Hamburg 1875, Jaqueline ist Anfang zwanzig, als kurz hintereinander ihre Eltern sterben. Die ehemals wohlhabende Familie ist verarmt und Jaqueline steht mittellos da. Mit dem Erlös aus dem Verkauf ihres Elternhauses und des Mobiliars kann sie die Gläubiger bezahlen, aber für sie bleibt nichts übrig. Seit Jahren steht sie in Kontakt zu einem Bekannten ihres Vaters in Kanada und sie beschließt dorthin auszuwandern. Ihr Geld reicht gerade für die Schiffspassage. Der Bekannte, Alan Warwick, der ihr immer sehr einfühlsame Brief schrieb entpuppt sich als unangenehmer Mensch. Er sperrt sie ein und will sich an ihr vergehen. Im Glauben an ihren Reichtum möchte er sie unbedingt heiraten. Es gelingt ihr zu fliehen. Auf der Flucht stürzt sie vom Pferd und wird bewusstlos von dem Holzhändler Connor gefunden. Warwick findet Jaqueline in der Hütte des Holzhändlers im Wald und sie muss erneut fliehen. Er verfolgt die beiden bis nach Montreal.
Das Buch enthält zwar einige Klischees, ist aber trotzdem so spannend geschrieben, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Die Sprache und der Schreibstil sind angenehm und flüssig zu lesen. Man muss einfach mit Jaqueline mitfiebern und mitleiden. Diese Figur ist sehr gut herausgearbeitet, ebenso wie man sich Connors Verlobte Marion bildlich vorstellen kann.















