Claire Messud

 3.7 Sterne bei 19 Bewertungen
Autorin von Des Kaisers Kinder, Das brennende Mädchen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Claire Messud

Erzählungen aus den USA von heute: Die Autorin Claire Messud wurde 1966 im US-Bundesstaat Connecticut als Tochter einer Kanadierin und eines Franzosen geboren und wuchs in den USA, Kanada und Australien auf. Sie studierte u. a. an den beiden renommierten Universitäten Yale und Cambridge, ehe sie sich der Schriftstellerei zuwandte. Schon ihr Debütroman „When the world was steady“ wurde 1995 für den PEN/Faulkner Award dominiert. In Ihrem zweiten Buch „The Last Life“ verarbeitete Claire Messud 1999 die Erfahrungen ihrer französisch-algerischen Familie. Es erschien 2001 in Deutschland unter dem Titel „Und dazwischen das Meer“. Durchbruch mit 9/11: Die größte Katastrophe auf US-amerikanischem Boden der letzten Jahrzehnte verhalf Claire Messud zu ihrem literarischen Durchbruch: Der 2006 veröffentlichte Roman „The Emperor's Children“ (dt.: „Des Kaisers Kinder“, 2007) erzählt von drei Freunden in Manhattan im Herbst 2001 vor und nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center. Er wurde zum Bestseller und war für den Man Booker Prize nominiert. 2018 legte sie ihren Roman „The Burning Girl“ (dt.: „Das brennende Mädchen“, 2018) vor, das faszinierende Portrait einer Frauenfreundschaft. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit hält Claire Messud Vorlesungen in Creative Writing. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in den USA.

Neue Bücher

Das brennende Mädchen
 (6)
Neu erschienen am 14.08.2018 als Hardcover bei Hoffmann und Campe.

Alle Bücher von Claire Messud

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Claire MessudDes Kaisers Kinder
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Des Kaisers Kinder
Des Kaisers Kinder
 (7)
Erschienen am 14.04.2009
Claire MessudDas brennende Mädchen
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Das brennende Mädchen
Das brennende Mädchen
 (6)
Erschienen am 14.08.2018
Claire MessudUnd dazwischen das Meer
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Und dazwischen das Meer
Und dazwischen das Meer
 (5)
Erschienen am 01.11.2004
Claire MessudFamilie Jäger
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Familie Jäger
Familie Jäger
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Erschienen am 10.02.2004
Claire MessudThe Emperor's Children
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The Emperor's Children
The Emperor's Children
 (1)
Erschienen am 13.08.2015
Claire MessudThe Hunters
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The Hunters
The Hunters
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Erschienen am 07.02.2003
Claire MessudFour Novels
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Four Novels
Four Novels
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Erschienen am 11.09.2008
Claire MessudThe Woman Upstairs
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The Woman Upstairs
The Woman Upstairs
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Erschienen am 01.08.2012

Neue Rezensionen zu Claire Messud

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SharonBakers avatar

Rezension zu "Das brennende Mädchen" von Claire Messud

Ruhig, ausdehnend und intensiv ...
SharonBakervor 2 Monaten

Julia und Cassie. Cassie und Julia, zwei Mädchen und eine große Freundschaft. Sie fühlen sich wie Schwestern, benehmen sich wie siamesische Zwillinge und können sich ein Leben ohne einander nicht vorstellen. Unzertrennlich, draufgängerisch und unbeschwert erleben sie ihren letzten gemeinsamen Sommer, bevor sie die Schule wechseln und alles anders wird. Die Freundschaft verliert sich, obwohl nichts Schlimmes passiert ist, kann Julia sie nicht wieder finden, trotz ihrer Bemühungen. Aber was hat die beiden so verändert? Kannten sie sich wirklich so gut? Und wie erklärt sich Julia diese Freundschaft von damals?

Normalerweise hätte mich der Inhalt nicht ganz angesprochen, aber der Vermerk mit New York Times Bestseller und, und, und, sind einfach extrem verlockend. So was zieht am Ende doch bei mir und ich werde neugierig und nehme das Buch zur Hand. Das brennende Mädchen ist auch nun ausgelesen, aber ob ich schlussendlich auch für die Geschichte entbrannt bin, erzähle ich euch nun.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert und der Erste widmet sich den einen letzten Sommer, wo alles noch gut war. Da haben wir die besonnene und schlaue Julia. Die aus wohlerzogenem Hause kommt und deren Weg irgendwie schon gefestigt vorbestimmt ist. Dagegen steht Cassie, draufgängerisch und auch etwas übermütig, die von ihrer Mutter allein groß gezogen wird, da ihr Vater schon verstorben ist. Tja, und wo man jetzt schon weis, wie auch ihr Leben aussehen wird. Beide kennen sich ewig, beide haben den festen Glauben, dass es ein Leben ohne ihre Freundschaft nicht geben wird, da es einfach undenkbar ist. So stromern sie durch die Gegend, erzählen sich Geheimnisse und suchen sich einen Platz, nur für sich. Es ist die Zeit, wo die Zukunft in weiter Ferne liegt und man sich einfach nicht vorstellen kann, dass sich der gegenwärtige Zustand je ändern wird. Die Beschreibungen der Autorin lassen einen selbst die jugendliche Naivität nochmals nachspüren und Erinnerungen wach werden. Tja, und man spürt schon, was kommen wird.

Der zweite Teil widmet sich dann dem Umbruch. Julia ist eine schlaue Schülerin, die an der weitergehenden Schule direkt gefördert wird und deren Leistungen mit denen von Cassie weit auseinanderliegen. So kommt es, das beide in der Schule wenig Miteinander zu tun haben und sich die Freundinnen immer weiter entfernen. Während Julia an der Freundschaft festhält und sich irgendwie bemüht, ändert sich der Wirkungskreis von Cassie ganz gravierend, ihre Interessen gelten nun mehr Partys und Jungs. Schnell ist zu spüren, dass die einstige Unbefangenheit, in Bemühen und Unnahbarkeit umschlägt. Dabei ist bei dem beiden gar nix passiert, nur der Lebensweg hat sich extrem verändert und gerade in der Zeit des Heranwachsens, kann dieser auch Freundschaften lahmlegen. Und so schlittern wir auch direkt in den dritten Teil, wo sich alles noch einmal verschärft und die Konturen an Härte und Klarheit gewinnen. Wie gut kennen wir unseren gegenüber und können wir ihm auch noch helfen, wenn wir nicht mehr so wirklich wissen, wie dieser tickt? Julia muss einiges lernen, was das Heranwachsen so mit sich bringt.

Claire Messud nimmt sich einer Freundschaft an und lässt uns den Wandel von Zeit und Raum miterleben. Dabei gewährt sie uns Einblicke in unsere eigene Jugend und Wahrnehmung. Wo wir einst dachten, da passt kein Blatt zwischen uns, wird ein klaffender Abgrund draus. Wege, die ganz klar, in die gleiche Richtung gehen, biegen Kilometer weit voneinander ab und es ist die Frage, lohnt sich die Kraft dran festzuhalten? Diese Erfahrung mussten wir bestimmt alle schon mal machen und es tut weh, loslassen zu müssen. Sich von dem Gefühl, der Unsterblichkeit einer Freundschaft zu lösen und nicht dran zu zerbrechen. Aber nicht nur das ist Thema dieser Geschichte, da stecken noch einige andere zwischenmenschliche Dinge drin und die Erfahrung, der erste Blick bedeutet nicht, jemanden wirklich zu kennen. Und wie genau schau ich hin und wie interpretiere ich Schicksale besser.

Die Autorin beschreibt ruhig, ausdehnend und intensiv von dieser Freundschaft und den auf- und ab‘s derer. Dabei steht ganz klar Julia mit ihrer Sicht im Mittelpunkt. Und jetzt muss ich was gestehen, mir fallen solche Geschichten immer im ersten Moment sehr schwer, da ich nicht weiß wohin soll das führen, was will uns der Autor sagen. Somit kann ich nicht immer das Gelesene genießen und suche nach dem großen Ganzen. Das befindet sich aber hier in der Erzählung und kommt oft etwas zu lang und ausschweifend daher, obwohl es kein langes Buch ist. Was mein Geschmack betrifft, war es mir einfach zu unaufgeregt, schön zu lesen, aber dadurch, dass es kaum Fahrt aufnimmt, etwas zäh zu lesen. So ist es etwas für schöne Sommertage mit Zeit.

Das brennende Mädchen ist eine Geschichte über die Freundschaft und das man diesen Veränderungsweg nicht immer aufhalten kann. Toll, sehr lebensklug erzählt, aber auch mit einigen Längen.

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Angie*s avatar

Rezension zu "Das brennende Mädchen" von Claire Messud

Freundschaft!
Angie*vor 2 Monaten

Rezension

INHALT und KLAPPENTEXT:
Die besonnene Julia und die draufgängerische Cassie wachsen zusammen in einer Kleinstadt in Massachusetts auf und sind unzertrennlich. Doch eines Sommers zerbricht ihre Freundschaft schleichend, aber für immer. Was ist passiert? Claire Messud erzählt davon, warum der Verlust der ersten großen Freundschaft uns so sehr prägt, und stellt zugleich die großen Fragen: Wie gut können wir einander jemals kennen? Wie wahr sind die Geschichten, mit denen wir uns unser Leben und unsere Beziehungen zu erklären versuchen?

MEINE MEINUNG: Gebannt habe ich den Verlauf des Romanes und die Entwicklung der Freundschaft von Julia und Cassie verfolgt. Beide Kinder, sie sind zu Beginn des Buches zwölf Jahre alt, wachsen unzertrennlich und liebevoll zueinander, fast wie Zwillinge, auf. Sie erkunden zusammen geheimnisvolle Welten wie verfallene Häuser, alte Steinbrüche, bauen sich eine eigene Fantasiewelt dort auf und schirmen ihre Welt gegenüber den Erwachsenen ab. Sie sind beste Freundinnen der Welt und glauben es für immer zu bleiben. Und doch zeigen sich dem Leser zu Beginn schon immer wieder kleine Zweifel an dieser Aussage, die Claire Messud geschickt und unterschwellig vermittelt. Man hofft von Herzen, dass es anders ausgehen möge, weiss aber ahnungsvoll um die Aussichtslosigkeit dieses Wunsches.  Die Freundinnen spüren auch diese bestimmte leise Angst, die immer stärker wird und sich in den Vordergrund  ihrer Gedanken drängt. Es ist die Angst vor dem Erwachsenwerden, das Aufkeimen von Zweifeln an der Freundin und ihrer Zuneigung, die immer näher kommende, unbekannte und bedrohlich erscheinende Erwachsenenwelt. Die Zukunft scheint nebulös und drohend vor ihnen zu liegen. Sie verstehen plötzlich die Welt, sich selber und die Freundin nicht mehr!  

Die Autorin lässt Julia diese Geschichte im Rückblick aus ihrer  Perspektive erzählen.  Beide Mädchen stammen aus Elternhäusern, die recht unterschiedlich sind. Cassie wächst vaterlos  mit einer Mutter auf , die das kleine Mädchen zwar über alles liebt, aber recht verloren, einfach und rätselhaft in ihrer Charakter-Beschreibung durch die Autorin wirkt.  Julia dagegen bekommt alles! Zuwendung, Liebe und Bildung aus ihrem Elternhaus.  Sie entwickelt sich weiter, entdeckt das Theaterspiel für sich und der Kontakt zu Cassie's Welt, der plötzlich nur noch  aus Musik, Party und ersten Jungenbekanntschaften besteht, wird immer schwächer. 
Und  doch halten beide Mädchen krampfhaft am Mythos der grossen Freundschaft fest, obwohl sie das Auseinanderdriften deutlich spüren.  
Diese Entwicklung versucht die Autorin mit ihrem sanften und einfühlendem Schreibstil dem Leser nahe zu bringen. Es gelingt ihr  fast perfekt, durch Andeutungen, Gedankensplittern, aber eben nur aus  Julies Sicht der Dinge als fast erwachsene junge Frau. Der Leser beobachtet Cassie aus der Ferne, zieht daraus  Schlüsse für sich, aber immer nur fundierend aus Julies Gedankenwelt.  Auch der Titel passt in meinen Augen gut zum Roman, er erschreckt zwar beim ersten Wahrnehmen, aber er trifft zu. 
Eine brennende , klaffende innere Wunde trennt die ehemaligen Freundinnen auf immer und jeder von uns hat vielleicht schon einmal den Schmerz einer verlorenen Freundschaft empfunden und kann diese Aussage nachfühlen. 
Genau das vermittelt Claire Messud einfühlsam, machmal zwar etwas langatmig im Schreibstil und fast unlustig in traurigen Szenarien. 
Das ist kein vergnügtes und amüsantes Buch, eher etwas nachdenklich machend, aber absolut lesenswert. 

Meine Bewertung: VIER **** Sterne für diesen grossartigen Roman über den Verlust der Kindheit mit einer absoluten Liebe zum Mitmenschen, mit teilweise fesselnden  Einblicken in das Abhandenkommen dieser Fähigkeit. 

Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für das gebundene Rezensionsexemplar. 

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HeikeGs avatar

Rezension zu "Des Kaisers Kinder" von Claire Messud

Rezension zu "Des Kaisers Kinder" von Claire Messud
HeikeGvor 10 Jahren

Imposante Fassade, aber hohles Monument

In den Jahren nach dem 11. September 2001 haben viele Autoren das Thema 9/11, mit mehr oder minder großem Erfolg, zu ihrem Romangegenstand gemacht und nun auch die von der Kritik hoch gelobte Tochter einer Kanadierin und eines Franzosen, die 1966 in den USA geborene Claire Messud.
Ihr Plot "Des Kaisers Kinder" spielt einige Monate vor und endet kurz nach dem schrecklichen Ereignis.

Zu Beginn des Romans leiden die meisten Protagonisten des Romans unter einer Form der Paralyse, die zukünftige Richtung ihres Lebens zu bestimmen, sei es die 30jährige Tochter des "Kaisers, dessen Neffe, Frederick "Bootie" Tubb oder die besten Freunde Marinas: Julius, ein homosexueller Mitläufer und Danielle, das vermutliche humane Zentrum, um welches sich dieser Roman dreht. Doch leidet sie unter solch albernen Ally McBeal-esken Krisen in ihrem Liebesleben, dass ihre Glaubwürdigkeit nach den ersten hundert Seiten gefährlich suspekt erscheint.,

Die Charaktere sind maniriert, abwechselnd sanft oder ernsthaft lästig, gleichzeitig aber trotzdem äußerst mehrschichtige, komplexe und glaubwürdige Personen.
Störend ist jedoch ihr pausenloser (und ziemlich auswechselbarer) Fluss der allzu übertrieben schlagfertigen Antworten, die Intellekt, Erfolg, Überheblichkeit, Liebeskummer oder was auch immer suggerieren. Versunken in ihrem Milieu halten sie den Leser in beträchtlicher emotionaler Entfernung. Das dem Untergang geweihte Idol, Murray Thwaite, ist dabei besonders flach gezeichnet.

Trotz allem schafft es Messud, die vielen unterschiedlichen Handlungsfäden des Romans zu einigermaßen fesselnden Charakterstudien zu flechten, denen man wünscht, eine persönliche Entwicklung zu durchfahren und sich zu ändern. Doch - sie tun es nicht.
Auch gelingt es der Autorin, die Spannung allmählich aufzubauen und je näher man dem 11. September kommt, zu kulminieren. Sie setzt jede Menge Vorzeichen und einige direkte Hinweise, so dass sich das Gefühl der drohenden Katastrophe bei "des Kaisers Kindern" lange vorher ankündigt. Gänzlich bedauernswert ist es, dass der Roman an Schwung verliert, als sich die Tragödie tatsächlich ereignet. Am Ende dient 9/11 beinahe nur als Katalysator, um jedermanns Handlung zusammenzufassen.

Störend ist auch, dass Messud ihre Prosa mit unzähligen Kommata (auch längere Klammereinschübe finden Verwendung, die etwas näher erläutern wollen, den begonnenen Satz jedoch aus ihrem Zusammenhang reißen und das Gesamtverständnis stören) "verziert", welche zunehmend irritieren, weil sie nur dazu verwendet werden, die Sätze unsinnigerweise auszudehnen und separate Gedanken, gelegentlich sogar Dialoge, hinzuzufügen, so dass sie, wie dieser Satz hier, welchen ich, analog Messuds Text, versucht habe, als Beispiel nachzuvollziehen, einen zu technischen grammatikalischen Sound erzeugt, da man die meisten dieser Satzkonstrukte ein zweites Mal lesen muss, um den Gesamtzusammenhang erfassen zu können ;-)
Diese Unsinnigkeiten verlieren sich jedoch gegen Ende des Buches. Erstaunlicherweise ist es Sabine Hübner trotzdem gelungen, eine lesbare und flüssige Übersetzung zu liefern.

Fazit: Komplexes und interessantes Thema mit großen Ambitionen, dessen Umsetzung jedoch nicht schlüssig und eher oberflächlich gelungen ist.

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Zusätzliche Informationen

Claire Messud wurde am 08. Oktober 1966 in Greenwich (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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