Claire Berest

 4,3 Sterne bei 61 Bewertungen
Autorin von Das Leben ist ein Fest, Das Leben ist ein Fest und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Claire Berest

Claire Berest wurde 1982 in Paris geboren und machte ihren Abschluss am Institut Universitaire de formation des maîtres. Sie ist die Schwester von Anne Berest und hat mehrere Romane veröffentlicht. Fasziniert vom Tabu, das ihre Urgroßmutter Gabriele in der Familie umgab, begann die Französin, zusammen mit Anne zu recherchieren und entdeckte eine faszinierende und ungewöhnliche Frau. Ihr Buch "Rien n'est noir" erscheint jetzt im Deutschen mit dem Titel "Das Leben ist ein Fest" und ist ein Roman über die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo. im Jahr 2020 erhielt die Autorin den Grand prix des lectrices de Elle für das Buch.

Alle Bücher von Claire Berest

Cover des Buches Das Leben ist ein Fest (ISBN: 9783458682011)

Das Leben ist ein Fest

 (47)
Erschienen am 07.03.2022
Cover des Buches Ein Leben für die Avantgarde (ISBN: 9783351038557)

Ein Leben für die Avantgarde

 (1)
Erschienen am 20.09.2021
Cover des Buches Das Leben ist ein Fest (ISBN: 9783957132338)

Das Leben ist ein Fest

 (11)
Erschienen am 03.05.2021
Cover des Buches Bellevue (La Bleue) (ISBN: 9782234079564)

Bellevue (La Bleue)

 (1)
Erschienen am 27.01.2016
Cover des Buches Rien n'est noir (ISBN: 9782234086180)

Rien n'est noir

 (0)
Erschienen am 21.08.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Claire Berest

Cover des Buches Das Leben ist ein Fest (ISBN: 9783458682011)
Lotta_Liests avatar

Rezension zu "Das Leben ist ein Fest" von Claire Berest

Liebe, Zerstörung, Kunst und Leid
Lotta_Liestvor 17 Tagen

Eine fesselnde Lektüre in kurzen und knackigen Kapiteln, die sich gut unterwegs verschlingen lässt. Das Leben Frida Kahlos ist ja schon Stoff für viele Werke gewesen und inspiriert weiterhin. In diesem Roman werden Passagen aus dem Leben der Künstlerin aufgegriffen und auf sehr nahbare und persönliche Art und Weise vermittelt. Ein schönes Buch, das mich in den Bann gezogen hat!

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Cover des Buches Das Leben ist ein Fest (ISBN: 9783458682011)
Beate_Freitags avatar

Rezension zu "Das Leben ist ein Fest" von Claire Berest

Intensiv und schillernd bunt!
Beate_Freitagvor 2 Monaten

Was für ein Leuchten, was für eine Farbexplosion springt mir vom Cover entgegen. 

Claire Berest verfügt über eine bildliche, poetische Sprache. Oft glaube ich in ihren Worten das Leuchten aus Frida Kahlos Bildern zu sehen. Jedes Kapitel beschriftet sie mit einer anderen Farbe, das hätte Frida gefallen, denn ihr konnte es nicht bunt genug sein sowohl auf der Leinwand als auch in ihrem Leben.

Frida Kahlo war eine starke, eigenwillige Frau, die aus vollem Herzen lebte. Egal ob Alkohol oder Tabak, Mann oder Frau, Erotik oder wildes Verlangen. Claire Berest hat hier eine Biografie erschaffen, wie ich sie noch nie gelesen habe. Und sie wird der exzentrischen Frida gerecht. Mit ihren Worten schafft sie Farbexplosionen, fängt Fridas Emotionen ein ebenso wie ihre Gedankengänge.

Diese Biografie, authentisch und voller Euphorie, hat mich ganz tief berührt und wir mich noch lange begleiten.

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Cover des Buches Das Leben ist ein Fest (ISBN: 9783458682011)
sasa_moons avatar

Rezension zu "Das Leben ist ein Fest" von Claire Berest

Ein malerischer Schreibstil
sasa_moonvor 8 Monaten

„Feste gehen nicht zu Ende, sie ziehen nur weiter.“ (S. 16)

Claire Berest hat mit diesem Roman Frida Kahlos Leben auf eine sehr eindringliche, teils schillernde, aber nie verschönernde Art niedergeschrieben. Ihr intensiver und von wunderschönen Worten verzierter Schreibstil beeindruckt und erzeugt ein eindrucksvolles Leseerlebnis!

Das Cover: Dieses machte mich erst auf den Roman aufmerksam. Sehr floral mit ansprechenden und bunten Farben, die jedoch nicht zu aufdringlich wirken. Hierbei wurde mit einem Markenzeichen von Frida Kahlo übertrieben gespielt: Den Blumen im Haar. Wie aufgetürmt wurden sie in Szene gesetzt und machen das Cover zu einem Hingucker. Natürlich dürfen auch nicht ihre ikonischen, vollen Augenbrauen fehlen, die direkt darauf hinweisen, dass es sich um die berühmte Malerin handeln muss. Sehr gelungen!

Meine Meinung: Eine Inhaltsangabe ist in meinen Augen an dieser Stelle nicht nötig. Claire Berest hat hier in Romanform das Leben der Frida Kahlo niedergeschrieben. Im Vorfeld war mir bereits Einiges über die Künstlerin bekannt, insbesondere ihre Gemälde. Jedoch muss ich dazusagen, dass ich mich mit ihrem Privatleben nicht allzu intensiv beschäftigt hatte. Natürlich kamen mir Diego Rivera und ihre komplizierte Beziehung zu Ohren, doch eingehender beschäftigt hatte ich mich nicht wirklich damit. Umso gespannter war ich auf dieses Buch. Anfangs noch mit Startschwierigkeiten, fand ich mich schon bald in einem Roman wieder, der sowohl schillernd wie auch erschreckend ist. Wie viele Schicksalsschläge Frida Kahlo einstecken musste, kann man nicht nur in ihrer Kunst zum Leben erweckt sehen, sondern spürt es auch auf den Seiten. Claire Berest erschafft mit ihrem Schreibstil ein Wortfeuerwerk, dem man sich nur schwer entziehen kann. Gleichzeitig muss ich zugeben, dass ich stets eine gewisse Barriere gespürt habe. So ganz wollte mich die Geschichte nicht die volle Gefühlspalette spüren lassen, wie ich es mir bei einem solch emotionalen Leben und eindrucksvollen Schreibstil gewünscht hätte. Zudem wurde in der deutschen Übersetzung noch das veraltete und klischeebehaftete Wort für indigene Menschen verwendet. Ich kann hier nur für die Übersetzung sprechen, ich weiß nicht, wie es im Französischen gehandhabt wurde. Außerdem muss gesagt sein, dass die Beziehung von Diego Rivera und Frida Kahlo zutiefst kompliziert und ungesund war. So kommt es auch, dass in Streitszenen Slutshaming geschieht. Ebenso ließ mich ein Zitat aufschrecken und ich frage mich, ob dieses wirklich nötig gewesen sei (TW: Vergewaltigung):

„Frida malt, weil sie von Alejandro keine Blumen will, sondern es lieber hätte, dass er sie vergewaltigt [..].“ (S. 44)

Ich stecke nicht so tief in der Materie wie Claire Berest, schließlich beschäftigte sie sich jahrelang und eingehend mit Frida Kahlo, bevor sie den Roman schrieb und womöglich dachte Frida solche Gedanken. Gleichzeitig denke ich mir, ob man bei einem solch sensiblen Thema einen solchen Satz wirklich schreiben muss. Kann man die Heftigkeit von Frida Kahlos Gedanken nicht auf eine andere Art veranschaulichen?

Fazit: Trotz mancher Kritikpunkte konnte mich Claire Berest jedoch von sich und insbesondere ihrem Schreibstil überzeugen. Ich vergebe hier 4/5 Sternen und eine Leseempfehlung.

„[…] Du warst wie ein bunter Schmetterling unter lauter Regenwürmern.“

„Weißt du wie viele Augen ein Schmetterling hat?“

„Nein.“

„Bis zu zwölftausend. Da hat er viele Perspektiven, Diego.“ (Frida Kahlo, S. 90)

Kommentare: 4
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Gespräche aus der Community

Bunt, leidenschaftlich, laut, alle Grenzen überschreitend. Frida Kahlo hat so gelebt, als hätte jeder Tag der letzte sein können. Mit ihrer Kunst, mit ihrem Auftreten, mit ihrer Unkonventionalität sorgte sie für Aufmerksamkeit und erhitzte die Gemüter. Der französischen Schriftstellerin Claire Berest ist es mit ihrem Roman "Das Leben ist ein Fest" gelungen, die Ausnahmekünstlerin, Revolutionärin und Mode-Ikone Frida Kahlo in ihrer Komplexität zu erfassen und sie so zu porträtieren, wie sie
sich selber am liebsten gesehen hat: farbenfroh, temperamentvoll und überwältigend.

"Er  glüht, dieser Körper, wie eine Blechplatte in der prallen Sonne, ihr dürstet nach starkem Alkohol, nach guitarrones und kompromisslosen Trompetenklängen, die sie in Sphären heben, aus denen man nicht unversehrt zurückkehrt, doch ihre Beine können sie kaum tragen."

Mit "Das Leben ist ein Fest" geht es in unserem Literatursalon weiter. Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir diesen eindrucksvollen und atmosphärischen Roman für eine Leserunde.

Möchtet ihr euch mit anderen Leser*innen darüber austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben? Dann beantwortet bis zum 16.05.2021 die folgende Frage*:

Was verbindet ihr mit Frida Kahlo? Gefallen euch ihre Bilder? Oder seid ihr sogar Fans ihrer Kunst?

Ich bin schon jetzt sehr neugierig auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

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1692 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  Postbotevor 2 Jahren

Diese Ausstellung habe ich gestern in Baden Baden besucht. Eine tolle Ausstellung, hätte ich so nicht gedacht. Man hatte das Gefühl man ist ähnlich im Blauen Haus. Der Galerist ist absoluter Fän von Kahlo, hat Mexiko und das Blaue Haus, viele male, besucht. Er hat hier viel Liebe und Herzblut reingesteckt. Diese Ausstellung war lange in Amerika und auch in San Diego. Also wer noch Lust hat, kann sich aufmachen.

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