Claire Keegan

 4.7 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Das dritte Licht, Wo das Wasser am tiefsten ist und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Claire Keegan

Das dritte Licht

Das dritte Licht

 (9)
Erschienen am 27.03.2013
Wo das Wasser am tiefsten ist

Wo das Wasser am tiefsten ist

 (4)
Erschienen am 01.12.2005
Durch die blauen Felder

Durch die blauen Felder

 (3)
Erschienen am 01.03.2008
Das dritte Licht

Das dritte Licht

 (2)
Erschienen am 23.09.2015
Liebe im hohen Gras

Liebe im hohen Gras

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Erschienen am 14.11.2017
The Foster

The Foster

 (0)
Erschienen am 25.08.2010
Walk the Blue Fields

Walk the Blue Fields

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Erschienen am 30.09.2008
Antarctica

Antarctica

 (0)
Erschienen am 01.06.2002

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philines avatar

Rezension zu "Durch die blauen Felder" von Claire Keegan

Spannende und bereichernde Erzählungen
philinevor 4 Jahren

„Durch die blauen Felder“ umfasst sieben Erzählungen der irischen Autorin. Jedes Mal zieht sie ihre LeserInnen schon in den ersten Sätzen in eine andere Welt hinein und behält die Spannung bei. Ihre Geschichten sind kreativ, vielseitig und finden in der einsamsten Situation Humor, und auch angemessenen Zynismus: „Gott ist eine Erfindung, von einem Mann ersonnen, um einen anderen von seiner Frau und seinem Land fernzuhalten.“ (s. 69)

Sie hat eine hohe Beobachtungsgabe mit dem Gefühl für die Details, die wesentlich sind, um LeserInnen eine wertvolle Perspektive und ein Gefühl für Stimmungen zu bieten. Dabei lenkt  sie auch auf traurige Gedankengänge, denen sich viele Erwachsene wohl ungern, aber in manchen Situationen unvermeidlich stellen müssen: „So vieles in ihrem Leben dreht sich um Dinge, die sich nie ereignet haben.“ (s. 90)

„Das Erlebnis ist wie fast jedes Erlebnis: nicht zu vergleichen mit dem, was hätte sein können.“ (s. 158)
Was pessimistisch anmutet, ermutigt aber auch, den Kopf oben zu halten: „Ach, im Liegen sind wir alle gleich groß“ (s.170).
Dies ist eines der gelungenen Bücher, das Unausgesprochenes anspricht und seine LeserInnen in Situationen versetzt, die sie reflektieren lassen, also bereichern.

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W

Rezension zu "Das dritte Licht" von Claire Keegan

Ein gelungenes, ein großes Stück Prosa, das in seiner zarten Schönheit und Poesie lange nachwirkt
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

 

Kaum hat man diese schöne und berührende Erzählung begonnen, ist man auch schon wieder an ihr Ende gekommen. Gerne hätte man den Erzählungen des namenslosen Mädchens weiter gelauscht, die ihre Erlebnisse und Erfahrungen eines Sommers beschreibt, den sie bei ihren Verwandten in Irland verlebt.

 

Die Geschichte wird im Präsens erzählt und sie  beginnt an dem Tag, als das Mädchen zu den Verwandten auf eine Farm in Wexford gebracht wird. Sie belauscht ein Gespräch ihrer Eltern,  aus dem hervorgeht, dass die ganz froh sind, die älteste Tochter bis zum Beginn der Schule bei den Verwandten unterbringen zu können.  Es sind die achtziger Jahre, die IRA- Häftlinge sind im Hungerstreik. Doch all das ist nicht wichtig. Wichtig ist und wohl für das weitere Leben de Mädchens prägend, dass es dort auf der Farm unbeschwerte und leichte Tage verlebt, mit einem Verwandten, der ihr wird wie ein Vater, mit dem sie zusammenarbeitet und durch den sie vor allen Dingen erlebt und erfährt, dass es auch andere Formen des Familien- und Zusammenlebens gibt als die, die sie von zu Hause kennt.

 

Sie entdeckt in dieser schönen Zeit so etwas wie die Anfänge ihrer eigenen Identität und sie lernt, mit dem großen Reichtum der Sprache und ihrer Ausdrucksmöglichkeiten zu spielen.

 

Ein gelungenes, ein großes Stück Prosa, das in seiner zarten Schönheit und Poesie noch lange nachwirkt.

 

 

 

 

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Nils avatar

Rezension zu "Das dritte Licht" von Claire Keegan

Ein kleines Juwel für echte Literaturfans.
Nilvor 5 Jahren

Das dritte Licht (im Orignal „Foster“) von Claire Keegan ist eine leise, kleine und feine Erzählung die im irischen Bauernmilieu spielt. Es geht vorrangig um ein kleines Mädchen, dass von den eigenen Eltern an ein anderes Paar über den Sommer abgegeben wird, da ihre Mutter ein weiteres Mal schwanger ist und sie weder die Kraft haben noch das nötige Geld für Essen um sie mit durchzubringen.

Viel geschieht nicht auf den genau 100 Seiten des sehr schön gestalteten Bändchens aus dem Steidl Verlag, dafür hat es eine enorme Kraft und Intensität. Toll übersetzt von Hans-Christian Oeser.

Fazit: Ein kleines Juwel für echte Literaturfans.

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