Claire Alexander

 4,4 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Ein klein wenig anders, Meredith, Alone und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Claire Alexander

Claire Alexander ist eine preisgekrönte Bilderbuchautorin und Illustratorin. Sie hat ihr Studium mit einem Hochschulabschluss in Bildenden Künsten beendet und sich später auf Kinderbuchillustration spezialisiert. Claire unterrichtet selbst Bilderbuch-Kurse für Erwachsene in London und besucht regelmäßig Schulen, wo sie besonderen Spaß daran hat, für Kinder zu zeichnen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Claire Alexander

Cover des Buches Ein klein wenig anders (ISBN: 9783743208889)

Ein klein wenig anders

 (9)
Erschienen am 10.03.2021
Cover des Buches Das Äffchen und die kleine Maus (ISBN: 9783765569845)

Das Äffchen und die kleine Maus

 (1)
Erschienen am 01.01.2015
Cover des Buches Unser Freund Valentin (ISBN: 9783280080139)

Unser Freund Valentin

 (1)
Erschienen am 21.02.2020
Cover des Buches Meredith, Alone (ISBN: 9780241542415)

Meredith, Alone

 (1)
Erschienen am 09.06.2022
Cover des Buches Meredith, Alone (ISBN: 9781538709948)

Meredith, Alone

 (1)
Erscheint am 01.11.2022

Neue Rezensionen zu Claire Alexander

Cover des Buches Meredith, Alone (ISBN: 9780241542415)Ansonsterns avatar

Rezension zu "Meredith, Alone" von Claire Alexander

Meredith Maggs Is Not Completely Fine
Ansonsternvor 3 Monaten

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher der letzten zehn Jahre ist “Ich, Eleanor Oliphant” von Gail Honeyman. Die Entdeckung dieses Romans war wie die Entdeckung eines Einhorns, denn obwohl es gerade wegen seiner Einzigartigkeit so unvergleichlich ist, war ich doch ziemlich traurig, dass ich nie wieder so etwas entdecken würde. Dann habe ich “Meredith, Alone” gesehen. Und ja, ich habe es in der Hoffnung gelesen, dass es “Eleanor Oliphant” auch nur ansatzweise das Wasser reichen kann. So viel kann ich verraten: Ja, das konnte es. 

Natürlich sind beide dennoch eigenständige Geschichten und keine bloßen Kopien voneinander. Nicht jedem, dem der eine Roman gefallen hat, wird zwingend vom anderen ebenso begeistert sein. Was mir bei beiden jedoch auffällt, ist der wunderbare Schreibstil. Wenn ich einen Kurs zu Kreativem Schreiben leiten würde, würde ich dieses Buch allen unter die Nase halten. Zugegebenermaßen ist die Beurteilung des Schreibstils auch immer etwas relativ Persönliches, aber ich zumindest würde gerne mit dem Finger darauf zeigen und sagen: “Genau so macht man es!” Im Vergleich zu Loveless von Alice Oseman könnte man ganz vereinfacht sagen, dass  sowohl dieses als auch Meredith, Alone große, unglaublich wichtige Themen ansprechen, aber Meredith, Alone das goldene Beispiel für das vielgepriesene “show, not tell” ist. Die Autorin beweist eindrucksvoll, welche Macht Sprache hat, wenn die richtigen Worte zu den richtigen Sätzen verbunden werden und daraus gewaltige Bilder entstehen. Das ist doch das Schöne am Lesen und Schreiben: wenn aus Worten Gold gesponnen wird, als wäre die Autorin Rumpelstilzchen, und deren Wirkung heftiger einschlägt, als wenn man ein Brett an den Kopf gedonnert bekommen hätte.

So sanft der Einstieg in die Geschichte ist, so ist der tiefergehende Schmerz doch rasiermesserscharf. Dafür muss man auch bereit sein wollen; eine Feelgood-Geschichte ist sie nicht und kann auch sehr schmerzvoll sein. Teilweise reflektiert Meredith auf humorvolle, aber auch leicht bittere Art darüber, wie Achtsamkeit und Mindfulness-Methoden ihr denn helfen sollen, wenn ihre Panik sie zu verschlingen droht und es sich anfühlt, als wäre etwas Kleines in ihrem Gehirn explodiert. Wenn sie pflichtbewusst bewusst Rosinen kaut, weil ihre Therapeutin es ihr aufgetragen hat, Meredith aber ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich darauf fokussiert, dass ihr Kater nicht aus Versehen eine Rosine frisst, weil diese giftig für ihn sind. Aber es ist eine Geschichte, die auf ihre eigene Art Trost spendet, wenn man unter dem Tisch liegen möchte oder an der unteren Seite einer Sechs kratzt.

Fazit: Für ein Buch, in dem es um das Alleinsein und um Einsamkeit geht, schafft dieses es erstaunlicherweise, dass man sich damit viel weniger allein fühlt. Schön, dass es solche Geschichten gibt!

Kommentare: 1
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Cover des Buches Unser Freund Valentin (ISBN: 9783280080139)SternchenBlaus avatar

Rezension zu "Unser Freund Valentin" von Sean Taylor

Inklusion? Fehlanzeige.
SternchenBlauvor einem Jahr

Nett, könnte mensch denken, sobald dieses Buch zugeschlagen wird: Am Ende haben die Kinder was gefunden, wie sie nett mit dem Elefanten Valentin spielen können. Und er wird in seinen Eigenheiten angenommen. Alles so, wie sie sind. Ist das so?

Aber mich stört an diesem Buch ganz massiv das „Othering“, das Betonen, wie sehr der Elefant doch anders ist, schon, weil er ein Elefant ist und die Kinder halt Kinder. Aber noch viel mehr särt mich, dass echte Inklusion gar nicht stattfindet. Anstatt, dass Möglichkeiten aufgezeigt würden, wie die Kinder mit Valentin IM Kindergarten spielen können – und mir würden einige einfallen – wird gezeigt, was alles NICHT klappt. Schon klar, der Elefant kann zwar nichts dafür, dass er das Lieblingsspielgerät kaputt gemacht hat, aber er war es halt trotzdem. Wird wenigstens kurz mal dem Elefanten die Führung überlassen. 

Letztendlich verharrt es auf dieser Ebene, die ganz am Anfang nahegelegt wird.

„Er sah nicht gerade aus, wie wenn er in die Spielgruppe gehören würde. Er sah eher aus, als gehöre er in den Dschungel.“

Ähm, irgendwie rollt es sich mir da die Fußnägel gegen Rassismus hoch.

Und was kommt am Ende raus: Einer, der aussieht, als ob er aus dem Dschungel käme, der kann auch nur Dschungelsachen machen.

Die Bilder sind ganz nett und haben auch BPoC als Kinder. Daher 2 von 5 Sternen.

Kommentare: 8
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Cover des Buches Ein klein wenig anders (ISBN: 9783743208889)himmelsschlosss avatar

Rezension zu "Ein klein wenig anders" von Claire Alexander

Wirklich für Kinder geeignet!
himmelsschlossvor einem Jahr

Als erstes muss ich die Aufmachung von dem Buch wirklich loben. Es ist sehr robust und total hochwertig. Das Buch würde definitiv auch ein paar “grobere” Anwendungen von Kindern verkraften und ist zumindest was das angeht total für Kinderhände geeignet.

Das Buch wird beworben, dass hier die Werte von Toleranz und Akzeptanz vermitteln werden sollen und ich muss zugeben, dass das dem Buch mehr als gelungen ist. Die Autorin hat hier ganz besonders süsse Wesen erfunden und zwar die Plufer. Die Plufer kommen auf ganz verrückte Ideen und ein Plufer fällt dabei völlig aus der Reihe, da er etwas außergewöhnliches und vollkommen anderes erschafft -> Nämlich eine bunte, statt graue Wolke. Dafür wird der kleine Plufer ziemlich ausgrenzt und von den anderen nicht mehr beachtet.

Meine Cousine (5 Jahre) und ich haben mit dem Plufer ziemlich mitgelitten, weil die Autorin zwar kindgerecht, aber trotzdem sehr gut die Gefühle vermitteln konnte. Der Plufer hat die Welt nämlich nicht verstanden und war sehr traurig, weil keiner mehr etwas mit ihm zu tun haben und wollte und das nur, weil er etwas anderes erschaffen hat und anders war. Auch der Übergang wie sich die Geschichte entwickelt war sehr gelungen und würde wohl im echten Leben ähnlich ablaufen.

Durch die kindgerechten Beschreibungen hat Claire Alexander uns Intoleranz und Diskriminierung dargestellt und gezeigt wie wichtig es ist jeden Menschen, Wesen etc. so zu akteptieren wie sie nunmal sind.

Die Illustrationen runden das Gesamtpaket vom Buch ab und sind zwar dezent, aber detailreich gestaltet worden. Es sind keine aufwändingen Zeichnungen, aber dafür aussagekräftige und sie lassen noch Freiraum für die Fantasie und zum Nachdenken. Alles in allem ein wirklich sehr lehrreiches Kinderbuch.

Fazit

Claire Alexander hat mit “Ein klein wenig anders” ein sehr lehrreiches, kindgerechtes und wichtiges Kinderbuch erschaffen. Die Illustrationen im Zusammenhang mit der lehrreichen Geschichte über Toleranz und Selbstvertrauen ist wirklich ein Kinderbuch was durch seine Werte punkten kann. Die Texte sind leicht verständlich, die Illustrationen nicht aufwenig, aber dafür aussagekräftig und die Kernaussagen der Geschichten kommen bei den Kindern an.

Fazit meiner Cousine (5 Jahre):
Ein tolles Buch mit tollen Wesen. Der ganz besondere Plufer hat mir total gut gefallen, weil er nicht so langweilig war wie die anderen, sondern etwas besonderes konnte. Ich finde es toll, wenn nicht alles gleich ist, sondern auch manche Sachen anders sind.

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