Claire MacNab , Claire McNab Stummes Herz

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  • Rezension zu "Stummes Herz" von Claire MacNab

    Stummes Herz
    alma

    alma

    08. October 2007 um 17:56

    "Victoria Woodson, Professorin für englische Literatur an der Universität von Sydney, hat ein Buch über erotische Literatur in der viktorianischen Zeit veröffentlicht: Die erotische Muse. Die akademsche Arbeit wird zum internationalen Bestseller. Die Journalistin Reyne Kendall soll ein Feature über Victoria schreiben. Dabei kommen die beiden Frauen sich näher. Und Victoria entdeckt Schokierendes über ihre Kindheit." Und wie! Erst ganz zögerlich, denn so war das bei unsrer guten Vicky nicht geplant - die schrieb nämlich über Sexualität lieber nur Bücher anstatt selbst eine zu haben, besser: zu leben, und dann kam Reyne - und das ist auch gut so. Victorya wehrt sich zwar gegen den Gedanken und erst recht seine Umsetzung, aber so recht kommt sie nicht umhin, sich in Reyne zu verlieben und zuzulassen, dass da doch noch was kommt in ihrem auf Wissenschaft beschränkten Leben mit seinen graden Linien und schnörkelfreien Episoden. Vorsicht: storyspoiler, nicht lesen wer sich überraschen lassen möchte!! Victoria ist in ihrer Kindheit von ihrem Vater missbraucht worden und erinnerte sich dessen bis zum Fund eindeutiger Beweisstücke nicht. Dem frühe Verlust beider Eltern liegt ein Geheimnis inne, auf dessen Spur sie sich begeben muss um - um einen anderen Menschen an sich lassen zu können, oder zumindest doch erstmal sich selbst. Leider bleibt es nicht bei der emotionalen Annäherung was dem Buch eine ganz andere Qualität verpasst hätte - aber nein, die beiden haben natürlich recht bald Sex, der beim zweiten Anlauf selbstverständlich phantastisch für beide ist und damit endet das Buch - das Inzestopfer wird binnen 20 Seiten geheilt an Leib und Seele, Orgasmus inklusive und weiter? Statt der 190 Seiten wären 300 nötig gewesen, finde ich, um die Geschichte zu Ende zu bringen, um ihr den Anspruch einer Entwicklung zu geben, um es nicht so aussehen zu lassen, als hätte Claire MacNab keine Lust mehr gehabt oder wäre das Papier alle gewesen. Sehr schade wie ich finde denn die Story ist gut, liebevoll erzählt, ambitioniert und spannend, die beiden Ladys machen einen durchdachten EIndruck und der Mut zum Thema fehlt auch nicht - schade eben.

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