Claire Gondor

 3.9 Sterne bei 7 Bewertungen

Alle Bücher von Claire Gondor

Cover des Buches Die Schienbeine der Stadt (ISBN:9783947676408)

Die Schienbeine der Stadt

 (0)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Ein Kleid aus Tinte und Papier (ISBN:9783803113306)

Ein Kleid aus Tinte und Papier

 (7)
Erschienen am 09.03.2018

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Rezension zu "Ein Kleid aus Tinte und Papier" von Claire Gondor

Tinte und Papier alleine machen noch keine Poesie
BrittaRoedervor 8 Monaten

Ein Fotograf macht Bilder einer jungen Frau im Hochzeitskleid, der Bräutigam fehlt. Soweit die Eröffnungsszene der Erzählung „Ein Kleid aus Tinte und Papier“ der französischen Autorin Claire Gondor.

Auf den folgenden 100 Seiten begleitet der Leser die Protagonistin dabei wie das eingangs erwähnte Kleid entsteht: sie näht es aus den Briefen ihres Geliebten.

Jedes Kapitel wird einer weiteren Nachricht des Mannes an seine Zukünftige gewidmet, wobei es ausschließlich Leila ist, die während dieser monologischen Erzählung zu Wort kommt.

Sehr still fließt das Erzählte dahin. Es sind vor allem Erinnerungen an gemeinsame schöne Stunden, die Leila heraufbeschwört: Die erste Begegnung, das verliebte Kennenlernen, die wachsende Vertrautheit, kleine Auseinandersetzungen, denen liebevolle Versöhnungen folgen, das Überwinden von Gegensätzen u.s.w. Und für jedes dieser besonderen Momente steht ein kleiner Brief, der in das Hochzeitskleid eingenäht wird.

Doch trotz dieser zauberhaften Ausgangsidee konnte mich das Debüt von Gondor leider überhaupt nicht erreichen. Vergeblich suchte ich zwischen den Zeilen nach der im Klappentext suggerierten Poesie. Schade, den die Story ist durchaus berührend.

Alleine der Umstand, dass der Text relativ kurz ist, ließ mich bis zum Ende durchhalten.


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Rezension zu "Ein Kleid aus Tinte und Papier" von Claire Gondor

Schöne Idee, Umsetzung okay
once-upon-a-timevor 2 Jahren

„Die Worte schienen wie für sie gemacht, kamen genau zur richtigen Zeit. Sie kreuzten ihren einsamen Weg und liefen ihr entgegen.“ (S. 75)

Leïla näht ihr Hochzeitskleid aus 56 Briefen ihres Verlobten und erinnert sich dabei an ein ganzes Leben mit all den Hochs und Tiefs, die es ihr geboten hat. Sie, die kein Mensch der großen Worte ist, hält sich an Worten fest als wäre es alles, das ihr bleibt.

Beinahe alles an diesem Buch ist poetisch, manchmal so poetisch, dass es mir etwas zu aufgesetzt vorkam – doch damit berührte Gondor etwas in mir, deswegen gefällt mir dieser Aspekt eigentlich sehr gut. Auch für die Story ist der Begriff „berührend“ vielleicht der am besten geeignete: Ein Kleid aus Liebesbriefen, was eine Idee!

Trotzdem bin ich nicht vollends begeistert, weil mir viele Dinge einfach nicht klar geworden sind. Wie es aussieht, beispielsweise, dieses Brautkleid aus 56 Briefen, die auf Post-its verfasst worden sind. Was Leïla in ihrem Leben so macht. Ob schon während des Romans klar sein soll, wohin die unterschwellig drohende Atmosphäre hinführen wird, oder ob die letzte Seite ein Schlag ins Gesicht sein soll.

Gut gefallen haben mir die Einflechtungen des afghanischen Hintergrunds der Familie der Protagonistin. In diesem Zuge hätte mir allerdings Claire Gondors Verbindung mit einer solchen Familiengeschichte interessiert und wie nah an der Lebensrealität das ist, was wir in diesem Roman lesen können.

Insgesamt ist „Ein Kleid aus Tinte und Papier“ ein schönes Buch, das ich wegen des Einbands auch einfach gern in den Händen gehalten habe. Allerdings lebte es für mich hauptsächlich von der Poesie der Sprache und der Idee eines Kleides aus Büchern an sich, weniger von dem, was es tatsächlich bietet.

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Rezension zu "Ein Kleid aus Tinte und Papier" von Claire Gondor

Ein Kleid aus Tinte und Papier
ANATALvor 2 Jahren

Ich habe mich verliebt in dieses Büchlein. Allein die Leinenbindung und das wundervolle Cover sind für mich schon fünf Sterne wert. Aber auch der Inhalt hat mich überzeugt. Die Geschichte von Leila und der Anfertigung Ihres Papierkleides aus Erinnerungen ist einfach wunderbar. Mal nachdenklich, melancholisch, aber auch mal zum Lächeln und Herzerwärmen. Zudem führt die Autorin mit ihrem feinen Erzählstil den Leser auf einen Pfad der Neugierde um diese Beziehung von Leila und Ihrem Dan. Liebe Claire Gondor, bitte mehr davon!

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