Das Buch war für mich ein Zufallstreffer, ich habe es in einer Bücherkiste mit Krimis entdeckt. Ich habe es in wenigen Tagen durchgelesen und es hat mir überraschend gut gefallen! Die Story ist „mal was anderes“ als der übliche Thriller und hat mich gefesselt, ohne gruselig zu sein. Ich kann das Buch wirklich empfehlen.
Claire Cooper
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Elevator
In meinen grausamsten Träumen
Neue Rezensionen zu Claire Cooper
„Elevator“ von Claire Cooper ist ein gelungener Psychothriller, der eigentlich durchgängig in einem Fahrstuhl spielt, der stecken bleibt. Als wäre das nicht schon albtraumhaft genug, so treffen zwei Frauen aufeinander, die sich auf den ersten Blick nicht zu kennen scheinen, die aber ein sehr tragisches Schicksal miteinander teilen. Je länger sie festsitzen, desto mehr vertrauen sie sich gegenseitig an und offenbaren dabei ihre dunkelsten Geheimnisse….
Mir hat das Buch grundsätzlich gut gefallen. Es gibt drei Handlungsstränge, einer davon spielt im Hier und Jetzt, ein anderer beleuchtet die Hintergrundgeschichte von Cerys und der letzte die Vergangenheit von Maeve. Stück für Stück erfährt der Lesende dann, wie deren Geschichten sich verweben. Mir hat das aufgrund des angenehmen Schreibstils gut gefallen. Vielleicht ist die Story an manchen Stellen einen Tick zu langatmig bzw. das Buch etwas zu lang geraten. Die Auflösung und Zusammenführung der Schicksale fand ich aber gut gemacht und schlüssig dargestellt. Insgesamt ist das alles schon sehr unheimlich, aber eventuell auch gar nicht so fern von der Realität. Gute 4 Sterne von mir.
Ein Setting in einem Aufzug, der stecken bleibt. Zwei Frauen, die beide irgendwie ein Geheimnis zu haben scheinen und beide zusammen in diesem Fahrstuhl stecken bleiben. Eine Szene, die man sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen möchte und die mich eigentlich total angesprochen hatte, vom Inhalt her, aber irgendwie war es dann doch anders, als ich es mir erhofft habe. Auch wenn die beiden Frauen irgendwann über ihre Geheimnisse reden, so war ich zwischendurch echt durcheinander, denn ich konnte nie genau sagen, wen ich denn jetzt gerade lese, denn die Ich Perspektive switcht zwischen beiden Hauptprotagonisten hin und her und zwischendurch wandern wir auch in die Vergangenheit.
Der Schreibstil von der Autorin hat mich auch nicht so richtig überzeugen können und viel zur Story sagen, kann ich hier an der Stelle auch nicht, da es sich hier immer weiter aufbaut und man viel zu viel verraten würde, wenn man über den Inhalt weiter redet.
Auch wenn die Story soweit eigentlich interessant war, konnte sie mich leider nicht richtig packen und so kann ich dem Buch leider nur 3 Schmetterlinge vergeben.
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