Claire Keegan Durch die blauen Felder

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Inhaltsangabe zu „Durch die blauen Felder“ von Claire Keegan

Mit Verlust kennen sie sich aus: der Priester, der seine Geliebte mit einem anderen verheiraten muss; der Bruder, der seine Schwester nicht beschützen kann; der Förster, der einen Hund verschenkt, der ihm nicht gehört; das Mädchen, das sich von ihrem Jugendfreund schwängern lässt. Liebe und Nähe sind rar: Die Männer verstehen zwar etwas vom Land, von Moor und Vieh; ihre Frauen aber, die 'Regen riechen können und das Gras wachsen hören', bleiben ihnen eher fremd.
Auf kleinstem Raum entfaltet Claire Keegan ganze Lebensdramen und lässt uns an dem Augenblick teilhaben, der vielleicht alles verändert. (Quelle:'Flexibler Einband/23.09.2014')

Ein bereicherndes Buch, das seine LeserInnen in Situationen versetzt, die sie reflektieren lassen

— philine

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    Durch die blauen Felder

    philine

    14. April 2015 um 12:06

    „Durch die blauen Felder“ umfasst sieben Erzählungen der irischen Autorin. Jedes Mal zieht sie ihre LeserInnen schon in den ersten Sätzen in eine andere Welt hinein und behält die Spannung bei. Ihre Geschichten sind kreativ, vielseitig und finden in der einsamsten Situation Humor, und auch angemessenen Zynismus: „Gott ist eine Erfindung, von einem Mann ersonnen, um einen anderen von seiner Frau und seinem Land fernzuhalten.“ (s. 69) Sie hat eine hohe Beobachtungsgabe mit dem Gefühl für die Details, die wesentlich sind, um LeserInnen eine wertvolle Perspektive und ein Gefühl für Stimmungen zu bieten. Dabei lenkt  sie auch auf traurige Gedankengänge, denen sich viele Erwachsene wohl ungern, aber in manchen Situationen unvermeidlich stellen müssen: „So vieles in ihrem Leben dreht sich um Dinge, die sich nie ereignet haben.“ (s. 90) „Das Erlebnis ist wie fast jedes Erlebnis: nicht zu vergleichen mit dem, was hätte sein können.“ (s. 158) Was pessimistisch anmutet, ermutigt aber auch, den Kopf oben zu halten: „Ach, im Liegen sind wir alle gleich groß“ (s.170). Dies ist eines der gelungenen Bücher, das Unausgesprochenes anspricht und seine LeserInnen in Situationen versetzt, die sie reflektieren lassen, also bereichern.

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