Claire Bonamy Wiedersehen in Barfleur

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Inhaltsangabe zu „Wiedersehen in Barfleur“ von Claire Bonamy

Seit ihrer Jugend sehnt sich Charlotte in den malerischen Ferienort Barfleur zurück — mit gemischten Gefühlen: Vor Jahren ist dort während eines Familienurlaubs ihr geliebter Vater verschwunden. Den Verlust hat Charlotte nie verarbeitet. Endlich zurück in dem kleinen französischen Fischerdorf erfährt sie von einer Frau, der sie sich sehr verbunden fühlt: Mathilde hieß die Französin, mit der Charlottes Großvater während der Besatzungszeit eine verbotene Liebesbeziehung führte. Stück für Stück ergründet Charlotte Mathildes tragisches Schicksal — und kommt dabei den Rätseln ihres eigenen Lebens immer näher ...

Ein wunderschöner, teilweise aber auch bedrückender Ausflug in die Normandie.

— CarenL
CarenL

Eine anrührende Liebesgeschichte mit historisch-interessanten Kern vor traumhafter Kulisse

— KJBsamovar
KJBsamovar

Wunderbar - Frankreich, Liebe und Spannung, sehr anrührend

— Silkchen2909
Silkchen2909

Eine Familiengeschichte in zwei Zeitebenen erzählt - wunderbare Landschaftsbeschreibungen und viele Kunsthistorische Informationen inklusive

— Jungenmama
Jungenmama

Die perfekte Sommerlektüre

— franzi_ce
franzi_ce

ein gutes Buch! man lernt viel Neues über die thematiserte Zeit. Tolle Atmosphäre und Kulisse!

— thiefladyXmysteriousKatha
thiefladyXmysteriousKatha

Ein emotionaler, unterhaltsamer und spannender Roman über Charlottes Familie

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Herrliche Bilder, aber auch ernste Themen

— milapferd
milapferd

Fesselnde Familiengeschichte, die Vergangenheit und Gegenwart verknüpft!

— mabuerele
mabuerele

Bei diesem Buch habe ich Sehnsucht nach Frankreich bekommen

— cyrana
cyrana

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  • Sehnsucht nach Barfleur

    Wiedersehen in Barfleur
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    24. August 2016 um 12:24

    15 Jahre ist es zwischenzeitlich her, seit Charlottes Vater morgens mit dem Segelboot auf den Atlantik hinausgefahren und nicht mehr zurückgekommen ist. Genau so lange ist es auch her, dass Charlotte zum letzten Mal im malerischen Ort Barfleur in der Normandie gewesen ist. Zu viele Erinnerungen verbinden sie mit diesem Ort – sie hat jedoch nie wirklich daran geglaubt, dass ihr Vater nicht mehr lebt. Charlotte arbeitet als Museumskuratorin und wohnt mit ihrem Freund Gregor in Köln. Eines abends bekommt sie einen Anruf von ihrer Großcousine Sophie, die zur Zeit Urlaub in Barfleur macht. Sophie ist sich sicher, dass sie in einem Café in Barfleur Charlottes verschollenen Vater gesehen hat. Es gibt noch andere Hinweise, die sie in ihrer Meinung bestärken und so bittet sie Charlotte, zu ihr in die Normandie zu kommen. Erste Recherchen vor Ort ergeben, dass niemand diesen Mann kennt oder gar gesehen hat. Hat Sophie sich geirrt? Die Fotos, die sie mit ihrem Handy gemacht hat, beweisen jedoch das Gegenteil. Handelt es sich tatsächlich um Charlottes Vater oder sind sie einer Täuschung aufgelegen? Bei ihren Nachforschungen deckt Charlotte nicht nur Geheimnisse ihres Vaters auf sondern sie stößt auch auf die Geschichte ihres Großvaters Johann und einer Französin namens Mathilde, deren Liebe in Zeiten der Besetzung Frankreichs durch die Deutschen keine wirkliche Chance hatte. „Wiedersehen in Barfleur“ – ich muss gestehen, dass ich dieses Buch fast nur aufgrund seines Titels gewählt habe. Als ich jung war, habe ich (gemeinsam mit meinen Eltern und meiner Schwester) viele Sommerurlaube in Valognes, ca. 25 km von Barfleur entfernt, verbracht. Ich kenne Barfleur, Honfleur und all die Orte wie Saint Vast la Haague, Le Have, den Leuchtturm von Gatteville, die in diesem Buch als Handlungsschauplätze gewählt wurden, ebenso wie den Küstenstreifen, an dem am 6. Juni 1944 die Alliierten gelandet sind. Es ist zwar schon lange her, aber aufgrund der bildhaften Beschreibungen durch die beiden Autorinnen, konnte ich mir vieles wieder vorstellen. Hinter dem Pseudonym „Claire Bonamy“ verbergen sich die Autorinnen Eva Philippon und Andrea Russo, die dieses Buch gemeinsam geschrieben haben. Meiner Meinung nach haben sie diese Aufgabe wirklich hervorragend gemeistert, denn es war zu keinem Zeitpunkt für mich als Leser erkennbar, welche Autorin welchen Part geschrieben hat bzw. dass überhaupt ein Wechsel stattgefunden hat. Das Buch ist in 2 Handlungsstränge aufgeteilt. Der Teil in der Gegenwart folgt Charlotte und ihren Recherchen bezüglich des Mannes, den Sophie angeblich in Barfleur gesehen haben möchte, und der ihrem Vater so sehr ähnlich sieht. Über diese Recherchen hinweg stößt sie auch auf die Vergangenheit ihres Großvaters Johann und seiner französischen Geliebten Mathilde. Vor 15 Jahren war Charlotte mit dem Franzosen Matthieu liiert. Ihre Beziehung zerbrach an der Tatsache, dass Charlotte nicht mit dem Verschwinden ihres Vaters klar gekommen ist. Zufällig macht Matthieu gerade ein paar Tage Urlaub bei seinen Eltern in Barfleur und die beiden treffen aufeinander …... Der 2. Handlungsstrang erzählt die Geschichte von Mathilde. Sie beginnt, als Mathilde 10 Jahre alt ist und endet in Paris im Jahr 1949. Mathilde lernt Johann im Sommer 1940 kennen, als die Deutschen während des 2. Weltkrieges Frankreich besetzt hielten. Ihre Liebe entstand also zu einer Zeit, in der man den französischen Frauen „horizontale Kollaboration“ mit den deutschen Soldaten vorgeworfen hat und dieses Vergehen sowohl für Mathilde als auch für Johann Konsequenzen hatte. Alle Charaktere wurden von den Autorinnen liebevoll und authentisch erstellt. In historischen Romanen finde ich meistens die Vergangenheit interessanter als die Gegenwart, denn hier und heute lebe ich selbst. Ich finde es faszinierend, wie man früher gelebt hat – und wie komfortabel wir dagegen heute z. B. unsere Wasche waschen. Eine große Rolle kommt einem Bild des Malers Paul Signac zu, der für einige Jahre in Barfleur gewohnt hat. Charlotte findet dieses Bild in der Zeichenmappe ihres Vaters. Ein bekanntes Bild von Paul Signac trägt den Namen „Der Hafen von Barfleur“ das er im Jahre 1931 gemalt hat. Ich hatte zwar schon von Paul Signac gehört/gelesen. Dass er einige Jahre in Barfleur lebte, erfuhr ich jedoch erst durch diesen Roman. Nach Aussage der Autorinnen besteht die Möglichkeit, dass es einen 2. Band geben könnte. Bisher gibt es jedoch keinerlei konkrete Angaben dazu. Ich würde mich freuen, zu einem späteren Zeitpunkt wieder nach Barfleur reisen zu können. Sollte dieses Buch jedoch als Einzelband stehen bleiben, ist die Geschichte auf jeden Fall in sich abgeschlossen. Am Ende bleibt nur eine einzige Frage offen, die aber nicht unbedingt einer Antwort bedarf. 

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  • Eine aufregende Reise in die Normandie

    Wiedersehen in Barfleur
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    21. August 2016 um 17:19

    Charlotte war 15 Jahre alt, als ihr Vater in Frankreich im Urlaub mit dem Boot rausfuhr und nicht mehr zurückkam. Trotz großer Suchaktionen blieb er verschwunden. Nun, 15 Jahre später, bekommt Charlotte einen Anruf von ihrer Cousine Sophie, die gerade wieder ihren Urlaub in der Normandie verbringt. Sie glaubt, Charlottes Vater in einem Café gesehen zu haben. Ist das möglich? Charlotte nimmt kurzerhand frei und fährt nach Frankreich. Sie hofft, nun endlich eine Spur ihres vermissten Vaters zu finden und entdeckt dabei auch ein Geheimnis ihres Großvaters…  Mein Leseeindruck: Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Einmal befinden wir uns gemeinsam mit Charlotte in der Gegenwart und erforschen mit ihr zusammen die Vergangenheit und das Verschwinden ihres Vaters. Und parallel führt uns die Geschichte immer wieder zurück in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zu Charlottes Großvater Johann, der damals als Soldat nach Frankreich kam und in der Normandie seine große Liebe Mathilde fand.  Beide Erzählstränge haben mir sehr gut gefallen, und sie bauen auch wunderbar aufeinander auf. So erfährt der Leser nach und nach, was damals in den Kriegszeiten passiert ist und welche Folgen diese Ereignisse noch in der Gegenwart haben. Ich habe beide Handlungsstränge gleichermaßen gerne gelesen; die Protagonisten waren mir sehr sympathisch, und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.  Ein großer Pluspunkt ist für mich auch, dass die Geschichte in der Normandie spielt. Diese besondere Atmosphäre des Ortes ist bei mir als Leser sehr gut angekommen. Fast habe ich das Meer rauschen hören.  Es hat mir großen Spaß gemacht, dieses schöne Buch zu lesen. Ich mochte das Geheimnisvolle der Geschichte, die Suche in der Vergangenheit, und auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil ist ebenfalls positiv zu erwähnen; er ist sehr angenehm und leicht.  Ich kann „Wiedersehen in Barfleur“ nur weiterempfehlen; es ist eine wunderbare Unterhaltung!

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  • Ausflug in die Vergangenheit

    Wiedersehen in Barfleur
    CarenL

    CarenL

    21. August 2016 um 10:58

    Ausflug in die Vergangenheit Inhalt: Charlotte ist 15, als ihr Vater von einem Ausflug mit seinem Segelboot nicht zurückkommt. Das war im Sommerurlaub in Barfleur, und seitdem ist er verschwunden. Jetzt, 15 Jahre später, meint Sophie, ihre Großcousine, ihn in Barfleur gesehen zu haben. Charlotte, die als Museumskuratorin in Köln arbeitet, bricht Hals über Kopf in die Normandie auf. Dort recherchiert sie und wird mit der Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert. In einer Zeichenmappe ihres Vaters findet sie Spuren, denen sie nachgeht. Dabei findet sie Erstaunliches und Erschreckendes heraus. Meine Meinung: Hinter Claire Bonamy verbirgt sich das Autorinnen-Team Eva Philppon und Andrea Russo. Sie teilen sich die Geschichte, die in zwei Handlungssträngen erzählt wird. Die Gegenwart, also die Erlebnisse von Charlotte, hat Andrea Russo geschrieben. Parallel erzählt Eva Philippon von Mathilde, die zur Zeit des zweiten Weltkriegs gelebt hat und im Verlauf des Romans immer mehr mit Charlottes Familie in Verbindung kommt. Charlotte fühlt sich in Barfleur sofort wieder heimisch. Sie trifft ihre Jugendliebe Matthieu wieder. Ihre Recherchen führt sie sehr konsequent durch, letztlich hat sie viele, aber nicht alles herausgefunden. Besonders gut gefallen hat mir in beiden Handlungssträngen die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen. Ich kenne die Normandie nicht, Claire Bonamy hat mir aber Lust gemacht, einmal dort hin zu fahren. Sehr bedrückend fand ich die Beschreibung der Lebensumsrände im zweiten Weltkrieg. Frauen, die sich mit einem feindlichen Soldaten einließen, wurden geächtet und grausam bestraft. Was Mathilde erlebt und mitgemacht hat, ist einfach nur furchtbar. Sowohl Mathilde als auch für Charlotte spielt der Pariser Maler Paul Signac eine große Rolle, der von 1863 bis 1935 gelebt hat. Für ihn war Barfleur und die Umgebung wichtig, viele seiner Bilder sind da entstanden. Die Charaktere der Protagonisten sind sehr authentisch und liebevoll dargestellt. Die "Hauptdarstellerinnen", Charlotte und Mathilde, sind beide starke Frauen, die wissen, was sie wollen. Fazit: Ein unterhaltsames, aber auch bedrückendes Buch. Es beinhaltet Dramatik und Spannung, aber auch Gefühl und ein bisschen Romantik. Absolute Leseempfehlung!

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  • Ein lockerer Liebesroman, der nach "Mehr" schmeckt

    Wiedersehen in Barfleur
    KJBsamovar

    KJBsamovar

    09. August 2016 um 18:55

    Wer träumt nicht von einem Ferienhaus in Frankreich, noch dazu in der wildromantischen Normandie direkt am Meer?Genau so ein Ferienhaus befindet sich im Familienbesitz der Kunsthistorikerin Charlotte. Allerdings war sie schon seit fünfzehn Jahren nicht mehr dort, seit ihr Vater nach einer Bootsfahrt auf dem Meer verschollen bleibt.Umso grösser ist ihr Erstaunen, als sie plötzlich eines Abends einen überraschenden Telefonanruf von ihrer Kusine Sophie erhält und diese ihr sagt, sie hätte in einem Café einen Mann gesehen, der wie ihr verschollener Vater ausgesehen hätte.Spontan beschliesst Charlotte daraufhin, sofort nach Barfleur zu fahren, um der Sache auf den Grund zu gehen.Dort kommt sie nicht nur einem Familiengeheimnis auf die Spur, sondern trifft auch auf ihre Jugendliebe Matthieu.Wird es ihr gelingen, neben dem Familiengeheimnis auch das Geheimnis um ihren Vater zu lüften und sich über ihre immer noch vorhandenen Gefühle zu Matthieu klar zu werden?Das romantische Titelbild und der romantische Titel verbergen, das es sich hier um mehr als einen lockerleichten Liebesroman handelt. Neben dem gegenwärtigen Handlungsstrang, gibt es noch einen zweiten, der den Leser unmittelbar berührend in die Zeit der deutschen Besatzung Frankreichs während des zweiten Weltkrieges führt. Ein junger deutscher Soldat verliebt sich in eine junge Französin, die bald ein Kind von ihm bekommt. Allerdings wird der Soldat an die Ostfront versetzt und die Beziehung zerbricht.Was diese Geschichte mit Charlottes eigener Familie zu tun hat, erfährt der Leser am Schluss auf überraschende Weise.Weitere Pluspunkte sind neben der geschickt vermittelten geschichtlichen Nachhilfestunde die lebendig und glaubwürdig gestalteten Charaktere vor packender Traumkulisse.Fazit: eine Liebesgeschichte mit Tiefgang

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  • Eine emotionale Geschichte

    Wiedersehen in Barfleur
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    04. August 2016 um 15:13

    Die 30jährige Kunsthistorikerin Charlotte hat gerade eine Arbeit in Köln erledigt, als sie einen Anruf ihrer Cousine Sophie erhält, von der Charlotte seit 15 Jahren nichts mehr gehört hatte. Damals verschwand Charlottes Vater bei einem Urlaub in Barfleur, einem Fischerstädtchen in der Normandie, unter merkwürdigen Umständen. Nun will ihn Sophie mit zwei kleinen Mädchen gesehen haben. Etwas Hals über Kopf reist Charlotte nach Barfleur, um herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Bei ihren Nachforschungen erfährt sie auch mehr über ihren Großvater, der während der Besatzung eine Beziehung zu der jungen Französin Mathilde hatte, was verboten war. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Die schöne Landschaft der Normandie, die ich nicht kenne, konnte ich mir anhand der Beschreibungen sehr gut vorstellen. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den Zeiten. So lernt man Mathildes Seite gut kennen und erlebt, wie Charlotte der Familiengeschichte immer mehr auf die Spur kommt. Dass das Schicksal der beiden Frauen auf eine ganz besondere Art miteinander verknüpft ist, wird so nach und nach offenbar. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Ich mochte beide Frauen, auch wenn mich die Geschichte von Mathilde mehr ansprach, da ich besser mit ihr fühlen konnte. Sie musste mit den Schwierigkeiten jener Zeit leben, was nicht einfach war. Charlotte trifft Ihren Jugendfreund Mathieu wieder, der auch Einfluss darauf hat, dass sie die Weichen neu stellt für ihr weiteres Leben. Auch wenn einiges vorhersehbar war, so hat mich das Buch doch sehr gut unterhalten.

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    • 2
  • Emotional auf zwei Ebenen

    Wiedersehen in Barfleur
    Silkchen2909

    Silkchen2909

    03. August 2016 um 11:18

    Charlotte kehrt nach Barfleur zurück, ein Ort, der für ihre Familie eine Bedeutung hat. Hier hat ihr Großvater eine große Liebe erlebt, über die Charlotte aber nicht viel weiß. Bei ihrem Aufenthalt in Barfleur lernt sie nicht nur mehr über diese wunderbare Liebesgeschichte, sondern auch sie selbst erlebt viel.Mir gefällt, wie die beiden Autorinnen, die Claire Bonamy sind, die Geschichte erzählen. Die Emotionalität und Spannung haben mich sehr gepackt. "Wiedersehen in Barfleur" ist ein tolles Buch, das für Frauen, die Frankreich, Liebesgeschichten und ein wenig Spannung mögen, genau das Richtige ist.

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    • 2
  • Leserunde zu "Wiedersehen in Barfleur" von Claire Bonamy

    Wiedersehen in Barfleur
    ClaireBonamy

    ClaireBonamy

    EINE VERBOTENE LIEBE ZU ZEITEN DES KRIEGES Seit ihrer Jugend sehnt sich die Museumskuratorin Charlotte in den malerischen Ferienort Barfleur in der Normandie zurück – mit gemischten Gefühlen: Damals ist dort ihr Vater bei einem Familienurlaub verschwunden. Noch einmal reist sie in das kleine französische Fischerdorf am Ärmelkanal und begibt sich auf Spurensuche. Sie begegnet ihrer ersten Liebe Matthieu wieder und erfährt von der Französin Mathilde, mit der Charlottes Großvater während der deutschen Besatzungszeit eine verbotene Liebesbeziehung führte. Stück für Stück ergründet Charlotte Mathildes tragisches Schicksal – und kommt dabei den Rätseln ihres eigenen Lebens immer näher ...„Wiedersehen in Barfleur", ein zeitgenössischer Schicksalsroman, erscheint bei Ullstein am 17. Juni 2016.Hier geht's zur Leseprobe.Liebe Lovelybooker,Claire Bonamy ist ein Pseudonym, hinter dem sich zwei Autorinnen verbergen: Andrea Russo und ich, Eva Philippon. Seit  Jahren arbeiten wir als eingespieltes Autoren-Lektoren-Team erfolgreich zusammen. Als wir uns das erste Mal persönlich trafen und ins Geschichten erzählen kamen, entstand sofort die Idee zu einem gemeinsamen Buchprojekt. Ich lebe in Frankreich und bin nebenher als Personenfinderin in einer Suchagentur tätig. Die Frage nach Identität und Herkunft fasziniert mich, sie diente als große Inspirationsquelle für den Roman. Nur die Vergangenheit lässt uns zu dem werden, was wir heute sind.Ich freue mich, euch nun zu dieser Leserunde einzuladen, zu der es insgesamt 20 Exemplare zu gewinnen gibt: 10 signierte Printbücher und 10 ebooks, die der Berliner Ullstein Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt. Bitte gebt bei der Bewerbung an, welches Format ihr bevorzugt.Ihr könnt euch bis zum 22.06.2016 bewerben, indem ihr mir eure persönliche Beziehung zur Grande Nation schildert oder ein besonderes Erlebnis in Frankreich, eine unvergessliche Begegnung mit Land und Leuten. Der Erhalt eines Leseexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Wer schon ein Buch besitzt, kann selbstverständlich auch mitmachen. Merci et vive l'amour!Ich bin sehr gespannt auf die Leserunde mit euch ... Herzlich,Eva alias Claire Bonamywww.facebook.com/clairebonamy

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    • 498
  • Eine Familiengeschichte in zwei Zeitebenen erzählt - wunderbare Landschaftsbeschreibungen inkl.

    Wiedersehen in Barfleur
    Jungenmama

    Jungenmama

    26. July 2016 um 13:38

    Die Normandie - wunderbare Landschaft und dramatische Geschichte... Im Roman "Wiedersehen in Barfleur" erzählt das Autorinnenteam Andrea Russo und Eva Philippon unter dem Pseudonym Claire Bonamy eine schicksalhafte Familiengeschichte in zwei Zeitebenen. Charlotte - Kunsthistorikerin in Köln - kehrt nach einer verstörenden Nachricht ihrer Cousine in die Normandie zurück, wo sie in ihrer Kindheit wunderbare Ferientage mit ihrer Familie verbrachte - bis zu dem Tag an dem Ihr Vater verschwand... Mathilde - lebt in den Wirren des zweiten Weltkrieges in Barfleur, trifft dort auf einen (heute) berühmetn Maler und verliebt sich in einen deutschen Soldaten... Die Geschichte der beiden Frauen ist auf eine ganz Schicksalhafte Art miteinander verbunden. Die Verbindung wird dem Leser allerdings nur nach und nach offenbart, je mehr er in die Handlung eintaucht. Zu Beginn des Buches habe ich mich etwas schwer getan und es hat mich nicht wirklich gefesselt, dies hat sich aber im zweiten Drittel geändert und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Auch wenn ich nicht kunstbegeistert bin und auch noch nie in der Normandie war, so haben mich die Beschreibungen der Autorinnen in diese ganz besondere Atmosphäre eintauchen lassen. Die Charaktere kommen sehr authentisch beim Leser an und ich konnte mich vor allem in Mathilde sehr gut hineinversetzen. Charlotte blieb leider auch bis zum Schluss recht distanziert, auch wenn ich Ihre Situation sehr gut nachvollziehen konnte. Das Cover spiegelt sehr gut den Inhalt des Romans wieder, denn es verknüpft die Handlung über die jungen Frauen mit der Kunst und der Natur. Insgesamt ein schöner Roman, der an einigen Stellen gerne noch die ein oder andere Zeile länger hätte sein dürfen, um das Abtauchen in die Geschichte zu vervollkommnen!    

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    • 2
  • Eine gedankliche Reise in die Normandie

    Wiedersehen in Barfleur
    franzi_ce

    franzi_ce

    24. July 2016 um 17:19

    In zwei Handlungssträngen wird nach und nach ein Familiengeheimnis gelüftet.Charlotte bekommt einen Anruf von ihrer Cousine, weil diese glaubt Charlottes Vater gesehen zu haben, welcher vor 15 spurlos verschwunden ist. Natürlich packt Charlotte gleich ihre Sachen und macht sich auf den Weg in den Ferienort der Familie in der Normandie.Mathilde lernen wir als Jugendliche kennen und verfolgen ihre schicksalshafte Lebensgeschichte zur Zeit des zweiten Weltkriegs und dessen Folgen .Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn jeder muss die Geschichte selber entdecken und herausfinden, ob Charlotte ihren Vater wieder findet und wie die Geschichten der beiden Protagonistinnen zusammengehören. Nicht nur der geschichtliche Hintergrund ist interessant. Die Kunst spielt auch eine große Rolle. Mich hat die Geschichte wirklich gefesselt. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen.Besonders hervorheben möchte ich die Landschaftsbeschreibungen. Man kann sich alles wirklich sehr gut vorstellen, so als wäre man wirklich selbst dort. Man kann das Meer rauschen hören.Also sucht euch einen schönen Platz an der frischen Luft, legt euch auf eine Decke mit was leckerem zu Essen und zu Trinken und lest dieses Buch. Macht Urlaub an der Normandie. So hat es sich für mich zumindest angefühlt.

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    • 2
  • Familiengeheimnis mit Frankreich-Charme

    Wiedersehen in Barfleur
    Estrelas

    Estrelas

    17. July 2016 um 11:50

    Charlotte begibt sich in Frankreich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater und erfährt erfährt viel über die Geschichte der Besatzungszeit und über ihre eigene Familie. In zwei Zeitebenen erleben wir deren Protagonistinnen Mathilde, eine Französin, die sich in den 40er Jahren in einen Deutschen verliebt, und ebendiese Charlotte, die ins Ferienhaus ihrer Familie in der Normandie zurückkehrt. In die Zeit des zweiten Weltkriegs fallen auch die Aktivitäten verschiedener Künstler, insbesondere Paul Signacs, die wie die geschichtlichen Hintergründe von dem Autorenduo zum Leben erweckt werden. Trotz aller Detailtreue hat mich gestört, dass der Erzählstil teilweise etwas hastig wirkte und somit manche Handlungen weniger nachvollziehbar waren. Auch hätte ich mir mehr Abwechslung zwischen den beiden Erzählzeiten und den Verzicht auf wörtliche Übersetzungen der französischen Sätze gewünscht. Ansonsten bietet der Roman ein schlüssiges Familiengeheimnis mit Frankreich-Charme.

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  • ein besodneres Wiedersehen in der Normandie

    Wiedersehen in Barfleur
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    14. July 2016 um 18:14

    Wiedersehen in BarfleurAn dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Ullstein-Verlag und bei dr Autorin Claire Bonamy dafür bedanken, dass ich dieses Buch testlesen durfte. Ich habe mich sehr gefreut ausgelost worden zu sein und fand das Buch wirklich gut. Inhalt/KlappentextSeit ihrer Jugend sehnt sich Charlotte in den traumhaften Ferienort Barfleur zurück — mit gemischten Gefühlen: Vor Jahren ist dort während eines Familienurlaubs ihr geliebter Vater verschwunden. Den Verlust hat Charlotte nie verarbeitet. Endlich zurück in dem kleinen französischen Fischerdorf erfährt sie von einer Frau, der sie sich sehr verbunden fühlt: Mathilde hieß die Französin, mit der Charlottes Großvater während der Besatzungszeit eine verbotene Liebesbeziehung führte. Stück für Stück ergründet Charlotte Mathildes tragisches Schicksal — und kommt dabei den Rätseln ihres eigenen Lebens immer näher ...MeinungAufgrund einer bevorstehenden Reise in die Normandie habe ich mich sehr auf die Lektüre dieses Buches gefreut. Außerdem bin ich ein großer Fan von Geschichten auf zwei Zeitebenen. Ich bin von Anfang an gut in die Geschichte hineingekommen, denn das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Charlotte ist eine nette und sympathische Protagonistin, die in Köln arbeitet (fand ich toll, weil ich in der Nähe von Köln wohne) und durch  verkettete Umstände wieder in die Normandie zurück reist, wo sie vor langer Zeit das letzte Mal war. Die Landschafts- und Ortsbeschreibungen haben mir unglaublich gut gefallen und verleihen dr Geschichte einen besodneren charme. Auch die Rolle der Kunst im Buch war sehr inetressant. Die Geschichte verfolgt man als Leser auch mit großem Interesse, allerdings war sie mir an der ein oder anderen Stelle etwas zu vorhersehbar, zum Beispiel was die Beziehung von Charlotte und ihrem Freund Gregor angeht. Außerdem fand ich das Ende zu "einfach" gelöst. Charlotte akzeptiert plötzlich Dinge, die für sie jahrelang ein Problem waren, auf Knopfdruck gibt es große Gefühle und es wird sehr sehr schnell alles aufgelöst. Pluspunkte waren meiner Meinung nach die Szenen aus Barfleur ind er Kriegszeit. Mathildes Geschichte hat michs ehr berührt und man lernt einiges Neues über die Ausmaße des zweiten Weltkrieges. Im Zuge der Leserunde hat uns die Autorin sehr viele Fotos von Barfleur oder Gemälden gezeigt, welche die Geschichte super untermalen. Außerdem merkt man, dass sie sehr gut recherchiert hat.Von mir gibt es für dieses tolle Buch trotz einiegr Kritikpunkte gute 4 Sterne. Ich würde gerne noch mehr aus Claires Feder lesen und freue mich auf mehr!

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    • 2
  • Wiedersehen in Barfleur

    Wiedersehen in Barfleur
    tardy

    tardy

    14. July 2016 um 10:15

    Ein Anruf nach 15 Jahren bringt Charlottes Leben in Aufruhr. Die Museumskuratorin lebt in Köln, zusammen mit ihrem Freund Gregor, und hat gerade eine Ausstellung zum Thema Impressionismus fertiggestellt. Damals ist im Familienurlaub in Barfleur, einem kleinen Fischerstädtchen in der Normandie, unter ungeklärten Umständen ihr Vater verschwunden. Nun meint ihre Cousine Sophie einen Mann mit zwei kleinen Mädchen gesehen zu haben, der dem Vater erschreckend ähnlich sieht. Charlotte reist überstürzt nach Frankreich und begibt sich auf die Suche. Dabei lüftet sie nicht nur Familiengeheimnisse um ihren Großvater und die junge Französin Mathilde, sondern kommt auch ihren eigenen Wünschen und Sehnsüchten auf die Spur. Der Roman "Wiedersehen in Barfleur", von den beiden Autorinnen Andrea Russo und Eva Philippon, unter dem Pseudonym Claire Bonamy, verfasst, schickt den Leser auf eine spannende Reise nach Frankreich. Wunderschöne Bilder und Eindrücke, untermalt von französischen Redewendungen, die zum besseren Verständnis übersetzt oder so eingesetzt werden, dass sie sich von selbst erklären, entführen uns in das kleine Fischerstädtchen Barfleur in der Normandie. Man hat das Gefühl, man ist direkt mit dabei, bei Charlottes Suche nach ihrem Vater, den sie vor 15 Jahren an diesem malerischen Ort verloren hat. Die Geschichte besteht aus zwei Erzählsträngen, die so geschickt miteinander verknüpft wurden, dass eine große Spannung entsteht, die dazu führt, dass der Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Man taucht ein in die Zeit des zweiten Weltkrieges und erfährt die schrecklichen Dinge, die damals passiert sind. Sehr gut recherchiert und fundiert wird der Leser mit dem historischen Hintergrund vertraut gemacht. Die Kombination aus Erzählung und realen Begebenheiten ist sehr gut gelungen und macht das Ganze authentisch. Ich war sofort gefangen von dieser Geschichte, vor allem der historische Teil hat mich fasziniert und mir viel neue Information gebracht. Aber auch die beiden Liebesgeschichten in Vergangenheit und Gegenwart, beide mit unterschiedlichem Ausgang, haben mich sehr berührt und für mich das Buch sehr lesenswert gemacht. Ein Roman voller Poesie und Sehnsucht, voller Trauer und Leid, aber am Ende überwiegt die Liebe und die Hoffnung. Ich würde mich freuen, wenn es irgendwann weitergeht mit Charlotte und wir noch mehr erfahren aus ihrem Leben. Auch wenn sich am Ende nicht alles aufklärt, ist das Buch für mich ein wundervolles Sommerbuch, eine kleine Reise in das faszinierende Frankreich und eine Mahnung an uns Menschen, dass wir solche schrecklichen Dinge nie wieder passieren lassen dürfen. Ich gebe fünf verdiente Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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    • 2
  • Eine emotionale und spannende Reise in Charlottes Familiengeschichte

    Wiedersehen in Barfleur
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    13. July 2016 um 18:58

    Inhaltsangabe Seit ihrer Jugend sehnt sich Charlotte in den malerischen Ferienort Barfleur zurück — mit gemischten Gefühlen: Vor Jahren ist dort während eines Familienurlaubs ihr geliebter Vater verschwunden. Den Verlust hat Charlotte nie verarbeitet. Endlich zurück in dem kleinen französischen Fischerdorf erfährt sie von einer Frau, der sie sich sehr verbunden fühlt: Mathilde hieß die Französin, mit der Charlottes Großvater während der Besatzungszeit eine verbotene Liebesbeziehung führte. Stück für Stück ergründet Charlotte Mathildes tragisches Schicksal — und kommt dabei den Rätseln ihres eigenen Lebens immer näher ... Wiedersehen in Barfleur ist ein Roman von Claire Bonamy. Claire Bonamy ist allerdings ein Pseudonym, hinter dem sich die zwei Autorinnen Andrea Russo und Eva Philippon verbergen. Der Schreibstil der beiden Autorinnen liest sich sehr angenehm und flüssig, so dass man dieses Buch in einem weg lesen könnte. Die bildlichen und sehr detaillierten Beschreibung der Kulisse und Protagonisten lassen den Leser in die Geschichte ein- und abtauchen. Man spürt den französischen Flair, aber auch die Grausamkeit des 2. Weltkrieges. Es ist alles so wunderschön, aber auch so erschreckend realitätsnah. Irgendwie entstand das Gefühl, man wäre als Zeitzeuge live vor Ort. Charlottes Reise entführt den Leser nicht nur in die heutige Zeit sondern auch in eine Zeit, in der die Welt von Gewalt und Grausamkeit beherrscht wurde: in den 2. Weltkrieg. Der historische Teil über Mathilde und Johann ist so anschaulich, emotional und authentisch wieder gegeben worden, so dass beim Lesen immer wieder die Fragen auftauchten: Warum konnte so was passieren und wieso können Menschen so grausam sein? Leider werden diese Fragen wohl immer unbeantwortet bleiben! Der fiktive und historische Teil wurden so perfekt ausgearbeitet, recherchiert und umgesetzt, dass beide Teile ein harmonisches Bild abgeben. Hier entstand das Gefühl, dass sich irgendwo genau diese Geschichte so abgespielt haben könnte. Ab und an geht die Reise auch in die Kunstgeschichte, der genauso spannend ist, wie der Rest dieses Romans. Zu keinem Zeitpunkt wurde es langatmig oder gar langweilig. Eher das Gegenteil war der Fall: man musste wissen, wie es mit Charlotte und Co weiter gehen wird. Eine rundum stimmige Geschichte, die nicht besser hätte sein können. Das Ende gefiel mir, leider blieben aber auch ein paar Fragen offen. Wer weiß, vielleicht gibt es mal ein Wiedersehen mit Charlotte... Ein historischer Roman, der als Familiengeheimnis eine wunderbare Liebesgeschichte verbirgt. Für mich war es ein unterhaltsamer, emotionaler und spannender Roman, der mir sehr gut gefiel. 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung!

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    • 3
  • Ausflug in die Normandie und die deutsch-französische Geschichte

    Wiedersehen in Barfleur
    Forti

    Forti

    12. July 2016 um 17:57

    "Wiedersehen in Barfleur" ist ein wirklich lesenswerter Ausflug in die Normandie und die deutsch-französische Geschichte. Die Deutsche Charlotte begibt sich in Barfleur in Frankreich auf Spurensuche in der Vergangenheit. Zunächst sucht sie nach Antworten auf immer neue, offene Fragen zum Verschwinden ihres Vaters vor 15 Jahren, doch dann stößt sie auf ein noch viel älteres Familiengeheimnis, das sie zurück in die Zeit der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkrieges führt. In einem zweiten Zeitstrahl wird die Geschichte der Französin Mathilde erzählt, die den Zweiten Weltkrieg in der Normandie miterlebt hat. Das Leben in den 1930'er und 40'er Jahren, vor, während und nach der deutschen Besatzung wird anschaulich beschrieben. Hierbei werden sowohl helle als auch dunkle Aspekte vor allem der Besatzungszeit geschildert. Die historischen Fakten werden gut mit einer fiktiven Geschichte verbunden. Dies geschieht weder zu oberflächlich noch zu belehrend. Das Buch liest sich wirklich sehr gut. Schreibstil, Erzähltempo und Wechsel der Zeitstränge gefallen mir sehr. Das Experiment ein lesenswertes Buch zu zweit zu schreiben ist den Autorinnen Andrea Russo und Eva Philippon, die sich hinter dem Pseudonym Claire Bonamy verbergen, absolut gelungen.

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  • Wiedersehen in Barfleur

    Wiedersehen in Barfleur
    milapferd

    milapferd

    Als Charlotte in Berlin einen Anruf bekommt bricht das Verdrängte der letzten 15 Jahre über sie ein. Ihre Cousine berichtet, dass sie Charlottes Vater gesehen hätte, obwohl dieser seit eben diesen 15 Jahren als vermisst galt. Und das auch noch in Barfleur in der Normandie - die Stadt in der Charlotte früher ihre kompletten Ferien verbracht hat, die Stadt, in die sie nie zurückgekehrt ist. Spontan fährt sie los und geht zusammen mit ihrer alten Tante Anna und ihrer Cousine auf die Suche nach ihrem Vater. Das Lesen dieser Geschichte hat wirklich viel Spaß gemacht. Es gibt 2 Handlungsstränge, einmal über die Suche Charlottes nach ihrem Vater und die Geschichte von Mathilde die in Barfleur aufgewachsen ist und sich in Johan (Charlottes Großvater, der als Besatzer in Frankreich stationiert war) verliebt hat. Beide Handlungstränge haben mir sehr gut gefallen, obwohl mir der neuzeitliche ein wenig besser gefallen hat, da ich mit Charlotte mitgefiebert habe. Bei Handlungssträngen aus dem 2. Weltkrieg schwebt immer ein "was haben wir da nun schon wieder angerichtet" Gedanke über mir. Trotzdem ist der historische Handlungsstrang toll ausgearbeitet und hat mich beim lesen sehr in die Welt um 1940 mitgenommen. Die Autorinnen zaubern mit ihren Worten ganz wunderbare Bilder in meinen Kopf. Ich bin schwer begeistert über das Buch und vergeben sehr gerne und mit voller Überzeugung 5 Sterne.

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