Claire Bouvier Im Land des Roten Ahorns

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Inhaltsangabe zu „Im Land des Roten Ahorns“ von Claire Bouvier

Kanada 1875.

Niemals wäre die junge Hamburgerin Jaqueline nach Kanada ausgewandert, hätte sie geahnt, was sie dort erwartet: Alan, ein alter Freund ihres Vaters, der ihr zur Seite stehen will, entpuppt sich als skrupellos. Er spekuliert auf Jaquelines Erbe und will sie zwingen, seine Frau zu werden. Jaqueline gelingt es, sich aus seinem Haus zu befreien, wo er sie wie eine Gefangene hielt. Nur dem Sägewerkbesitzer Connor verdankt Jaqueline, dass sie die Flucht in die Wildnis überlebt. Er gewährt ihr Zuflucht und nimmt sie mit auf eine gefährliche Floßfahrt, die über die Großen Seen bis nach Montreal führt. Aber Alan gibt nicht auf. An den Niagarafällen beschwört er eine Katastrophe herauf ...

Eine schöne Geschichte, die leider bei den Protagonisten ganz schön Federn lassen musste.

— MrsFoxx

Schöne Mischung aus Abenteuer, Geschichte und "Liebe"

— Regenwolke

Kurzweilig wäre ja nicht so schlimm, aber gespickt mit kleinen Logikfehlern macht das Buch zur schweren Kost

— Charlea

Viele kleine Logikfehler wechseln sich mit oberflächlich beschriebenen Ereignissen und nichtssagenden Charakteren ab.

— Ines_Mueller

Einfache aber trotzdem gut eLektüre für Zwischendurch

— Jenny1900

Schnell gelesen,hat mich aber nicht vom Hocker gehauen.

— Goldammer

Nett.. mehr nicht.

— Michelle1990

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    Im Land des Roten Ahorns

    MrsFoxx

    02. March 2017 um 20:36

    Klappentext:Kanada 1875. Niemals wäre die junge Hamburgerin Jaqueline nach Kanada ausgewandert, hätte sie geahnt, was sie dort erwartet: Alan, ein alter Freund ihres Vaters, der ihr zur Seite stehen will, entpuppt sich als skrupellos. Er spekuliert auf Jaquelines Erbe und will sie zwingen, seine Frau zu werden. Jaqueline gelingt es, sich aus seinem Haus zu befreien, wo er sie wie eine Gefangene hielt. Nur dem Sägewerkbesitzer Connor verdankt Jaqueline, dass sie die Flucht in die Wildnis überlebt. Er gewährt ihr Zuflucht und nimmt sie mit auf eine gefährliche Floßfahrt, die über die Großen Seen bis nach Montreal führt. Aber Alan gibt nicht auf. An den Niagarafällen beschwört er eine Katastrophe herauf...Claire Bouviers Hauptprotagonistin Jaqueline brüstet sich zwar die ganze Zeit über damit, ihr Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen, doch leider taxiert sie jeden Mann der ihr Begegnet nach seinen Heirats- und Ehemannqualitäten. Dass sie schon beinahe unerträglich naiv wirkt, kommt zudem noch von ihrer übertrieben unbedarften Herangehensweise was fremde Menschen und die kanadische Wildnis betrifft. Ihre ganze Darstellung wirkte so für mich nicht gerade authentisch.Alan Warwick war mir hingegen zu blass und inkonsequent erzählt, ich hatte das Gefühl die Autorin hatte ihn immer nur ausgegraben, wenn ihr gerade der Stoff für die anderen Dramen in ihrer Erzählung ausgingen. Oder aber sie musste die Geschichte auf Kosten einiger spannender Handlungsfäden stark kürzen. Jetzt glaubt ihr sicher, dieses Buch war eine einzige Quälerei, aber dem war gar nicht so! Im Gegenteil, ich fand den Schreibstil von Claire Bouvier sehr angenehm und sogar fesselnd zu lesen, sodass ich doch immer wieder zum Buch gegriffen habe um zu erfahren, wie es mit Jaqueline weitergeht. Die einzigen Kritikpunkte sind die Protagonisten und die teilweise losen Handlungsstränge. Ansonsten hat mich das Buch durchaus gut unterhalten können.Fazit: Die Geschichte hat bei den Darstellern einiges einbüßen müssen, aber war trotzdem schön zu lesen.

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    • 6
  • Kurzweilige Kost die dahin plätschert

    Im Land des Roten Ahorns

    Charlea

    21. August 2016 um 16:17

    Cover / Artwork / Romanaufbau Ich glaube, ich habe das Buch vor allem auf Grund des wirklich ansprechenden Covers gewählt, der Titel „Im Land des Roten Ahorns“ wird durch den dargestellten Landstrich und den in Rottönen gehaltenen Hintergrund sehr gut in Szene gesetzt. Auch das Schriftbild und die Aufteilung des Romans hat mir gut gefallen. Inhalt Die junge Hamburgerin Jaqueline verliert im Jahre 1875 ihren Vater, einen Kartographen der in sich vor allem in seinen Jugendjahren einen Namen als Kartograph gemacht hat und als solcher durch die Welt gereist ist. Leider stürzt er sich und die Familie in den finanziellen Ruin, nachdem seine Frau gestorben ist, so dass Jaqueline mittellos ist, als er stirbt. Sie erinnert sich doch immer wieder an seine Geschichten von Kanada und als sie einen Brief eines Freundes ihres Vaters, Alan Warwick, bekommt und in einen Briefwechsel mit ihm einsteigt, sieht sie ihre Chance auf ein neues Leben. Sie setzt alles auf eine Karte und wandert nach Kanada aus. Doch Warwick stellt sich nicht als der Ritter in weißer Rüstung vor, sondern sie merkt schnell, dass er im Grunde nur hinter ihrer Mitgift her ist. Sie ist auf sich selbst gestellt und muss ihren eigenen Weg finden und entschließt sich, für ihr Glück zu kämpfen. Fazit An dieser Stelle der Hinweis, dass im Folgenden Spoiler enthalten sind, daher sollte diejenigen, die das Buch noch lesen möchten, jetzt aufhören zu lesen. Wenn ich überlege, was ich mir von dem Buch erwartet habe, würde ich sagen, dass mir bewusst gewesen ist, dass es sich um eher leichte Kost handeln wird. Es wird eine Liebesgeschichte sein, die am Ende keine Fragen aufkommen lassen wird – ein Happy End wird es geben. Nun ja, leider reicht das anscheinend nicht aus, denn obwohl genau das der Fall war, haben mich viele Sachen an dem Buch wirklich gestört. Immer wieder habe ich das Gefühl, dass ich fragen muss: Wie kann das jetzt passieren? Warum kann sie das jetzt? Wie wahrscheinlich ist es, dass das gerade jetzt passiert? Ein Beispiel: Sie weiß, dass Alan ein alter Freund ihres Vaters ist und als sie das Jugendfoto von ihm geschickt bekommt und dann später mit ihm in natura konfrontiert wird, erschrickt sie. Warum könne er denn so alt aussehen? Das Buch spielt 1875, zu einer Zeit, in der es erstens nicht üblich ist, ständig Selfies von sich zu machen und darüber hinaus muss man sich doch fragen, was sie sich denn vorgestellt hat. Wie jung soll der Mann denn sein, wenn ihr Vater, der bis vor ihrer Geburt gereist ist und im Alter gestorben ist? Aber dies ist nur ein Beispiel von vielen, die beweisen, dass die komplette Geschichte doch arg konstruiert wirkt. Und auch wenn das für viele Liebesgeschichten zutrifft gibt es doch auch sehr viele, die ich gerne gelesen habe.

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  • Rezension zu "Im Land des roten Ahorns" von Claire Bouvier

    Im Land des Roten Ahorns

    Ines_Mueller

    "Jaqueline richtete sich erschrocken auf. Ein massiger Ast löste sich direkt über ihr. Mit einem Aufschrei versuchte sie, das Tier zu zügeln, doch es war zu spät: Der Ast traf den Kopf des Pferdes, es strauchelte, und Jaqueline wurde im hohen Bogen zu Boden geschleudert. Plötzlich empfand sie nur noch Stille und Dunkelheit." Claire Bouviers "Im Land des roten Ahorns" war ein Spontankauf, denn wegen meiner Leseflaute griff ich kurzerhand zu einem Genre, das ich ansonsten nicht beachte: Sommerlektüre. Ich dachte, dass idyllische Orte und eine eventuell etwas kitschige Liebesgeschichte mich vielleicht aus meiner Leselethargie reisen könnten - aber weit gefehlt! Kaum hatte ich die erste Seite gelesen, wusste ich, dass "Im Land des roten Ahorns" und ich keine Freunde werden würden. Grund hierfür war der Schreibstil, welcher so emotionslos und oberflächlich daherkommt, dass ich nach zwei Kapiteln bereits mehrmals die Augen verdreht hatte. Auch im Verlauf des Buches sollte sich das nicht ändern. Im Gegenteil, es wurde noch schlimmer! Wichtige Ereignisse werden mit einem Satz abgehandelt und so emotionslos beschrieben, dass schon bald jegliches Lesevergnügen - sollte es jemals vorhanden gewesen sein - verschwand. Spannung suchte man vergeblich in Claire Bouviers Roman. Hätte "Im Land des roten Ahorn" zumindest über gelungene Charaktere verfügt, hätte ich über den mieserablen Schreibstil vielleicht hinwegsehen können, aber auch hier Fehlanzeige. Es fehlt nicht nur an detaillierten äußerlichen Beschreibungen sondern auch an interessanten Charakteren mit Ecken und Kanten. Alle sind so flach wie eine Scheibe Brot und so uninteressant, als würden sie seit einer Woche an der freien Luft stehen. Die Protagonistin Jaqueline tat sich außerdem durch ihre ständigen Gefühlausbrüche hervor, welche zu den komischsten Momenten auftraten, während sie bei schlimmen Schicksalsschlägen eiskalt bleibt. Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht einmal ansatzweise überzeugen. Unrealitisch, nervig und ohnegleichen kitschig folgten bald genervte Seufzer und Augenverdreher von meiner Seite. Das Ende erwies sich dagegen als unglaubwürdig. Ganz abgesehen davon, dass in "Im Land des roten Ahorns" ein Fehler den anderen jagt. Fazit: "Im Land des roten Ahorns" ist eine anspruchslose Lektüre, die sich meiner Meinung nach nicht einmal für Zwischendurch eignet. Finger davon lassen! 

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    • 2

    Floh

    01. August 2014 um 07:34
  • Im Land des roten Ahorns

    Im Land des Roten Ahorns

    Tigerbaer

    02. March 2014 um 17:18

    Zuerst hat mich an diesem Buch das Cover begeistert und auch der Inhalt las sich bei näherem Betrachten nicht schlecht und so wanderte „Im Land des roten Ahorns“ als 2. EBook in meinen Besitz. Die junge Jaqueline steht nach dem Tod ihres Vater vor dem gesellschaftlichen und finanziellen Ruin, da ihr außer Schulden nichts bleibt. Die ersten schmierigen Schuldeneintreiber lassen nicht lange auf sich warten und einer schreckt auch vor Gewalt nicht zurück. Ein alter Freund des Vaters, den Jaqueline nur aus Briefwechseln kennt und der im fernen Kanada lebt, erscheint wie ein rettender Lichtstrahl und so wagt sie das Abenteuer Auswanderung. In Kanada erweisen sich die Dinge bei näherem Hinsehen alles andere als rosig und erst nach einigen abenteuerlichen Verwicklungen findet Jaqueline ihr Glück. Alles in allem hat mich „Im Land des roten Ahorns“ mittelmäßig unterhalten. In der Geschichte passiert an für sich sehr viel und die Grundlage für einen mitreisenden Abenteuerroman mit Lovestory ist vorhanden, leider wird daraus nicht viel gemacht. Die Geschichte plätschert insgesamt vor sich hin, kaum sind Schwierigkeiten aufgetaucht, sind sie auch schon wieder beseitigt, was recht schnell unrealistisch wird. Die Heldin, Jacqueline ist erschreckend naiv, rennt schafäugig von einem Chaos ins nächste und scheint aus all ihren Schwierigkeiten nicht wirklich etwas zu lernen. Die Figuren sind leider allesamt recht seicht und platt in ihrer Darstellung, so dass ich nicht wirklich von Charakteren sprechen möchte. Recht gut gefallen haben mir die Landschaftsbeschreibungen, wobei man auch hier noch etwas mehr in die Tiefe gehen könnte. Der Schreibstil der Autorin ist einfach, relativ flüssig und zwischendurch hat sie mich immer wieder mit ungewöhnlichen, fast schon bildhaften Umschreibungen positiv überrascht. Ich sehe bei der Autorin definitiv Potenzial und hoffe, dass sie sich bei ihren nächsten Geschichten steigert.

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  • Rotes Tuch

    Im Land des Roten Ahorns

    Ulenflucht

    16. November 2013 um 20:51

    Eigentlich müsste ich mich fragen, was mich geritten hat, dieses Buch zu kaufen. Ein bonbonbuntes Cover mit Indian Summer und Bergen, dazu "Von der Schönheit der Wildnis und dem Zauber der Liebe - ein Leseabenteuer aus Kanada" hinten auf dem Deckel. Richtig übel wird es, wenn man diesen aufklappt und hinten eine Postkarte zum Abtrennen findet: "Sehnsuchtsvolle Grüße". Ich möchte diejenige kennen lernen, die sowas verschickt. Tatsächlich aber ist es nicht so schlimm, dass mein Urteil vernichtend ausfällt, denn das Buch ist aus der Mängelexemplar-Kiste der Buchhandlung und ich suchte etwas Einfaches für ein regnerisches Wochenende. Etwas, das mit Reisen und Geschichte zu tun hat und dafür 2,50 € zu verschwenden war ok. Ein ungutes Gefühl beschlich mich schon auf den ersten Seiten, denn die Familie Halstenbek (soll wohl hamburgisch klingen, ist aber heute ein Stadtteil, sicher aber kein Name) wohnt in der Mönckebergstraße.  Wenn man sonst keine Straße in Hamburg kennt, dann aber zumindest die Mönckebergstraße. Schade nur, dass die erst ein paar Jahrzehnte später gebaut wurde. Aber als die Heldin Jacqueline, frischgebackene Waise, dann auf der Stufe einer Kanzlei an der Alster steht, die den Verkauf des Hauses des überschuldet gestorbenen Vaters verwaltet, sich umdreht und in der Ferne den Hamburger Hafen sieht, da war klar, dass hier irgendetwas ziemlich schief ist. So wundert es dann auch nicht mehr, dass die naive Jacqueline dann todesmutig die Überfahrt nach Kanada wagt, wo ein Freund ihres Vaters auf sie wartet und in dessen Briefe sich sich verliebt hat. Das hätte eine minderjährige 20-Jährige Ende des 19. Jahrhunderts wohl kaum gedurft, auch nicht als Waise. Und, oh Wunder, der traumhafte Briefeschreiber entpuppt sich als Tyrann, der sie einsperrt und zur Heirat zwingen, und als sie sich nicht beugt, sie zumindest mal vergewaltigen will. Wie zuvor übrigens schon der ekelhafteste Gläubiger ihres Vaters in Hamburg. Welch ein Glück aber, dass das Haus durch einen gekonnt inszenierten Blitz komplett abbrennt und Jacqueline fliehen kann. Im Laufe des Buches entwischt sie dem Tyrann noch mehrfach und schafft es immer wieder, sich die kanadischen Lustmolche vom Hals zu halten und vor allem mehrfach den Braunbären zu entkommen. Das reicht als Appetithappen für die Story. Immerhin gelingt der Autorin ein Charaktercoup bei Connor, dem jungen Retter und Holzunternehmer: Er hat nämlich einen Goldzahn. Wie markant. Die Stärke des Buches ist der flotte Schreibstil und dass es doch irgendwie gelingt, einen Spannungsbogen zu finden. Die Schwächen hingegen sind mehr als offensichtlich, flache Charaktere, dünne Story, kurz: Viel "Sehnsuchtsvolle-Grüße"-Wind um nichts. Wenn man Geschichte schlecht recherchieren kann, sollte man keine historischen Romane schreiben, oder? Immerhin sei es der platten Protagonistin ganz am Ende gegönnt, dass sie ihr Kind in einem Krankenhaus zur Welt bringen kann, lange bevor das üblich war.

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  • Rezension zu "Im Land des Roten Ahorns" von Claire Bouvier

    Im Land des Roten Ahorns

    LiesaB

    Als Jacquelines Vater stirbt, hinterlässt er Ihr einen Sack voller Schulden. Um ihrem Schicksal in Deutschland zu entgehen, wandert sie nach Kanada aus. Hier liefert sie sich zunächst einem ehemaligen Freund ihres Vaters aus, der es auf ihr vermeintliches Erbe abgesehen hat. Erst in den Armen des reichen Holzhändlers findet sie ihr Glück. Und das ist auch schon die ganze Geschichte. Da einzig gute an diesem Roman ist die Buchhülle, die uns vom fernen Kanada träumen lässt. Leider erfüllt die Geschichte nicht, was das Cover verspricht. Die Handlung ist langweilig und nichtssagend. Die Protagonistin kann sich nicht entscheiden, ob sie mutig oder naiv ist. Mit keinem Wort geht die Autorin auf die Geschichte Kanadas ein. Die Figuren sind entweder gut oder böse, die Handlung ist vorhersehbar. Mit anderen Worten, der Roman ist Trivialliteratur. Man kann ihn lesen, muss es aber nicht.

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    • 2
  • Rezension zu "Im Land des Roten Ahorns" von Claire Bouvier

    Im Land des Roten Ahorns

    buchprinzessin

    14. April 2012 um 20:02

    Taschenbuch: 400 Seiten Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (20. Mai 2011) _Kanada 1875. Niemals wäre die junge Hamburgerin Jaqueline nach Kanada ausgewandert, hätte sie geahnt, was sie dort erwartet: Alan, ein alter Freund ihres Vaters, der ihr zur Seite stehen will, entpuppt sich als skrupellos. Er spekuliert auf Jaquelines Erbe und will sie zwingen, seine Frau zu werden. Jaqueline gelingt es, sich aus seinem Haus zu befreien, wo er sie wie eine Gefangene hielt. Nur dem Sägewerkbesitzer Connor verdankt Jaqueline, dass sie die Flucht in die Wildnis überlebt. Er gewährt ihr Zuflucht und nimmt sie mit auf eine gefährliche Floßfahrt, die über die Großen Seen bis nach Montreal führt. Aber Alan gibt nicht auf. An den Niagarafällen beschwört er eine Katastrophe herauf ..._ Die Handlung verläuft so, wie das Cover aussieht… Die Geschichte ist unrealistisch und mit Klischees regelrecht vollgestopft. Die Grundidee an sich finde ich nicht schlecht, diese wird jedoch zu wenig ausgebaut. Die Ausreise einer jungen, mittellosen Frau aus Deutschland nach Kanada im 19. Jhd. hätte wesentlich kurzweiliger beschrieben werden können. Über die Schifffahrt, über die nichts beschrieben wir, bis hin zu Geographie, Kultur und Lebensstil in Kanada. Dies ist allerdings äußerst verwunderlich, schließlich ist die Autorin meines Wissens nach aus Kanada?! Und auch Charaktere und Dialoge sind recht flach und mir ist alles zu kitschig. Mir fehlte zudem die Spannung, da die Geschichte absolut vorhersehbar war, inklusive eines Happy Ends… Daher *2 Punkte*, einen für die kitschige, aber witzige Postkarte mit dem Schriftzug „Sehnsuchtsvolle Grüße“, die hinten drin war. Eigentlich hatte ich einen interessanten, historischen Roman erwartet und war daher etwas enttäuscht.

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  • Rezension zu "Im Land des Roten Ahorns" von Claire Bouvier

    Im Land des Roten Ahorns

    Bücherwurm

    03. April 2012 um 16:55

    Tja, da haben wirs doch schon wieder: Wunderschönes Cover, tolle Farben, spannender Klappentext, über eine Hamburgerin, die 1875 nach Kanada auswandert, nachdem ihr Vater, ein angesehener Kartograph verstorben ist. So, der Klappentext, hab ich eben gesehen, denn ich lese den Klappentext immer erst nach Beenden des Buches, geht aber noch weiter: Sie will bei dem Freund des Vaters unterkommen, er ist aber auf ihr Erbe aus, will sie zur Heirat zwingen, sie flüchtet. Moment, es geht noch weiter: Sie kommt bei einem liebenswerten Sägewerkbesitzer unter und der nimmt sie mit auf grosse Flossfahrt. Noch immer nicht zu Ende: Der Freund des Vaters will sich bei ihr wegen der Flucht rächen und verfolgt sie. Punkt. Hier endet der Klappent! Das ist so ungefähr 2 1/2 Seiten vor Ende des Buches! Eines sehr flüssig, trivial geschriebenen Buches, welches soooooo langweilig ist, dass selbst der Übersetzter mehrfach einschlief. Behaupte ich jetzt mal. Wie ist es sonst zu erklären, dass ab und zu die Namen verwechselt werden, und ausgerechnet die Widersacherin der Hamburgerin plötzlich in deren Namen eben über diesselbe rumschreit???? Kein Humor, keine Spannung, keine Atmosphäre, keine Information über das damalige Leben! Na, da hat sich die Autorin nicht so wirklich bemüht, aber gut, es ist ja bekannt, dass wir in Deutschland eine zunehmend grosse Leserschaft ranzüchten, die beim Lesen bitte nicht das Hirn belasten möchte. Gelesenes soll den Weg bis dorthin gar nicht schaffen. Gott, was bin ich heute wieder biestig. 2 verlorene Lesetage, aber gut, die Farben des Covers sind wirklich schön!

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  • Rezension zu "Im Land des Roten Ahorns" von Claire Bouvier

    Im Land des Roten Ahorns

    sarahsbuecherwelt

    08. March 2012 um 09:08

    Obwohl mich der Klappentext und die Leseprobe von dem Buch früher nicht überzeugt haben, war ich schon nach wenigen Seiten froh, dass meine Mutter es mir geschenkt hatte. Als gebürtige Hamburgerin, liebe ich Romane, die in meiner Heimat spielen. Gerade historische Romane bieten einen guten Kontrast zum aktuellen Leben in Hamburg. Es ist schön bekannte Plätze zu erkennen und zu sehen, wie es sich entwickelt. Jaqueline wird dem Leser als sehr naiv und zugleich sehr mutig dargestellt. Nach dem Tod ihres Vaters versetzt sie das letzte Erbstück, um zu einem völlig fremden Mann, den sie nur aus Erzählungen und Briefen her kennt, zu fahren, der am anderen Ende der Welt lebt. Das nenne ich abenteuerlustig und stark. Allerdings verlässt sie sich in jedem Punkt immer auf andere. Erst ihr Diener, dann ihr Anwalt und später auf Alan. Einerseits ist ihre Haltung nachvollziehbar. Sie ist noch jung, und wahrscheinlich hätte ich mich auf den Freund meines Vaters ebenso verlassen und seine Hilfe bei der Auswanderung in Anspruch genommen. Ihre sonstige Darstellung geht leicht unter. Obwohl sie mit roten flammenden Haaren beschrieben wird, bekomme ich von ihr kein Bild in meinen Kopf. Sie wird mit wenig Tiefgang dargestellt und in meinen Augen auf diese beiden Charakterzüge beschränkt. Sie hätte gegen eine x-beliebige andere Figur ausgetauscht werden können, die ebenfalls naiv, aber mutig ist. Auch die anderen Protagonisten sind blass und unterscheiden sich nur von ihren Charaktereigenschaften, die jeweils ins Extreme ausgeprägt sind. Fahrkrog funkelte ihn hasserfüllt an, bevor er sich Jaqueline zuwandte. „Ich werde dich ruinieren, Miststück!“, drohte er. „Ich werde dafür sorgen, dass du im Bordell landest, und dann werde ich der Erste sein, der dich besteigt!“ (Zitat S. 23) Handlungen und Gedankengänge sind leider ebenfalls verschwommen. Zum Beispiel versucht ein Gläubiger sie zu vergewaltigen und bezahlt Leute, die das Haus demolieren und sogar den Diener töten. Wozu, nur weil er abgewiesen wurde? Auch die Haltung von Jaqueline ist oft unverständlich. Ich konnte nie verstehen, warum sie nicht auf Anzeige bestanden hat. Solche schwer nachvollziehbaren Gedanken und Handlungen sind im ganzen Buch vorzufinden. Die Handlung selbst schreitet sehr schnell voran. Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt, die sich mit dem Anfängen in Hamburg, der ersten Zeit in Kanada, der Zeit nach der Flucht und im letzten Teil der zarten Liebe und der erneuten Flucht befassen. Manche Teile werden einfach ausgelassen. Mich hätte interessiert, wie die Fahrt von Hamburg nach Kanada ausgesehen hat, aber stattdessen befindet man sich gleich in den USA und wird von dort nach Kanada geführt. Die Landschaft und die einzelnen Situationen sind gut geschildert, sodass man ohne Probleme der Handlung folgen kann. Aber es fehlt immer eine Kleinigkeit. Was fehlt, wird später klar. Die Tatsache, dass man sich im Jahre 1875 befindet und man das Kanada zu dieser Zeit kennenlernen will, muss der Liebesgeschichte weichen. Lediglich nach dem Auftreten von Connor erfährt der Leser etwas mehr über Holzfäller, Fallensteller und Pelzhändler. Es bleibt jedoch alles eher am Rande und kratzt daher nur an der Oberfläche. Die Liebesgeschichte, die die Autorin so ins Auge fasst, kann jedoch auch nicht überzeugen. Sie hat sich einen roten Faden vorgenommen, und hält diesen strikt ein. Dadurch ist alles vorhersehbar und langweilig. Das Hauptproblem ist jedoch, dass sie um diesen roten Faden auch einzuhalten, oft den Zufall nachhelfen lässt oder bestimmte Dinge als gegeben einfließen lässt, was oft einfach nur kitschig und unbeholfen wirkt. Stellenweise war ich sogar so genervt, dass ich nur noch flüchtig gelesen habe. Erst mit dem Abenteuer des Holztransportes konnte mich das Buch endlich überzeugen. So hätte für mich das ganze Buch sein müssen. Für mich war das Kanada pur, wie ich es mir im Jahr 1875 vorstellte. Dazu noch Abenteuer. Leider ist dieser Teil viel zu schnell beendet. Und wird durch einen letzten Besuch in Hamburg abgeschlossen. Für mich ist das Buch eine nette Idee, welche jedoch durch die vorhersehbare und oberflächliche Umsetzung erst im letzten Teil wirklich überzeugen kann. Weder der Stil noch der Spannungsanteil kann überzeugen.

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  • Rezension zu "Im Land des Roten Ahorns" von Claire Bouvier

    Im Land des Roten Ahorns

    Ajana

    30. January 2012 um 20:38

    Inhalt Als ihr Vater stirbt und sie alle ihre Besitztümer verkaufen muss, um die Schulden ihres Vaters zu begleichen, macht sich die Hamburgerin Jaqueline auf nach Kanada, um dort ein neues Leben zu beginnen mithilfe eines Freundes ihres Vaters. Doch als sie eintrifft ist alles anders als erwartet... Meine Meinung Ich weiß nicht so recht, ob ich dem Buch jetzt 3 oder 4 Sterne geben soll, eigentlich so 3 1/2. Irgendwie habe ich momentan wirklich genug von dieser Art von Bücher gelesen. In letzter Zeit scheint es zu viele von diesen Bücher zu geben. Einsame Frau, schweres Schicksal macht sich frohen Mutes auf in ein neues Land und trifft da auf noch mehr Probleme, bis ein gutaussehender Mann sie rettet. Die Geschichte ist nicht schlecht geschrieben und auch sehr flüssig zu lesen, aber mitgerissen hat sie mich nicht. Die Geschicht wird ein wenig spannender gemacht durch Alan Wickham, der Freund von Jaquelines Vater, der denkt, sie wäre noch vermögend und um jeden Preis an ihr angebliches Geld kommen will. Jaqueline erlebt so einiges in ihrer neuen Heimat. Doch am Ende kam mir das ganze eher wie eine reine Liebesgeschichte vor. Ein wenig wird auch die Natur von Kanada beschrieben, für meinen Geschmack doch ein bisschen zu wenig. Ich glaube ich bin einfach Sarah Lark verwöhnt. Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, aber um merh Sterne zu bekommen fehlt mir einfach ein bisschen mehr Pepp im Buch, aber ich denke es wird vielen sehr gut gefallen. Mein Fazit Für den Moment habe ich genug von dieser Art Geschichte und wenn bleibe ich lieber erstmal bei meiner Lieblingsautorin Sarah Lark, wo die Geschichten auch ähnlich sind, aber doch mehr inhaltlich bieten.

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  • Rezension zu "Im Land des Roten Ahorns" von Claire Bouvier

    Im Land des Roten Ahorns

    Christy

    11. January 2012 um 16:23

    naja... eigentlich war es eine nette Idee, nichts Außergewöhnliches, aber nett. Es rutscht nur alles immer viel zu sehr ins Klischeehafte ab. Allein schon die Hauptdarstellerin mit ihren roten Haaren - als gäbe es nicht genug Protagonistinnen mit roten Haaren. Oder die eifersüchtige Verlobte, die hochmütige Gesellschaft... Wer hier ein bisschen vom Flair Kanadas sucht, sucht vergebens. Ortsbeschreibungen sind Mangelware, von Kanada an sich kommt rein gar nichts rüber. Am Liebsten war mir noch die Szenenbeschreibung am Fluss. Zudem werden die Personen sehr lieblos dargestellt, mir persönlich kam keiner richtig nahe. Alles in Allem könnte man es vielleicht als Urlaubslektüre betrachten...

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  • Rezension zu "Im Land des Roten Ahorns" von Claire Bouvier

    Im Land des Roten Ahorns

    Sara_1801

    05. October 2011 um 17:04

    Ich würde dem Buch gern 3,5 Sterne geben.. geht ja nun leider nicht...
    Es war... nett. Die Idee schön, die Figuren sympathisch, die Geschichte spannend. Der Stil und die Wortwahl ließen dann aber doch eher an einen Rosamunde-Pilcher-Roman denken... Schade, da hätte man mehr draus machen können.

  • Rezension zu "Im Land des Roten Ahorns" von Claire Bouvier

    Im Land des Roten Ahorns

    mlay

    20. January 2011 um 23:34

    Liebesroman zwischen einer dt. Auswanderin und einem Sägewerksbesitzer vor der prächtigen Kulisse Kanandas

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