Claire Douglas

 4.2 Sterne bei 91 Bewertungen

Lebenslauf von Claire Douglas

Ihr ausgezeichnetes Debüt war erst der Anfang: Claire Douglas wollte Buchautorin werden, seit sie 7 Jahre alt ist. Nachdem sie 15 Jahre lang als Journalistin für Frauenzeitschriften und Zeitungen tätig war, geht ihr Wunsch in Erfüllung. Sie veröffentlicht ihr erstes Buch, „The Sisters“, und gewinnt prompt den Marie-Claire-Preis für den besten Debütroman. Auch die Bücher, die folgen, sind sehr erfolgreich und können sich stolz Sunday Times Bestseller nennen. Mit „Missing – Niemand sagt die ganze Wahrheit“ erscheint 2018 die erste deutsche Übersetzung eines ihrer Bücher. Das im Original unter dem Titel „Local Girl Missing“ veröffentlichte Buch handelt von Francesca und Sophie, die in ihrer Jugend unzertrennlich waren. Bis Sophie eines Tages verschwindet und 18 Jahre später eine Leiche auftaucht. Francesca kehrt in ihre Heimat zurück, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen und um Antworten zu finden auf die Frage, was damals mit Sophie passiert ist. Die britische Autorin Claire Douglas stammt aus Bristol, lebt aber heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Bath.

Alle Bücher von Claire Douglas

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

 (80)
Erschienen am 11.06.2018
STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet

STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet

 (0)
Erschienen am 08.07.2019
Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

 (0)
Erschienen am 08.04.2019
Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

 (6)
Erschienen am 11.06.2018
Missing: Niemand sagt die ganze Wahrheit

Missing: Niemand sagt die ganze Wahrheit

 (1)
Erschienen am 11.06.2018
Do Not Disturb

Do Not Disturb

 (1)
Erschienen am 09.08.2018
The Sisters

The Sisters

 (0)
Erschienen am 02.04.2015

Neue Rezensionen zu Claire Douglas

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rike84s avatar

Rezension zu "Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit" von Claire Douglas

Tick, Tack
rike84vor 21 Tagen

In einem englischen Küstenstädtchen wuchsen Francesca und Sophie zusammen auf. Die besten Freundinnen waren zwar sehr unterschiedlich, aber meist nur im Doppelpack erhältlich. Als Sophie eines Nachts spurlos verschwindet, zieht Francesca weg.

18 Jahre später bekommt sie überraschend einen Anruf von Daniel, dem Bruder ihrer ehemals besten Freundin. Eine Leiche wurde angespült, und sie soll mit Daniel die Identifizierung durchführen und herausfinden, was mit Sophie damals wirklich geschehen ist. Und so macht sich die mittlerweile erfolgreiche Geschäftsfrau auf den Weg in ihr altes Leben, in dem noch einige Abgründe warten.

Stil, Machart, Meinung

Der Thriller ist für mich jetzt nicht so richtig Thriller, aber schon ein bisschen. Psychothriller oder Kriminalroman hätte es irgendwie auch treffen können, eine Einordnung ist mal wieder nicht so eindeutig möglich. Von Anfang an wird der Leser eingeladen, mitzudenken und hinter die Ereignisse von damals zu kommen. Dafür wird die Geschichte in der aktuellen Ebene von Francesca erzählt, abwechselnd mit den Tagebucheinträgen von der verschwundenen Sophie. In beiden Perspektiven gibt es Anspielungen auf Geheimnisse aus der Vergangenheit, in der Gegenwart wird das damalige Geschehen dann durch private Ermittlungen noch einmal auf die Probe gestellt.

Bei mir kamen sofort Erinnerungen an den Thriller „Tick Tack“ von Megan Miranda hoch. Auch hatte ich schnell einige Ahnungen, die sich am Ende dann so ähnlich auch als richtig herausgestellt haben. Trotzdem war das Ende sehr gut gemacht!

Das recht dicke Buch hätte sicher an einigen Stellen gekürzt werden können, aber irgendwie hatte jede Kindheitserinnerung auch einen Sinn und ich war nicht gelangweilt und schnell in der Story drin. Ich mag die Atmosphäre, die von der Autorin kreiert wurde.

Fazit

Ich vergebe 4 Sterne, denn ich war einfach sehr gut unterhalten. Da ich am Ende nicht ganz so überrascht war und sich die Auflösung für mich lange andeutete, reichte es dann doch nicht zu 5 Sternen. Es war auch nicht das beste oder spannendste Buch, was ich je gelesen habe, aber eine gute, solide Leistung. Wer Tick Tack mochte, wird dieses Buch auch mögen. Ansonsten dürften Leser, die die Aufklärung vergangener Mordfälle und Geschehnisse mögen, ihren Spaß haben. Es ist spannend, atmosphärisch, gut geschrieben und

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mona537s avatar

Rezension zu "Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit" von Claire Douglas

Wer sagt schon die Wahrheit?
mona537vor einem Monat

Cover:
Ich mag es, auch wenn es nichts Außergewöhnliches ist. Es ist aber absolut stimmig.

Erster Satz:
„An einem tristen Nachmittag, kurz nach dem Mittagessen, erfuhr ich endlich, dass du tot bist.“

Meinung:
Ich lese ganz gerne seit einiger Zeit auch Thriller. Nachdem ich in der Buchhandlung auf das Buch aufmerksam geworden bin und der erste Satz (siehe oben) mich geflasht hat, habe ich mir kurzerhand das Hörbuch über Audible besorgt. Nachdem ich bei Hörbüchern leider immer ein wenig „nicht richtig aufpasse“, durfte kurz darauf auch schon das Print bei mir einziehen. Und ich bin wirklich froh drum, denn die Geschichte konnte mich auch beim zweiten Mal sofort packen. Aber beginnen wir von vorne…

Francesca, genannt Frankie, wächst mit ihrer besten Freundin Sophie in einem kleinen Küstenstädtchen namens Oldcliffe-on-Sea auf. Als Sophie eines Nachts am Grand Pier verschwindet, bleibt nichts als ein Turnschuh von ihr übrig. Frankie flüchtet wenig später nach London, um eines der im Familienbesitz gehörigen Hotels zu leiten. Als jedoch 18 Jahre später ein Leichenteil angespült wird, bittet Sophies Bruder Daniel Frankie, in ihr Heimatstädtchen zurückzukehren, um sich mit ihm auf die Suche nach Antworten zu begeben. Daniel ist mittlerweile Reporter und wittert seine Chance, endlich herauszufinden, was wirklich in der Nacht geschah, als Sophie verschwand.

Das Buch wird abwechselnd aus Frankies und Sophies Sicht erzählt. Dabei erfahren wir von Frankie die Gegenwart auf der Suche nach Antworten, während Sophie in Form von Tagebucheinträgen von ihrer Vergangenheit erzählt. Interessant hierbei ist, dass Frankie ihre Worte an Sophie richtet und nicht an uns, den Lesern.

Frankie kommt aus gutem Hause, während Sophie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder eher in ärmlichen Verhältnissen lebte und in Frankies Hotel jobbte, um sich in den Ferien etwas hinzuzuverdienen. Aber auch vom Charakter her sind die beiden wie Tag und Nacht. Dies wird mit voranschreiten des Buches immer klarer. Sophie war mir sehr sympathisch und ich habe fieberhaft gerätselt, warum sie verschwand, ob sie es freiwillig tat oder doch umgebracht wurde. Mit Frankie hatte ich so meine Probleme. Sie trinkt gerne mal über den Durst und manipuliert Menschen, wenn es zu ihrem Vorteil geschieht. Mit der Wahrheit hat sie es auch nicht so genau, sodass ich mir nie sicher war, ob sie wirklich die Wahrheit erzählt oder nur „ihre Version“ der Geschichte. Was ihre Männer angeht, ist das auch so eine Sache. Mit Mike ist sie zusammen, trennt sich von ihm, hofft auf Daniel, hofft auf die Rückkehr von Mike – sie weiß nicht so recht, was sie will, und das lässt an ihrem Verstand schon ein wenig zweifeln, wenn man die vorherigen Punkte berücksichtigt. Durch sie führte ich mich ein wenig in die Irre geführt. Daniel fand ich zunächst ein wenig komisch. Er möchte den Tod seiner Schwester aufklären und hofft auf Frankie. Doch schon nach einiger Zeit hat man das Gefühl, dass viel mehr dahinter steckt und man fragt sich, was Daniel wirklich weiß. Mit der Zeit (vor allem zum Ende hin) wurde er mir immer sympathischer.

Nach kurzer Zeit fällt schon auf, welch verdrehte Sichtweisen die beiden bezüglich ihrer Freundschaft hatten. Mit der Zeit werden einige Geheimnisse, die die beiden zusammen teilten, gelüftet, sodass man einen guten Einblick erhält, wie das Leben der beiden gemeinsam war.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, aber wie oben geschrieben teilweise ein wenig außergewöhnlich, da Frankie direkt Sophie anspricht. Mich persönlich hat das nicht gestört, ganz im Gegenteil: ich fand es erfrischend und es passt sehr gut zum Rest der Geschichte. Sophies Kapitel starten eher langweilig, aber nachdem ihre Erzählungen an Fahrt aufnehmen, enden alle Kapitel mit kleinen Cliffhangern, die zum Weiterlesen verleiten. Man merkt ganz schnell: beide haben so ihre Geheimnisse. Das fand ich spannend.

Zum Ende hin passiert noch der ein oder andere Plottwist, den ich so nicht hab kommen sehen. Im Allgemeinen wäre ich niemals auf dieses Ende gekommen. Ich fand es aber ein wenig realitätsfern, möchte aber jetzt nicht Spoilern. Nichtsdestotrotz hat es bei mir einen gewissen Wow-Effekt erzielt und ich werde definitiv auch ein weiteres Buch der Autorin Claire Douglas in die Hand nehmen. Von mir gibt 4 von 5 Sternen!

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janakas avatar

Rezension zu "Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit" von Claire Douglas

spannend, düstere Atmosphäre, starke Charaktere und eine überraschende Wendung
janakavor einem Monat

*Inhalt*
Nach 18 Jahren muss Francesca in ihr Heimatdorf zurückkehren, um endlich Antworten zu finden.
Seit damals ist ihre beste Freundin Sophie spurlos verschwunden. Zurück blieb nur ein Turnschuh von ihr. Nun ist eine Leiche an Land gespült worden. Ist es Sophie? Kann Francesca endlich mit der Vergangenheit abschließen und vor allem, was ist damals in der Nacht am Pier geschehen? Mit Daniel, Sophies Bruder versucht Frankie herauszufinden, was an diesem Abend passiert ist. Doch die Dorfbewohner begegnen ihr mit Ablehnung.

*Meine Meinung*
"Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit" von Claire Douglas ist ein fesselnder Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Die Spannung wird langsam aufgebaut, man wird langsam an die beiden Hauptprotagonisten rangeführt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, er ist spannend und fesselnd. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, Frankie nimmt uns bei den heutigen Nachforschungen mit. Sie gerät dabei an ihre Grenzen. Immer wieder spricht sie mit Sophie und sieht sie sogar. Ist sie kurz vor einem Nervenzusammenbruch oder spielt jemand ein böses Spiel mit ihr? Sophie erzählt uns die Geschichte ihrer Freundschaft aus dem Jahre 1997. Diese abwechselnde Erzählweise gefällt mir sehr, ich bekomme einen guten Einblick in die Gedankenwelt der beiden Hauptprotagonisten. Zusätzlich erhöht dies Spannung. Das Auslegen von falschen Fährten beherrscht die Autorin auch richtig gut. Hat man sich eine Meinung gebildet, kann man sich nicht sicher sein, ob im nächsten Abschnitt nicht alles wieder ganz anders dargestellt wird. Richtig gut gemacht!!!

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, Frankie war mir am Anfang sehr sympathisch, doch im Laufe des Buches hat es sich gewandelt. Frankie will immer im Mittelpunkt stehen, ist sehr egoistisch und gegenüber Sophie auch sehr besitzergreifend. Durch ihr gutaussehenden Äußeren und ihrem starken Willen bekommt sie auch meistens, was sie will. Sophie ist dagegen ganz anders, ruhig und einfühlsam. Aber nachdem Frankie auf ein Internat musste, wurde aus einem Mauerblümchen eine strahlende junge Frau, die nun an ihre Wünsche und Träume denkt. Frankie versucht, sie wieder unter Kontrolle zu bekommen… allein dieser Satz sagt schon aus, dass Frankie nicht die nette junge Frau ist, die man am Anfang vermutet.

Das Cover ist düster und spiegelt den Inhalt des Buches gut wieder.

*Fazit*

Diesen Thriller kann ich nur empfehlen, er ist spannend, hat eine düstere Atmosphäre, interessante Charaktere und eine Wendung, mit der man nicht rechnet. Von mir gibt es 5 Sterne.

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