Jonathan erbt nach dem Tod seines Vaters dessen Landsitz. Mit Ewan, Sarah, Dave u. a. ist er sich schnell einig, dass man dieses Monstrum an Gebäude nur bewohnen kann, wenn man es wirklich mit Leben füllt. Also müssen alle ran: Getreide pflanzen und ernten, kochen, renovieren – und irgendwie mit dem zwischenmenschlichen Chaos zurecht kommen, das Sarah, Jonathan und Ewan zu verantworten haben.
Denn um das Haus halten zu können, heiratet Jonathan Sarah, obwohl er viel lieber etwas von Ewan hätte.
Ewan verbindet wiederum mit Sarah die schönste, grausamste amour fou, von der man je gehört hat. Sarah nimmt das Konzept von der freien Liebe in der Tat sehr ernst ... und wird schwanger.
Ihr Sohn Chaos wächst in der Kommune auf, wird ein berühmter Musiker und versucht, konsequent seinen eigenen Weg fortzusetzen. Das zwischenmenschliche, politische, gesellschaftliche Chaos wird in den späten 90ern nicht weniger. Nur anders, und immer ist da jemand, der ein großes Geschäft wittert.
Dennoch versuchen letztlich alle, ihr „Ding“ zu machen, ihren eigenen Lebensentwurf zu leben – gesellschaftliche Zwänge hin oder her. Außerdem zeigt der Roman, dass alles, jede noch so große Revolution, auf etwas zutiefst Menschliches zurückgeht.


