Claas Triebel

 3.4 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Eigentlich erhängt, Der Übergang und weiteren Büchern.
Claas Triebel

Lebenslauf von Claas Triebel

Claas Triebel, Jahrgang 1974, ist Autor und promovierter Psychologe. Er schreibt seit seinem 15. Lebensjahr. Eine ganze Zeit lang pausierte er mit dem Schreiben und wollte unbedingt Musiker werden. Er spielte in einer Band und arbeitete in einem Tonstudio. Dann war irgendwann sein Psychologiestudium zu Ende und er musste Geld verdienen. Deshalb hatte er nicht mehr so viel Zeit für die Musik und begann wieder zu schreiben. Musik macht er immer noch - aber eher zu Hause. 2005 erschien als erstes ein psychologisches Fachbuch - dem folgten noch ein paar weitere. 2008 schriebt er dann zusammen mit Lino von Garten das Buch "Der Prinz, der Pilot und Antoine de Saint-Exupéry". Sein erstes "richtiges" Buch. Es handelt sich dabei um eine Reportage über das Leben und den Tod von Antoine de Saint-Exupéry und es geht darum, dass nach vielen Jahrzehnten der Tod des Autors des Kleinen Prinzen wahrscheinlich aufgeklärt werden konnte. 2009 folgte der erste Roman "Der Übergang", der in einem sehr kleinen Verlag erschien. Deshalb bekam man davon auch nicht so viel mit. Aber denjenigen, die das Buch gelesen haben, hat es gefallen. In den folgenden Jahren erschienen mehrere populäre Sachbücher: 2010 - Mobil, flexibel, immer erreichbar - Wenn Freiheit zum Albtraum wird; 2011 - Ein bisschen Wahnsinn - Wirklich alles zum Eurovision Song Contest (zusammen mit Clemens Dreyer); 2012 - Die Kunst des kooperativen Handelns - Eine Agenda für die Welt von morgen (zusammen mit Tobias Hürter). 2014 erscheint der erste Roman in einem Publikumsverlag: Eigentlich erhängt, ein Kriminalroman!

Alle Bücher von Claas Triebel

Eigentlich erhängt

Eigentlich erhängt

 (19)
Erschienen am 02.09.2014
Der Übergang

Der Übergang

 (1)
Erschienen am 07.01.2009
Ein bisschen Wahnsinn

Ein bisschen Wahnsinn

 (0)
Erschienen am 31.01.2011

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Neue Rezensionen zu Claas Triebel

Neu
Sternenstaubfees avatar

Rezension zu "Eigentlich erhängt" von Claas Triebel

Eigentlich erhängt
Sternenstaubfeevor 3 Jahren

Walter ist Immobilienmakler, allerdings ist er nicht wirklich erfolgreich. Er vermakelt hauptsächlich Mietwohnungen; die teuren Münchner Villen verkaufen seine Kollegen. Doch eines Tages soll sich das ändern; Walter bietet sich eine einmalige Chance auf ein lukratives Geschäft. Doch als er mit dem potenziellen Verkäufer sprechen will, findet er diesen erhängt in dessen Haus. Die Leiche hängt kopfüber vom Deckenbalken, und alles sieht nach Mord aus. Walter macht sich klammheimlich davon, doch natürlich kann er sich nicht ganz aus den Ermittlungen heraushalten. Und auch Walters Mutter mischt sich ein.

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch hat mich überrascht, denn ich habe einen "herkömmlichen" Regionalkrimi mit ein wenig Humor und Lokalkolorit erwartet. Das Ungewöhnliche an diesem Buch war für mich der Schreibstil. Ich hatte zuvor noch nichts von Claas Triebel gelesen. Er hat einen - für mich - sehr außergewöhnlichen Erzählstil. Die Geschichte von Walter und seiner Mutter wird abwechselnd erzählt aus seiner und aus ihrer Sicht. 

Ich muss sagen, dass ich die Passagen, die die Geschichte aus Sicht von Walters Mutter erzählen, stellenweise als etwas langatmig empfunden habe. Es ist wie ein Bericht oder eine Nacherzählung ohne wörtliche Rede, und die Dialoge haben mir hier manchmal etwas gefehlt. Da haben mir dann die Abschnitte, die von Walter erzählen, besser gefallen, weil sie etwas "lebendiger" waren. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Wer diesen ganz besonderen Wortwitz mag, den Claas Triebel ohne Zweifel hat, wird sicher viel Vergnügen mit diesem Buch haben.

Mir hat es auch durchaus gut gefallen, wenn mir auch für einen Kriminalroman etwas die Spannung gefehlt hat.  

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angi_stumpfs avatar

Rezension zu "Der Prinz, der Pilot und Antoine de Saint-Exupéry" von Claas Triebel

Ein interessantes Stück Geschichte ...
angi_stumpfvor 4 Jahren

Der Buchrückentext:
Warum verschwand Antoine de Saint-Exupéry? Was geschah am 31. Juli 1944?

Ein spannend erzähltes Forschungsabenteuer, dem Mythos um den Autor des “Kleinen Prinzen” auf der Spur.

– Die aktuellen Forschungsergebnisse zur Rekonstruktion des Geschehens
– Das Originalinterview mit dem deutschen Jagdflieger Horst Rippert
– Über 100 Fotos von den Originalschauplätzen, historische Dokumente, Karten und Konstruktionspläne

Meine Meinung:
Natürlich war mir der Autor Antoine de Saint-Exupéry ein Begriff, aber über die Umstände seines Todes hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen (ich nahm an der Leserunde zu Claas Triebels Krimi teil) und sofort war mein Interesse geweckt.

Meine Erwartungen wurden voll erfüllt: viele schöne Fotos und Abbildungen unterstreichen die interessanten Erklärungen.
Das Buch liest sich wirklich prima, es ist für jedermann verständlich und mit einer genau passenden Menge an Details und Fachwissen geschrieben.
Nicht nur die Rekonstruktion der letzten Minuten von Antoine de Saint-Exupéry sind Gegenstand der Erzählungen, sondern wir erfahren zum Beispiel auch, welche behördlichen und anderweitigen Schwierigkeiten mit solchen Forschungen bzw. Bergungen verbunden ist.
Was mir auch vorher nicht bekannt war: bei der Suche stießen die Forscher auf ein weiteres Flugzeugwrack an der Absturzstelle. Dieses Rätsel konnte inzwischen aufgeklärt werden: ein echter Prinz (Alexis zu Bentheim) hat am gleichen Ort den Tod gefunden wie der Schöpfer des berühmten “Kleinen Prinzen”.

Fazit:
Ein informatives, schön gestaltetes Buch, das sich spannend liest und das mir ein Stück Geschichte lebhaft näher gebracht hat.

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3
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Sabrinaslesetraeumes avatar

Rezension zu "Eigentlich erhängt" von Claas Triebel

Nette Unterhaltung für zwischendurch
Sabrinaslesetraeumevor 4 Jahren

Walter Eigen findet den Großgrundbesitzer Helmut Schledel tot in seinem Haus. Eigentlich sollte er das ja der Polizei melden, aber eben nur EIGENTLICH und bei ihm läuft nie etwas wie es eigentlich laufen sollte. Stattdessen beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und auch seine Mutter schaltet sich als Ermittlerin ein. Diese sollte ihm ja eigentlich helfen, aber schon bald stellt sie die Glaubwürdigkeit ihres eigenen Sohnes in Frage. Ob er es schaffen kann sich aus diesem Chaos zu befreien und nicht nur eigentlich, sondern mal wirklich das Richtige zu tun?

Wie mir das Buch gefallen hat, kann ich diesmal noch nicht sagen. Vielleicht sehe ich nach der Rezension klarer. Das Cover zeigt die Mama des Protagonisten vor einer Hecke stehend. Nichts spektakuläres, dass die Blicke auf sich zieht aber zumindest passt es gut zum Buch. Der Titel mit seinem eigentlich spielt schon das komplette Leben des Protagonisten wieder, denn eigentlich ist wohl das Schlüsselwort seiner Existenz und auch zu den restlichen Figuren passt es irgendwie. Daher ist der Titel gut zum Buch gewählt.

Der eigentliche Protagonist ist Walter, aber eben auch in diesem Fall nur eigentlich, denn der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht der Mutter erzählt und er selbst findet sich dann in Zwischensequenzen wieder, welche die Wahrheit erzählen bzw. die Sicht der Mutter ergänzen. Die Mutter ist eine sympathische Frau, die für ihr Kind einsteht, aber sich auch ihre eigenen Gedanken zu den Dingen macht. Sie ist einfach eine Frau vom alten Schlag und sehr authentisch gemacht. Walter ist eher ein Rebell, der sich nicht in irgendeine Schublade abschieben lassen will, dabei ist er aber gut sich ständig irgendwie zu verzetteln. Ich würde ihn mal als sympathischen Tollpatsch beschreiben.

Die Geschichte an sich hat bei mir enige Fragezeichen hinterlassen, da es eigentlich nicht aus ihr hervorgeht, wie Walter auf die Lösung seines Falls kam. Das ist aber schon das, was ich mir eigentlich von einem Krimi erwarte. Ansonsten ist die Geschichte insgesamt ganz anders geschrieben als das was man so gewohnt ist. Allerdings, ist das nicht unbedingt nur positiv, denn die vielen Wortwiederholungen an manchen Stellen, konnten einen schon in den Wahnsinn treiben. Zwischendurch hatte ich deswegen das Bedürfnis das Buch an die Wand zu pfeffern – ich konnte dem aber zum Glück grade so widerstehen. Ansonsten war das Buch leider nicht so spannend wie erhofft, aber dennoch flüssig zu lesen.

Insgesamt kann man also sagen, dass es eher eine nette Unterhaltung für zwischendurch war, aber eigentlich nichts besonderes. Daher gibts von mir

3 von 5 Punkten.

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Gespräche aus der Community

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Herbig_Verlags avatar
Liebe LeserInnen!

Zum heutigen Erscheinen von „Eigentlich erhängt“ laden wir Euch herzlich zu unserer Leserunde ein. Wir verlosen 20 Print-Exemplare des spannenden, komischen und gesellschaftskritischen Kriminalromans rund um windige Typen, schicke Lofts und tödliche Fallstricke – bei dem so einiges auf den Kopf gestellt wird.


Zum Inhalt des Buches:

Eigentlich wollte sich Walter Eigen nur ein gemütliches Wochenende mit seinen beiden Söhnen machen und so tun, als wäre alles ganz normal. Doch dann entdeckt er in einer schicken Villa im Münchner Umland den toten Großgrundbesitzer Heinrich Schedl – kopfüber vom Deckenbalken hängend. Eigen weiß, er sollte die Polizei rufen. Eigentlich. Tut er aber nicht. Denn so ist das meist bei ihm: Eigentlich würde er ja gerne etwas ganz anderes machen, ganz anders sein.

Die Immobilienbranche wird hellhörig und nervös. Zu viele Menschen profitieren vom Tod Heinrich Schedls. Auch Walter Eigen, der selbst Makler ist, wird zum Verdächtigen. Daher beschließt er, den Fall aufzuklären. Unterstützt wird er dabei von seiner Mutter, die allerdings schnell ihre ganz eigenen Theorien entwickelt, Verdächtige einkreist und mögliche Täter ausmacht. Fragt sich nur, ob sie die ganze Wahrheit kennt. Vielleicht war es ja eigentlich ganz anders …


Zum Autor:

Claas Triebel, Jahrgang 1974, ist Autor und promovierter Psychologe. Er arbeitet als wissenschaftlicher Berater, ist Lehrbeauftragter an mehreren Hochschulen, hat bereits Artikel für DIE ZEIT, Hohe Luft, Focus und Cicero geschrieben und zahlreiche Bücher veröffentlicht. Er wohnt mit seiner Familie in der Nähe von München.
Weitere Informationen: http://www.andereleben.de/


LangenMüller verlost 20 Exemplare von „Eigentlich erhängt“.
Schreibt dazu einfach in die Kommentare, warum Ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. Bewerben könnt Ihr Euch bis einschließlich zum 15. September 2014. Am 16. September 2014 werden die Gewinner dann benachrichtigt

Claas Triebel wird sich ab dem 22. September an der Leserunde beteiligen und fleißig mit Euch diskutieren.

Viel Spaß beim Mitmachen!

Zur Leserunde
ClaasTriebels avatar
Bei mir sind jetzt endlich die Belegexemplare eingetroffen - ich hätte jetzt also 20 ;-) Obwohl ich doch schon ein paar verschenkt und andere versprochen habe ...
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Zum heutigen Erscheinen von „Eigentlich erhängt“ laden wir Euch herzlich zu unserer Leserunde ein. Wir verlosen 20 Print-Exemplare des spannenden, komischen und gesellschaftskritischen Kriminalromans rund um windige Typen, schicke Lofts und tödliche Fallstricke – bei dem so einiges auf den Kopf gestellt wird.


Zum Inhalt des Buches:

Eigentlich wollte sich Walter Eigen nur ein gemütliches Wochenende mit seinen beiden Söhnen machen und so tun, als wäre alles ganz normal. Doch dann entdeckt er in einer schicken Villa im Münchner Umland den toten Großgrundbesitzer Heinrich Schedl – kopfüber vom Deckenbalken hängend. Eigen weiß, er sollte die Polizei rufen. Eigentlich. Tut er aber nicht. Denn so ist das meist bei ihm: Eigentlich würde er ja gerne etwas ganz anderes machen, ganz anders sein.

Die Immobilienbranche wird hellhörig und nervös. Zu viele Menschen profitieren vom Tod Heinrich Schedls. Auch Walter Eigen, der selbst Makler ist, wird zum Verdächtigen. Daher beschließt er, den Fall aufzuklären. Unterstützt wird er dabei von seiner Mutter, die allerdings schnell ihre ganz eigenen Theorien entwickelt, Verdächtige einkreist und mögliche Täter ausmacht. Fragt sich nur, ob sie die ganze Wahrheit kennt. Vielleicht war es ja eigentlich ganz anders …


Zum Autor:

Claas Triebel, Jahrgang 1974, ist Autor und promovierter Psychologe. Er arbeitet als wissenschaftlicher Berater, ist Lehrbeauftragter an mehreren Hochschulen, hat bereits Artikel für DIE ZEIT, Hohe Luft, Focus und Cicero geschrieben und zahlreiche Bücher veröffentlicht. Er wohnt mit seiner Familie in der Nähe von München.
Weitere Informationen: http://www.andereleben.de/


LangenMüller verlost 20 Exemplare von „Eigentlich erhängt“.
Schreibt dazu einfach in die Kommentare, warum Ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich zum 15. September 2014. Am 16. September 2014 werden die Gewinner dann benachrichtigt.


Claas Triebel wird sich ab dem 22. September an der Leserunde beteiligen und fleißig mit euch diskutieren.
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Zusätzliche Informationen

Claas Triebel wurde am 16. Dezember 1974 in München (Deutschland) geboren.

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