Claire Alexander

 4,8 Sterne bei 9 Bewertungen

Lebenslauf von Claire Alexander

Claire Alexander ist eine preisgekrönte Bilderbuchautorin und Illustratorin. Sie studierte Bildende Kunst und spezialisierte sich später auf Kinderillustrationen. Claire unterrichtet ihren eigenen Bilderbuchkurs für Erwachsene in London und besucht regelmäßig Schulen, wo sie gerne für Kinder zeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Claire Alexander

Cover des Buches Ein klein wenig anders (ISBN: 9783743208889)

Ein klein wenig anders

 (8)
Erschienen am 10.03.2021
Cover des Buches Das Äffchen und die kleine Maus (ISBN: 9783765569845)

Das Äffchen und die kleine Maus

 (1)
Erschienen am 01.01.2015
Cover des Buches Unser Freund Valentin (ISBN: 9783280080139)

Unser Freund Valentin

 (0)
Erschienen am 21.02.2020
Cover des Buches Millie Shares (ISBN: 9781405264099)

Millie Shares

 (0)
Erschienen am 01.04.2014

Neue Rezensionen zu Claire Alexander

Cover des Buches Ein klein wenig anders (ISBN: 9783743208889)himmelsschlosss avatar

Rezension zu "Ein klein wenig anders" von Claire Alexander

Wirklich für Kinder geeignet!
himmelsschlossvor 17 Tagen

Als erstes muss ich die Aufmachung von dem Buch wirklich loben. Es ist sehr robust und total hochwertig. Das Buch würde definitiv auch ein paar “grobere” Anwendungen von Kindern verkraften und ist zumindest was das angeht total für Kinderhände geeignet.

Das Buch wird beworben, dass hier die Werte von Toleranz und Akzeptanz vermitteln werden sollen und ich muss zugeben, dass das dem Buch mehr als gelungen ist. Die Autorin hat hier ganz besonders süsse Wesen erfunden und zwar die Plufer. Die Plufer kommen auf ganz verrückte Ideen und ein Plufer fällt dabei völlig aus der Reihe, da er etwas außergewöhnliches und vollkommen anderes erschafft -> Nämlich eine bunte, statt graue Wolke. Dafür wird der kleine Plufer ziemlich ausgrenzt und von den anderen nicht mehr beachtet.

Meine Cousine (5 Jahre) und ich haben mit dem Plufer ziemlich mitgelitten, weil die Autorin zwar kindgerecht, aber trotzdem sehr gut die Gefühle vermitteln konnte. Der Plufer hat die Welt nämlich nicht verstanden und war sehr traurig, weil keiner mehr etwas mit ihm zu tun haben und wollte und das nur, weil er etwas anderes erschaffen hat und anders war. Auch der Übergang wie sich die Geschichte entwickelt war sehr gelungen und würde wohl im echten Leben ähnlich ablaufen.

Durch die kindgerechten Beschreibungen hat Claire Alexander uns Intoleranz und Diskriminierung dargestellt und gezeigt wie wichtig es ist jeden Menschen, Wesen etc. so zu akteptieren wie sie nunmal sind.

Die Illustrationen runden das Gesamtpaket vom Buch ab und sind zwar dezent, aber detailreich gestaltet worden. Es sind keine aufwändingen Zeichnungen, aber dafür aussagekräftige und sie lassen noch Freiraum für die Fantasie und zum Nachdenken. Alles in allem ein wirklich sehr lehrreiches Kinderbuch.

Fazit

Claire Alexander hat mit “Ein klein wenig anders” ein sehr lehrreiches, kindgerechtes und wichtiges Kinderbuch erschaffen. Die Illustrationen im Zusammenhang mit der lehrreichen Geschichte über Toleranz und Selbstvertrauen ist wirklich ein Kinderbuch was durch seine Werte punkten kann. Die Texte sind leicht verständlich, die Illustrationen nicht aufwenig, aber dafür aussagekräftig und die Kernaussagen der Geschichten kommen bei den Kindern an.

Fazit meiner Cousine (5 Jahre):
Ein tolles Buch mit tollen Wesen. Der ganz besondere Plufer hat mir total gut gefallen, weil er nicht so langweilig war wie die anderen, sondern etwas besonderes konnte. Ich finde es toll, wenn nicht alles gleich ist, sondern auch manche Sachen anders sind.

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Cover des Buches Ein klein wenig anders (ISBN: 9783743208889)Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Ein klein wenig anders" von Claire Alexander

Eine inspirierende Geschichte über das Anderssein, Toleranz und Selbstvertrauen die zeigt wie schön und bunt die Welt sein kann, wenn jeder so akzeptiert wird wie er ist
Kinderbuchkistevor 18 Tagen

Kennt ihr einen Pluff?

Nein!?

Dann wird es höchste Zeit die kleinen kugeligen Wesen kennenzulernen, die stetz bemüht sind einen Pluff zu produzieren. "Was ist ein Pluff", fragte mich ein Kind. Ich zeigte auf das Cover des Buches und zeigte auf das kleine Wesen. "sieht ein wenig aus wie ein Pinguinbaby", sagte ein anderes Kind und bekam dann doch mehr Zustimmung als ich dachte. "Ein Pluff ist ein Klettigel" tönte es aus einer anderen Ecke, doch was ist ein Klettigel. Das Kind (5Jahre) begann zu erzählen. Viel verstanden habe ich nicht nur war mir schnell klar, das es eine Phantasiefigur aus einem Spiel oder Film sein muss. Während der Junge erzählte stimmten einige andere Kinder mit ein und plötzlich war ein nur noch "Fachgesimple" im Raum.

Ihr fragt euch wieso ich das einer Rezension vorausschicke, ganz einfach, falls ihr das Buch in einer Einrichtung lest, fragt besser nicht vorher ob jemand einen Pluff kennt!

So aber nun wirklich zum Buch.


Clair Alexander erzählt mit wenigen Worten, die Isabel Abedi für uns mit viel Feingefühl für die Geschichte aus dem Englischen übersetzt hat, und einfachen, aber unglaublich ausdrucksstarken Bildern eine Geschichte vom Anderssein, Selbstvertrauen und Toleranz.

Ein Pluff ist  etwas was kleine kugelige Wesen die an einen Luftballon auf zwei Beinen erinnern entfleucht, vorausgesetzt sie strengen sich an. Wir nennen sie hier einfachheitshalber auch Pluffs.

Sie sind alle rund, grau und haben auf dem Kopf eine Art Öffnung. Wenn sie so in einer Reihe stehen erkennt man schnell, das ein Pluff etwas anders ist. Er hat gelbe Beine. Doch das ist nicht das worum es in der Geschichte geht. Er ist nicht anders nur weil er gelbe Beine hat sondern weil er als Einziger keine grauen Pluff-Wolken herausdrückt. Es scheint als hätten die Pluffs nur diese eine Freude.

Sie stellen sich in eine Reihe und jeder strengt sich sehr an damit eine graue Pluffwolke entfleucht. Nur da wo der kleine Pluff mit den gelben Beinen steht steigt keine graue Wolke auf. So sehr sich der kleine Puff auch anstrengt es geht einfach nicht. Statt dessen färbt es sich langsam in allen Regenbogenfarben. Und dann passiert etwas wunderbares, völlig anderes als erwartet. Es macht nicht Pluff sondern Schnuff und eine große bunte, herzförmige Schnuffwolke, viel, viel größer als jeder graue Pluff steigt über dem kleinen Pluff auf.

Der ist sofort fasziniert von seinem "Produkt" "Ich liebe es!" ruft er und freut sich sehr. 

Doch die anderen sind entsetz. Ein wenig bedröppelt und ratlos fangen sie an zu tuscheln. "Aber es ist anders!" hört man. Ja es ist anders. Um den Kleinen ist es farbenfroh bunt und nicht mehr eintönig grau. Den anderen gefällt es nicht und sie wenden sich ab. Alles was anders ist gefällt ihnen nicht. Schön ist nur was gleich ist. Das macht den kleinen Pluff sehr traurig. Er versteht nicht wieso ihn keiner mehr mag. Doch dann kommt ein kleines Wesen, das ganz begeistert von der großen bunten Pluffwolke ist. "Vielleicht ist er auch ein Pfluff, vermuten die Kinder. Ein Pluff der anders aussieht. Zumindest ist er auch grau und sieht ähnlich aus. So recht kann der kleine Pluff nicht glauben das der andere das bunte mag, doch als der ihn fragt ob er noch mal alles bunt machen kann freut er sich. Und tatsächlich färbt sich kurz darauf ganz bunt. Ein Schnuff nach dem anderen, mal herzförmig, mal rund aber immer regenbogenbunt steigt auf . Der "Andere" hüpft vor Freude. Das entgeht den Pluffs natürlich nicht. Zum Entsetzten des Kleinen kommen die anderen zurück. Wie mulmig ihm ist, ist in seinem Gesicht deutlich zu erkennen, doch dann geschieht etwas womit er und auch die Kinder nicht gerechnet hätten, die Reaktion des "Anderen" hat sie anscheinend nachdenken lassen. Waren ihre grauen Pluffs "toll", "klasse", "erstklassig", "großartig"....... ist das was der Kleine macht "EINZIGARTIG" und passt dann wohl doch irgendwie zu ihren. 

Ob die Welt der kleinen Wesen fortan nicht mehr trist und grau sein wird?

Ihr werdet es erleben wenn ihr diese wundervolle Geschichte entdeckt, die von ihrer ausdrucksstarken, lebendigen Bildsprache lebt.

Die Mimik ist das was hier die Geschichte so intensiv macht und auch wenn diese Wesen so gleich aussehen hat man das Gefühl, das jedes seinen eigenen Charakter hat. Gleich aber nicht völlig gleich.

Es ist eine sehr lebendige Geschichte, die die Kinder sofort mit nimmt. Das liegt natürlich an den lustigen Wesen, insbesondere dem Kleinen "Außenseiter" und dem was da so mühevoll herausgedrückt wird. Die Fantasie der Kinder wird hier genauso angesprochen wie die soziale Kompetenz. 

Das "Anderssein" die Welt bunt macht, das sagen wir immer so leicht dahin. Hier wird es real und zeigt einmal mehr wie toll EINZIGARTIG ist. 




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Cover des Buches Ein klein wenig anders (ISBN: 9783743208889)DisasterRecoverys avatar

Rezension zu "Ein klein wenig anders" von Claire Alexander

Ein klein wenig anders
DisasterRecoveryvor 25 Tagen

Plufer sind sozusagen kleine runde Fluff-Bälle mit einer Art Schornstein auf dem Kopf. Sie sehen alle gleich aus, nämlich grau und haben alle die gleiche Aufgabe. Sie pusten oder besser gesagt PLUUFEN schwarze Rauchwolken aus, wenn ihnen danach ist. Sie sind sehr stolz darauf.

Plötzlich taucht ein Plufer auf, der völlig aus der Reihe tanzt. Er stößt bunte Rauchwolken, statt der grauen aus. Zunächst findet er es super, doch dann wird er durch die Ablehnung der anderen Plufer total verunsichert. Erst mit etwas Unterstützung fällt ihm auf wie toll er doch ist.


Optisch ist das Buch ein Highlight. In den Buchdeckel ist das Wort "anders" eingeritzt und im Hintergrund sind Regenbogenfarben zu sehen. Die Geschichte selbst spielt sich vor rein weißem Hintergrund ab. So heben sich zum einen die grauen Plufer, als auch der Plufer mit seiner bunten Besonderheit ab. Es gibt optisch keinerlei Störfaktoren und daher kann man sich so gut auf das Wesentliche der Geschichte konzentrieren. Die Botschaft wird so noch einmal verstärkt.


Die Botschaft des Buches hat mir richtig gut gefallen. Wollen wir denn wirklich, dass alle immer gleich sind? Die grauen Plufer sind zwar glücklich aber auch engstirnig. Dinge, die anders sind, stoßen erst einmal auf Ablehnung. Erst als sie merken, dass die Besonderheit keine Bedrohung darstellt und jemand anderes sie darauf aufmerksam macht, erkennen sie die Schönheit dieser Andersartigkeit.


Fazit:

Manchmal braucht man jemanden, der einem zeigt, wie besonders man ist oder wie man Dinge mit anderen Augen sieht. Die Botschaft ist vielversprechend: Geht nicht engstirnig und mit Vorurteilen durchs Leben. Nur weil etwas oder jemand anders ist, muss das nichts Schlechtes sein. Im Gegenteil, oft ist es eine Bereicherung. Traut euch! Ein ganz wundervolles Buch für Klein und Groß!

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