hat mich die Geschichte echt wütend gemacht.Die Protagonisten waren alle etwas befremdlich, und das nicht nur wegen ihrer grausamen Tat, sondern auch, weil es sie irgendwie alle überhaupt nicht interessiert hat. Weder, was mit dem kleinen Mädchen passiert, noch, was mit ihnen danach passieren wird. Das ergab für mich irgendwie keinen Sinn. Ihre Beweggründe fand ich generell ein bisschen arg überspitzt. Dass alle Charaktere gegen Ausländer waren, war von Anfang an klar, aber dass sie gleich solch eine Tat vollbringen - das finde ich einfach nur übertrieben.Auch, wenn ich anfangs dachte, dass die Geschichte höchstwahrscheinlich sehr schnell und unausführlich verlaufen würde, war dies nicht der Fall. Auch, wenn es nicht besonders kompliziert geschrieben war, war es dennoch ausführlich geschrieben. Denn die Autorin hat nicht versucht, viel Handlung in wenige Seiten zu packen, sondern eher andersrum. Fazit:Dreckstück ist ein Buch, dass einen echt total fertig machen kann, sogar noch im Nachhinein. Schockierend wird hier eine grausame Tat beschrieben, die in der heutigen Zeit leider nicht mehr ungewöhnlich ist. Für Leute, die Ungerechtigkeit nicht ausstehen können, könnte es eine große Herausforderung sein, es nicht an die Wand zu klatschen. Doch trotzdem ist es lesenswert, um die Augen für Rassismus und Gewalt in der heutigen Zeit zu öffnen.Dieses Buch wäre echt eine gute, kurze und vor allem lehrenswerte Schullektüre über Gewalt in der heutigen Zeit.Ich vergebe 4/5 Sterne.

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  • Dreckstück

    Dreckstück

    photovivie

    12. May 2016 um 07:57

    Eine Gruppe Pariser Jugendliche, alle aus gutem Hause, schwänzen die Schule. Sie sind gelangweilt, wollen in die Wohnung eines Freundes. Unterwegs begegnen sie einem kleinen schwarzen Mädchen, das Läuse hat. Sie nehmen sie mit in die Wohnung, um sie zu „entlausen“. Die Situation gerät allerdings außer Kontrolle… Bemerkenswert, das die Autorin Jahrgang 1989 ist! Die Charaktere sind gut ausgearbeitet; das Thema ist ganz schön heftig. Letztlich erfährt man aber gar nicht viel von dem, was geschieht; das meiste wird der Fantasie überlassen. Ein Buch, das wichtig ist, da es Themen wie Ausländerfeindlichkeit, Vorurteile, Gruppendynamiken und Courage behandelt und diese sicher auch im Unterricht spannend vermittelt werden könnten! Aber natürlich auch privat sehr lesenswert! Schau gerne für weitere Rezensionen auch auf meinem Blog www.buchstuetze.wordpress.com vorbei!

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  • Das Jucken bleibt lange...

    Dreckstück

    Helentonia

    10. May 2016 um 19:23

    David ist an einem normalen Schulvormittag mit seiner Clique in Paris unterwegs. Als sie sehen, dass ein kleines, schwarzes Mädchen Läuse hat, beschließen sie, es zu entlausen. In der Wohnung schlägt ihre Langeweile schnell in Hass und Wut um, als sie beginnen, dem jungen Mädchen die Läuse zu entfernen. Aber keiner traut sich, das Furchtbare zu stoppen... Mit nur 81 Seiten bietet dieses so mager wirkende Buch viel mehr, als man erwartet. Es zeigt wie nicht pure Bosheit, sondern Verrohung, Betäubung und schließlich blinder Hass in doch eigentlich menschlichen Jugendlichen Unmenschliches freisetzen. Das Lesen geht schnell, doch die Gedanken bleiben lange. Sehr lesenswert!

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  • Guter Ansatz, aber eher eine Kurzgeschichte

    Dreckstück

    dominona

    28. April 2016 um 21:26

    Am Anfang wirkte die Schreibe auf mich leicht verwirrt, so als sei noch nicht ganz klar, also beim Schreiben selbst, wohin die Sätze eigentlich wollen. Der Inhalt ist einem kritischen Jugendbuch angemessen und regt entsprechend zum Nachdenken an. Was als harmloser Streich bzw. Zeitvertreib empfunden wird, kann ausarten und ein Leben lang im Gedächtnis bleiben, weshalb wir aufpassen müssen, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen.

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  • LL rezensiert

    Dreckstück

    lenasbuecherwelt

    01. October 2015 um 16:56

    Florian, Anne-Laure, Gonzauge, Élise und David schwänzen wieder einmal die Schule und stattdessen wollen zu Gonzauges Wohnung laufen. Auf dem Weg dorthin begegnen der Clique einige dunkelhäutige Mädchen, von der sie eine besonders ins Visier nehmen. Die Ausgewählte ist besonders klein – und hat Läuse! Die Freunde beschließen kuzerhand, das Mädchen mit in die Wohnung zu nehmen, um sie zu entlausen. Doch das Spiel läuft aus dem Ruder, als einige der Jugendlichen sich immer mehr trauen und das Mädchen stark demütigen. Als Élise und David dann für einen Moment aus der Wohnung gehen, hören sie hilflose Schreie. Was passiert gerade mit dem kleinen Mädchen? Warum haben die Cliquenmitglieder einen solchen Hass? Als eine Youtuberin das Buch in einem Video vorstellte, war ich gleich begeistert. Zwar hat die dünne Geschichte nicht einmal 100 Seiten, doch der Inhalt klingt nicht nur spannend, sondern auch sehr interessant und da es schon etwas her war, seit ich Ähnliches aus einem solchen Genre gelesen hatte, durfte „Dreckstück“ bei mir einziehen. Es dauerte nicht lange, bis ich mir das schmale Büchlein schnappte und mit dem Lesen anfing. Durch die wenigen Seiten hat der Leser viel Platz zum Selberdenken und Kopf-Schütteln über diesen schlimmen Rassismus. Anfangs hatte ich etwas Sorge, dass man durch die wenigen Seiten gar nicht in die Geschichte abtauchen kann und „Dreckstück“ so zu etwas Unscheinbarem wird, doch das Gegenteil war der Fall. Obwohl das Buch nur wenige Seiten hat, sind diese umso einprägender und mehr muss man auch gar nicht über das Buch erfahren. „Dreckstück“ gibt damit praktisch den Anstoß zum Selberdenken und lässt dem Leser Raum für eigene Gedanken.  David, der Unscheinbarste in der Clique, erzählt die Geschichte aus seiner Sicht. Er war noch der Sympathischste in der Truppe, doch wirklich nett war keiner. Ich würde die Jugendlichen als typische Schulschwänzer bezeichnen, die ihre eigenen Regeln aufstellen und auf das Lernen pfeifen. Einige Cliquenmitglieder waren wirklich sehr schlimm und die Hirachie dort wurde sofort klar. Wie die Jugendlichen dem kleinen Mädchen so etwas antun konnten, ist mir wirklich unbegreiflich! Trotzdem hätte ich mir, vom Klappentext zu urteilenm noch mehr erwartet und hätte mit Extremerem gerechnet! Ihr seht, ich habe mir einige Gedanken gemacht und kann das Buch damit jedem empfehlen, der sich gerne mit Rassismus und Menschenrechten beschäftigt.

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  • Wirklich gut, mit viel Platz zum nachdenken

    Dreckstück

    lenar

    12. September 2015 um 16:21

    Meine Meinung: Aufmerksam bin ich auf dieses Buch durch eine YouTuberin, die es in einem Video vorgestellt hat, daraufhin habe ich mir den Klappentext angeschaut und wusste, dass ich es lesen muss. Das Cover finde ich sehr passend zum Buch. Es zeigt schwarze Haare und in diesen Haaren steckt das Wort "Dreckstück" geschrieben. Durch das schwarz weiße vermittelt es auf jeden Fall die richtige Stimmung. Denn die ist eher düster. Die Clique um David gehört auf jeden Fall zu Leuten, die ich von Anfang an unsympatisch finde. Sie sind schulschwänzer und behandeln andere Menschen schlecht, dies war mir ab der erste Seite klar und natürlich wird der Eindruck nicht weniger. Man stellt außerdem schnell fest, wie die Rangordnung dort ist. An sich bleiben alle Charaktere aber sehr flach, was bei der Seitenzahl auch nicht verwunderlich ist.David hätte ich aber das ein oder mal sehr gerne durch geschüttelt. Er ist der, den ich noch am sympatischsten fand, aber wirklich Sympathie ist auch bei ihm nicht rüber gekommen. Obwohl ich wirklich geschockt war, von dem was die Jugendlichen mit dem kleinen Mädchen gemacht haben, hatte ich es noch krasser erwartet. In dem Buch wird mal wieder deutlich wie bescheuert Rassismus ist. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von David geschrieben. Die Geschichte lässt einen viel Platz zum nachdenken. Da das Buch so kurz ist, bekommt man wenig Informationen, auch wird nicht alles erzählt, was mit dem Mädchen passiert. Ich könnte mir dieses Buch wirklich gut als Schullektüre vorstellen. Fazit:"Dreckstück" ist eine Geschichte, die wirklich schockierend ist, auch wenn sie nicht so schockierend ist, wie ich es erwartet habe. Sie lässt einen viel Platz zum selber nachdenken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen.

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  • Leo Löwchen 14J. Rezi zu "Dreckstück"

    Dreckstück

    LeoLoewchen

    17. August 2015 um 17:20

    …dieses Buch wird euch noch lange jucken… Heute habe ich für euch das Buch “Dreckstück” von Clémentine Beauvais aus dem Carlsen Verlag. Florian, Anne – Laure, Gonzauge, Élise und David beschließen, heute wieder einmal die Schule zu schwänzen. Dabei läuft alles wie immer – Florian, Anne – Laure und Gonzauge kommandieren den Rest herum und treiben wieder irgendeinen Mist. Als sie auf dem Weg zu Gonzauges kleiner Wohnung sind, begegnen sie einer Gruppe Schulkinder mit ihrem Lehrer, die gerade auf dem Weg zum Schwimmbad sind. Etwas abseits der Gruppe läuft ein kleines, dunkelhäutiges Mädchen mit einem roten Schal. Bei genauerem Hinsehen bemerken die Jugendlichen, dass das Mädchen den ganzen Kopf voller Läuse hat. Florian hält das Mädchen am Schal fest und fängt an, sie als “Dreckstück” zu bezeichnen und sie zu beleidigen, während der Rest der Kindergruppe ins Schwimmbad geht. Erst ist es nur Florian, der das kleine Mädchen niedermacht, doch dann steigen auch Anne – Laure und Gonzauge mit ein. Élise und David halten sich zurück. Als Florian beschließt, das Mädchen mit zu Gonzauge zu nehmen, um es zu entlausen, gibt dieses keinen Laut von sich und geht mit. Bei Gonzauge angekommen schneiden sie der kleinen die Haare ab und ziehen ihr die Läuse aus den übergebliebenen Haarstummeln. Wieder sehen Élise und David nur zu… Als die Beiden kurz den Raum verlassen um zu gucken, ob die Nachbarn zu Hause sind, hören sie Schreie! Kinderschreie! Was machen die übrigen drei da oben mit dem kleinen Mädchen? Wieso haben sie einen so großen Hass gegen sie? …und welche Konsequenzen wird das Ganze mit sich bringen? Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, war ich unglaublich gespannt, in welche Richtung das gehen wird! Für alle die Angst haben, es könnte vielleicht zu brutal werden – es hält sich alles im Rahmen! Trotzdem ist man als Leser geschockt und kann nur erstaunt verfolgen, wie eine Gruppe Teenager einem kleinen Mädchen so etwas ohne weiteres antut.  Was mich da allerdings gestört hat war, dass David als Erzähler keinen Unterschied zwischen der üblichen Handlung gemacht hat. Ich hätte mir manchmal einfach gewünscht, dass es deutlicher wird, wie krank und wie dumm das ist, was dort passiert! Die Charaktere sind relativ einfach gestrickt und es ist sofort klar, wie die Rangordnung in dieser Clique ist. Trotzdem hätte ich Élise und David am liebsten wachgerüttelt, dass sie endlich mal etwas vernünftiges unternehmen!!! Das Buch ist mit seinen 82 Seiten ja wirklich nicht dick, aber für mich hätte es auch keine Seite mehr sein dürfen! So bleibt einfach noch genug Raum für eigene Gedanken und Überlegungen… Ich habe mir im Nachhinein noch so viele Gedanken über diese Geschichte gemacht und konnte einfach nur den Kopf schütteln… Gerade die letzte Seite habe ich bestimmt noch fünf mal gelesen, weil ich es einfach nur so krass finde! Wenn ihr dieses Buch lest, dann achtet mal darauf… Ich garantiere ihr werdet euch beim Lesen permanent am Kopf kratzen! Ein ganz besonderes Buch, dass manchmal etwas stärker in seiner Aussage hätte sein können, aber trotzdem sehr zum Nachdenken anregt! Ich vergebe 4 1/2 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen-

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